DE427092C - Akzentschreibvorrichtung fuer Schreibmaschinen mit Wagenumschaltung - Google Patents

Akzentschreibvorrichtung fuer Schreibmaschinen mit Wagenumschaltung

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DE427092C
DE427092C DEC31382D DEC0031382D DE427092C DE 427092 C DE427092 C DE 427092C DE C31382 D DEC31382 D DE C31382D DE C0031382 D DEC0031382 D DE C0031382D DE 427092 C DE427092 C DE 427092C
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DEC31382D
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CORONA TYPEWRITER CO Inc
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CORONA TYPEWRITER CO Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/20Auxiliary type mechanisms for printing distinguishing marks, e.g. for accenting, using dead or half-dead key arrangements, for printing marks in telegraph printers to indicate that machine is receiving

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Akzentschreibvorrichtung für Schreibmaschinen mit Wagenumschaltung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Akzentschreibvorrichtung für Schreibma. schinen mit Wagenumschaltung und einem beim Anschlagen einer Taste ausschwingenden Bügel, der dabei auf die Buchstabenschaltvorrichtung wirkt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der die Buchstabenschaltv orrichtung antreibende Finger an dem Schaltbügel drehbar gelagert ist und durch einen Schieber, der von den Akzenttypenhebeln mit Hilfe eines drehbaren Bügels verschoben wird, derart zur Seite gedreht werden kann, daß er bei der Ausschwingung des Schaltbügels auf die Buchstabenschaltvorrichtung nicht mehr einwirkt.
  • Bei einer Ausführungsform ist die Einrichtung getroffen, daß der Schaltbügel bei der Wagenumschaltung so weit angehoben wird, daß der Schaltfinger aus dem Wirkungsbereich des Schiebers gelangt, so daß beim Niederdrücken der Akzenttaste, wenn gleichzeitig eine Wagenumschaltung stattfindet, das Buchstabenschaltwerk ordnungsmäßig beeinflußt werden kann.
  • Durch diese Einrichtung wird auf einfache Weise die Ausschaltung der Buchstabenschaltung beim Anschlag einer Akzenttaste bewirkt und ferner ermöglicht, die Typenköpfe für die zu den Akzenttasten gehörigen Typenhebel noch mit einem mittleren oder oberen Zeichen auszurüsten und dadurch den Bereich der Maschine um zwei Zeichen für jede Akzenttaste zu erhöhen.
  • Auf der Zeichnung zeigt: Abb. i eine schaubildliche Darstellung des in Betracht kommenden Teiles einer Schreibmaschine, Abb. 2 eine schaubildliche Darstellung einer Einzelheit und Abb. 3 die Vorderansicht einer Einzelheit. Bei der dargestellten Schreibmaschinenart wird der Buchstabenschalthebel 5 von einem Finger 6 angetrieben, der an einem mit seinen unteren Enden an einer Stange 8 sitzenden Bügel 7 befestigt ist. Die Stange 8 ist in den unteren Enden von lotrechten Säulen 9 gelagert. Der Bügel 7 wird beim Niederdrücken einer Buchstaben- oder Zw ischenraumtaste jeweils nach hinten zum Ausschwingen gebracht und verursacht dadurch, daB der Finger 6 den Buchstabenschalthebel 5 verstellt. Die Säulen 9 tragen an ihren oberen Enden die Lagerarme io für das Wagenbett i i, so daß es für die Zeichenumschgltung nur notwendig ist, die Säulen g zu heben und dadurch die Arme io und das Wagenbett r i mit der Papierwalze in eine höhere Lage zu bringen. Durch diese Zeichenumschaltung wird auch der Bügel 7 mit angehoben, so daß der Finger 6 sich stets in einer solchen Lage befindet, bei der er unbeschadet der Zeichenumschaltung, also der Höhenverstellung des Papierwagens, die Buchstabenschaltung herbeiführen kann.
