DE401787C - Gasbehaelter - Google Patents

Gasbehaelter

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DE401787C
DE401787C DESCH67275D DESC067275D DE401787C DE 401787 C DE401787 C DE 401787C DE SCH67275 D DESCH67275 D DE SCH67275D DE SC067275 D DESC067275 D DE SC067275D DE 401787 C DE401787 C DE 401787C
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DE
Germany
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piston
sealing
gas container
liquid
container
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Expired
Application number
DESCH67275D
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English (en)
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GUSTAV CARL OTTO SCHULZ
Original Assignee
GUSTAV CARL OTTO SCHULZ
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Publication date
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Publication of DE401787C publication Critical patent/DE401787C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Gasbehälter. Die Erfindung betrifft Gasbehälter, bei denen zwischen einem verschiebbaren, den Gasraum abschließenden Kolben und der Behälterwand eine feste und eine flüssige Dichtung vorgesehen ist. Bei den bekannten Gasbehältern dieser Art wird die zwischen der Behälter-und Kolbenwandung hindurchtretende Flüssigkeit am Boden des Behälters gesammelt und durch Pumpen wieder nach der Dichtungsstelle aufwärts befördert. Hierbei muß die Flüssigkeit auf eine erhebliche Höhe gehoben «-erden, da die Dichtstelle bei gefülltem Gasbehälter j e nach Größe des letzteren 2o bis 70111 oberhalb des Behälterbodens liegt. Zur Beförderung der Sperrflüssigkeit ist daher eine Reihe von Pumpen nötig, die ein großes Anlagekapital, hohe Betriebskosten und eine sorgfältige Wartung erfordern. Die bekannten Gasbehälter haben ferner den Nachteil, daß der Kolben in dein Behälter nicht sicher geführt ist und sich leicht schräg stellen kann, wodurch das sichere Auf- und Abwärtsgehen des Kolbens gefährdet wird.
  • Gemäß der Erfindung besitzt der Kolben an seinem Umfang zwei übereinanderliegende zur Aufnahme der dichtenden Flüssigkeit dienende Tassen, wobei eine Pumpe zum Zurückbeben der zwischen Behälter und Kolben aus der oberen in die untere Tasse hindurchdringenden Flüssigkeit vorgesehen ist. Bei dieser Ausbildung des Gasbehälters braucht von den Pumpen nur eine geringe Förderhöhe bewältigt zu «-erden. Man kommt daher mit einer oder hiichstens zwei Pumpen aus. Die Anlagekosten und besonders die Betriebskosten werden infolgedessen bedeutend vermindert.
  • Zweckmäßig ist die untere Tasse mit Schurren zum Auffangen der an der Behälterwandung niedersickernden Sperrflüssigkeit versehen, damit diese Flüssigkeit sicher in die untere Tasse geleitet wird. Ferner ist es zweckmäßig, den in der Behälterwan ilung angeordneten, als feste Dichtung dienenden federnden Ringen einen solchen Abstand voneinander zu geben, daß der Kolben stets von mehreren Ringen gleichzeitig geführt und eine Schiefstellung desselben verhindert wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch den Gasbehälter; Abla.2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die am Kolbemimfang angeordneten Tassen in vergrößertem Maßstabe; Abb. 3 zeigt einen wagerechten Teilschnitt durch drei verschiedene Ausführungsformen vier Dichtungsringe; Abb. .I, 3 und 6 zeigen ini senkrechten Schnitt verschiedene Arten der Befestigung und Ausbildung der Dichtungsringe; Abb.7 veranschaulicht einen senkrechten Schnitt durch einen Dichtungsring mit besotiderer Führung für den Kolben; Abb.8 zeigt eine Ausführungsforen des Dichtungsringes in Verbindung mit einer am Behälter angeordneten Wassertasse; Abb. 9 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen teleskopartigen Gasbehälter.
  • In dein Gasbehälter ist ein senkrecht verschiebbarer Kolben a angeordnet, der zum Abschluß des unterhalb des Kolbens befindlichen Gasraumes von dem oberhalb des Kolbens befindlichen Luftraum dient. Der Kolben wird durch eine Reihe federnder Ringe b abgedichtet, die an derInnenwandung c angeordnet sind.
  • Der Kolben trägt an seinem Außenumfange -zwei übereinanderliegende Tassen, die eine Sperrflüssigkeit d aufnehmen. Letztere .hat zweckmäßig einen tiefliegenden Gefrierpunkt. Die Berührung zwischen dein Kolben a und den Diclitungsringen b erfolgt, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, durch ein Umfangsblech t. In der oberen Wassertasse befindet sich eine nicht ganz bis zum Boden der Tasse reichende Scheidewand a,.
