DE429200C - Zaehlwerksanordnung und -antrieb fuer Ausschankvorrichtungen - Google Patents

Zaehlwerksanordnung und -antrieb fuer Ausschankvorrichtungen

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DE429200C
DE429200C DEK91704D DEK0091704D DE429200C DE 429200 C DE429200 C DE 429200C DE K91704 D DEK91704 D DE K91704D DE K0091704 D DEK0091704 D DE K0091704D DE 429200 C DE429200 C DE 429200C
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Armaturenfabrik Thelen & Roden
KOELNER METALLGIESSEREI
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Armaturenfabrik Thelen & Roden
KOELNER METALLGIESSEREI
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/02Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F11/021Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type

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Description

  • Zählwerksanordnung und -antrieb für Ausschankvorrichtungen. Gegenstand der Erfindung ist eine Ausschankvorrichtung zur Abgabe von Flüssigkeiten in abgemessenen Mengen zeit einer ventillosen Kolbenpumpe mit verstellbarem Hub, die auf <lein Boden des Flüssigkeitsbehälters ruht und dazu dient, die Flüssigkeit in stets gleichen und durch eine Zählvorrichtung selbsttätig aufgezeichneten Mengen aus dem Gefäß in Trinkglaser, Flaschen o. dgl. abzuzapfen. Die Pumpe mit dem Kolben steht in einer Versenkung des Gefäßbodens, um die Flüssigkeit möglichst vollständig abzapfen zu können. Das Z<ililwerk befindet sich in dein hohlen Druckknopf am oberen Ende der senkrechten Kolbenstange.
  • Derartige Pumpen sind an sich bekannt, doch besaßen dieselben bislang verschiedene Unvollkommenheiten, die durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden sollen. So diente zur Betätigung des Zählwerkes bislang eine besondere, neben der Kolbenstange angeordnete federnde Schubstange, die bis zum Pumpenzylinder in das Gefäß herabreichte. Bei der vorliegenden Erfindung ist diese Stange vermieden und erfolgt die Betätigung des Zählers dadurch, daß der den Zähler tragende Druckknopf gegen die Kolbenstange federnd verschiebbar ist, derart, daß beim Niederdrücken des Kolbens zunächst der Zähler in Tätigkeit tritt, worauf beim weiteren -Niederdrücken erst die Pumpe zur Wirkung kormnt. Ferner ist der den Zähler tr agenden Druckknopfarmatur eine die Kolbenstange umschließende verstellbare Schraubhülse angeordnet, die sich gegen den Federdruck auf eine auf dem Gefäßdeckel befestigte untere Hülse aufsetzt und dadurch den Hub bestimmt. Die eingestellte Lage der Schraubhülse kann durch eine mit Plombierung versehene Schraube gesichert werden. In einer seitlichen Erweiterung des Pumpengehäuses ist ein senkrechtes Druckrohr eingesetzt, weldies durch den Gefäßdeckel nach oben führt und zum Unterhalten des Zapfgefäßes halmartig umgebogen ist.
  • In der Zeichnung ist Abb. r ein senkrechter Schnitt durch den Gesamtapparat, Abb. 2 eine Seitenansicht des oberen Teiles mit dem Zählwerk.
  • a ist der Flüssigkeitsbehälter mit der Bodenvertiefung b und dem verschließbaren, Deckel c. In der Vertiefung b steht die Pumpe mit dem oben offenen Zylinder d und dem an der Kolbenstange e hängenden Kolben f. In der Zylinderwand befinden sich unterhalb des Kolbens L öcher g, durch welche die Flüssig-]zeit in den Pumpenraum einläuft. Aus der Pumpe gelangt die Flüssigkeit durch das Steigrohr h zum Abzapfen nach außen.
