DE428345C - Zweistahl-Werkzeugkopf fuer Metallhobelmaschinen zum Vor- und Rueckwaertshobeln - Google Patents
Zweistahl-Werkzeugkopf fuer Metallhobelmaschinen zum Vor- und RueckwaertshobelnInfo
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- DE428345C DE428345C DEE30500D DEE0030500D DE428345C DE 428345 C DE428345 C DE 428345C DE E30500 D DEE30500 D DE E30500D DE E0030500 D DEE0030500 D DE E0030500D DE 428345 C DE428345 C DE 428345C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D13/00—Tools or tool holders specially designed for planing or slotting machines
- B23D13/005—Tools or tool holders adapted to operate in both the forward and return stroke
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
Description
Es ist bekannt, bei metallbearbeitenden Hobelmaschinen zwei zum Vor- und Rückwärtshobeln
dienende Stähle in einem schwingenden Stahlhalter anzuordnen. Den Gegenstand
der Erfindung bildet eine besondere Lösung der Aufgabe, bei metallbearbeitenden Hobelmaschinen den Rücklauf zu einer Arbeitsleistung
auszunutzen, um hierdurch an Arbeitszeit zu sparen.
ίο Durch die in den Ansprüchen näher gekennzeichnete
Bauart des Werkzeugkopfes wird mit einfachen Mitteln eine zuverlässige Umsteuerung
und sichere Feststellung der Stähle erreicht, so daß Erzitterungen beim Arbeiten
vermieden werden.
Der Zweistahl-Werkzeugkopf besteht in seinen Hauptteilen:
1. aus dem um einen Bolzen drehbaren Stahlharter w, in dem die beiden Stähle I
und II fest 'eingespannt sind,
2. aus den beiden Riegeln ^1 und t2, an die
sich die Stähle bei ihrem Arbeitsgange mit der hinteren Schaftseite anlegen und
3. aus der Kurvenschlitzscheibe v, die dazu bestimmt ist, Riegel zu steuern.
In den Zeichnungen ist der Zweistahl-Werkzeugkopf in Arbeitsstellung beim Vorlaufe
einer Stößelhobelmaschine dargestellt.
Die Umsteuerung des Stahlhalters und der Kurvenschlitzscheibe erfolgt zwangläufig und gleichzeitig bei jeder Hubrichtungsänderung durch zwei am Ständer der Maschine angebrachten Umsteuerbremsen. Abb. 4 und Abb. 5 zeigen die Umsteuerbremse des Stahlhalters.
Die Umsteuerung des Stahlhalters und der Kurvenschlitzscheibe erfolgt zwangläufig und gleichzeitig bei jeder Hubrichtungsänderung durch zwei am Ständer der Maschine angebrachten Umsteuerbremsen. Abb. 4 und Abb. 5 zeigen die Umsteuerbremse des Stahlhalters.
Beim Vorgange des Stößels bewegt sich die Steuerstange sw mit der Geschwindigkeit des
Stößels durch die Umsteuerbremse bw !hindurch. Im Augenblicke des Umsteuerns des,
Stößels zum Rückgange muß auch die Bewegung der Steuerstange ihre Richtung ändern,
und es wird in diesem Augenblick die Steuerstange in der Bremse festgehalten, bis der
Stahlhalter umgelegt ist, worauf die Steuerstange durch den Stößel mitgenommen wird.
Die Ufnsteuerbremse für die Kurvenschlitzscheibe ist von der gleichen Bauart. Entsprechend
der Lage ihrer Steuerstange sv ist sie auf der anderen vorderen Ständerseite
angeordnet.
Der Vorgang bei der Umsteuerung ist folgender:
Soll Stahl II in seine Arbeitsstellung beim Rücklaufe gelangen, so wird zunächst durch
die Kurvenschlitzscheibe ν der Riegel rt außer
Berührung mit Stahl I gebracht und gleichzeitig Riegel r2 vorbewegt, der erst endgültig
in die Arbeitsstellung gelangen kann, nachdem der Stahlhalter w umgesteuert und die Riegelöffnung
für ihn freigegeben ist. Hat der Riegel rx den Stahl I freigegeben, so steuert
der Stahlhalter w sofort um und bringt Stahl II in seine Arbeitsstellung, indem er
sich an dem Anschlage a2 anlegt. Dabei ist die Riegelöffnung für r2 freigelegt und der
Riegel r2 kann in die Stellung gelangen, in der er dem Stahle II als Widerlage dient.
