DE43333C - Dreirädriges Fahrrad in Verbindung mit einem pferdeähnlichen Reitgestelle - Google Patents

Dreirädriges Fahrrad in Verbindung mit einem pferdeähnlichen Reitgestelle

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DE43333C
DE43333C DENDAT43333D DE43333DA DE43333C DE 43333 C DE43333 C DE 43333C DE NDAT43333 D DENDAT43333 D DE NDAT43333D DE 43333D A DE43333D A DE 43333DA DE 43333 C DE43333 C DE 43333C
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Germany
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wheeled bicycle
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L. CL. BOURGAIE in 50 Boulevard du Temple, Paris
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G19/00Toy animals for riding
    • A63G19/06Swingably-mounted toy animals for riding made to travel by means of parallelogram-joints
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G19/00Toy animals for riding
    • A63G19/02Toy animals for riding made to travel by riding movements other than by ratchet wheels

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  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fahrrad für Kinder, welches die Verbindung eines Schaukelpferdes mit einem Dreirad darstellt und bei welchem die Vorwärtsbewegung der Räder mit einer schaukelnden Bewegung des Pferdes verbunden ist bezw. durch dieselbe veranlafst wird.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 eine Ansicht des Fahrrades und in Fig. 2 einen Grundrifs des Bewegungsmechanismus dar.
Die Bewegung des Fahrzeuges erfolgt durch die Verlegung des Körperschwerpunktes des Fahrenden in der Weise, dafs abwechselnd die Einwirkung des Fahrenden auf die Steigbügel α und das Gewicht seines Körpers zur Geltung gelangt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind an dem hölzernen Pferde bezw. in dem Innern desselben zwei Lager dd befestigt, in welchen der an seinem hinteren Ende zu einer Gabel ausgebildete Rahmen g des Fahrzeuges ruht. Die Gabel des Rahmens g umgreift die die beiden Hinterräder i i tragende Achse h, welche in der Mitte zu einer Kurbel g1 gekröpft ist. An diese Kurbel greift eine Pleuelstange b, deren anderes Ende durch einen Lagerbock mit dem Hintertheil des Pferdes verbunden ist. Ferner greifen an den Körper des Pferdes bezw. an eine an demselben befestigte Platte e zwei ungleicharmige Hebel c c mit ihren kürzeren Enden an. Diese Hebel c sind zu beiden Seiten des Rahmens g auf einem Bolzen/ drehbar befestigt. Die vorderen längeren Enden der Hebel c c sind mit einander verbunden und tragen die Steigbügel a. Tritt nun der im Sattel Sitzende mit seinen Füfsen die Steigbügel α nieder, so drehen sich die Hebel c c um ihren gemeinschaftlichen Bolzen f; die hinteren kürzeren Hebelenden drücken den Hintertheil des Pferdes so lange in die Höhe, bis die Kurbel gl infolge des Zuges der Pleuelstange b ihre höchste Stellung erreicht hat. Alsdann wird durch das Gewicht des Fahrenden der Hintertheil des Pferdekörpers wieder niedergedrückt und somit durch die Einwirkung der Pleuelstange b auf die Kurbel gl die zweite Hälfte der Drehung der Hinterachse vollendet. Der Körper des Pferdes schwingt dabei um den mit dem Rahmen g fest verbundenen Bolzen der Lager d d.
Das Vorderrad m dient als Lenkrad und ist in bekannter Weise in einer Gabel / gelagert, welche wieder in dem Vordertheil des Rahmens g drehbar ist. Auf der Zeichnung ist die mit der Gabel / verbundene Lenkstange k mit zwei Handgriffen j j versehen dargestellt.
Das Fahrzeug kann auch derart eingerichtet werden, dafs mehrere pferdeähnliche Reitgestelle in einem gemeinschaftlichen Rahmen oder hinter einander in mehreren Fahrrädern angebracht werden, welche zusammen ein Caroussel bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein dreirädriges, mit vorderem Lenkrade versehenes Fahrrad, in Verbindung mit einem pferdeähnlichen Reitgestelle, bei welchem der
    aus Holz oder anderem Material bestehende Pferdekörper derart mit dem Rahmen (g) des Fahrzeugs verbunden ist, dafs dieser Körper um einen im Fahrrad-Rahmen (g) befestigten Bolzen (d) schwingt und bei welchem die Drehung der gekröpften Hinterachse (h) durch die Verlegung des Körperschwerpunktes des Fahrenden in der Weise erfolgt, dafs die eine Hälfte der Drehung durch die Einwirkung der Füfse des Fahrenden auf die Steigbügel (a) und die andere Hälfte durch das Körpergewicht des Fahrenden mit Hülfe einer am Hintertheil des Pferdekörpers befestigten Pleuelstange (b) bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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