DE930178C - Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hebevorrichtung fuer KraftfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE930178C DE930178C DEE4456A DEE0004456A DE930178C DE 930178 C DE930178 C DE 930178C DE E4456 A DEE4456 A DE E4456A DE E0004456 A DEE0004456 A DE E0004456A DE 930178 C DE930178 C DE 930178C
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- threaded spindles
- threaded
- spindles
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S9/00—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
- B60S9/02—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting
- B60S9/04—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting mechanically
- B60S9/06—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting mechanically of screw-and-nut type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
- Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebevorrichtung, für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer auf der Fahrzeugunterseite ortsfest angebrachten Schraubwindenanordnung, die eine auf den Boden niedersetzbare Platte aufzuweisen hat, deren sie tragende Stützfuße sich durch mittels einsteckbarer Drehkurbel zu betätigende Gewindespindeln aus ihrer angezogenen Stellung zusammen mit ihrer Platte unter Abhebung der Fahrzeugräder gegen den Boden niederwinden lasen, und umgekehrt.
- Hebevorrichtungen der vorgenannten Art sind an sich schon bekannt. Bei ihnen finden Stützfußpaare Verwendung, die ziemlich weit auseinander liegen und zur Betätigung des einen Paares einen Kettenzug verwenden müssen, was nachteilig ist. Zudem setzen sich diese Stützpaare quer zur Längsachse des Fährzeuges nieder, so daß sie für ihre Lagerung ungünstig quer beansprucht werden, fall das Fahrzeug auf einer schief verlaufenden Unterlage, z. B. einem ansteigenden Weg od. dgl., hochgehoben werden muß.
- Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Neukonstruktion einer Hebevorrichtung der genannten Art, die die genannten Nachteile vermeiden will. Diese Konstruktion zeichnet sich erfahrungsgemäß dadurch aus, daß der Bodenplatte zwei Paare von Stützfüßen zugeordnet sind, die mit ihren sie betätigenden Gewindespindeln so angeordnet sind, daß sich diese Stützfüße beim Nieder- und Hochwinden in parallel zur Fahrzeuglängsachse verlaufenden Vertikalebenen verschwenken, wobei die genannten GewindespindeLn ihren Antrieb, vorzugsweise gemeinsam mittels Bewegungsübertragung durch Schneckenräder, von einer senkrecht zur Spindelachse stehenden Welle erhalten.
- Bei dieser Konstruktion ist eine ungünstige Beanspruchung der Lagerung der Stützfüße quer zu ihrer Schwenkbewegung auch dann vermieden, wenn die Hebevorrichtung benutzt werden muß, falls das Fahrzeug, in Längsrichtung gesehen, auf nicht horizontaler Unterlage steht. Außerdem läßt sich die neue Vorrichtung baulich ziemlich gedrängt ausführen, wobei sie zu ihrer Bedienung seitlich am Wagen im Bereich zwischen den Rädern gut zugänglich ist. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sie in einer bevorzugten Ausführungsform so weiterentwickelt ist, daß ihre die Gewindespindeln antreibende Welle in der mittleren Querebene der beiden Gewindespindeln angeordnet ist.
- Eine Wagenhebevorrichtung entsprechend der Erfindung ist an Hand von Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert und beschrieben, und zwar zeigt Fig. r eine Seitenansicht der angegebenen neuen Vorrichtung, teilweise geschnitten, und zwar in Stellung außer Gebrauch, Fig. 2 und 3 in schematischer Darstellung die Stützfüße der Vorrichtung in herabgeschwenktem Zustand, Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Hebevorrichtung entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig. i, Fig. 5 ebenso einen Vertikalschnitt nach der Schnittlinie V-V in Fig. 2, Fig. 6 einen mit der Hebevorrichtung ausgestatteten Kraftwagen, dargestellt in der zusammengeklappten bzw. eingezogenen Stellung dieser Vorrichtung, und Fig. 7 einen mit der Vorrichtung hochgehobenen Wagen. Die dargestellte Hebevorrichtung besteht aus einer am Wagenchassis befestigten Windenanordnung. Diese Winde ist versehen mit einer Bodenplatte r und einer Gewindespindel 2, welche in der Mitte zwei Buchsen 3 und 4 trägt, zwischen denen ein Schneckenrad 5 angeordnet ist, welches mit einer Schneckenganggewinde 6 tragenden Welle 7 kämmt, die zum Einstecken einer Drehkurbel am Ende ein Vierkantloch besitzt. Die Gewindespindel 2 trägt auf ihren beiden seitlichen Teilen ein Flachgewinde 81 bzw. 82, welches je mit einer Gewindebuchse 91 bzw. 92 zusammenarbeitet. Am äußeren Ende ist an jeder der Gewindebuchsen 91 und 92 mittels einer Gelenkverbindung Io1 bzw. Io2 je ein Stützfuß II1 bzw. II2 angebracht. Am unteren Ende trägt jeder dieser Stützfüße nochmals ein Gelenk I21 bzw. I22, welches fest an der Sockelplatte r befestigt ist. Die Achse 2 ist an beiden Enden in den Lagern 13, und r3, gehalten, welche ihrerseits am Wagenchassis I4 durch eine Gelenkverbindung 151 bzw. 152 befestigt sind. Die Hebevorrichtung besteht im Gesamten dann aus zwei Anordnungen, wie sie an Hand von Fig. i beschrieben sind, die sich auf die gemeinsame Sockelplatte i abstützen.
- Die Bodenplatte r (Fig. 5) wird gebildet durch eine obere Platte 17, an welcher die Gelenke I2 der Stützfüße r i befestigt sind, und durch eine feste untere Platte r9, zwischen denen sich ein Kugellager I8 befindet. Diese Anordnung gestattet, die gesamte Vorrichtung auf der festen unteren Platte i9 zu drehen.