  • Die Kolbenstange e führt durch ein Halslager im Deckel des Gefäßes nach oben. Am oberen Ende der Kolbenstange befindet sich, gegen die Stange verschiebbar, der Tragteller k mit Führungsansatz l zur Aufnahme des Zählwerkes m, welches durch die gleichzeitig als Druckknopf dienende Haube yt überdeckt ist. In der Kolbenstange ist bei o ein Längsschlitz vorgesehen, in welchen ein Querstift p geführt wird. An dem Teile @ler Kolbenstange, der durch den Teller k nach oben hindurchragt, ist die Schubstange q zur Bewegung der Zählerkurbel r befestigt. Der Führungsansatz I des Tellers k besitzt Außengewinde, auf welchem eine Hülse s mit Innen-<l ewinde drehbar und in der Höhe verstellbar ist. Die Einstellung kann in jeder Ganghöhe des Gewindes durch eine in einen Schlitz t der Hülse eingreifende Schraube t. gesichert wer-,len. Diese Schraube wird zweckmäßig zugleich niit einer die Haube tt sichernden Schraube v plombiert. An das Halslager cler Kolbenstange im Gefäßdeckel schließt nach dien eine offene Hülse x an, auf deren oberem 1\'and sich die Hülse ,s beim Niederdrücken des Druckknopfes zur Begrenzung des Kolbenhubes aufsetzt .
  • "Zwischen dem Führungsansatz L und dein Halslager ,ri liegt eine Feder y, welche die Kolbenstange beim Loslassen des Druckknopfes wieder in die obere Endstellung zurückführt. 'Nach oben wird der Hub begrenzt durch einen unterhalb des Halslagers w auf der Kolbenstange befestigten Rundring z. Das Halslager b sowohl als die Durchführungsöffnung für das Druckrohr h befinden sich an einer gemeinsamen Tragplatte z1, die in den Deckel c eingelassen und von innen gegen Herausnahme durch Splinte --= gesichert ist. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Niederdrücken der Druckhaube n gleitet zunächst gegen den Druck der Feder y nur die obere Zählerarmatur auf der Kolbenstange abwärts, bis sich der Querstift p auf das untere Ende des Schlitzes o aufsetzt. Dabei wird die Zählerkurbel r durch die Antriebsstange q nach oben gedreht. Beim weiteren Abwärtsdrücken der Hatil,e n bewegt sich auch die Kolbenstange c mit dem Kolben f abwärts und schließt dabei die Öffnungen g im Pumpenzylinder ab, so daß nun die im unteren Zylinderraum eingeschlossene Flüssigkeit durch das Steigrohr h abfließt. Läßt man die Druckhaube tt *rieder los, so gleitet zunächst die Zählvorrichtung in die Anfangslage zurück, wobei durch Drehung ,ler Zählerkurbel der Hub am Zähler registriert wird. Beim nachfolgenden Kolbenhochgang «-erden auch die Löcher g am Zylinder wieder frei, so daß neue Flüssigkeit einlaufen und der Vorgang wiederholt «erden kann.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRUci-i: Zählwerksanordnung und --antrieb für Ausschankvorrichtungen zur Abgabe von Flüssigkeiten in abgemessenen Mengen mit am Boden eines Flüssigkeitsgefäßes stehend angeordneter ventilloser Kolbenpumpe, deren Druck- und Zapfrohr zusammen mit der Kolbenstange durch den Gefäß(-leckel hindurch nach oben geführt ist und wobei sich am oberen Ende der K-olbenstange ein von einer Haube, die zugleich als Druckknopf dient, umschlossenes Zählwerk befindet, welches beim .'Ziederdrücken der Druckhaube gegen eine Feder in Wirkung tritt, dadurch gekennzeichnet. claß das Zählwerk auf einem gegen die Kolbenstange gleitend geführten Teller sitzt, dessen Hub durch einen in einem Längsschlitz der Kolbenstange geführten Otterstift begrenzt wird, wobei eine am oberen Ende der Kolbenstange befestigte Schubstange die Kurbel des Zählwerkes in Bewegung setzt.
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