DE359608C - Schreibmaschine - Google Patents

Schreibmaschine

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DE359608C
DE359608C DEP31631D DEP0031631D DE359608C DE 359608 C DE359608 C DE 359608C DE P31631 D DEP31631 D DE P31631D DE P0031631 D DEP0031631 D DE P0031631D DE 359608 C DE359608 C DE 359608C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/16Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies arranged in stationary or sliding cases or frames or upon flexible strips, plates, bars or rods

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Schreibmaschine. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1g1 i die Priorität auf Grund der Anmeldungen in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 7. Oktober igiz und 14. Juni 1913 beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine Schreibmaschine mit einstellbarem, elastischem Typenband und Druckhammer.
  • Bei den bisherigen Schreibmaschinen dieser Art wird das elastische Typenband infolge starker Durchbiegungen seitens des Druckhammers mit der Zeit bleibende Deformationen erhalten, wodurch die Zeilengeradheit beim Schreiben verlorengeht. Um dieses starke Durchbiegen des elastischen Typenbandes durch den Druckhammer zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung der größte Teil des Typenbandweges durch die Schwingbewegung des Typenbandhalters zurückgelegt, so daß nur noch eine ganz geringe Durchbiegung des elastischen Typenbandes an der Druckstelle erforderlich ist, um diese Stelle des Typenbandes gegen das Druckwiderlager bzw. das darübergeführte Papier zu pressen. Zu diesem Zweck ist der Druckhammer mit einem elastischen Mitnehmer versehen, der den Typenbandhalter bis nahe der Ebene des Typenabdruckes heranbewegt und eine Weiterbewegung des Druckhammers zwecks Durchbiegung des elastischen Typenbandes bei Herstellung eines Schriftzeichens zuläßt.
  • Eine weitere Ausbildung des soeben in seinen allgemeinen Umrissen gekennzeichneten Erfindungsgedankens besteht darin, daß der bis nahe der Ebene des Typenabdruckes heranbewegte Typenhalter durch einen Anschlag in seiner Bewegung gehemmt wird.
  • Die neue Schreibmaschine ist in den Abb. z bis 8 der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt die Schreibmaschine in schaubildlicher Darstellung.
  • Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht der Schreibmaschine nach abgenommener Hebelplatte. Abb. 3 zeigt schaubildlich die Wagenschaltvorrichtung.
  • Abb.4 ist ein senkrechter Schnitt, welcher die Teile in ihrer normalen Lage zeigt.
  • Abb. 5 ist ein ähnlicher Schnitt, welcher die Teile in den Lagen zeigt, welche sie bei Herstellung des Abdruckes einnehmen.
  • Abb. 6 ist eine Draufsicht auf die Schreibmaschine nach Entfernung der Hebelplatte. Abb. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform im senkrechtem Querschnitt.
  • Abb.8 zeigt die zugehörige Draufsicht auf die zweite Ausführungsform nach abgenommener Hebelplatte.
  • Die Schreibmaschine besitzt folgende Einrichtung Auf der hölzernen Platte i ruht die Grundplatte 2, auf welcher die Bodenplatte 4 des Wagens 3 geführt ist. Die Führung des Wagens ist durch den aufrechtstehenden Flansch 13 und durch den U-förmig umgebogenen Lappen 14 der Grundplatte 2 gewährleistet. Die Bodenplatte ¢ ist mit senkrechten Endteilen 5 versehen, welche oben durch einen winkelförmigen Teil 6 miteinander verbunden sind. Die vordere Fläche 7 dieses Teiles 6, die ungefähr senkrecht ist, bildet die Druckwiderlagfläche. Die Papierführungswalze 8 ist in den Endteilen 5 drehbar gelagert und an einem Ende mit einem gerippten Knopf 9 (Abb. 2) versehen. Die Drehung dieser Papierführungswalze ist durch eine federnde Klinke io (Abb. i und 2), welche in die mit Einkerbungen versehenen Zahnlücken des Rades ii eingreift, auf einen Zeilenabstand beschränkt.
