DE436736C - Zehntasten-Registrierkasse - Google Patents

Zehntasten-Registrierkasse

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DE436736C
DE436736C DEN22818D DEN0022818D DE436736C DE 436736 C DE436736 C DE 436736C DE N22818 D DEN22818 D DE N22818D DE N0022818 D DEN0022818 D DE N0022818D DE 436736 C DE436736 C DE 436736C
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DE
Germany
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cash register
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arm
adder
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DEN22818D
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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Zehntasten-Registrierkasse. Die Erfindung betrifft eine ZehntastenlZegistrierkasse, bei der die einzelnen Tasten je nach der Reihenfolge, in der sie niedergedrückt werden, sowohl als Betrags- wie auch als Sondertasten dienen. Durch die Erfindung soll verhütet werden, daß bei Kassen dieser Art der registrierte Betrag bei der eine Registrierung abschlie-'Im ßenden Kurbeldrehung in das Addierwerk übertragen wird, wenn von bestimmten, der als Sondertasten dienenden Tasten eine bei einer Registrierung an letzter Stelle niedergedrückt wird. Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein bei jedem Maschinengang angetriebener Hebel mit dem das Addierwerk tragenden schwenkbaren Rahmen durch einen Kupplungsarm verbunden werden kann, der beim Niederdrücken bestimmter Tasten mit dem Hebel in Eingriff, beim Niederdrücken anderer Tasten dagegen mit dem Hebel außer Eingriff gebracht wird.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und zwar Z> ZD7 zeigen die Abb. i und 2 zwei verschiedene Ouerschnitte der Kasse, Abb. 3 eine Vorderansicht der Kupplungsvorrichtung und Abb. 4 eine teilweise Seitenansicht der Kupi)#-lungsvorrichtung in unwirksamer Lage.
  • Das Addierwerk der Registrierkasse besteht beispielsweise aus sechs Addierrädern 2oo (Abb. 1, 3), die nach Nifaßgabe der niedergedrückten Tasten durch Verzahnun-5o der Ty enräder 148 eingestellt wer-,eren i p den. Die Addierräder 2oo sind um eine Achse2oi drehbar, die von zwei auf einer Achse 135 schwenkbaren Hebeln:2o?" 2o# getragen wird. Am unteren Ende des Hebels 2o2 ist ein Arm 2033 angelenkt, dessen Zapfen -o4 in einen offenen Schlitz eines um 135 drehbaren Armes 177 eingreifen kann. Bei Jedem Kassengang führt cl er Arm 177 durch die Wirkung einer Kurvennutscheibe i8o, mit deren -Nut: 179 eine Gleitrolle 178 des Armes 177 zusammenwirkt, vor der Einstel-Iting der Typenräder 1-18 eifie Uhrzeigerdrehung aus, wobei durch den Arm 2033 auch der Hebel 2o2 in Uhrzeigerrichtiung ausgeschwunge 1 und dadurch das Addierwerk 2oo derart mit den Typenrädern 148 gekuppelt Z> wird, daß die Einer-, Zehner- und Hunderteraddierräder mit den Zähnen i5o der Typenräder 148 in Eingriff gelangen, so daß äeren Einstellbewegung unmittelbar auf das Addierwerk übertragen wird. Die drei nicht mit den Tv enrädern in Eingriff gelangenden p t' Addierräder höchster Ordnung werden in bekannter Weise durch die Zehnerübertragurig eingestellt. Vor der Rückkehr der Typenräder in ihre Ruhelage wird durch den Arm 177 das Addierwerk in seine Ausganglage zurückbewegt, wodurch die Addierräder:2oo von den Typenrädern 148 wieder entkuppelt werden.
  • Die Maschine ist mit einer Vorrichtung versehen, die bewirkt, daß, wenn bestimmte Tasten bei einer Registrierung als letzte Taste niedergedrückt werden, das Addierwerk nicht eingeschaltet und damit auch der registrierte Betrag nicht auf dasselbe übertra-en wird. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Anordnung beispiels-Z> weise so getroffen, daß, wenn die mit 1, 2 oder 9 bezeichnete Taste bei einer Registrierung als letzte niedergedrückt wird, das Addierwerk nicht zur Einschaltung - angt, und " .el zwar aus dem Grunde, weil die Tasten 1, 2, und 9 auch als Sondertasten wirken, sobald sie als letzte Taste gedrückt werden. Die i-Taste dient hierbei als Auszahlungs-, die 2-Taste als Kredit- und die 9-Taste als Kein-Verkauf-Sondertaste; die letztgenannte Taste ferner auch noch als Auslösetaste für den Fall, daß der Kassenbenutzer versehentlich eine falsche Taste niederdrückte. Stellt es sich beispielsweise heraus, daß versehentlich eine falsche Taste niedergedrückt worden ist, so braucht der Kassenbenutzer als letzte Taste nur die Taste 9, d. h. die Kein-Verkauf-Sondertaste niederzudrücken und die Kurbel zu drehen, tim zu bewirken, daß bei dieser Registrierung der Betrag nicht auf das Addierwerk übertragen wird.
