DE632959C - Walzensprechmaschine - Google Patents

Walzensprechmaschine

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DE632959C
DE632959C DED67489D DED0067489D DE632959C DE 632959 C DE632959 C DE 632959C DE D67489 D DED67489 D DE D67489D DE D0067489 D DED0067489 D DE D0067489D DE 632959 C DE632959 C DE 632959C
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DED67489D
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/02Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers

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  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

Es ist bekannt, Walzensprechmaschinen mit Markiervorrichtungen auszustatten, die aus einem einen Stapel von Merkblättern tragenden Rahmen und zwei mit dem Schalldosenschlitten verbundenen federbeeinflußten Markierwerkzeugen bestehen, die an zwei durch Fingerhebel betätigten und an diesen angelenkten Markierungsarmen sitzen.
Zweck der Erfindung ist, eine Sprechmaschine der erwähnten Art zu verbessern und eine Markiervorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe deutlich unterscheidbare Markierungen hergestellt werden. Die Verbesserung der bekannten Einrichtung besteht im wesentliehen darin, daß die Fingerhebel und die Markierungsarme derart an dem sie tragenden Konsolenarm angelenkt und miteinander gelenkig verbunden sind, daß bei Betätigung des zugehörigen Fingerhebels die Markierungsarme entweder Markierungen auf der unteren oder oberen Seite der Grundlinie des Merkblattes oder bei entsprechender Bewegungsbegrenzung Markierungen verschiedener Länge erzeugen.
Gemäß der Erfindung ist ferner sine Einrichtung vorgesehen, welche eine Verschiebung des obersten Merkblattes des Stapels verhindert, und die es ermöglicht, die Markierwerkzeuge mit ihren Fingerhebeln nach oben zu schwenken und derart festzuhalten, daß der Merkblattstapel frei liegt.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. r eine Vorderansicht des oberen Teiles einer Walzensprechmaschine, bei der eine Markiervorrichtung gemäß der Erfindung angebracht ist,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 und
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. ι durch die Markiervorrichtung,
Fig. 4 und 5 zwei Ansichten ähnlich denen nach Fig. 2 und 3, wobei sich jedoch die Teile in wirksamer Betriebslage befinden,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2 und 3,
Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 1J-1J der Fig. S,
Fig. 8 einen Querschnitt nach Linie 8-8 der Fig. 4, ~
Fig. 9 eine andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 10 und 11 zwei Ansichten von rechts und links auf die Markiervorrichtung nach Fig. 9,
Fig. 12 und 13 ζλνεΐ Ansichten der beiden Markierwerkzeuge in wirksamer Betriebslage,
Fig. 14 eine Seitenansicht, ähnlich der nach Fig. 10, die die Markierwerkzeuge in unwirksamer Betriebslage darstellt, und
Fig. 15 einen Querschnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 10.
Im allgemeinen besitzt die Markiervorrichtung einen". Rahmen "oder,; Träger für Merkblätter und einen Anzeiger, der im Verhältnis zu dem Rahmen eine Bewegung.· erhäjf;' die proportional ist zu der Relativbewegung? zwischen Schalldose und Aufzeichnungswäl'zfi«- Der Anzeiger besteht aus einem oder mehreren Markierwerkzeugen, die, wenn die Sprechmaschine als Diktiermaschine verwendet wird, von dem Diktierenden betätigt werden können, um unterscheidbare Markierungen hervorzurufen. Diese Markierungen erstrecken sich quer zur Längsrichtung des Merkblattes und dienen zum Angeben verschiedener Hinweise. So kann z. B. eine lange Markierung den Anfang und das Ende eines Briefes und eine kurze Markierung die Vornahme einer Verbesserung während des Diktates bedeuten.
Von der Walzensprechmaschine ist in den Zeichnungen nur so viel dargestellt, als es zum Verständnis der Anwendung des Erfindungsgegenstandes nötig ist.
Die Grundplatte 10 der Maschine ruht auf einem Motorgehäuse 11, in dem der Antrieb für den die Aufzeichnungswalze 13 tragenden Dorn 12 und den Schalldosenschlitten 14 gelagert ist.- An beiden Enden der Grundplatte 10 erheben sich Ständer 15, zwischen denen sich ein hohles Führungsrohr 16 für den an ihm entlang beweglichen Schlitten 14 erstreckt. Das Rohr 16 kann eine nicht dargestellte Leitspindel enthalten, welche dem Schlitten 14 eine in Axialrichtung der Aufzeichnungswalze 13 verlaufende Bewegung erteilt. An der Stirnseite der Ständer 15 ist eine Stange .201 angebracht, auf deren Vorderseite ein Sk'alenträger 21 angeordnet ist. Wenn sich der Schlitten 14 verschiebt, bewegt sich ein Zeiger 22 über die Skala 21. Der Schlitten trägt die nicht näher dargestellte Einrichtung zum Aufzeichnen einer Tonlinie auf der - Oberfläche der Walze.
