DE4330C - Muster-Stechmaschine. (Stüpfel-Maschine) - Google Patents
Muster-Stechmaschine. (Stüpfel-Maschine)Info
- Publication number
- DE4330C DE4330C DENDAT4330D DE4330DA DE4330C DE 4330 C DE4330 C DE 4330C DE NDAT4330 D DENDAT4330 D DE NDAT4330D DE 4330D A DE4330D A DE 4330DA DE 4330 C DE4330 C DE 4330C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- plate
- needle
- pull rod
- pattern
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 6
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 5
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- RSWGJHLUYNHPMX-UHFFFAOYSA-N Abietic-Saeure Natural products C12CCC(C(C)C)=CC2=CCC2C1(C)CCCC2(C)C(O)=O RSWGJHLUYNHPMX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 208000012266 Needlestick injury Diseases 0.000 description 1
- KHPCPRHQVVSZAH-HUOMCSJISA-N Rosin Natural products O(C/C=C/c1ccccc1)[C@H]1[C@H](O)[C@@H](O)[C@@H](O)[C@@H](CO)O1 KHPCPRHQVVSZAH-HUOMCSJISA-N 0.000 description 1
- 206010052428 Wound Diseases 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 238000010410 dusting Methods 0.000 description 1
- 239000011121 hardwood Substances 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- KHPCPRHQVVSZAH-UHFFFAOYSA-N trans-cinnamyl beta-D-glucopyranoside Natural products OC1C(O)C(O)C(CO)OC1OCC=CC1=CC=CC=C1 KHPCPRHQVVSZAH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C7/00—Special-purpose or automatic embroidering machines
- D05C7/04—Special-purpose or automatic embroidering machines for boring or jogging
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
Klasse 25.
ELISABETH MENTE in BERLIN. Muster-Stechmaschine (Stüpfel-Maschi η e).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1878 ab.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Maschine fertig zur Arbeit.
Auf einer Platte von polirtem Messing, 2 ys mm
stark, deren Kanten sorgfältig abgeschliffen sein müssen, um das Hängenbleiben während
des Fortschiebens auf der Zeichnung zu vermeiden , liegt ein durch eine Schraube, Fig. 8,
und das Gewinde des Armes, Fig. 3, festgehaltenes Klötzchen aus hartem Holz, dessen
Hauptzweck ist, die sichere Führung der kleinen Maschine zu erleichtern und ist dasselbe derart
befestigt, dafs an drei Seiten ein 5 mm breiter Rand der Messingplatte sichtbar bleibt, während
die Entfernung von der vorderen Spitze der Platte bis zum vorderen Rande des Klötzchens
28 mm beträgt. Das Klötzchen selbst ist 11 mm hoch, 26 mm breit und 34 mm lang. Auf der
eben beschriebenen Unterplatte und dem Klötzchen steht, durch ein in der Messingplatte eingeschnittenes
Schraubengewinde befestigt, der Arm, Fig. 3. Rechts und links von ihm sind 11 mm vom vorderen Rande des Klötzchens
entfernt zwei Kopfschrauben, die Leitknöpfe, Fig. 2b, von 8 mm Durchmesser und 5 mm
über das Klötzchen hervorragend, in das Holz eingeschraubt, die als Stützpunkte für die beiden
leitenden Finger ein weiteres sicheres Führen der Maschine ermöglichen sollen.
Der Arm mit Pennal, Fig. 3, soll aus polirtem Eisen gefertigt werden, das, am oberen Ende
gebogen, das Pennal hält, in welchem der von der Zugstange, Fig. 5, und der Spiralfeder, Fig. 6,
in Thätigkeit gebrachte Nadelhalter, Fig. 4, sich auf- und niederbewegt. Fig. 3 a zeigt den Querschnitt
des Pennals, Fig. 3 b die Tülle desselben mit dem Ausschnitt für die Zugstange, Figl 5,
während Fig. 3 c den Querschnitt des Armes und des Schraubengewindes darstellt.
Der Nadelhalter, Fig. 4, besteht aus vier einzelnen Stücken, einem eisernen Rundstab 6 cm
lang und von einer Stärke, welche ihm gestattet, sich ohne Reibung in dem Pennal auf- und abzubewegen.
Dieser Stab hat zwei Gewinde, eines am' oberen Ende, um die Platte, Fig. 4a,
mit der Oeffnung zum Einsetzen der Zugstange, Fig. 5, ein zweites längeres, um den Nadelklemmer,
Fig. 4 b, fest zu schrauben. Ferner besteht der Nadelhalter aus der Platte 4 a
mit Oeffnung für die Zugstange; dem Nadelklemmer, Fig. 4b, der Eichel zum Festschrauben
der Nadel, Fig. 4c, eine Vorrichtung zum Befestigen; der Nadel, wie die einfachen Häkelnadelhälter
zeigen, dem die Einrichtung auch entnommen ist.
Die Zugstange, Fig. 5, ist ein ca. 8 cm langer, 2 mm starker Messingdraht, der am
unteren Ende rechtwinklig gebogen, mit einem Gewinde versehen wird, um eine Messingscheibe,
die Drückerplatte, Fig. 5c, zu tragen, die, um das Geschwärztwerden der Fingerspitzen beim
Arbeiten zu verhindern, mit einem Lederpolster versehen wird. Der Durchmesser der Drückerplatte beträgt 23 mm.
Am oberen Ende der Zugstange befindet sich ein Schraubengewinde, um diese in der Platte 4a
durch die kleine Flügelmutter 5a zu befestigen.