Damit der Djruck der Riegel während des Umsteuerns auf den Stahlhalter von hinten
stark gemindert wird und die Riegel augenblicklich nach Freigabe der Riegelöffnung in
die Widerlagestellung schnellen, sind die Riegel nach Abb. 3 wie folgt konstruiert:
Die Riegel besitzen eine Aussparung zur Aufnahme eines Steines n. der mit einem Zapfen
in einen der Schlitze der Kurvenschlitzscheibe eingreift. Der Stein η ist ausgebohrt
und zum Teil durch einen an das vordere Riegelstück angedrehten Zapfen geführt. Eine
Feder / in der Ausbohrung ist bestrebt, den Stein stets gegen das hintere Riegelstück m
anzudrücken. Zwischen η und dem vorderen
ίο Riegelstück ist ein Zwischenraum vorgesehen,
der der Länge entspricht, um die die Riegel aus dem Gußteile des Kopfes in der Arbeitslage herausragen.
Werden die Riegel beim Umsteuern in die Arbeitsstellung vorgeschoben, so nimmt die Feder/ den Druck so lange auf, bis der Stahlhalter die Riegelöffnungen freigegeben hat, dann schnellt der betreffende Riegel sofort in die Widerlagestellung.
Werden die Riegel beim Umsteuern in die Arbeitsstellung vorgeschoben, so nimmt die Feder/ den Druck so lange auf, bis der Stahlhalter die Riegelöffnungen freigegeben hat, dann schnellt der betreffende Riegel sofort in die Widerlagestellung.
Beim Rückzug der Riegel liegt der Stein η
am hinteren Riegelstücke tn an und, da dieses mit dem vorderen starr verbunden ist, wird
der Riegel ohne weiteres zurückgezogen.
Es ist auch möglich, die Vorrichtung mit nur einem Werkstoffe arbeiten zu lassen. Zu
diesem Zwecke löst man die Kopfschrauben kw
und kvi schiebt die Steuerstangen genügend
weit durch die Bremsen zurück, stellt einen Stahl in seine Arbeitsstellung und verriegelt
mit dem entsprechenden Riegel.
Claims (2)
1. Zweistahl-Werkzeugkopf für Metallhobelmaschinen zum Vor- und Rückwärtshobeln
mit gesteuertem, schwingendem Stahlhalter, dadurch' gekennzeichnet, daß das Feststellen des gegen zwei Anschläge
(% und a2) sich anlegenden Stahlhalters
(w) durch zwei wechselweise vorgetriebene Riegel (^1 und r2) erfolgt, die hinter den
jeweils arbeitenden Stahl (I, II) greifen.
2. Zweistahl-Werkzeugkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
wechselweise Bewegung der Riegel (^ und r2) durch eine gesteuerte Kurven-Schlitzscheibe
(v) erfolgt, die mit jedem Riegel durch einen unter Federwirkung (/) stehenden Stein {ti) verbunden ist.
Abb. i.
Abb. 2.
Schnitt nach A-B
Abb.
Schnitt nach C-D
m.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE30500D DE428345C (de) | 1924-03-22 | 1924-03-22 | Zweistahl-Werkzeugkopf fuer Metallhobelmaschinen zum Vor- und Rueckwaertshobeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE30500D DE428345C (de) | 1924-03-22 | 1924-03-22 | Zweistahl-Werkzeugkopf fuer Metallhobelmaschinen zum Vor- und Rueckwaertshobeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428345C true DE428345C (de) | 1926-04-29 |
Family
ID=7074548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE30500D Expired DE428345C (de) | 1924-03-22 | 1924-03-22 | Zweistahl-Werkzeugkopf fuer Metallhobelmaschinen zum Vor- und Rueckwaertshobeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428345C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043022B (de) * | 1951-04-30 | 1958-11-06 | Waldrich Gmbh H A | Anordnung zum Bewegen und Festspannen eines Meisselhalters an Hobelmaschinen |
-
1924
- 1924-03-22 DE DEE30500D patent/DE428345C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043022B (de) * | 1951-04-30 | 1958-11-06 | Waldrich Gmbh H A | Anordnung zum Bewegen und Festspannen eines Meisselhalters an Hobelmaschinen |
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