Zur Aufnahme der Merkblätter 29 ist ein Rahmen vorgesehen, der zweckmäßig aus einem plattenförmigen Tragkörper 26 mit einem Längsflansch 27 und einer Klammer 28 besteht und genügend groß ist, um einen Stoß Merkblätter aufzunehmen. Dieser Stoß liegt mit seiner unteren Kante gegen den Flansch 27 des Körpers 26 an und wird durch die Klammer 28 festgehalten. Der Tragkörper 26 besitzt ferner einen Haken 30, mit dem er zwischen die Grundplatte 1.0 und das Motorgehäuse 11 eingehängt wird. Der plattenförmige Tragkörper kann auf geeignete Weise an der Längsseite der Maschine gehalten werden. Seine Stütze hält ihn zweckmäßig in geneigter Lag'e, so daß die Merkblätter in einer annähernd rechtwinklig zur Sehlinie liegenden Ebene liegen. In der dargestellten Ausführungsform ist der Tragkörper 26 mit Ansätzen 32 versehen, welche gegen das Motorgehäuse anliegen und ein ivÄbwärtskippen des Tragkörpers 26 verhin-
■'Wenn die Schalldose sich über die Walze bewegt, bewegen sich gleichzeitig die Markierwerkzeuge über die auf dem Träger 26 liegenden Blätter. In der dargestellten Ausführüngsform werden die Werkzeuge durch einen Konsolarm 33 getragen, der mittels Schrauben 34 an der Stirnseite des Schlittens 14 befestigt und an der Stelle 35 derart gebogen, ist, daß er den vorderen Ansatz des Schlittens umgibt und abwärts in Richtung des Trägers 26 herabragt.
Der Konsolarm 33 ist gemäß Fig. 1 an seinem unteren Ende 'gabelförmig gestaltet, so daß zwei Tragarme 37 und 38 gebildet werden, von denen der Arm 37 länger als der Arm 38 ist. An diesem Arm 37 ist mittels einer Schraube 39 das eine Ende eines gebogenen Fingerhebels 40 drehbar angelenkt, dessen anderes Ende eine Taste 41 besitzt. Ein Markierungsarm, 43 ist mittels einer Niete 42 etwa am Knie des Hebels 40 drehbar angelenkt. Das untere Ende dieses Markierungsarmes 43 geht in einen schnabelförmigen Teil über, welcher das scheibenför- 9" mige Markierwerkzeug 44 trägt. Die verschiedenen Teile der Markiervorrichtung werden mittels einer zwischen Fingerhebel und Markierungsarm angeordneten Feder 45 in die in Fig. 3 dargestellte Lage gezogen. Das Markierwerkzeug ruht in seiner normalen Lage auf dem obersten Merkblatt 29 und berührt bei Bewegung des Schalldosenschlittens das Merkblatt im wesentlichen längs der sich in der Längsrichtung des Blattes erstreckenden Linie 46. Diese Linie bildet eine Grundlinie für eine Skala, deren Teilmarken quer zu ihr liegen und sich ein wenig obeihalb und unterhalb dieser Linie erstrecken.
Es ist ohne weiteres verständlich, daß beim Herabdrücken der Taste 41 der Markierungsarm 43 abwärts in Richtung auf den unteren Rand des Merkblattes bewegt wird, wobei das Markierwerkzeug 44 eine gerade Linie zieht. Diese Linie erstreckt sich quer zu dem Blatt von der Grundlinie 46 aus in einer Länge, die durch die Berührung der unteren Seite des Hebels 40 mit einem vorspringenden, von der unteren Kante des Armes 43 seitlich herausragenden Ansatz 47 bestimmt ist. In der normalen oder angehobenen Lage des Hebels 40 legt sich die hintere Kante des Ansatzes 47 gegen den abgebogenen Teil des Hebels 40, wodurch dieser und der Arm 43 in einer bestimmten Lage im Verhältnis zueinander festgehalten werden. Die durch das Herabdrücken des Hebels 40 vermittels des
Markierwerkzeuges hervorgerufene Markierung trägt in Fig. ι das Bezugszeichen 48. Fig. 5 zeigt das Markierwerkzeug 44 in seiner untersten Lage am Ende der Markierung 48. In ähnlicher Weise ist an dem Tragarm 38 des Konsolenarmes 33 ein zweiter Fingerhebel 50 mittels der Schraube 49 drehbar angelenkt. In Fig. 2 ist die normale oder unwirksame Lage des Hebels 50 dargestellt.
