DE434159C - Vorrichtung zum Heben sowie zum Kippen des Wagenkastens nach drei Seiten, insbesondere fuer Lastkraftwagen - Google Patents

Vorrichtung zum Heben sowie zum Kippen des Wagenkastens nach drei Seiten, insbesondere fuer Lastkraftwagen

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DE434159C
DE434159C DEV20705D DEV0020705D DE434159C DE 434159 C DE434159 C DE 434159C DE V20705 D DEV20705 D DE V20705D DE V0020705 D DEV0020705 D DE V0020705D DE 434159 C DE434159 C DE 434159C
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DE
Germany
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shafts
couplings
winches
car body
parts
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Expired
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DEV20705D
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PAUL VOY
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PAUL VOY
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/12Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben sowie zum Kippen des Wagenkastens nach drei Seiten, insbesondere für Lastkraftwagen. Vorrichtung zum Heben und Kippen des Wagenkastens nach drei Seiten, insbesondere für Lastkraftwagen, bei denen je zwei symmetrisch zu beiden Seiten des Traggestells für den Wagenkasten angeordnete und vom Fahrmotor beeinflußte Schraubenspindelwinden Anwendung finden, sind bekannt.
  • Bei diesen Vorrichtungen wird ein mit mehreren gleichachsigen und parallelen Getriebeachsen versehenes Getriebe verwendet, das die Spindelwinden mittels diagonal verlaufender Verbindungswellen antreibt.
  • Die bekannten Vorrichtungen sind sehr verwickelt. Insbesondere erfordert das Getriebe, das mit sehr vielen Übertragungszahnrädern ausgerüstet ist, eine genaue Herstellung. Auch verschleißen die Getriebe sehr leicht. Ferner nimmt der Einbau des Getriebes viel Zeit und Raum in Anspruch.
  • Die vorliegende Erfindung zeichnet sich demgegenüber durch ihre Einfachheit aus. Es wird eine getrennte Bauart der Getriebe erzielt, die sieh leicht unter dem Wagen anbringen lassen. Insbesondere sind wenige Getriebezahnräder erforderlich, so daß sowohl die Herstellung als auch der Einbau erleichtert wird. Auch der Verschleiß der Getriebe ist dadurch erheblich herabgesetzt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die vier an die Schraubenspindeln greifenden, etwa parallel zur Fahrzeuglängsachse liegenden Getriebewellen durch miteinander kuppelbare OOuerwellen vom Motor ihren Antrieb erhalten.
  • Weitere Erfindungen bestehen in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung.
  • In der Zeichnung zeigt: Abb. i das Wagengestell im Grundriß mit den vier Hubwinden: Abb.2 zeigt eine Seitenansicht des Getriebes.
  • Abb.3 zeigt das Getriebe in größerem Maßstabe im Grundriß, teilweise geschnitten. Abb. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie I-1 der Abb. 3.
  • Die vier Hubwinden i, z, 3, 4., die als Spindelwinden ausgebildet sind, dienen entweder zum gleichmäßigen Anheben oder aber zum Kippen des aufgesetzten Gestells, das in der Zeichnung weggelassen ist. Zura Kippen des Gestells werden entweder die beiden rechtsseitigen: 2, 4, oder die beiden linksseitigen: i, 3, oder die beiden vorderen Winden i, 2 angetrieben.
  • Die die vier Hubwinden antreibenden Wellen 5, 6, 7, 8, welche etwa parallel zur Fahrzeuglängsachse liegen und oberhalb des Untergestells 9 angeordnet sind, erhalten ihren Antrieb durch quer zum Fahrzeug liegende Getriebswellen io, ii, die mit den vom Wagenmotor angetriebenen, ebenfalls querliegenden Wellenteilen 12" 13 durch Kupplungen 14, 15 verbunden werden können. Die Getriebewellen 5, 6, 7, 8 sind mittels nachgiebiger Kupplungen 16 mit den Wellen 17 gekuppelt, die ihrerseits wiederum mittels Kardankupplungen 18 an die Hubwinden greifen. Die Wellen 12, 13 erhalten ihren Antrieb durch Kegelrädergetriebe i9 von der Welle 2o, deren Stirnrad 21 von der Motorwelle angetrieben wird. Die Welle 2o weist außerdem noch ein Umsteuergetriebe 22, 22, auf, so daß die Wellen 12, 13 in verschiedenen Drehrichtungen laufen können. Die beiden Getriebewellen 7, 8 zum Antrieb der hinteren Hubwinden 3, .4 des Kraftfahrzeuges sind durch Kupplungen 23, 24 mit Zwischenwellen 7a, 8" kuppelbar. Die Wellen 5, 6, 7a, 8a erhalten von den Wellen io, i i durch Kegelrädergetriebe 25, 26 ihren Antrieb. Die Kupplungen 14, 15, 23, 24 sind zw angläufig von einem gemeinsamen Antriebgestänge, und zwar von der zum Führersitz führenden Stehstange 27, einstellbar und gestatten die völlige Ein- oder Ausschaltung einzelner Winden.
  • Zu diesem Zweck sind die Kupplungen mit genügend langen Angriffsteilen 28, z. B. Klauen, versehen, so daß beliebige Kupplungskombinationen, die weiter unten näher geschildert sind, ermöglicht werden. An die Stehstange 27 greift ein Winkelhebel 29, der eine Schubstange 3o beeinflußt, an welcher die verschiebbaren Teile der Kupplungen 14, 15 durch Arme 31 angeschlossen sind. Ferner ist an der Stellstange ein Winkelhebel 32 angelenkt, der mittels einer Schubstange 33 den Hebel 34 einer drehbar gelagerten, quer zum Fahrzeug liegenden Welle 35 beeinflußt. Diese trägt Hebel 36, die an die verschiebbaren Teile der Kupplungen 23, 24 für die beiden hinteren Hubwinden 3, 4 fassen. Die Länge und die Übersetzungsverhältnisse der Winkelhebel 29, 32, 34 35 sind so zueinander bemessen, daß ein Schalten der Kupplungen im Sinne der später geschilderten Wirkungsweise von der gemeinsamen Stellstange 27 aus möglich ist.
