DE66274C - Springbrunnen - Google Patents
SpringbrunnenInfo
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- DE66274C DE66274C DENDAT66274D DE66274DA DE66274C DE 66274 C DE66274 C DE 66274C DE NDAT66274 D DENDAT66274 D DE NDAT66274D DE 66274D A DE66274D A DE 66274DA DE 66274 C DE66274 C DE 66274C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B17/00—Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups
- B05B17/08—Fountains
Landscapes
- Special Spraying Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Gegenstand der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Erfindung bildet ein heronsballartiger
Springbrunnen, aus zwei in einander steckenden Gefäfsen zusammengesetzt, dessen Wirkungsweise infolge Druckes des durch das
innere Gefäfs verdrängten Wassers erfolgt, wobei dieser Druck mittelbar durch eine Luftsäule
auf das im inneren Gefäfs befindliche eigentliche Springbrunnenwasser erfolgt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen solchen Springbrunnen im senkrechten Schnitt und
Fig. 2 eine Oberansicht desselben.
■ Die Einrichtung dieses Springbrunnens ist folgende: In dem cylinderförmigen und nach oben zu einem Becken b sich erweiternden äufseren Zinkblechgefäfs α läfst sich ein zweites unten bei c offenes Gefäfs d verschieben. Dieses zweite, innere Gefäfs d birgt in sich die luftdichte Wasserkammer e, deren Rauminhalt nur etwa 2/3 des oberhalb derselben befindlichen und an der Seitenwand. siebartig durchlochten Wasserbeckens f beträgt. Auf der Wasserkammer e ist die Hülse g befestigt, auf welcher bei h das engere und nahezu bis an den Boden der Kammer e reichende Rohr i aufgeschraubt ist. In dem unteren, cylindrischen Theil des inneren Gefäfses d ist ferner noch die dem Rauminhalt nach der Wasserkammer e gleichkommende oder denselben nur um ein Geringes überschreitende Luftkammer j abgetheilt. Zwischen letzterer und der Wasserkammer e stellt das von der Decke der Luftkammer j bis nahe zur Decke der Wasserkammer e reichende Rohr k die Verbindung her. Schliefslich sei noch bemerkt, dafs das äufsere Becken b an der Innenseite mit vier oder mehr in einer Ebene liegenden Lappen I versehen ist, und ebenso das innere Becken f an der Aufsenseite mit entsprechenden Lappen m, welche durch eine geringe Drehung des inneren Gefäfses d derart unter einander verschoben werden können (Fig. 2), dafs ein Emporheben des inneren Gefäfses durch den Auftrieb des zwischen die beiden Gefäfse gegossenen Wassers verhindert wird.
■ Die Einrichtung dieses Springbrunnens ist folgende: In dem cylinderförmigen und nach oben zu einem Becken b sich erweiternden äufseren Zinkblechgefäfs α läfst sich ein zweites unten bei c offenes Gefäfs d verschieben. Dieses zweite, innere Gefäfs d birgt in sich die luftdichte Wasserkammer e, deren Rauminhalt nur etwa 2/3 des oberhalb derselben befindlichen und an der Seitenwand. siebartig durchlochten Wasserbeckens f beträgt. Auf der Wasserkammer e ist die Hülse g befestigt, auf welcher bei h das engere und nahezu bis an den Boden der Kammer e reichende Rohr i aufgeschraubt ist. In dem unteren, cylindrischen Theil des inneren Gefäfses d ist ferner noch die dem Rauminhalt nach der Wasserkammer e gleichkommende oder denselben nur um ein Geringes überschreitende Luftkammer j abgetheilt. Zwischen letzterer und der Wasserkammer e stellt das von der Decke der Luftkammer j bis nahe zur Decke der Wasserkammer e reichende Rohr k die Verbindung her. Schliefslich sei noch bemerkt, dafs das äufsere Becken b an der Innenseite mit vier oder mehr in einer Ebene liegenden Lappen I versehen ist, und ebenso das innere Becken f an der Aufsenseite mit entsprechenden Lappen m, welche durch eine geringe Drehung des inneren Gefäfses d derart unter einander verschoben werden können (Fig. 2), dafs ein Emporheben des inneren Gefäfses durch den Auftrieb des zwischen die beiden Gefäfse gegossenen Wassers verhindert wird.
Die Wirkungsweise des Brunnens ist folgende : Zunächst schraubt man das Rohr i von
der Hülse g ab und giefst in das Becken f so lange Wasser, bis dasselbe, zwischen den
beiden Gefäfsen nach der Luftkammer j. und von hier durch die Röhre k in die Wasserkammer
e fliefsend, beide Kammern vollständig füllt. Sobald man bemerkt, dafs ein
weiterer Abflufs des Wassers zwischen den beiden Gefäfsen nicht mehr stattfindet und dasselbe
ι bis 2 cm hoch den Boden des Beckens/"
deckt, hört man mit dem weiteren Nachgiefsen des Wassers auf. Jetzt schraubt man die Röhre i
auf die Hülse g·, dreht das innere Gefäfs d
derart, dafs die Lappen /und m nicht mehr über einander liegen, hebt das innere Gefäfs d
so hoch, dafs der untere Rand desselben über den Spiegel des zurückbleibenden Wassers
zu stehen kommt, drückt dann dasselbe sofort wieder- zurück und bringt die Lappen / und m
wieder über einander. Das Wasser wird hierdurch vom Boden des äufseren Gefäfses a in
den zwischen beiden Gefäfsen α und d befindlichen
Raum und von da in das obere Becken b und f gedrängt, und die Thätigkeit
des Springbrunnens beginnt infolge des hydrostatischen Druckes der emporgehobenen Wasser-
säule. Ist sä'mmtliches Wasser aus der Kammer e in das Becken^/" übergesprungen, so braucht
man nur die Röhre i bei h etwas zu lüften, um das im Wasserbecken f angesammelte
Wasser auf dem Wege zwischen den beiden Gefäfsen und der Röhre k in die Wasserkammer
gelangen zu lassen. Schraubt man dann neuerdings das Rohr i bei h fest, hebt
und senkt das Gefäfs d in der oben beschriebenen Weise, so erneuert sich auch sofort wieder
das Spiel des Strahles.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Springbrunnen, gekennzeichnet durch ein in dem Aufsenbehälter a b angeordnetes herausnehmbares Gefäfs df, welches die untere offene Kammer j und die obere durch Rohr k hiermit verbundene, das - Spritzrohr i tragende, luftdichte Kammer e besitzt, und welcher nach von Wasser entleerter Kammer I dadurch wieder in Betrieb gesetzt wird, dafs die Hülse g des Spritzrohres i gelöst, das innere Gefäfs durch Drehen von den Laschen / entfernt, in die Höhe gehoben, sodann wieder gesenkt und an den Laschen / befestigt wird, so dafs das Wasser aus dem durchlochten Sammelgefäfs f in die Kammer e herabläuft und Luft in die untere Kammer j eingeschlossen wird, deren Druck das Wasser aus der Kammer e bezw. dem Steigerohr i treibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66274C true DE66274C (de) |
Family
ID=339998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66274D Active DE66274C (de) | Springbrunnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66274C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2133688A1 (de) * | 1971-04-14 | 1972-12-01 | Rca Corp |
-
0
- DE DENDAT66274D patent/DE66274C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2133688A1 (de) * | 1971-04-14 | 1972-12-01 | Rca Corp |
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