  • Der Antrieb des Bügels 7 erfolgt unter Vermittlung der üblichen Universalschiene 12, deren Enden durch Arme 13 an Winkelhebel rd. angeschlossen sind, deren nach vorn gerichteten Arme an einer Ouer stange 15 angreifen, die durch lotrechte Schlitze 16 der lotrechten Bügelarme hindurchgeführt ist. Die Universalschiene wird ihrerseits in üblicher Weise durch den Zwischenraumhebel 17 oder durch einen der Tastenhebel 18 angetrieben, die in üblicher Weise mit den Typenhebeln i9 in Verbindung stehen. Die Typenhebel sind in dem üblichen Lagersegment 2o an der Hinterwand des Maschinengestelles drehbar.
  • Die Umschalthebel 21 für die Zeichen, von denen der eine in Abb. i sichtbar ist, sind durch eine Querwelle 22 miteinander verbunden, die durch Arme 23 an die unteren Enden der Säulen 9 angeschlossen ist. Diese Zeichenumschaltvorr ichtungen sind so ausgebildet, daß sie in einer ihrer Lagen in irgendeiner Weise gesichert werden können.
  • Gemäß der Erfindung ist der Finger 6, der sonst starr mit dem Bügel 7 verbunden ist, bei 24 an der Oberseite des Bügels ausschwingbar und steht unter der Einwirkung einer Feder 25, die ihn gewöhnlich gegen einen nach aufwärts gerichteten Anschlag 26 des Bügels hält, so daß sich der Finger frei seitlich von dem Anschlag 26 fortbewegen kann. An der hinteren Wand des Maschinenrahmens ist nun ein lotrechter Schieber 27 vorgesehen, dessen oberes Ende eine abgeschrägte Fläche 28 hat, und dieser Schieber ist so ausgebildet, daß, sofern er angehoben wird, die schräge Fläche 28 gegen die linke Kante des Fingers 6 einen Druck ausübt und dadurch den Finger entgegen der Wirkung der Feder 25 bei der Rückwärtsschwingung des Bügels 7 derart dreht, daß er nicht auf den Buchstabenschalthebel 5 einwirken kann.
  • Der Bügel 7 oder ein anderer Teil der Vorrichtung ist mit dem üblichen Farbbandgabelhebel verbunden, so daß, auch wenn der Finger 6 so eingestellt ist, daß er auf die Buchstabenschaltung nicht einwirkt, das Farbband doch ordnungsgemäß bei Schreibmaschinen mit sichtbarer Schrift zum Ausschwingen gebracht wird.
  • Der Schieber 27 wird jedesmal angehoben, wenn eine Akzentschreibtaste angeschlagen wird, so daß in diesem Falle die Buchstabenschaltung aussetzt und der Papierwagen in seiner vorher eingenommenen Lage verbleibt. Zum Antrieb des Schiebers 27 wird bei der dargestellten Ausführungsform eine Schwingwelle 29 vorgesehen, die in Lagern 3o an der Hinterwand des Maschinengestelles ruht und noch durch ein drittes Lager 31 unterstützt wird, welches an einem Tragauge 32 am einen Ende des Typenhebelsegmentes angeordnet ist. Das eine Ende der Schwingwelle ist nach vorwärts gebogen und bildet einen Arm 33, der durch einen lotrechten Schlitz 34 an dem nach abwärts gerichteten Teil 35 des Schiebers 27 greift, so daß, wenn die Schwingwelle eine teilweise Drehung erhält, der Arm 33 und dadurch der Schieber 27 g#2-hoben wird.
  • Die Schwingwelle 29 ist zwischen dem äußeren Ende der Lager 30 und dem Lager 31 nach auswärts gebogen, so daß ein nach außen vorstehender Teil 36 entsteht, der unmittelbar über den Typenhebelschlitzen des Lagersegmentes 20 vorgesehen ist und eine solche kurvenförmige Ausbildung erhält, daß er sich der Form des Segmentes anschmiegt. Dieser kurvenförmig ausgebogene Teil 36 liegt in der Bahn eines oder mehrerer der Typenhebel und ist lang genug ausgebildet, daß er durch irgendeinen der daselbst vorgesehenen vier oder fünf Typenhebel getroffen werden kann. Um eine Verschiebung des Teiles 36 und dadurch eine Drehung der Schwingwelle 29 herbeizuführen, sind die betreffenden Typenhebel mit je einem Kurvendaumen 37 versehen, dessen wirksame Kurvenflächen beim Aufwärtsschwingen der betreffenden Typenhebel i9 den Teil 36 treffen und dadurch