DE563104C - Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten oder unuebersichtlichen Wegkreuzungen mit beim UEberfahren in nur einer bestimmten Richtung ansprechendem Kontakt - Google Patents

Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten oder unuebersichtlichen Wegkreuzungen mit beim UEberfahren in nur einer bestimmten Richtung ansprechendem Kontakt

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DE563104C
DE563104C DEJ38597D DEJ0038597D DE563104C DE 563104 C DE563104 C DE 563104C DE J38597 D DEJ38597 D DE J38597D DE J0038597 D DEJ0038597 D DE J0038597D DE 563104 C DE563104 C DE 563104C
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    • HELECTRICITY
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zum Betätigen von Signalen an Hofausfahrten oder unübersichtlichen Wegstellen. Die Kontakt-Vorrichtung spricht wie die nach Patent 548 950 nur dann an, wenn die Wippe in einer bestimmten zur Drehachse senkrechten oder annähernd senkrechten Richtung überfahren wird und betätigt dabei in bekannter Weise mit einer an der Wippe sitzenden Klinke ein um eine feste Welle drehbares Nockenrad, das seinerseits die elektrische Kontaktvorrichtung einschaltet. An der frei beweglichen Wippe nach dem Patent 548 950 ist nur die Auf laufseite der Wippe zur Kontaktgebung wirksam, während die Ablaufseite für die Kontaktgebung wirkungslos ist.
Erfindungsgemäß wird nunmehr die Drehachse der Wippe beweglich und seitlich an die Grundplatte gelegt. Diese Wippe hat gegenüber der bekannten Ausführung den Vorteil, daß bei gleicher Länge des Überfahrtweges eine doppelt so große wirksame Fläche, also eine doppelt so lange Kontaktgabe erzielt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Querschnitt.
Ein in einer Hofausfahrt oder an einer ähnlichen unübersichtlichen Wegstelle in der Straße eingelassener Kasten 1 aus Gußeisen ist oben mit einer elastischen Platte 2, beispielsweise aus Gummi, zum Schutz gegen Feuchtigkeit fest abgeschlossen. Unmittelbar unter der Platte 2 ruht auf starken Federn 3 eine Wippe 4 aus Eisen. An der Wippe sitzt unten in der Mitte eine Klinke 6, die um eine Welle S an der Wippe drehbar ist. Die Klinke ist durch eine Stellschraube 7 und eine Druckfeder 8, die den Klinkenhebel gegen den Kopf der Stellschraube 8 drückt, federnd gehalten und in eine bestimmte Lage einstellbar.
Die Stellschraube wird im Gegensatz zu bekannten Ausführungen in ein durch die ganze Dicke der Wippenplatte 4 gehendes Loch eingeschraubt, damit zum Nachstellen der Klinke die Wippenplatte nicht abgenommen werden muß; überhaupt können alle im Gehäuseinnern verwendeten Stellschrauben so angeordnet werden, daß sie durch Öffnungen der Wippenplatte nachgestellt werden können. Am Gußkasten 1 befestigt ist ein Ausleger mit einem Lager und einer Welle, um die ein Nockenrad 9 drehbar ist. Das Nockenrad 9 ist mit zwei Nocken 10 und 11 versehen, von denen der Nocken 10 als Angriffspunkt der
Klinke 6, der andere 11 als Abstützung gegen einen Anschlag 12 dient. Am Nocken 11 sitzt eine Rückholfeder, die das Nockenrad stets in die Ruhelage zurückbringt. Die der Klinke 6 gegenüberliegende Seite des Nockens 10 betätigt eine elektrische Kontaktvorrichtung 13. Vorsprünge oder Rippen begrenzen die Abwärtsbewegung der Wippe 4.
Die Wippe 4 besitzt bei der neuen Anordnung zwei seitliche Zapfen 15, auf denen Rollen 16 drehbar gelagert sind. Im Gehäusekasten ι sind Rillen oder Schlitze 17, in denen die Rollen 16 der Grundplatte geführt sind. Die Schlitze im Gehäusekasten gehen schräg nach unten und bilden mit der Anfahrtsrichtung einen stumpfen Winkel. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Kontaktvorrichtung nur von einer Richtung aus anspricht.
Mit der vorliegenden Anordnung, bei der die Führungsnut 17 sich auf der linken Seite der Wippenplatte befindet, werden Fahrzeuge angekündigt, die von rechts nach links fahren. Wird die rechte Kante der Platte 4 zuerst niedergedrückt, so beschreibt der dem Nocken 10 gegenüberstehende Endpunkt der Klinke 6 bei weiterem Niederdrücken der Platte einen gegen die Rolle 9 konvexen Bogen, der im Bereich des Nockens 10 verläuft. Wird die Platte dagegen von links überfahren, d, h. ihre linke Kante zuerst niedergedrückt, so beschreibt der dem Nocken 10 gegenüberstehende Punkt der Klinke 6 einen gegen die Rolle 9 konkaven Bogen. Beim Ablaufen des Fahrzeuggrades von der rechten Kante der Platte 4 lehnt sich das Ende der Klinke 6 gegen die Flanke des Nockens 10. Die drehbar und federnd gelagerte Klinke 6 gibt diesem Druck nach. Das Nockenrad 9 wird nicht verdreht, die Kontakte 13 also nicht geschlossen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zum Betätigen von Signalen an Hofausfahrten oder unübersichtlichen Wegkreuzungen mit beim Überfahren in nur einer bestimmten Richtung ansprechendem Kontakt nach Patent 548 950, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe auf einer Seite mittels an ihr sitzenden Zapfen (15) mit Rollen (16) in Rillen oder Schlitzen (17) des Gehäuses der Kontaktvorrichtung geführt ist, die in einem stumpfen Winkel zur Anfahrtsrichtung nach unten verlaufen.
  2. 2. Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Betätigung des drehbaren Kontaktnockens dienende Klinke (6) mittels einer in einer Durchbohrung der Wippe sitzenden Schraube (7) von außen eingestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEJ38597D 1922-04-07 1929-07-04 Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten oder unuebersichtlichen Wegkreuzungen mit beim UEberfahren in nur einer bestimmten Richtung ansprechendem Kontakt Expired DE563104C (de)

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DEJ37153D Expired DE548950C (de) 1922-04-07 1929-02-22 Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zur selbsttaetigen Betaetigung von Signalen zur Regelung des Verkehrs an unuebersichtlichen Stellen
DEJ38597D Expired DE563104C (de) 1922-04-07 1929-07-04 Elektrische Fahrdammkontaktvorrichtung zum Betaetigen von Signalen an Hofausfahrten oder unuebersichtlichen Wegkreuzungen mit beim UEberfahren in nur einer bestimmten Richtung ansprechendem Kontakt

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FR27943E (fr) 1924-09-27
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DE548950C (de) 1937-03-11
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