  • Auf dein Kolben sind eine oder mehrere Pumpen f angeordnet, deren Saugrohr u in die untere Tasse e hinabreicht, während das Druckrohr v in das Oberende der oberen Tasse mündet. Zwischen dem Gasraum und dem Oberende cler oberen Tasse befindet sich eine Verbindungsleitung ä, durch welche die in der oberen Tasse b°_findliche Flüssigkeit unter Druck gesetzt werden kann. Ein Überlaufrohr s verliinciert das Steigen des Flüssigkeitsspiegels ir in der oberen Tasse über eine gewisse Grenze hinaus.
  • Das Umfangsblech t besitzt eine Öffnung 1-, und in dieser sind federnde Auffangvorrichtungen h angeordnet. Diese haben den Zweck, die Sperrflüssigkeit, «-elche zwischen dem darüberliegenden Ring b und dem Umfangsblech t hindurchfließt, aufzufangen und in die untere Tasse zu leiten.
  • Jeder Dichtungsring b kann in sich geschlossen sein. Er kann aber auch aus einzelnen Stücken i zusammengesetzt sein, die entweder einander überdecken, durch besondere Laschen an den Berührungsstellen überdeckt werden oder ineinandergreifen. (Vgl. Abb. 3.) Die Dichtungsringe b können unmittelbar auf der Innenwand c des Gasbehälters befestigt sein, wie dies in Abb. d. dargestellt ist. Die Dichtungsringe können aber auch auf 7ylindrischen, in sich geschlossenen Mantelblechen k angeordnet sein, die mit dein oberen Rand an der Behälterwandung befestigt sind und am unteren Ende frei herabhängen (Ahb. 3).
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 6 besitzen die Dichtungsringe an der Berührungsstelle finit dein Kolben Verstärkungen in. Diese haben den Zweck, einen Verschleiß der Dichtungsringe zu verhüten.
  • Bei der Ausführungsforen gemäß Abb. 7 ist zwischen dein Dichtungsring -b und der Innenwandung des Behälters c eine Führung o vorgesehen, wodurch der Kolben a sicher gehalten wird.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 8 wird der Dichtungsring b von einem Mantelblech k getragen, das sich von der Befestigungsstelle des Ringes aus kegelförmig nach außen bei k' erweitert und mit einem zvlindrischen Ansatz k" in eine ZVassertasse l taucht, die an der Innenwandung c des Gasbehälters vorgesehen ist.
  • Sowohl bei der Ausführungsforen gemäß Abb. 2 als auch bei der Ausführungsforen gemäß Abb.8 sind die Dichtungsringe in ringförmigen Kasten ia des Behälters vorgesehen.
  • Zweckmäßig lassen sich die Dichtungsringe in radialer Richtung einstellen, um dem Dichtutigsdruck eine beliebige Höhe geben zu können. Die Dichtungsringe werden im allgemeinen aus Eisenblech herzustellen sein. Man kann aber auch in gewissen Fällen Holz oder andere Baustoffe verwenden. Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 9 sind ein oder mehrere Teleskoprohre p zwischen ,lein Kolben a und der Behälterwandung c angeordnet. Am Umfang des Behälterbodens ist eine ringföriiiige Vertiefung d angeordnet, die finit einer Zuleitung t- für die Sperrflüssigkeit versehen ist. Diese Vertiefung nimmt die Kolbentassen e bei tiefster Kolbenlage auf. Die in der Vertiefung befindliche Sperrflüssigkeit ergießt sich hierbei in die Kolbentassen. Die Wirkungsweise ist folgende: Zum Inbetriebsetzen des Gasbehälters wird die Sperrflüssigkeit in den Ringbehälter q am Umfang des Behälterbodens eingeleitet. In diesen taucht die untere Tasse e des Kolbens a ein und füllt sich selbsttätig. In tiefster Lage des Kolbens wird gleichzeitig ein gasdichter Verschluß erreicht der ein Befahren des Kolbens und seiner Tassen gestattet.
  • Die obere Tasse wird aus der unteren Tasse mittels der durch Schwimmerhebel selbsttätig ein- und ausschaltbaren Pumpe f mit der Sperrflüssigkeit gefüllt. Durch die Pumpe wird der Flüssigkeitsspiegel fit auf einer bestimmten Höhe gehalten. Der auf dein Spiegel fit lastende Druck liebt die Flüssigkeit über (las Umfangsblech t hinweg zwischen Kolben und Dichtungsringe.