eine Ausschwingung der Welle 29 bewirken, demzufolge der Schieber 27 angehoben wird und den Finger 6 außer Wirksamkeit setzt. Die Schwingwelle 29 wird mit dem Schieber 27 durch eine schwache Schraubenfeder 39 in Berührung gehalten, die mit dem freien Ende 40 der Welle einerseits verbunden ist, während ihr unteres Ende mit einem Auge 41 des Lagers 42 in Verbindung steht. Dieses Lager ist mit dem Lager 3 i fest verbunden und hat noch einen nach aufwärts gerichteten Ansatz 43, der dem Ende 4o (Abb.2) als Anschlag dient, so daß die Schwingwelle zuverlässig in der erforderlichen Lage gehalten wird.
  • Beim Anschlagen einer Akzenttaste wird also der betreffende Typenhebel ig unter Vermittlung der Schwingwelle 29 den Schieber 27 heben, so daß der Finger 6 seitlich verstellt und in die unwirksame Lage überführt wird. Diese Wirkung findet bei der Rückwärtsschwingung des Bügels 7 statt, jedoch etwas bevor der Finger 6 den Schaltbebel 5 für die Buchstabenschaltung erreicht, so daß eine Buchstabenschaltung vermieden Wird, wenn einer der zur Akzenttaste gehörigen Typenhebel angetrieben wird.
  • Die unteren Zeichen der Akzenttypenhebel sind gewöhnlich Cedille, Akzente oder andere- Zeichen, bei denen eine Buchstabenschaltung vermieden werden soll. Wird nun bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes das Wagenbett in die mittlere oder dritte, d. h. oberste Lage übergeführt, dann wird auch der Finger 6 mit angehoben, wie dies aus Abb.3 ersichtlich ist, und kommt dabei in eine solche Lage, bei der er den Schieber 27 nicht berührt, so daß, wenn eine Wagenumschaltung für die mittleren oder oberen Druckzeichen erfolgt, auch für die Akzenttasten die Buchstabenschaltung nicht unterbrochen wird. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber der bisherigen Einrichtung, wo jede Akzenttaste nur für ein Zeichen verwendbar war.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i . Akzentschreibv orri chtung für Schreibmaschinen mit Wagenumschaltung und einen beim Anschlagen einer Taste ausschwingenden Hebel, der dabei auf die Buchstabenschaltvorrichtung wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der die Buchstabenschaltvorrichtung (5) antreibende Finger (6) an dem Schaltbügel (7) drehbar gelagert ist und durch einen Schieber (27), der von den Akzenttypenhebeln mit Hilfe eines drehbaren Bügels (36) verschoben wird, derart zur Seite gedreht werden kann, daß er bei der Ausschwingung des Schaltbügels (7) auf die Buchstabenschaltvorrichtung (5) nicht mehr einwirkt.
  2. 2. Akzentschreibvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltbügel (7) bei der Wagenumschaltung so weit angehoben wird, daß der Schaltfinger (6) aus dem Wirkungsbe. reich des Schiebers (27) gelangt.
DEC31382D 1919-03-20 Akzentschreibvorrichtung fuer Schreibmaschinen mit Wagenumschaltung Expired DE427092C (de)

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DEC31382D DE427092C (de) 1919-03-20 Akzentschreibvorrichtung fuer Schreibmaschinen mit Wagenumschaltung
FR543313D FR543313A (fr) 1919-03-20 1921-11-09 Perfectionnements aux mécanismes à touche inactive pour machines à écrire

Applications Claiming Priority (3)

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DEC31382D DE427092C (de) 1919-03-20 Akzentschreibvorrichtung fuer Schreibmaschinen mit Wagenumschaltung
US283703A US1398322A (en) 1919-03-20 1919-03-20 Typewriting-machine
GB2976221A GB188528A (en) 1921-11-08 1921-11-08 Dead key actions for typewriting machines

Publications (1)

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DE427092C true DE427092C (de) 1926-03-24

Family

ID=27209542

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