DE434880C - Kraftfahrzeug fuer landwirtschaftliche Zwecke - Google Patents
Kraftfahrzeug fuer landwirtschaftliche ZweckeInfo
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- DE434880C DE434880C DEU8988D DEU0008988D DE434880C DE 434880 C DE434880 C DE 434880C DE U8988 D DEU8988 D DE U8988D DE U0008988 D DEU0008988 D DE U0008988D DE 434880 C DE434880 C DE 434880C
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- motor vehicle
- housing
- rear axle
- agricultural purposes
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- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B71/00—Construction or arrangement of setting or adjusting mechanisms, of implement or tool drive or of power take-off; Means for protecting parts against dust, or the like; Adapting machine elements to or for agricultural purposes
- A01B71/06—Special adaptations of coupling means between power take-off and transmission shaft to the implement or machine
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. OKTOBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV* 434880 -KLASSE 45 a GRUPPE 21
(ü SgSS Illl45a)
Ünion-Giesserei in Königsberg i. Pr. Kraftfahrzeug für landwirtschaftliche Zwecke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1925 ab.
Das Hauptpatent hat angefangen am 11. März 1925.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Kraftfahrzeuges nach Patent
428560.
Bei dem den Gegenstand des genannten Patents bildenden Kraftfahrzeug ist das die
Hinterräder bzw. die Walzentrommeln in Drehung versetzende Getriebe in einem auf
der Achse gelagerten Gehäuse angeordnet. In Anbetracht der auch als Bodenwalze stattfindenden
Verwendung des Kraftfahrzeuges und der sich hieraus ergebenden großen Länge der Hinterachse hat es sich als zweckmäßig
erwiesen, diese Achse auch in ihrer Mitte zu lagern.
Es läßt sich dies einfach dadurch e'rreichen, daß auf dem Fahrzeugrahmen in der
Mittelachse des Fahrzeuges ein bis nahe an die Hinterachse herabreichender, mit einem
Lager für die Mitte der Hinterachse versehener Tragsteg befestigt wird.
Die Erfindung besteht nun darin, daß dieser Tragsteg gleichzeitig dafür nutzbar
gemacht ist, das Gehäuse, in welchem die die ίο Hinterräder bzw. die Walzentrommeln in
Drehung versetzenden Ritzel gelagert sind, derart zu sichern, daß das Drehbestreben,
welches der beim Antrieb der Hinterräder bzw. der Walzentrommeln erzeugte Zahndruck
auf das ganze Differentialgehäuse ausübt, nicht zur Geltung kommen kann, was
insofern von Bedeutung ist, als anderenfalls durch dieses Drehmoment eine sehr starke
Klemmwirkung zwischen dem Gehäuse und der Hinterachse entstehen würde. Dieser ;
Klemmwirkung kann noch dadurch in verstärktem Maße entgegengewirkt werden, daß das Differentialgehäuse mit dem Mittellager
der Hinterachse als ein Ganzes hergestellt wird.
Die Verbindung des Getriebegehäuses mit dem Tragsteg muß lösbar sein, um beim
Wechseln der Hinterräder gegen Walzentrommeln und umgekehrt die Hinterachse mit dem Getriebe aus dem Fahrzeugrahmen herausnehmen
zu können. Ist das Fahrzeug mit einem Aufbau versehen, der bei Verwendung als Bodenwalze das Zuladen einer größeren
oder geringeren Gewichtsmenge in Form von Steinen, Eisenteilen o. dgl. ermöglicht, so
empfiehlt es sich, den Tragsteg derart auszubilden, daß sein Scheitel als Stütze für den
mittleren Bodenteil des Zuladeaufbaues dient, so daß der Boden des Aufbaues nicht unnütz
stark ausgeführt zu werden braucht.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Kraftfahrzeuges, und
zwar in der als Bodenwalze verwendbaren Form.
Abb. ι ist ein parallel zur Hinterachse durch den Tragsteg und das Mittellager sowie
das Differentialgehäuse geführter Vertikalschnitt. Von den beiden Walzentrommeln
und dem Aufbau sind nur die dem Tragsteg benachbarten Teile veranschaulicht. Abb. 2 zeigt in Seitenansicht das hintere
Ende des Fahrzeuges. Die eine Walzentrommel ist abgenommen gedacht; der Aufbau ist im Schnitt dargestellt.
In dem Fahrzeugrahmen 1 sind Querstege 2 befestigt, und an diesen ist in der
Mittelachse des Fahrzeuges der Tragsteg 3 starr befestigt. Dieser Tragsteg besteht aus
einer aufrechten Rippe, deren Höhe von den Befestigungsstellen an den Querstegen 2 aus
nach der Mitte hin zunimmt und die entweder ringsum oder, wie im dargestellten Falle, nur an ihrem oberen Rande beiderseits
durch Winkeleisen verstärkt ist.
An diesem Tragsteg ist ein Lager 4 befestigt, in welchem die Hinterachse 5 mit
ihrem Mittelteil ruht.
Dieses Lager ist mit dem Gehäuse 6, in welchem das Differentialgetriebe für die
Hinterräder bzw. die Walzentrommeln 7 angeordnet ist, als ein einheitliches Ganzes hergestellt,
und das Gehäuse selbst ist an seinem Scheitel mit dem Tragsteg 3 fest verbunden.
Sowohl an der Verbindungsstelle des Lagers 4 als auch des Getriebegehäuses 6 mit
dem Tragsteg ist letzterer mit Winkeleisen 8 versehen, die in geeigneter Weise mit dem
Lager 4 bzw. dem Getriebegehäuse 6 verschraubt sind. Das Lager 4 ist mit Flanschen
9 versehen, in welchen die Hilfswalze 10 gelagert ist, die bei Verwendung des
Fahrzeuges als Bodenwalze den zwischen den Walzentrommeln 7 verbleibenden Bodenstreifen
bearbeitet.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist mit einem abnehmbaren Aufbau 11 versehen,
der so eingerichtet ist, daß er in bequemer Weise auf dem Fahrzeugrahmen befestigt
werden kann. Um diesen Aufbau möglichst leicht halten zu können und andererseits doch
eine größere Menge von Steinen, Eisenteilen o. dgl. in ihn einladen zu können, ist der
Tragsteg im mittleren Teil derart hoch geführt, daß sein Scheitel als Stütze für den
mittleren Bodenteil des Zuladeaufbaues dient.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Kraftfahrzeug für landwirtschaftliche Zwecke nach Patent 428560, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse, in welchem die Antriebsritzel für die Hinterräder bzw. die Walzentrommeln gelagert sind, lösbar mit einem am Fahrzeugrahmen befestigten Steg verbunden ist, der in bekannter Weise gleichzeitig zur Lagerung der Mitte der Hinterachse dient.
- 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Differentialantrieb der Hinterräder bzw. der Walzentrommeln enthaltende Gehäuse mit dem Mittellager der Hinterachse ein Ganzes bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU8988D DE434880C (de) | 1925-09-29 | 1925-09-29 | Kraftfahrzeug fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU8988D DE434880C (de) | 1925-09-29 | 1925-09-29 | Kraftfahrzeug fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE434880C true DE434880C (de) | 1926-10-04 |
Family
ID=7566615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU8988D Expired DE434880C (de) | 1925-09-29 | 1925-09-29 | Kraftfahrzeug fuer landwirtschaftliche Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE434880C (de) |
-
1925
- 1925-09-29 DE DEU8988D patent/DE434880C/de not_active Expired
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