  • Beine Aufwärtsgehen des Kolbens fördert (lie Pumpe soviel Flüssigkeit aus der unteren Tasse in die obere, wie der auf dem Spiegel fit lastende Druck über das C"infangsblech t hiniil)erliefördert. Verläßt #ler Dichtungsring dann das Umfangsblech t, so fließt die Flüssigkeit nach der unteren Tasse zurück. Die am oberen Rande der unteren Tasse befindliche federnde Auffangvorrichtung li nimmt die noch an der Innenwand haftende Flüssigkeit auf and leitet sie in die Tasse zurück.
  • Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens wird ilie oberhalb der Dichtungsringe stehende 1# lüssigkeit in die obere Tasse zurückgedrängt. Dadurch steigt der Spiegel fit und die Sperrflüsigkeit fließt durch den L'berlauf s in die untere Tasse zurück. Hat fier Dichtungsring (tann das Uitifatigsblecli verlassen, so wird der Raum bis zum nächsten Dichtungsring durch die obere Tasse wieder auf-,füllt, indem die Druckquelle g, wie oben beschrieben, auf den Spiegel fit einwirkt und die Sperrflüssigkeit (ladttrch über das L-infangsblech t hinüberschafft. Diese Flüssigkeitsmenge wird dann beim Abwärtsgehen des Kolbens wieder in @lie obere Tasse zurückgedrängt, bis ein Richtungswcchsel in der Bewegung des Kolbens eintritt.
  • Bei dieser Arbeitsweise werden nur eine oder höchstens zwei Pumpen gebraucht, :lie nur eine geringe Förderhöhe zu bewältigen haben, gegenüber der größeren Anzahl Pumpen bei der eingangs geschilderten Anordnung, bei rler von den Pumpen eine erhebliche Förderhöhe überwun:len werden muß. Die Anlagekrsten und besonders die Betriebskosten sind also bei dein Gasbehälter gemäß der Erfindung bedeutend geringer.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasbehälter, bei dein zwischen einem verschiebbaren, (len Gasraum abschließenden Kolben und der Behälterwand eine feste und eine flüssige Dichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Koll:en (a) an seinem Umfang zwei übereinanderliegende Tassen (r) zur Aufnahme der dichtenden Flüssigkeit (d) besitzt, wobei eine Pumpe (f) zum Zurückbeben der zwischen Behälter und Kolben aus der oberen in die untere Tasse hindurchdringenden Flüssigkeit vorgesehen ist.
  2. 2. Gasbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die obere Tasse mit einer Druckquelle in Verbindung steht, durch welche die Sperrflüssigkeit zwischen Kolben und Behälterwand gedrückt wird.
  3. 3. Gasbehälter nach Anspruch i oder -2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Tasse mit Schurren (h) zum Auffangen der an der Behälterwandung niedersickernden Sperrflüssigkeit versehen ist.
  4. Gasbehälter nach Anspruch i, 2 o:ler 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in rler Behälterwan(lung angeordneten federnden Dichtungsringe (h) einen solchen Abstand voneinander haben, daß der Außenmantel (t) der Tassen stets von mehreren Ringen gieiclizeitig geführt wird.
  5. 5. Gasbehälter nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, claß die Dichiungsringe ((» an der Berührungsstelle mit dem Kolben (a) Verstärkungen (izi) besitzen, um einem Verschleiß wirksam zu begegnen. 0.
  6. Gasbehälter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, claß die Dichtungsrinne (b) radial verstellbar angeordnet sind.
  7. 7. Gasbehälter nach Anspruch i bis 6, bei welchem am Umfang des Behälterbodens eine r ingförmige Vertiefung ange-or lnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vertiefung mit einer Zuleitung für rlie Sperrflüssigkeit versehen und derart ausgebildet ist, daß sie die Kolbentassen (e) bei tiefstcrKolbenlage zwecks Füllung :ittftielimen kann.
DESCH67275D 1923-03-08 1923-03-08 Gasbehaelter Expired DE401787C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007049501A1 (de) * 2007-10-15 2009-04-16 Festo Ag & Co. Kg Verfahren und Messvorrichtung zur Bestimmung von Gasmengen und Gasströmen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007049501A1 (de) * 2007-10-15 2009-04-16 Festo Ag & Co. Kg Verfahren und Messvorrichtung zur Bestimmung von Gasmengen und Gasströmen
DE102007049501B4 (de) * 2007-10-15 2015-04-09 Festo Ag & Co. Kg Messvorrichtung zur Bestimmung von Gasmengen und Gasströmen

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