Dieser Hebel ist nicht wie der Hebel 40 mit dem einen Ende, sondern mit seinem Knie an dem Arm 38 angelenkt. Am unteren Ende des abgebogenen Teiles des Hebels 50 ist ein gebogener Markierungsarm 51 mittels einer Niete 52 drehbar angelenkt. Dieser Arm 51 ragt abwärts und steht mit seinem Markierwerkzeug 53 in Berührung mit dem obersten Blatt des Stoßes. Normalerweise hält eine Feder 54 diese Teile in der in Fig. 2 dargestellten Lage. Bei Betrachtung dieser Fig. 2 erkennt man ohne weiteres, daß durch Herabdrücken der Taste 55 des Hebels 50 der Markierungsarm 51 aufwärts gedruckt wird, wodurch vermittels des Markierwerkzeuges 53 die aufwärts von der Längslinie 46 sich erstreckende Markierung 56 entsteht. Diese Markierung kann die gleiche oder auch eine andere Länge als die Markierung 48 besitzen. Es hängt dies von der Länge der Hebelarme und von der Anordnung der vom Arm 51 getragenen Begrenzungsansätze 57 und 58 ab.
Der Ansatz 57 (siehe Fig. 8) entspricht dem Ansatz 47 des Markierungsarmes 43 und arbeitet in der gleichen Weise wie dieser als Begrenzung für die Abwärtsbewegung des Hebels 50. Die Relativbewegung zwischen Hebel 50 und Arm 51, die eine Vergrößerung des Winkels zwischen diesen Teilen zur Folge hat, wird mittels eines Ansatzes 58 begrenzt, der seitlich von dem hinteren Ende des kurzen Armes des Markierungsarmes 51 herausragt und mit dem abgebogenen Teil des Hebels 50 in Berührung kommen kann, Der Ansatz 58 ist in Fig. 6 gestrichelt dargestellt. Wenn Ansatz 58 und Hebel 50 miteinander in Eingriff gekommen sind, wird eine weitere Trennung von Hebel und Markierungsarm verhindert.
Die Ansätze 47 und 57 unterscheiden sich nur dadurch voneinander, daß sie ein wenig verschiedene Lagen an der Unterseite ihrer zugehörigen Markierungsarme einnehmen, und daß der eine, wenn man von vorn auf die Maschine sieht, nach rechts und der andere nach links ausgebogen ist. In Fig. 7 ist das Markierwerkzeug 44 in größerem Maß stäbe als Einzelheit dargestellt. Das1 Markierwerkzeug 53 hat genau dieselbe Form. Jedes Markierwerkzeug besteht aus einer kleinen, aus irgendeiner Metallegierung bestehenden Scheibe, die wie ein Bleistift auf der. Oberfläche des Merkblattes eine Markierung zieht und am Ende des zugehörigen Armes mittels einer Schraube 59 befestigt ist. Da die Scheibe normalerweise nicht rotiert, kann sie von Zeit zu Zeit zum Ausgleich der Abnutzung durch Drehen nachgestellt werden, so daß ein neuer Scheibenteil auf das Blatt zu liegen kommt.
Aus dem Obenstehenden ist die Arbeitsweise der Markiervorrichtung ohne weiteres verständlich. Der Diktierende kann durch Betätigung des einen der beiden Fingerhebel die gewünschte Markierung auf dem Markierungsblatt anbringen. Bei der beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung sind die auf dem Merkblatt gemachten Markierungen voneinander deutlich zu unterscheiden, da sie in bezug auf die Grundlinie 46 verschiedene Lagen einnehmen.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 9 bis 15 ist das untere Ende des Konsolenarmes 33 ebenfalls gabelförmig gestaltet, aber die Tragarme 60 und 61 sind von gleicher Länge. In das untere Ende dieser Tragarme ist eine Schraube 62 eingesetzt, welche die Fingerhebel 63 und 64 trägt. Die beiden Hebel unterscheiden sich voneinander nur dadurch, daß ihre Tasten 65 und 66 in entgegengesetzten Richtungen seitlich herausragen. Diese Hebel sind wie der Hebel 40 der ersten Ausführungsform auf der Bolzenschraube 62 drehbar angeordnet. An dem Hebel 63 ist ein Markierungsarm 67 und an dem Hebel 64 ein Markierungsarm 68 angelenkt, und zwar in der gleichen Weise, wie es zwischen dem Hebel 40 und dem Markierungsarm 43 der Fall ist.