Die Spiralfeder, Fig. 6, aus '/., mm starkem
Messingdraht gewunden, dient dazu, das Emporschnellen des durch einen Schlag auf die
Drückerplatte der Zugstange herunter gezogenen Nadelhalters, Fig. 4, zu bewerkstelligen. Nachdem
die Platte 4a an den Eisenstab 4 festgeschraubt, desgleichen am unteren Ende desselben
der Nadelklemmer 4b, schiebt man die Spiralfeder, Fig. 6, auf den Stab. Nun wird
eine kleine Messingscheibe, Fig. 7a, der Zugstangenhalter auf die Tülle gelegt, der Stab 4
durch die Platte und die Tülle des Pennals geschoben, so dafs die Spiralfeder, Fig. 6,
zwischen der Platte 4a und der Platte 7a liegt, darauf die Zugstange 5 von unten durch die
kleinere Oeffnung im Zugstangenhalter geschoben. Darauf fügt man die Zugstange in die kleine
Oeffnung der Platte 4a, die indefs nur so grofs sein darf, um die Zugstange soweit - hineinzuzwängen,
dafs das Gewinde oberhalb der Platte so viel hervorragt, um es mittelst der Flügelmutter, Fig. 5 a, zu befestigen.
Als letztes Erfordernifs für die Fertigstellung der kleinen Maschine wird nun eine Nähnadel,
halblang No. 9, in den Nadelklemmer geschoben und so, dafs dieselbe 14 mm aus der Eichel
hervorsteht, durch diese festgeschraubt.
Um das eintönige Klappen, bedingt durch das Anschlagen des oberen Randes der Eichel
gegen den unteren Rand der Pennalöffnung, beim Zurückschnellen der Feder etwas zu
dämpfen, genügt das Aufsetzen einer Lederscheibe auf den Nadelklemmer, ehe man die
Eichel festschraubt.
Die auf Paus- oder Seidenpapier in scharfen Conturen gefertigte Zeichnung, von welcher
man eine durchstochene Patrone zu haben wünscht, legt man auf ein entsprechend grofses
Stück Patronirpapier und befestigt es mit diesem zugleich unter Zuhülfenahme von Heftzwecken
auf einer 6 bis 8 Bogen starken festen Unterlage von weifsem Löschpapier. Die linke Hand,
der die Aufgabe zufallt, die Maschine zu fuhren, fafst dieselbe mit dem Daumen und
vierten Finger, die rechts und links an den Seitenwänden des Klötzchens 2a anliegen müssen,
während der Zeige- und dritte Finger auf die Leitknöpfe, Fig. 2b, fest aufgesetzt werden, um
so das sichere Wenden und Führen der Maschine auf den Conturlinien der Zeichnung
völlig in der Gewalt zu haben. Indem man nun unter Anwendung eines hauptsächlich nach
unten wirkenden Druckes die Maschine auf der Zeichnung vorwärts schiebt, läfst man die Spitze
des Untertheils der Conturlinie folgen, während durch Aufschlagen mit dem Zeige- und dritten
Finger der rechten Hand auf die Drückerplatte, Fig. 5d, der Zugstange, Fig. 5, diese heruntergezogen
und die Nadel gezwungen wird, die Papierbogen des Musters unter ihr zu durchstechen.
Nach dem Wiederaufheben der beiden Finger der rechten Hand zur Veranlassung einer zweiten Kraftäufserung schnellt selbstverständlich
die vorher zusammengedrückt gewesene Spiralfeder, Fig. 6, und durch sie emporgehoben
der Nadelhalter aufwärts. Bei nicht zu raschem Vorwärtsschieben der Maschine und
schneller Folge des Aufschlagens sticht' die Nadel unter Controle der Feder in äufserst
regelmäfsiger Folge eine dichte Reihe feiner Löcher auf der Contur der Zeichnung, die
dann beim Durchstäuben mit dem entsprechenden Farbestoff das Muster in leicht punktirter correcter
Linie zum Nachzeichnen fertig erscheinen lassen, ja es ermöglichen, das Muster unter
Zuhülfenahme eines Colophoniumzusatzes zu der Farbe durch Aufplätten zu fixiren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4330C true DE4330C (de) |
Family
ID=283091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4330D Active DE4330C (de) | Muster-Stechmaschine. (Stüpfel-Maschine) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4330C (de) |
-
0
- DE DENDAT4330D patent/DE4330C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4330C (de) | Muster-Stechmaschine. (Stüpfel-Maschine) | |
| DE963210C (de) | Knopfzufuehrungsvorrichtung fuer Knopfannaehmaschinen | |
| DE649833C (de) | Ausgeber von gummierten Klebestreifen | |
| DE300289C (de) | ||
| DE579178C (de) | Walzensprechmaschine | |
| DE625107C (de) | Vorrichtung zur Bildung von Fadenschleifen auf Schwingschiffchennaehmaschinen | |
| DE272832C (de) | ||
| AT130762B (de) | Heftvorrichtung. | |
| DE306057C (de) | ||
| DE591272C (de) | Halter fuer Manuskripte, Stenogramme u. dgl. | |
| DE272263C (de) | ||
| DE189137C (de) | ||
| DE856002C (de) | Vervielfaeltigungsschablone | |
| DE138117C (de) | ||
| DE632959C (de) | Walzensprechmaschine | |
| DE852931C (de) | Verfahren, Maschine und Niet zur Nietung mittels sogenannter Doppelniete | |
| DE370046C (de) | Fliegenklatsche | |
| DE305787C (de) | ||
| DE197057C (de) | ||
| DE271628C (de) | ||
| DE1247979B (de) | Abgabevorrichtung fuer Sicherungsringe | |
| DE121622C (de) | ||
| DE53259C (de) | Mit Ausrückvorrichtung versehener Pantograph zur Vervielfältigung von Zeichmingen und Mustern | |
| DE645358C (de) | Pikiervorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE29422C (de) | Selbstthätiges Feuerzeug mit Cigarrenabschneider |