DE4330C - Muster-Stechmaschine. (Stüpfel-Maschine) - Google Patents

Muster-Stechmaschine. (Stüpfel-Maschine)

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DE4330C
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Germany
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machine
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needle
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DENDAT4330D
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E. MENTE in Berlin, Wilhelmstrafse 50
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/04Special-purpose or automatic embroidering machines for boring or jogging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 25.
ELISABETH MENTE in BERLIN. Muster-Stechmaschine (Stüpfel-Maschi η e).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1878 ab.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Maschine fertig zur Arbeit.
Auf einer Platte von polirtem Messing, 2 ys mm stark, deren Kanten sorgfältig abgeschliffen sein müssen, um das Hängenbleiben während des Fortschiebens auf der Zeichnung zu vermeiden , liegt ein durch eine Schraube, Fig. 8, und das Gewinde des Armes, Fig. 3, festgehaltenes Klötzchen aus hartem Holz, dessen Hauptzweck ist, die sichere Führung der kleinen Maschine zu erleichtern und ist dasselbe derart befestigt, dafs an drei Seiten ein 5 mm breiter Rand der Messingplatte sichtbar bleibt, während die Entfernung von der vorderen Spitze der Platte bis zum vorderen Rande des Klötzchens 28 mm beträgt. Das Klötzchen selbst ist 11 mm hoch, 26 mm breit und 34 mm lang. Auf der eben beschriebenen Unterplatte und dem Klötzchen steht, durch ein in der Messingplatte eingeschnittenes Schraubengewinde befestigt, der Arm, Fig. 3. Rechts und links von ihm sind 11 mm vom vorderen Rande des Klötzchens entfernt zwei Kopfschrauben, die Leitknöpfe, Fig. 2b, von 8 mm Durchmesser und 5 mm über das Klötzchen hervorragend, in das Holz eingeschraubt, die als Stützpunkte für die beiden leitenden Finger ein weiteres sicheres Führen der Maschine ermöglichen sollen.
Der Arm mit Pennal, Fig. 3, soll aus polirtem Eisen gefertigt werden, das, am oberen Ende gebogen, das Pennal hält, in welchem der von der Zugstange, Fig. 5, und der Spiralfeder, Fig. 6, in Thätigkeit gebrachte Nadelhalter, Fig. 4, sich auf- und niederbewegt. Fig. 3 a zeigt den Querschnitt des Pennals, Fig. 3 b die Tülle desselben mit dem Ausschnitt für die Zugstange, Figl 5, während Fig. 3 c den Querschnitt des Armes und des Schraubengewindes darstellt.
Der Nadelhalter, Fig. 4, besteht aus vier einzelnen Stücken, einem eisernen Rundstab 6 cm lang und von einer Stärke, welche ihm gestattet, sich ohne Reibung in dem Pennal auf- und abzubewegen. Dieser Stab hat zwei Gewinde, eines am' oberen Ende, um die Platte, Fig. 4a, mit der Oeffnung zum Einsetzen der Zugstange, Fig. 5, ein zweites längeres, um den Nadelklemmer, Fig. 4 b, fest zu schrauben. Ferner besteht der Nadelhalter aus der Platte 4 a mit Oeffnung für die Zugstange; dem Nadelklemmer, Fig. 4b, der Eichel zum Festschrauben der Nadel, Fig. 4c, eine Vorrichtung zum Befestigen; der Nadel, wie die einfachen Häkelnadelhälter zeigen, dem die Einrichtung auch entnommen ist.
Die Zugstange, Fig. 5, ist ein ca. 8 cm langer, 2 mm starker Messingdraht, der am unteren Ende rechtwinklig gebogen, mit einem Gewinde versehen wird, um eine Messingscheibe, die Drückerplatte, Fig. 5c, zu tragen, die, um das Geschwärztwerden der Fingerspitzen beim Arbeiten zu verhindern, mit einem Lederpolster versehen wird. Der Durchmesser der Drückerplatte beträgt 23 mm.
Am oberen Ende der Zugstange befindet sich ein Schraubengewinde, um diese in der Platte 4a durch die kleine Flügelmutter 5a zu befestigen.