Der Fingerhebel 63 und der Markierungsarm 6y werden gemäß Fig. 10 mittels einer Feder 69 und der Fingerhebel 64 mit dem Markierungsarm 68 gemäß Fig. 11 mittels einer Feder 70 in ihren normalen Lagen gehalten. Beide Arme besitzen an ihrem unteren Ende je ein scheibenförmiges Markier- 105 werkzeug 71 und 72. Diese Markierwerkzeuge ruhen normalerweise auf der Oberfläche eines Merkblattes J3, das eine sich am oberen Rande erstreckende Längsskala 74 hat. Beide Markierwerkzeuge werden im Betätigungs- 1» falle abwärts unter die Skalenlinie 74 bewegt. Die Markierungen werden jedoch dadurch unterscheidbar gemacht, daß die eine langer als die andere ist. Dies wird in folgender Weise erreicht: Während beide Hebel- und Markierungsarme in ihrer normalen unwirksamen Lage genau in der gleichen Lage im Verhältnis zueinander gehalten werden, wird in einem Falle bei Betätigung die Bewegung des Fingerhebels in einem Augenblick angehalten, wenn eine geringere Winkelbewegung zwischen,. Hebel und Arm stattgefunden hat
6S2959
als dann, wenn der andere Satz betätigt wird. Der Markierungsarm 67 besitzt einen Ansatz 75, der den beschriebenen Ansätzen 47 und 57 entspricht. Dieser Ansatz kommt als Begrenzungsanschlag mit der unteren Seite des Hebels 63 in Berührung, wenn dieser herabgedrückt wird, und kommt mit einem anderen Teil des Hebels 63 in" Berührung, wenn dieser mittels der Feder 69 in seine Normallage zurückkehrt. Der Hebel 64 wird in bezug auf den Markierungsarin 68 mittels eines ähnlichen Ansatzes 76 in seiner normalen unwirksamen Lage gehalten, und wenn der Hebel betätigt wird, so wird seine Bewegung dadurch begrenzt, daß seine untere Kante sich gegen einen Anschlag yy am Arm 68 anlegt, wodurch das Markierwerkzeug 72 eine kürzere Linie als das Markierwerkzeug 71 auf dem Blatt hervorruft. Die Arbeitsweise ist folgendermaßen:
Wenn der Diktierende den einen oder anderen der beiden Fingerhebel herabdrückt, ruft das zugehörige Markierwerkzeug seine charakteristische Markierung auf dem Merkblatt in der richtigen Beziehung zur Skalenlinie hervor. Das Verbesserungsblatt kann mit aufgedruckten Instruktionen versehen sein, die über die Bedeutung einer jeden gemachten Markierung Auskunft geben. In Verbindung mit der soeben beschriebenen Einrichtung soll nach dargelegt werden, wie eine Verschiebung des oberen Blattes des Stoßes verhindert wird. Beim Herabdrücken der Fingerhebel '63 oder 64, was eine Abwärtsbewegung der Markierwerkzeuge 71 oder 72 zur Folge hat, ist das Blatt bestrebt, sich in Richtung des Markierwerkzeuges zu bewegen. Um nun eine solche Bewegung des Blattes zu verhindern, ist auf dem Zapfen 62 zwischen den Naben der Hebel 63 und 64 ein Federarm 78 angeordnet, an dessen unterer Seite beispielsweise mittels einer Schraube 80 eine gekrümmte Blattfeder 79 befestigt ist. Das untere Ende dieser Feder bewegt sich, wenn die Teile sich in der in Fig. 10 dargestellten Lage befinden, normalerweise ohne Reibung entlang der Papieroberfläche. Wenn dagegen entweder der Hebel 63 oder der Hebel 64 niedergedrückt wird, wird das Ende der Feder 79 mittels der auf den Naben der zugehörigen Hebel exzentrisch ausgebildeten Nocken 81 oder 82 fest gegen das oberste Merkblatt gedrückt. Aus Fig. 15 ist ersichtlich, daß die Feder jg breit genug'ist, um durch die eine oder andere Nabe der beiden Hebel beeinflußt zu werden.