  • Der Arm 2,033 ist mit einem Schlitz 2o6 versehen, in den der Zapfen 207 (Abb. i) eines Armes 2o8 eingreift. Dieser ist starr auf einer in Ansätzen 159 des Gehäuses gelagerten Welle 2o9 befestigt, die außerdem noch zwei Arme 2io trägt, in denen eine Querstange 2 11 (Abb. 2) befestigt ist. Das untere End * e 43 der Tasten 1, 2 und 9 ist mit einer -Nase 2,12 versehen, die über die Querstange 2 11 greift. Die Arme 43 der Taste o und 3, d. h. der Sondertasten für »Barverkauf z( und »Bezahlte Rech-iung«, sind gleichf alls mit einer Nase 2 13 versehen, die jedoch unter die Querstange 2 11 greift. Diese Anordnung bewirkt, daß, wenn die 1-, 2- oder 9-Taste niedergedrückt wird, deren Nase :21:2 die Stange 211 abwärts bewegt, so daß die Arme 2 1 o und die Welle 2-og in Uhrzeigerrichtung Z> ,gedreht werden. Befi-idet sich die Querstange 211 bereits in ihrer unteren Grenzlage, so unterbleibt selbstverständlich ihre AbwärtsbeN,#egung. Da der Arm 2o8 (Abb. i') starr auf der Welle 2o9 befestigt ist, wird auch der Arm 2033 in Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei der Zapfen 2-04. aus dem gabelförmigen Ende des Armes 177 herausbewegt wird, so daß dieser nunmehr keinen Einfluß mehr auf die Bewegung des Armes 2o2 hat. Wird dagegen die o- oder 3-Taste niedergedrückt, so wird die Ouerstange2ii durcil die Nase213 angehoben, wobei der Zapfen 2-04 mit dem Arm 177 gekuppelt wird, was zur Folge hat, daß das Addierwerk:2oo durch den Arm 177 mit den Typenrädern 148 in Eingriff ge-ZD ZD bracht und der zu registrierende Betrag auf (las Addierwerk übertragen wird. Hieraus ist zu ersehen, daß die zuletzt niedergedrückte Taste ausschlaggebend dafür ist, ob das Addierwerk mit den Typenrädern in Einiff gebracht wird oder nicht. Gewöhnlich nehmen die Arme 177 und 2033 die aus ##,bb. i ersichtliche Ruhelage ein. Wird der Arm 2033 (Abb. 1, 3) in Uhrzeigerrichtung gedreht und dadurch der Zapt' ZD feil 204 VM' dein Arm 177 entkuPPelt, so tritt der Zapfen 204 in den Schlitz.2i 5 eine-, auf der Bodenplatte der Maschine befestigten Ansatzes 216 ein, um eine unbeabsichtigte Kupplung des Addierwerkes zu verhindern. Der bis dahin durch den Zapfen 2o-[ in seiner Lage gesperrte, nunmehr aber freigegebene Arin 177 schwingt in diesem Augenblick unter der Wirkung einer Feder 218, die an einem rückwärts gerichteten Seitenarm des Armes 177 angreift, ein wenig in Uhrzeigerrichtung aus, so daß (las unterste Ende des .\rines 177 sich über den im Schlitz 215 ruhenden Zapfen 204 legt und somit eine unbeabsichtigte Rückkehr des ArineS 2033 in seine Ruhelage verhindert. Schwingt dagegen der Arm 2033 in Gegeii7eigerrichtung aus, so trifft der Zapfen 204 gegen die Kante 217 des .,ehrä- verlaufenden Schlitzes 2 15 und wirkt hei seiner weiteren Aufwärtsbewegung derart gegen das untere Ende des Armes 177, (laß der Arm 177 entgegen der Wirkung der l-#e(ler 2ig ein wenig in Gegen7eigerrichtung ZD aus # - und damit in seine Ruhelage (Abb. i zurückschwingt. Das GegengeWiCht 219 eines LI mit dem Arln 208 durch die Welle 209 starr \-erl)un(leiieii ArniCS 220 SUCht die Arme 2o8 und :2033 dauernd in Gegen7eigerrichtung zu drehen, um den Eingriff des Zapfens 204 in (las -abelförinige Ende des Armes 177 und damit die zum Addierwerkantrieb erforderliche Kupplung des Armes 177 mit dem Addierwerkrahinen 202 zu sichern, solange nicht der Zapfen 2o4 durch den Arm 177 in seiner unteren Grenzlage gehalten wird. Durch die Feder 218 und -las Gegengewicht 2ig werden also der Arm 2033 und damit der Zapfen 204 Je nachdem in ihrer unteren und oberen Grenzlage gehalten, um nach Maßgabe der je- weils niedergedrückten Tasten die Entkupphing oder die Kupplung des Addierwerkes sicherzustellen.