  • Am Kopf der Bodenplatte 4 ist ein Führungsblech iz für das Papier befestigt. Der vordere Rand der Bodenplatte 4 ist als Zahnstange 15 ausgebildet. Eine Hebelplatte 16 (Abb. 4, 5) ist an dem vorderen Teil der Grundplatte 2 angeordnet und trägt Typenbezeichnungen 17, die in drei oder mehr geraden Reihen wie die Zeichen, einer gewöhnlichen Typenschreibmaschine angeordnet sind. Von vorn nach hinten sind diese Zeichen schräg oder versetzt angeordnet, so daß der nachstehend beschriebene Zeiger in jeder seitlich eingestellten Lage nur auf ein Zeichen gebracht werden kann. Es, befindet sich also in der Richtung von vorn nach hinten kein Zeichen in gerader Linie mit irgendeinem anderen Zeichen. Die Hebelplatte ist vorzugsweise nach vorn und nach unten geneigt und mit den Seitenflächen i9 sowie mit der Vorderfläche 18 versehen, so daß das Ganze eine Art Haube bildet. Die Typenbezeichnungen 17 sind vorteilhaft auf einer Platte 2o (Abb. 4) angebracht, die sich unter der Hebelplatte befindet. Die Hebelplatte16 ist mit kreisförmigen Öffnungen 2i versehen, durch welche die Typenbezeichnungen sichtbar sind. Die Platte 2o, welche die Bezeichnungen trägt, wird in irgendeiner Weise an der Hebelplatte 16 befestigt.
  • Die Drucktypen 22 (Abb. 5) sind auf einem geraden, wagerecht angeordneten biegsamen Gummiband 23 (Abb. 4) vorgesehen, welches an einer Längskante mit dem Rande einer als Typenbandhalter ausgebildeten länglichen Metallplatte 24 verbunden ist. Die Metallplatte 24 des Typenhalters ist in den Öffnungen 27 (Abb. 3, 5 und 6) der Konsole 26 schwingbar gelagert. Die Öffnungen 27 besitzen oben offene Schlitze, welche den Durchgang der Metallplatte 24 gestatten. Die hinteren Wandungen 28 der Schlitze bilden Anschläge für die Kippbewegung der Metallplatte 24.
  • Die vorderen Wandungen der Schlitze 27 bilden ebenfalls Anschläge, um die Rückwärtsbewegung des Typenbandhalters 24 zu begrenzen, der sich von der Druckwiderlagfläche weit genug entfernen kann, damit die Schrift sichtbar bleibt.
  • Die Hebelplatte 16 ist auf den Zapfen 35 (Abb. 5) der auf der Platte 2 befestigten Ständer 34 derart schwingbar gelagert, daß sie aus der Stellung der Abb. 4 in diejenige der Abb. 5 bewegt werden kann. Diese Bewegung der Hebelplatte 16 wird mittels eines bei 39 an einem Ständer 40 schwingbar gelagerten Hebels 38 auf den bei 36 schwingbar gelagerten Druckhammer 33 dadurch übertragen, daß die Zunge 41 dieses Hebels in eine Einkerbung 42 des Druckhammers eingreift. Die Achse 36, auf welcher der Druckhammer schwingbar gelagert ist, ist in den Konsolen 26 befestigt und trägt die Feder 37 (Abb. 6}, welche an einem Ende gegen die eine Konsole 26 und mit dem anderen Ende gegen den Druckhammer 33 wirkt, um denselben stets in die in Abb.4 dargestellte Stellung zurückzuführen. Der Hebel 38 drückt mit seinem vorderen Ende gegen die Hebelplatte 16 oder die Vorderseite 18, wo er durch eine Einkerbung 43 hindurchgeführt sein kann. Der Druckhammer 33 wirkt mittels seines elastischen Mitnehmers in Form einer leichten Feder 78 zunächst auf den Typenbandhalter 24 und schwingt ihn nahe zur Ebene des Typenabdruckes hin, bis er an der Weiterbewegung durch den Anschlag 28' gehindert wird. Wird der Druckhammer33 noch weiterbewegt, so wird die Feder 78 durch den vom Anschlag 28 aufgehaltenen Typenbandhalter 24 zusammengedrückt, bis der Kopf des Druckhammers 33 gegen das elastische Typenband 23 zur Wirkung gelangt und demselben die zum Abdruck noch erforderliche geringe Durchbiegung erteilt.
  • Die Typen 22 werden von einem oder mehreren Farbkissen 29 gefärbt, die an dem Vorderteil einer Schutzplatte 3o befestigt sind. Letztere besitzt einen Einschnitt 31 (Abb. 4), durch welchen die eingestellte Type gegen das Druckwiderlager 7 bzw. das daraufliegende Papier gedrückt werden kann. Der untere Teil der Schutzplatte 30 ist bei 32 umgebogen und derart in den Konsolen 26 gelagert, daß er an der Längsbewegung des Typenhalters nicht teilnehmen kann.
  • Die Wagenschaltvorrichtung besteht aus einer Schiene qq- (Abb. 3), welche sich unter der Hebelplatte 16 auf einer Seite des den Druckhammer 33 bewegenden Hebels 38 von vorn nach hinten erstreckt. An ihrem hinteren Ende besitzt die Schiene den Arm 47, an welchem die Klinke 45 angelenkt ist. Die Schiene 44 hat eine seitliche Verlängerung 46, auf welche die Hebelplatte 16 beim Niederdrücken zur Wirkung gelangt. Beim Niederdrücken der Schiene 44 wird die am Arm 47 befestigte Klinke 45 zurückgezogen. Die Schiene 44 reicht in die Einkerbung 48 eines Ständers 49 und die eines Lappens 50 (Abb. 3), welch letzterer durch Ausbiegen eines der beiden genannten Konsolen 26 gebildet ist. Eine an dem Gestell befestigte Ose verhindert das Auskippen der Schiene 44 aus den Einkerbungen. Die Schiene 44 wird in ihrer normalen Lage durch eine Spiralfeder 52 gehalten, die das Bestreben hat, die Schiene in Eingriff mit den Einkerbungen 48 zu halten. Wenn sich die Feder 52 zusammenzieht, wird die Klinke 45, welche in einen Zahn der Zahnstange 15 eingreift, derart bewegt, daß der Wagen 5 um den Abstand zweier Buchstaben vorrückt. Hierbei wird die Klinke unter einem überhängenden Anschlag 54 (Abb. 6) gezogen, der die Klinke für gewöhnlich auf der Zahnstange festhält. Durch Niederdrücken der aus der Verlängerung 46 bestehenden Spatium taste wird der Wagen ebenfalls um die Entfernung zweier Buchstaben zur Bildung eines Wortzwischenraumes bewegt.