Die Spiralfeder, Fig. 6, aus '/., mm starkem Messingdraht gewunden, dient dazu, das Emporschnellen des durch einen Schlag auf die Drückerplatte der Zugstange herunter gezogenen Nadelhalters, Fig. 4, zu bewerkstelligen. Nachdem die Platte 4a an den Eisenstab 4 festgeschraubt, desgleichen am unteren Ende desselben der Nadelklemmer 4b, schiebt man die Spiralfeder, Fig. 6, auf den Stab. Nun wird eine kleine Messingscheibe, Fig. 7a, der Zugstangenhalter auf die Tülle gelegt, der Stab 4 durch die Platte und die Tülle des Pennals geschoben, so dafs die Spiralfeder, Fig. 6, zwischen der Platte 4a und der Platte 7a liegt, darauf die Zugstange 5 von unten durch die kleinere Oeffnung im Zugstangenhalter geschoben. Darauf fügt man die Zugstange in die kleine Oeffnung der Platte 4a, die indefs nur so grofs sein darf, um die Zugstange soweit - hineinzuzwängen, dafs das Gewinde oberhalb der Platte so viel hervorragt, um es mittelst der Flügelmutter, Fig. 5 a, zu befestigen.
Als letztes Erfordernifs für die Fertigstellung der kleinen Maschine wird nun eine Nähnadel, halblang No. 9, in den Nadelklemmer geschoben und so, dafs dieselbe 14 mm aus der Eichel hervorsteht, durch diese festgeschraubt.
Um das eintönige Klappen, bedingt durch das Anschlagen des oberen Randes der Eichel gegen den unteren Rand der Pennalöffnung, beim Zurückschnellen der Feder etwas zu dämpfen, genügt das Aufsetzen einer Lederscheibe auf den Nadelklemmer, ehe man die Eichel festschraubt.
Die auf Paus- oder Seidenpapier in scharfen Conturen gefertigte Zeichnung, von welcher man eine durchstochene Patrone zu haben wünscht, legt man auf ein entsprechend grofses Stück Patronirpapier und befestigt es mit diesem zugleich unter Zuhülfenahme von Heftzwecken auf einer 6 bis 8 Bogen starken festen Unterlage von weifsem Löschpapier. Die linke Hand, der die Aufgabe zufallt, die Maschine zu fuhren, fafst dieselbe mit dem Daumen und vierten Finger, die rechts und links an den Seitenwänden des Klötzchens 2a anliegen müssen, während der Zeige- und dritte Finger auf die Leitknöpfe, Fig. 2b, fest aufgesetzt werden, um so das sichere Wenden und Führen der Maschine auf den Conturlinien der Zeichnung völlig in der Gewalt zu haben. Indem man nun unter Anwendung eines hauptsächlich nach unten wirkenden Druckes die Maschine auf der Zeichnung vorwärts schiebt, läfst man die Spitze des Untertheils der Conturlinie folgen, während durch Aufschlagen mit dem Zeige- und dritten Finger der rechten Hand auf die Drückerplatte, Fig. 5d, der Zugstange, Fig. 5, diese heruntergezogen und die Nadel gezwungen wird, die Papierbogen des Musters unter ihr zu durchstechen. Nach dem Wiederaufheben der beiden Finger der rechten Hand zur Veranlassung einer zweiten Kraftäufserung schnellt selbstverständlich die vorher zusammengedrückt gewesene Spiralfeder, Fig. 6, und durch sie emporgehoben der Nadelhalter aufwärts. Bei nicht zu raschem Vorwärtsschieben der Maschine und schneller Folge des Aufschlagens sticht' die Nadel unter Controle der Feder in äufserst regelmäfsiger Folge eine dichte Reihe feiner Löcher auf der Contur der Zeichnung, die dann beim Durchstäuben mit dem entsprechenden Farbestoff das Muster in leicht punktirter correcter Linie zum Nachzeichnen fertig erscheinen lassen, ja es ermöglichen, das Muster unter Zuhülfenahme eines Colophoniumzusatzes zu der Farbe durch Aufplätten zu fixiren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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