Es besteht oft die Notwendigkeit, beide
Markierwerkzeuge um ihren Drehpunkt in die in Fig. 14 gezeigte unwirksame Lage aufwärts zu schwenken, um sie und das Ende der Feder 79 von der Oberfläche des Stoßes abzuheben. Damit die MarkierVerkzeuge sowohl in ihrer wirksamen als auch in ihrer unwirksamen Lage nachgiebig gehalten werden, ist eine Feder 83 an der Unterseite des Konsolenarmes 33 in geeigneter Weise befestigt, so daß sie hinter einem rückwärts herausragenden, von dem Federarm 78 getragenen Teil 84 herabragt. In der Zeichnung ist dieser Teil 84 als eine Verlängerung der Blattfeder 79 dargestellt. Derselbe kann aber auch" aus einem besonderen Teil bestehen oder am Arm 78 ausgeformt sein. Die Berührung zwischen dem Teil 84 und der Feder 83 hält die Markierwerkzeuge normalerweise in ihren wirksamen Lagen, wie es aus den Fig. 10 bis 13 ersichtlich ist, und hindert sie an einer unerwünschten Einnahme der in Fig. 14 dargestellten unwirksamen Lage. ' Wenn man dagegen die Markierwerkzeuge in die unwirksame Lage ziehen will, beispielsweise um den Merkblattstoß zu ersetzen oder ein Blatt von ihm abzureißen, so kommen die Rücken der Fingerhebel 63 und 64 mit dem Federraum 78 in Eingriff und bringen ihn rückwärts in die in Fig. 14 dargestellte Lage, wodurch die Feder 83 rückwärts durchgebogen wird. Die Bewegung von der Lage nach Fig. 10 in die Lage nach Fig. 14 erfolgt über einen toten Punkt, so daß die Feder 83 bestrebt ist, den Federarm 78 in der jeweils eingestellten Lage zu halten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Walzensprechmaschine mit Markiervorrichtung, die aus einem einen Stapel von Merkblättern tragenden Rahmen und zwei mit dem Schalldosenschlitten verbundenen federbeeinflußten Markierwerkzeugen besteht, die an zwei durch Fingerhebel betätigten und an diesen angelenkten Markierungsarmen sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingerhebel (40, 50, 63, 64) und die Markierungsanne (43, 51, 67, 68) derart an dem sie tragenden Konsolenarm (33) angelenkt und miteinander gelenkig verbunden sind, daß bei Betätigung des zugehörigen Fingerhebels «o die Markierungsarme entweder Markierungen auf der unteren oder oberen Seite der Grundlinie (46) des Merkblattes (Fig. 1) oder bei entsprechender Bewegungsbegrenzung Markierungen verschiedener Länge (Fig. 9) erzeugen.
  2. 2. Walzensprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Fingerhebel (40) am Ende (39) an dem Konsolenarm (33) angelenkt und der zugehörige Markierungsarm (43) mit ihm zwischen seinen beiden Enden gelenkig
    verbunden ist, und daß der andere Fingerhebel (50) zwischen seinen beiden Enden an dem Konsolenarm (33) angelenkt und der zugehörige Markierungsarm (51) mit ihm an seinem freien Ende gelenkig verbunden ist.
  3. 3. Walzensprechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fingerhebel (63, 64) am Konsolenarm (33) gleichachsig angelenkt sind, und daß die zugehörigen Markierungsarme (67, 68) Begrenzungsanschläge (75, 77) tragen, an denen die Fingerhebel bei ihrer Betätigung nach Durchlaufen eines bestimmten Winkels zur Anlage kommen.
  4. 4. Walzensprechmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine am Konsolenarm (33) angeordnete Blattfeder (83), welche die Fingerhebel (63, 64) mit ihren Markierungsarmen (67, 68*) in der Arbeits- und Ruhelage hält und mit einer zweiten Blattfeder (79) zusammenwirkt, welche von einem besonderen Federarm (78) getragen wird und eine Verschiebung des obersten Merkblattes (73) durch die Markierwerkzeuge (71, 72) verhindert.
    Hierzu ,1 Blatt Zeichnungen
DED67489D 1933-02-24 1934-02-09 Walzensprechmaschine Expired DE632959C (de)

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