DE436752C - Durch Verbrennungsmotor anzutreibender Dreiradwagen mit einem Hinterrad und zwei Vorderraedern - Google Patents

Durch Verbrennungsmotor anzutreibender Dreiradwagen mit einem Hinterrad und zwei Vorderraedern

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DE436752C
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rear wheel
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DES69610D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/06Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels
    • B62D61/065Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with only three wheels with single rear wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

  • Durch Verbrennungsmotor anzutreibender Dreiradwagen mit einem Hinterrad und zwei Vorderrädern. Es sind dreiräderige Motorfahrzeuge bekannt, bei welchen hinten ein Rad, vorn zwei Räder sind. Meist befindet sich wie beim normalen Vierradwagen der Motor vorn und treibt das Hinterrad. Es sind auch Anordnungen bekannt, bei welchen der Motor die nicht lenkbaren Vorderräder treibt, während das Hinterrad lenkbar ist. Die Fahrstabilität aller dieser Dreiradwagen ist schlechter .als die des Vierradwagens, weil die- Kipplinie zu nahe am Schwerpunkt vorbeigeht. - Auch der die Fahrstabilität besonders in den Kurven außerordentlich verbessernde Vorderantrieb kann daran nichts ändern. Die Folge davon ist, daß von diesem Dreiradwagen in allen Ländern nur noch drei Marken existieren, obwohl noch vor wenigen Jahren erheblich mehr Fabrikate auf dem Markt waren und ihrer Billigkeit wegen gekauft wurden. Eine Prüfung zeigt, daß die bekannten Konstruktionen nur Verstümmelungen des Vierradwagens sind, für den ganz andere Gesetze gelten, und daß die Konstruktionen deshalb nicht lebensfähig sind.
  • Der D`reiradwagen könnte aber eine Reihe von guten Eigenschaften haben, die bei keinem Vierradwagen zu erreichen sind. Die Auflagerung auf drei Punkten hält Verwindungen vom Fahrgestell fern, gestattet also leichten Bau, sie erhöht die Adhäsion jedes Rades durch Verringerung der Auflagestellen, sie verhindert durch die dritte Spur die von der Fahrbahn kommenden rhythmischen Stöße und sie gestattet Stromlinienform für den Wagenkasten durch den Fortfall der breit ausladenden Hinterachse mit den zu ihr gehörenden Teilen. Schon die oben genannten Eigenschaften bedeuten für Fabrikation und Gebrauch erhebliche Vorteile. Es hat sich gezeigt, daß der Hauptfehler der bisher bekannten Dreiradivagen, nämlich die mangelhafte Fahrstabilität, daher rührt, daß der Gesamtschwerpunkt des Fahrzeuges der Kipplinie zu nahe liegt. Wenn es also gelingt, den Gesamtschwerpunkt von der Kipplinie um ein erhebliches Maß zu entfernen, muß sich hierdurch eine ,ganz erheblich verbesserte Fahrstabilität ergeben. Die gestellte Aufgabe besteht also darin, geeignete Mittel. zu suchen, um den Gesamtschwerpunkt des Fahrzeuges so weit vorzurücken, daß seine Entfernung von der Kipplinie hinreichend groß ist. Dies kann nur durch ein Vorrücken der durch die Wagensitze dargestellten Nutzlast möglichst nach der Spitze des Fahrzeuges bewirkt werden. Hier ist aber bei den bisher üblichen Anordnungen der Motor mit seiner Antriebsanordnung im Wege. Die Lösung der Aufgabe verlangt demgemäß zwei Maßnahmen, die zusammen wirken müssen, um das.gewünschte Ergebnis zu erzielen, nämlich einmal muß der an der Spitze des Wagenkastens zur Verfügung stehende Raum von Motor- und Getriebeteilen möglichst ganz freigemacht werden, worauf dann als zweite Maßnahme das Vorrücken der Sitze erfolgen kann.
  • Demnach erfolgt nach der Erfindung die Lösung der gestellten Aufgabe durch das Zusammenwirken zweier Maßnahmen, von denen die erste darin besteht, daß der Motor geteilt und jedem der getriebenen Vorderräder lein besonderer Motor zugeteilt wird. Dieser wird dann in an sich bekannter Weise finit dem Rad zusammengebaut. Hierdurch wird der Vorderteil des Fahrzeuges von Getriebeteilen vollkommen frei, und es werden nunmehr die Vordersitze in diesen freien Raum vorgeschoben, soweit es die Bequemlichkeit der Fahrgäste gestattet. Hierdurch wird erreicht, daß der Gesamtschwerpunkt des Fahrzeuges der Kipplinie so erheblich entfernt wird, daß die Fahrstabilität im Gegensatz zu früheren Anordnungen von Dreiradwagen sehr weit von der Kipplinie entfernt ist. Zusätzlich entstehen durch diese Anordnungsweise noch wesentliche Vorteile, z. B. kann man den Schwerpunkt wesentlich tiefer legen als es bisher möglich war, weil einmal die Motoren selbst durch den Zusammenbau mit den Rädern wesentlich tiefer liegen können als bei den bisher üblichen Wagen, und weil ferner man die Sitze beliebig tief auf den Boden des Wagens senken kann, ohne auf die Kraftübertragungsorgane zum Hinterrad Rücksicht nehmen zu müssen. Schließlich wird auch das Trägheitsinoment des Wagens in bezug auf seine Längsachse durch das Gewicht der weit außen liegenden Motoren so vergrößert, daß eine erheblich zusätzliche Kippsicherheit einsteht.
  • Die Verlegung der Motoren in oder an die Vorderräder macht aus dem heute Seiner schlechten Fahreigenschaften wegen nicht lebensfähigen. Dreiradwagen ein fahrtechnisch den normalen Kraftwagen weit überlegenes Fahrzeug. Dazu treten noch folgende bedeutende Vorzüge.
  • Der Aufbau des Wagens wird sehr einfach, denn der Wagenkasten wird ein unabhängiges Organ, an dem nur die Vorderachse und das Hinterrad befestigt werden. Der Wagenkasten kann durchaus. so gemacht werden, wie es Raumbedarf. Luftwiderstand und Fabrikation bedingen. Der Raum steht für Personen, Gepäck und Hilfsvorrichtungen ganz zur Verfügung. Durch Fortfall des Motors. und bei entsprechender Konstruktion auch der eingebauten Federn treten nur an Spitze und Tnde des Wagenkastens hohe Beanspruchungen der Wandung auf, die hier gut aufgenomnie n «-erden können. Daraus entsteht die Möglichkeit, auf ein besonderes Fahrgestell ztt verzichten. die Wände als einzige Tragkonstruktion zu verwenden und diese sogar aus Leichtmetall zu machen.
  • Dadurch tritt eine außerordentliche Verminderung der toten Last ein, also ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil und ein fahrtechnischer Gewinn für Bergfahrten. Hierbei gewinnt die Erhöhung des spezifischen Raddruckes durch Verminderung -der Auflagerpunkte auf drei besondere Bedeutung, denn bei vier Rädern genügt die Adhäsion für so außergewöhnlich leichte Wagen nicht.
  • Auch gewinnt- bei diesem geringen Wagen- j gewicht die Möglichkeit richtiger Formgebung