  • Die Bedienung der Umsteuerkupplung 22, 22, geschieht von einer Stellstange 37 und einem an diese greifenden Schwinghebel 38 aus.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende r. Wird durch die Stellstange 27 die Schubstange 33 in die unterste Stellung I (Abb.2) gebracht, so wird hierdurch der Winkelhebel 29 so verstellt, daß die Schubstange 30 in ihrer äußersten Rechtsstellung liegt. Dann ist die Kupplung 14 voll im Eingriff, die Kupplung 15 außer Eingriff, die Kupplung 23 teilweise, etwa zwei Drittel, im Eingriff, die Kupplung 24 teilweise, etwa zwei Drittel, im Eingriff. Es laufen bei dieser Schaltung nur die Winden r und 3, weil die Winden 2, 4 durch Lösen der Kupplung 15 ausgeschaltet sind. Das Kippgestell kippt unter der Wirkung der Winden t bis 3 nach der rechten Seite des Wagens.
  • 2. Wird die Stange 33 durch entsprechende Verschiebung der Stellstange 27 in die Stellung II (Abb. 2) gebracht, so ist infolge der Winkelhebelübertragung 29, 32 die Kupplung 14 teilweise, etwa zwei Drittel, im Eingriff, die Kupplung 15 teilweise, etwa ein Drittel, zum Eingriff gebracht, die Kupplungen 23, 24 sind dagegen ein Drittel- im Eingriff. Bei dieser Schaltung laufen alle vier Winden, weshalb der Wagenkasten parallel aufwärts oder abwärts bewegt wird.
  • 3. Wird die Stange 33 durch entsprechende Einstellung der Stehstange 27 in die Stellung III gebracht, so ist die Kupplung 14 teilweise, etwa ein Drittel, im Eingriff, die Kupplung 15 etwa zwei Drittel im Eingriff, die Kupplung 23 außer Eingriff, und die Kupplung 24 außer Eingriff. Es laufen bei dieser Schaltung nur die Winden r, 2. Die beiden hinteren Wagenwinden sind durch Lösen der Kupplungen 23, 24 wirkungslos. Der Wagenkasten kippt nach hinten.
  • 4. Wird die Stange 33 in die Stellung IV gebracht, so ist die Kupplung 14 außer Eingriff, die Kupplung 15 voll im Eingriff, die Kupplung 23 ein Drittel im Eingriff und die Kupplung 24 ein Drittel im Eingriff. Bei dieser Schaltung laufen nur die Winden 2 und 4 und kippen den Wagenkasten nach der linken Seite des Wagens. Durch die Um-Steuerkupplung 22, 22a, die mit den beiden verschiebbaren Kegeln 39, 40 versehen ist, wird der Drehsinn der Winden umgekehrt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Heben sowie zum Kippen des Wagenkastens nach drei Seiten, insbesondere für Lastkraftwagen, mit je zwei symmetrisch zu beiden Seiten des Traggestells für den Wagenkasten angeordneten und vom Fahrmotor beeinflußten Schraubspindelwinden, dadurch gekennzeichnet, daß die vier an die Schraubspindeln (r bis 4) greifenden, etwa parallel zur Fahrzeuglängsachse liegenden Getriebewellen (t7) durch miteinander kuppelbare Querwellen (ro, I2 bzw. 1z, 13) vom Motor ihren Antrieb erhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der vom Fahrmotor angetriebenen Welle (2o) je zwei der in einer Achse liegenden Querwellen (to, 12 bzw. 11, 13)- angeordnet sind, deren Teile durch Kupplungen (r4 bzw. 15) miteinander verbunden sind und von denen die äußeren Wellenteile (ro, rr) durch Übersetzungsgetriebe (25 bzw. 26) besondere Zwischenwellen (5, 6, 7, 8) für die an die Schraubspindelwinden (r, 2, 3, 4) angreifenden Wellen (z7) antreiben, wobei die Zwischenwellen (7, 8) für die beiden hinteren Schraubspindelwinden (3, 4) aus zwei Teilen bestehen, die je durch eine Kupplung (23 bzw. 24) miteinander in Verbindung stehen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Kupplungen (14, 15, 23, 24) zwangläufig von einem gemeinsamen Antriebsgestänge (27, 29, 32, 33, 34 35) in die verschiedenen die völlige Ein- oder Ausschaltung der einzelnen Winden gestattenden Kuppelstellungen einstellbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen der Kupplungen (z4, i s, 23, 24) mit langen Angriffsteilen versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bedienung der Kupplungen (23, 24) für die beiden hinteren Zwischenwellen (7, 8) eine quer zum Fahrzeug liegende Welle (35) dient, welche mit Hebeln (34, 36) zum Schalten der Kupplungen (23, 24) ausgerüstet ist.
DEV20705D Vorrichtung zum Heben sowie zum Kippen des Wagenkastens nach drei Seiten, insbesondere fuer Lastkraftwagen Expired DE434159C (de)

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DE434159C true DE434159C (de) 1926-09-21

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DE (1) DE434159C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117404B (de) * 1957-10-21 1961-11-16 Kaessbohrer Fahrzeug Karl Tiefladewagen mit einer die Radgestelle verbindenden Ladebruecke

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