DE435887C - Sicherheitsvorhangschloss - Google Patents
SicherheitsvorhangschlossInfo
- Publication number
- DE435887C DE435887C DEE32589D DEE0032589D DE435887C DE 435887 C DE435887 C DE 435887C DE E32589 D DEE32589 D DE E32589D DE E0032589 D DEE0032589 D DE E0032589D DE 435887 C DE435887 C DE 435887C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- locking
- keyhole
- lock
- locking bolt
- Prior art date
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- Expired
Links
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/36—Padlocks with closing means other than shackles ; Removable locks, the lock body itself being the locking element; Padlocks consisting of two separable halves or cooperating with a stud
Landscapes
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorhangschloß, bei dem ein am oberen Ende verdickter
und am unteren Ende schwalbenschwanzförmiger und zweiseitig abgeflachter
Verschlußbolzen durch die Krampe hindurch in das Schloßgehäuse eingesteckt und nach
Drehung um 90 ° durch einen in dem Schloßgehäuse verschiebbaren, mit seinem gabelförmigen
oberen Ende den abgeflachten Unterteil des Bolzens übergreifenden Verschlußriegel
gegen Verdrehen bzw. Herausnehmen gesichert wird.
Das Neue besteht darin, daß die Sicherung des Verschlußbolzens durch Sperrung des in
einem gabelförmigen Einpaßstück geführten Verschlußriegels in der Schließstellung durch
eine exzentrisch gelagerte Nuß mit Schlüsselloch erzielt wird, die, in einem hinter einer
annähernd kreisrunden, für die freie Bewegung des Schlüsselbartes bestimmten Kammer
angebrachten ellipsenförmigen Ouerschlitz des Riegels sitzend, durch einen von hinten her
in das Schlüsselloch einspringenden Sperrstift festgestellt wird. Die Auslösung· der
Sperrung erfolgt durch Zurückdrücken des Sperrstiftes und gleichzeitiges Drehen der
Nuß mittels des Schlüssels.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι einen senkrechten Mittelschnitt durch das geschlossene Schloß nach der Linie "..
A-B der Abb. 2,
Abb. 2 das geschlossene Schloß um 90° gedreht, im Schnitt nach der Linie C-D der
Abb. i,
Abb. 3 einen Querschnitt durch das Schloß nach der Linie E-F der Abb. 2,
Abb. 4 das geöffnete Schloß im Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 5,
Abb. 5 einen Schnitt durch das geöffnete, um 900 gedrehte Schloß nach der Linie J-K
der Abb. 4, wobei der Verschlußbolzen nicht mitgedreht und herausnehmbar ist.
In dem verstärkten Deckel α1 des unten offenen Schloßgehäuses α befindet sich eine
zentrale Bohrung b, die unten verengt ist und mit dieser Verengung b1 in eine Schwalben-
"schwanznut h~ mündet, die sich über die
Breite des Gehäuses α erstreckt. In die Bohrung
b paßt ein zum Schloß gehöriger Bolzen c, dessen oberes Ende'' c1 verdickt und
dessen unteres Ende c2 schwalbenschwanzförmig ausgebildet und zweiseitig abgeflacht ist.
Dieser Bolzen c wird beim Vorhängen des Schlosses durch die Krampe η hindurch in
die Bohrung b des Gehäuses α gesetzt, wobei to sich der dicke Teil c1 auf die Krampe η auflegt
und der untere Teil c- sich durch Drehung um 900 quer zur Schwalbenschwanznut b2
einstellt, so daß ein Herausnehmen des Bolzens augenblicklich ausgeschlossen ist. Um
den Bolzen c in seiner Querstellung gegen Verdrehen zu sichern, befindet sich im Schloßgehäuse
α ein am oberen Ende als Gabel d1 ausgebildeter Verschlußriegel d von der Breite
des Gehäusedurchmessers, der in einem gabelförmigen Einpaßstück e verschiebbar ist, das
in das Schloßgehäuse α schließend eingesetzt
und mit seinem Rand e1 durch am Gehäuse a
angebrachte Niete e2 im Gehäuse befestigt ist. Das Einpaßstück e hält den Verschlußriegel
d parallel zu der Schwalbenschwanznut b2, in die der Riegel d mit seinem oberen
konischen Teil d2 hineinbewegt werden kann. Die Verschiebung des Riegels d erfolgt mittels
Schlüssel /, der in eine mit Schlüsselloch g1
versehene Nuß g eingreift, die mit einem exzentrisch angeordneten Zapfen g2 in dem
einen Schenkel des Paßstückes e drehbar gelagert und in einem ellipsenformigen Ouerschlitz
h des Riegels d sitzt, der den Riegel zur Hälfte durchdringt und sich hinter einer
annähernd kreisrunden Ausnehmung i befindet, die für die freie Bewegung des Schlüsselbartes
bestimmt ist.