Claims (1)

  1. l'iiT1?NT-ANSP12U1:14: Durch Verbrennungsmotor anzutreibender Dreiradwagen mit einem Hinterrad und zwei Vorderrädern, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Vorderrad ein Antriebsmotor zusammengebaut ist und die Sitze nach dem - Vorderende des Wagens vnro-ariirIrt cinrl besonderen Wert, denn je leichter ein Fahrzeug ist, desto mehr Einfluß hat der Luftwiderstand. Die klare Unterteilung des Fahrzeuges in voneinander unabhängige Aggregate ist von erheblichem Vorteil in bezug auf Montage und Reparatur. Bei dem Dreiradwagen besteht die Möglichkeit, die konstruktive Aufgabe dadurch zu lösen, da.ß man die Vorderräder nicht lenkbar macht und die Lenkung auf das Hinterrad überträgt, das hierbei nicht Antriebsrad ist. Dieser Werg ist beim Vierradwagen nicht gangbar. Ein Differentialgetriebe kommt auch bei feststehenden Vorderrädern nicht in Betracht, wenn jedes Rad seinen eingebauten Motor erhält. Die Motoren erhalten vorteilhaft gemeinsame Gaslieferung, Zündstromerzeugung, Anlaßvorrichtung, Kupplungs- und Bremsbetätigung. Als Motoren kommen Standmotoren oder Nabenmotoren, wie sie von Motorrädern mit Vorderantrieb bekannt sind, in Betracht. Die Verbindung von Motor und getriebenem Rad zu einem Ganzen ist bekanntlich die kürzeste Kraftleistung, die möglich ist. Der aus dieser Erfindung hervorgehende Dreiradwagen ermöglicht demnach den höchsten mechanischen Wirkungsgrad, -den ein Kraftwagen mit Verbrennungsmotor besitzen kann; ein weiterer erheblicher wirtschaftlicher Vorteil dieser Bauart. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen schematisch einen Dreiradwagen gemäß der Erfindung Abb. i von oben. Abb. z von der Seite. Jedes der beiden Vorderräder a besitzt einen gesonderten darin eingebauten Verbrennungsmotor a'. Der Wagenkasten c enthält die Sitze b und wird hinten von dem lenkbaren Hinterrad cl getragen. Aus dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel ist ohne weiteres ersichtlich, daß hinter den Sitzen b ein erheblicher freier Raum verfügbar ist, der, von den Getriebeteilen vollkommen frei, zur Anbringung eines dritten Sitzes oder zur Unterbringung von Gepäck o. dgl. ausgenutzt werden kann.
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