DE329982C - Zweiraedriger Motorpflug - Google Patents

Zweiraedriger Motorpflug

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DE329982C
DE329982C DE1920329982D DE329982DD DE329982C DE 329982 C DE329982 C DE 329982C DE 1920329982 D DE1920329982 D DE 1920329982D DE 329982D D DE329982D D DE 329982DD DE 329982 C DE329982 C DE 329982C
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
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    • A01B3/58Self-propelled ploughs with two wheels

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
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Description

AUSGEGEBEN AlH 2. DEZEMBER 1920
KLASSE 45a GRUPPE
Heinrich Goldberg in München.
Es· sind zweirädrige Motorpflüge mit am Fahrgestell gelagertem Greiferrad und in der Höhe einstellbarem, angetriebenem Laufrad bekannt, wobei die Laufräder an den einen Enden von zweiarmigen Hebeln angeordnet sind, die am Fahrrahmen drehbar gelagert und an den anderen Enden mit Stellsegmenten versehen sind, während die Treibräder lose an einem am Fahrrahmen befestigten Tragrahmen gelagert sind und von seitlich an den Laufrädern, angeordneten Anschlägen mitgenommen werden.
Bekannt ist ferner, den Kurbeltragarm von Treibrädern durch ein Schneckengetriebe von der Motorwelle aus unter Zwischenschaltung eines Wendegetriebes zu heben und zu senken. Ferner sind Wendegetriebe, welche aus einem losen. Zahnrad- und einem losen Kettenradgetriebe bestehen, zwischen welche eine
so durch einen Hebel einzustellende Klauenkupplung eingeschaltet ist, nicht mehr neu. Auch sind bei derartigen Wendegetrieben Einrichtungen zur selbsttätigen Ausschaltung bekannt.
Demgegenüber kennzeichnet sich der Erfindtmgsgegenstand dadurch, daß die Antriebsritzer für die Stellsegmente der zweiarmigen Laufrädertraghebel auf den Enden einer Welle sitzen;, die durch ein Schneckenradgetriebe von einer zur Motorwelle parallel angeordneten Welle und unter Einschaltung eines an sich bekannten, aus einem Stirn- und Kettenradgetriebe bestehenden Wendegetriebes angetrieben wird. Die zwischen dem Stirn- und Kettenradgetriebe vorgesehene Klauenkupplung wird' hierbei durch einen ι Stellhebel ein- und ausgerückt, welcher von den Anschlägen einer Zahnstange mitgenommen wird, die mit einem auf die Antriebswelle aufgesetzten Zahnrad kämmt.
Dadurch wird ein Motorpflug geschaffen, welcher nicht nur die Erzielung eines kleinen Angewendes ermöglicht, sondern gleichzeitig auch ein rasches und vollkommenes Ausheben und Wiedereinsetzen der Pflugkörper gestattet, so daß die Furchen stets auf gleiche Länge und Tiefe ausgepflügt werden können. Bemerkt wird, daß das motorische Heben und Senken der Pflugkörper an sich bekannt \ ist. - Im vorliegenden Falle werden jedoch ! nicht die Pflugkörper als solche gehoben und gesenkt, sondern der Laufradtragrahmen wird gegenüber dem Fahrrahmen verschwenkt.
Auf der Zeichnung ist ein derartiger Motorpflug in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 in Draufsicht schematisch veranschaulicht.
Hierbei sind mit α der Fahrrahmen, mit b die Laufräder, mit c die Greiferräder bezeichnet. Letztere sind lose in die Lager d eines unterhalb des Fahrrahmens angeordneten Tragrahmens e eingesetzt.
ι Die Laufräder b sind bei f an den einen j Enden von zweiarmigen Hebeln g gelagert, die ihren Drehpunkt bei h am Fahrrahmen besitzen und an den anderen Enden zu Zahnsegmenten i ausgebildet sind, welche mit Ritzeln k in Eingriff stehen, die auf den t. Enden der Welle I angeordnet sind.
] Auf die Motorwelle m (Fig. 2) ist eine doppelte Klauenkupplung η verschiebbar aufgesetzt, zu deren einen Seite sich ein loses, auf
der Motorwelle in gelagertes Stirnrad ο und zu deren anderen Seite sich ein lose angeordnetes Kettenrad p befindet. Das Stirnrad ο steht mit dem Stirnrad q in Eingriff, welches auf einer Welle r sitzt, während über das Kettenrad ρ und ein auf der Welle r angeordnetes Kettenrad s eine Kette t gelegt ist.
Das Ende der Welle r trägt eine Schnecke u, die mit einem Schneckenrad ν der Ritzelwelle I in Eingriff steht.
Die Verschiebung der doppelten Klauenkupplung η erfolgt durch den Hebel w mittels j des Gestänges χ Die Rückführung des ι Hebels w nach jeder Verstellung erfolgt durch j die beiden Anschläge y, 2, welche auf einer Zahnstange 2 angeordnet sind, die mit einem Zahnrad 3 der Ritzelwelle in Eingriff steht.
Der Antrieb der Laufräder b erfolgt von der Motorwelle m aus mittels des Differentialao getriebes 4, auf dessen. Welle 5 Ritzel 6 sitzen, die mit Zahnrädern f in Eingriff stehen, welche auf den Laufräderachserr 8 fest angeordnet sind.
Der Pflugkörperrahmen 9 ist bei 10 an den Fahrrahmen α angelenkt.
Je nachdem der Fahrrahmen gehoben oder gesenkt werden soll, wird durch Einschalten der Doppelkupplung η mittels des Hebels w und Gestänges χ in das Zahnrad 0 oder das Kettenrad p die Welle r nach der einen oder anderen Richtung gedreht und dadurch mittels der Ritzel k die zweiarmigen Hebel g nach der einen oder anderen Richtung verstellt.
Gleichzeitig mit der Verstellung der Laufräder b erfolgt durch das Rad 3 auf der Welle I eine Verschiebung der Zahnstange 2, die durch Anschlagen der Anschläge y, 2 an den Hebel w diesen dreht und dadurch die Kupplung?! ausrückt.
Ist die Verstellung beendigt, so wird' durch die Zahnstange 2 und die Anschläge y, 2 die Rückführung des Hebels«; und damit der Kupplung η in die Ausgangslage wieder herbeigeführt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zweidrädriger Motorpflug mit am Fahrgestell gelagerten Greiferrädern und angetriebenen, von der Motorwelle aus unter Zwischenschaltung eines Wendegetriebes heb- und senkbareni Laufrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsritzelfür die Stellsegmente der zweiarmigen Laufrädertraghebel auf den Enden einer Welle sitzen, die durch ein Schnekkengetriebe von einer zur Motorwelle parallel angeordneten Welle aus, unter Einschaltung eines an sich bekannten, aus einem Stirn- und Kettenradgetriebe bestehenden Wendegetriebes angetrieben wird.
  2. 2. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Stirn- und Kettenradgetriebe vorgesehene Klauenkupplung durch einen Stellhebel ein- und ausgerückt wird, welcher von den Anschlägen einer Zahnstange mitgenommen wird, die mit einem auf die Antriebsritzelwelle aufgesetzten Zahnrad kämmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920329982D 1920-02-13 1920-02-13 Zweiraedriger Motorpflug Expired DE329982C (de)

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