  • Nachdem der-Maschinenschreiber die abzudruckende Type eingestellt hat, drückt er auf das Fingerstück 59 (Abb. 1), wodurch die Hebelplatte 16 niedergedrückt wird. Die Bewegung der Platte 16 nach oben wird durch Konsolen 75 begrenzt. Letztere erstrecken sich über Lappen 76 (Abb. 5), welche an den unteren Kanten der Stirnfläche 1g nach innen gebogen sind.
  • Die in Abb. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der soeben behandelten hauptsächlich dadurch, daß die Hebelplatte 16,1, welche wie bei der ersten Ausführungsform in ein Vorderstück z811 ausläuft, mit ihren Stirnflächen 1g11 auf den Zapfen 35a der Ständer 342 gelagert ist und mit einer an ihrem hinteren Teil gelagerten Rolle 7o auf den Druckhammer 3311 einwirkt. Die Feder 73 hat das Bestreben, die Hebelplatte stets in der oberen in Abb.2 gezeigten Lage zu halten. Der Druckhammer 33a besitzt die Verlängerung 71, durch welche er auf die Wagenschaltvorrichtung einwirkt. Letztere besteht aus einer schwingenden Welle 4.4a, welche sich unter der Hebelplatte 16a von vorn nach hinten erstreckt, und in den offenen Lagern der Konsolen 4g11, 5o11 ruht. Auf der Welle 44a ist der Arm 72 befestigt, der sich über den vorderen, mit Einkerbungen versehenen Ende der Verlängerung 71 des Druckhammers 33a erstreckt, so daß eine nach oben gerichtete Bewegung dieser Verlängerung den Arm hebt und dadurch die Welle 44a in Schwingung versetzt. Das hintere Ende der Welle q.¢11 ist in der bei 47a dargestellten Weise nach unten gebogen. An diesem Teil ist die Klinke 45 in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform angelenkt. Eine Feder 52a, die an dem einen Ende am Maschinengestell befestigt und an dem anderen mit einem nach unten ragenden Arm 53a verbunden ist, wird durch die Bewegung der Welle 44a gespannt und dient dazu, nach Aufhören des Fingerdruckes die Welle in ihre normale Lage zurückzuführen und den Wagen durch die Klinke 45 vorrücken zu lassen. Die Welle 4q.11 ragt vorn durch die Zeigerplatte hindurch und ist mit einer seitlich verbreiterten Wortzwischenraumtaste 4611 versehen, welche in derselben Weise wie die Taste 46 der ersten Ausführungsform niedergedrückt wird, um den Abstand zwischen den einzelnen Worten zu bewirken. Ein auf der Grundplatte angebrachter Ständer 74 dient dazu, die Bewegung der Hebelplatte nach unten zu begrenzen. Die Wagenschaltvorrichtung bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schreibmaschine mit einstellbarem, elastischem Typenband und Druckhammer, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckhammer 33 mit einem elastischen Mitnehmer (78) versehen ist, der den Typenbandhalter (24) bis nahe an die Ebene des Typenabdruckes heranbewegt und eine Weiterbewegung des Druckhammers zwecks Durchbiegung des elastischen Typenbandes bei Herstellung eines Schriftzeichens zuläßt.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bis nahe an die Ebene des Typenabdruckes heranbewegte Typenhalter (24) durch einen Anschlag (28) in seiner Bewegung gehemmt wird.
DEP31631D 1912-10-07 1913-10-08 Schreibmaschine Expired DE359608C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US359608XA 1912-10-07 1912-10-07

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Publication Number Publication Date
DE359608C true DE359608C (de) 1922-09-25

Family

ID=21885786

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DEP31631D Expired DE359608C (de) 1912-10-07 1913-10-08 Schreibmaschine

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DE (1) DE359608C (de)
FR (1) FR460989A (de)

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FR460989A (fr) 1913-12-16

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