DE64353C - Eine Ausführungsform des durch die Patentschrift Nr. 59 760 bekannt gewordenen Fahrrades, welches durch Heben und Senken des Rumpfes angetrieben wird - Google Patents

Eine Ausführungsform des durch die Patentschrift Nr. 59 760 bekannt gewordenen Fahrrades, welches durch Heben und Senken des Rumpfes angetrieben wird

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DE64353C
DE64353C DENDAT64353D DE64353DA DE64353C DE 64353 C DE64353 C DE 64353C DE NDAT64353 D DENDAT64353 D DE NDAT64353D DE 64353D A DE64353D A DE 64353DA DE 64353 C DE64353 C DE 64353C
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Germany
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bicycle
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DENDAT64353D
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H. RINGLEB in Rixdorf bei Berlin, Bergstr. 114, und F. BETHKE in Berlin
Publication of DE64353C publication Critical patent/DE64353C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/18Rider propulsion of wheeled vehicles by movement of rider's saddle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.Vä
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an dem durch das Patent No. 59760 geschützten Fahrrade. Dieselben sind auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Seitenansicht, Fig. 2 die Oberansicht, in welcher der Deutlichkeit wegen einige Hebel weggelassen sind, und Fig. 3 einen Theil der Hinteransicht. Die verschiedenen Hebelstellungen sind . in Fig. 1 durch punktirte Linien kenntlich gemacht.
Wie bei dem Fahrrade des Patentes No. 59760 sind die drei Räder durch ein hinten gegabeltes Gestell α mit einander verbunden und durch eine mit Handhaben ausgerüstete Stange b in bekannter Weise lenkbar gemacht. Ueber dem Gestell α ist an der Stange b, um ein Scharnier d drehbar, der Sitzhebel c angeordnet, welcher am entgegengesetzten Ende durch Lenker /mit einer kurzen gekröpften Welle gl verbunden ist. Auf dieser im Gestell gelagerten Welle g1 sitzt die Kettenscheibe 0, welche mittelst einer Kette ρ mit der auf der Hinterradachse g sitzenden Kettenscheibe q verbunden ist. In dem Punkt k des Gestelles ist der Doppelhebel i drehbar gelagert. Derselbe trägt vorn an einer Querstange die beiden Trethebel / und ist hinten durch ein Zwischenstück r mit dem Sitzhebel c gelenkig verbunden. .
Die Wirkungsweise ist folgende: Hat der Radfahrer das Fahrrad bestiegen und seine Füfse auf die Trethebel / gesetzt, so bewegt er das Fahrrad dadurch, dafs er seinen Körper von dem Sattel bezw. Sitzhebel c abhebt. Er ruht nunmehr mit seinem ganzen Körpergewicht auf den Trethebeln / und drückt infolge dessen das vordere Ende des Doppelhebels i nieder, während das hintere Ende mittelst des Gelenkstückes r den Sitzhebel c, dem Körper des Fahrers nachfolgend, in die Höhe hebt. Die Bewegung des Sitzhebels c überträgt sich nunmehr durch den gegabelten Lenker f auf die gekröpfte Welle g'1 und von dieser durch das Kettengetriebe op q auf die Treibachse g. Bei weiterer Drehung erhält die Kurbel g1 ihren gröfsten Ausschlag nach oben, und nach Ueberschreiten des oberen todten Punktes tritt das Körpergewicht des Fahrenden abermals in Thätigkeit, indem durch Senkung des Rumpfes der Sitzhebel c in die untere Lage zurückgedrückt wird. Hierbei bewegt der Lenker f die Kurbel g1. Gleichzeitig ist das mit dem Sitzhebel c durch Gelenkstück r gekuppelte hintere Ende des Doppelhebels i ebenfalls heruntergedrückt und infolge dessen sein vorderes Ende mit den Trethebeln / in die Höhe gehoben worden. In diesem Moment hebt der Radfahrer seinen Rumpf wieder von dem Sattel . ab, und das Spiel beginnt von neuem.
Bei Zweirädern mufs der beschriebene Mechanismus in doppelter Anordnung zur Ausführung gelangen, wie in den Fig. 4 bis 7 dargestellt ist. Hier ist zu beiden Seiten des Treibrades je eine Kurbel g1 g2 in dem doppelt gegabelten Gestell α gelagert und durch zwei Stangen//1 mit dem hinten gegabelten Sitzhebel c verbunden. Die Bewegung wird von den Kur-
bein g1 g2 mittelst der Kettenscheiben ο ο1, Ketten ρρ1 und Kettenscheiben q q1 auf die Treibachse g übertragen. Der Doppelhebel i und das Gelenkstück r zur Verbindung des letzteren mit dem Sitzhebel treten gleichfalls in doppelter Anordnung auf. Die Ingangsetzung und Weiterbewegung ist genau dieselbe, wie für das Dreirad beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An sp rüche:
    ι . Eine Ausführungsform des durch die Patentschrift No. 59760 bekannt gewordenen Fahrrades, bei welcher die Bewegungen des Sitzhebels (c) mittelst Lenkstange (J), besonders gelagerter Welle (g1), Kette und Kettenräder (o q) auf die Treibachse (g) übertragen werden und die Tritte (I) mittelst doppelarmigen Hebels (i) und Zwischenstückes (r) mit dem Sitzhebel (c) verbunden sind.
    Eine Ausführungsform des unter 1. geschützten Fahrrades als Zweirad, bei welchem die Antriebvorrichtung doppelt und zwar symmetrisch zum Rade angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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