Bei gesenktem Riegel d (Abb. 4 und 5) ist die Nuß nach unten gedreht, so daß der
Schlüssel mit nach unten gekehrtem Bart, wenn das Schloßgehäuse a. senkrecht hängt,
in die Nuß g eingeführt werden kann. Bei schräger Gehäuselage und gesenktem Riegel d
ist die Einführung des Bartes ohne weiteres nicht möglich, da die Nuß g pendelt und in
diesem Falle ihr Schlüsselloch mit dem Schlüsselloch k des Gehäuses bzw. des Paßstückes
nicht übereinstimmt. Das Schlüsselloch der Nuß g· muß somit erst aufgesucht werden.
Ist dasselbe gefunden, so kann die Nuß g rechts- oder linksherum nach oben gedreht
werden, wobei der Riegel ei infolge der exzentrischen
Lagerung der Nuß g in dem Querschlitz h mit nach oben verschoben wird. In
der angehobenen Stellung übergreift die Gabel d1 des Riegels d den Schwalbenschwanz
c2 des Verschlußbolzens c in seiner Breitseite und stellt ihn damit quer zur
Nut b2 fest. Zur Sperrung des Riegels d in
der Schließlage dient ein über dem Drehpunkt der Nuß g in dem einen Schenkel des Paßstückes
e auf einer Druckfeder / ruhender Sperrstift m, der von hinten her in das
Schlüsselloch g1 der nach oben gedrehten Nuß g einschnappt. Damit der Sperrstift m
nicht zu weit in das Schlüssellochg1 vordringt,
ist dasselbe bis zur Hälfte nach hinten verbreitert bzw. bei wellenförmiger Ausbildung
gemäß der Zeichnung nur zur Hälfte gewellt, so daß ein Absatz im Schlüsselloch gebildet
ist, gegen den sich der Sperrstift m anlegt. Beim Einschnappen des Sperrstiftes m wird
der Schlüsselbart aus dem Schlüsselloch heraus in die durch die Ausnehmung i gebildete
Kammer gedrängt, in der der Bart beliebig herumgedreht und ohne Einfluß auf den Verschlußriegel d durch das Schlüsselloch
k entfernt werden kann. Zur Öffnung des Schlosses wird der Schlüssel wieder in
die Nuß g eingeführt und unter Zurückdrücken des Sperrstiftes m mit der Nuß zu- „
sammen nach unten gedreht und damit der" Riegel d gesenkt und der Bolzen c aus seiner
Sperrlage befreit.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherheitsvorhangschloß, bei dem ein am oberen Ende verdickter und am unteren Ende schwalbenschwanzförmiger und zweiseitig abgeflachter Verschlußbolzen durch die Krampe hindurch in das Schloßgehäuse eingesteckt und nach Drehung um ' 90° durch einen in dem Schloßgehäuse verschiebbaren, mit seinem gabelförmigen oberen Ende den abgeflachten Unterteil des Bolzens übergreifenden Verschlußriegel gegen Verdrehen bzw. Herausnehmen gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung des Verschlußbolzens durch Sperrung des in einem gabelförmigen Einpaßstück (c) geführten Verschlußriegels (d) in der Schließstellung durch eine exzentrisch gelagerte Nuß (g) mit Schlüsselloch (g1) erzielt wird, die, in einem hinter einer annähernd kreisrunden, für die freie Bewegung des Schlüsselbartes bestimmten Kammer (i) angebraehten ellipsenformigen no Querschlitz (Ji) des Riegels (d) sitzend, durch einen von hinten her in das Schlüsselloch (g1) einspringenden Sperrstift (») festgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE32589D DE435887C (de) | 1925-06-03 | 1925-06-03 | Sicherheitsvorhangschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE32589D DE435887C (de) | 1925-06-03 | 1925-06-03 | Sicherheitsvorhangschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435887C true DE435887C (de) | 1926-10-19 |
Family
ID=7075706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE32589D Expired DE435887C (de) | 1925-06-03 | 1925-06-03 | Sicherheitsvorhangschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435887C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0208813A1 (de) * | 1985-06-13 | 1987-01-21 | Juan-Jose Martin Martin | Vorhängeschloss |
-
1925
- 1925-06-03 DE DEE32589D patent/DE435887C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0208813A1 (de) * | 1985-06-13 | 1987-01-21 | Juan-Jose Martin Martin | Vorhängeschloss |
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