Claims (2)

  1. PATE-.', T-AxspRfcji F: i. Zehntasten-Registrierkasse, bei der el die einzelnen Tasten je nach der Reihenfolge, in der sie niedergedrückt werden, sowohl als Betrags- wie auch als Sonder" tasten dienen. dadurch gekennzeichnet, (laß ein bei jedem Maschinenspiel angetriebener Hebel (177) mit dem das Addierwerk (2oo) tragenden schwenkbaren Rahmen (202) durch einen Kupplungsarm (2033) verbunden werden kann, der beim Niederdrücken bestimmter Tasten mit dem Hebel (177) in Eingriff, beim Niederdrücken anderer Tasten dagegen mit dein Hebel (171-) außer Eingriff gebracht wird, so daß dann der zu registrierende Betrag nicht auf das Addierwerk übertragen wird.
  2. 2. Zehntasten-Registrierkasse nach Anbpruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplu:-,gsarm (2033) durch einen Hebelarm (2o8) gesteuert wird, dessen Welle (:2o9) mittels eines Hilfsrahmens (2-io, 211) durch 'Niederdrücken gewisser Tasten (40) in dem einen oder anderen Sinne gedreht werden kann, je nachdem, ob das Addierwerk (200) der Registrierkasse mit den als Antriebgliedern dienenden Typenrädern (148) gekuppelt werden soll oder nicht. 3. Zehntasten-Registrierkasse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß die gleichzeitig als Sondertasten dienenden, als Winkelhebel ausgebildeten Tasten (40) mit Nasen (212, 213) versehen sind, die mit einer Querstange (211) des Hilfsrahmens (2io) zusammenwirken und diesen sowie den Steuerhebel (:2o8) je nach der Art der Taste nach unten bzw. oben ausschwin-,gen. 4. Zehntasten-Registrierkasse nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Addierwerk (2oo) und die mit ihm zusammenwirkenden Getriebeteile (:2o2, 2033, 2,o8) in dea beiden Grenzlagen, d.h. in entkuppelter Stellung bzw. in der Kupplungslage, durch die Wirkung einer Feder (218-) bzw. eines auf die Hilfsrahmenwelle (2o9) wirkenden Gegengewichtes (219) gesichert werden. 5. Zelintasten-Registrierkasse nachden Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungszapfen (204) des Kupplungsarmes(.2033) mit einem Schrägschlitz (215, 217) eines an dem Maschinenrahinen befestigten Ansatzes (216') zusammenwirkt.
DEN22818D 1915-07-10 1920-07-10 Zehntasten-Registrierkasse Expired DE436736C (de)

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