- Die beschriebene Hebevorrichtung arbeitet wie folgt: Wird zur Bedienung der dargestellten Vorrichtung an der Kurbel. r6 gedreht, so dreht sich dabei die Welle 7. Diese Welle 7 überträgt ihre Drehbewegung mittels des Schneckengewindes 6 und des Zahnrades 5 auf die Gewindespindel 2. Die Drehung der Gewindespindel 2 bewirkt dabei durch das Flachgewinde 81 und S., ein Verstellen der Gewindebuchsen 9, und 9,, in Richtung der Pfeile F1 nach der Mitte der Spindel 2 zu. Diese Verstellung der Buchsen 9, und 9, hat zur Folge, daß sich die Stützfüße II1 und II2 anheben. Die sich so aufrichtenden Stützfüße II kommen dabei in einer bestimmten Stellung zum Abstützen gegen den Boden (Fig. 2). Beim Weiterdrehen der Kurbel I6 richten sich die Stützfuße II1, r r, weiter auf und heben dadurch den Wagen 2o hoch. Der Wagen wird dadurch bodenfrei, und man kann an ihm die gewünschte Reparatur ausführen. Auch kann man den Wagen um die Symmetrieachse der Hebevorrichtung drehen, weil die Platte 17, an der die Stützfüße r i abgestützt sind, über das Rollenlager I8 auf der Bodenplatte i9 aufruht.
- Die vorstehend beschriebene Vorrichtung besitzt zahlreiche Vorteile, und dabei hauptsächlich folgende: r. Die Hebevorrichtung ist kombiniert mit dem anzuhebenden Wagen und ersetzt dadurch die bisher erforderlichen zusätzlichen Einzelteile, wie Einzelwinde, Hebel, Schlüssel usw.; 2. die Möglichkeit des Anhebens des ganzen Wagens erleichtert die Reparaturarbeiten unterhalb des Wagens und gestattet: gleichzeitig das Wechseln der Räder; 3. die Drehplatte ermöglicht ein Drehen des Wagens, was ohne Manövrieren ein Wechseln der Fahrtrichtung ermöglicht und bei enger oder bei einer Sackstraße ebenso eine lange Rückwärtsfahrt vermeidbar macht.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Hebevorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer auf der Fahrzeugunterseite fest angebrachten Schraubwindenanordnung, die eine auf den Boden herabschwenkbare Platte aufweist, deren an sie aasgelenkte Stützfüße sich durch mittels aufsteckbarer Drehkurbel zu betätigende Gewindespindeln aus ihrer angezogenen Stellung zusammen mit ihrer Platte unter Abhebung der Fahrzeugräder gegen den Boden riiederwinden lassen und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenplatte (i) zwei Paare von Stützfüßen (i i) -zugeordnet sind, die mit ihren sie betätigendenGewindespindeln(ä) so angeordnet sind, daß sich diese- Stützfüße beim Nieder- und Hochwinden in parallel zur Fa'hrzeuglängsachse verlaufenden Vertikalebenen verschwenken, wobei die genannten Gewindespindeln (2) ihren Antrieb, vorzugsweise gemeinsam mittels Bewegungsübertragung durch Schneckenräder (5, 6), von einer senkrecht zur Spindelachse stehenden Welle (7) erhalten.
- 2. Hebevorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gewindespindeln (2) antreibende Welle (7) in der mittleren Querebene der beiden Gewindespindeln angeordnet ist.
- 3. Hebevorrichtung nach Anspruch I und dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (II) an ihrem oberen Ende gelenkig je mit einer Gewindebuchse (9 bzw. 9') verbunden sind, die so an den äußeren Enden der Gewindespindeln sitzen, daß sich diese Buchsen beim Niederlassen der Stützfüße nach der Mitte der Spindeln hin bewegen und beim Hochziehen der Stützfüße in umgekehrter Richtung.
- 4. Hebevorrichtung nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße in der ausgefahrenen Stellung nach oben divergieren und am unteren Gelenkpunkt einen Anschlag aufweisen, der sich gegen die Bodenplatte legt.
- 5. Hebevorrichtung nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte sich mit ihrem Oberteil über einem Rollenlager so auf ihrem Unterteil abstützt, daß sie als Drehscheibe arbeiten kann. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift INTr. 1273833; französische Patentschrift Nr. 689867.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR930178X | 1950-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE930178C true DE930178C (de) | 1955-07-11 |
Family
ID=9444138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE4456A Expired DE930178C (de) | 1950-10-12 | 1951-10-13 | Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE930178C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2892370A1 (fr) * | 2005-10-25 | 2007-04-27 | De Preville Philippe Buteri | Cric statique |
| CN104859599A (zh) * | 2015-05-25 | 2015-08-26 | 茹晖 | 一种汽车防浸水装置 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1273833A (en) * | 1917-11-22 | 1918-07-30 | Anna E Dewey | Automobile-jack. |
| DE689867C (de) * | 1935-04-27 | 1940-04-05 | Stabilovolt G M B H | Schaltung zur Entnahme konstanter Gleichspannung aus einer Wechselstromquelle schwankender Spannung |
-
1951
- 1951-10-13 DE DEE4456A patent/DE930178C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1273833A (en) * | 1917-11-22 | 1918-07-30 | Anna E Dewey | Automobile-jack. |
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Cited By (2)
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| FR2892370A1 (fr) * | 2005-10-25 | 2007-04-27 | De Preville Philippe Buteri | Cric statique |
| CN104859599A (zh) * | 2015-05-25 | 2015-08-26 | 茹晖 | 一种汽车防浸水装置 |
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