DE425877C - Anhebevorrichtung fuer den Messerbalken von Maehmaschinen - Google Patents
Anhebevorrichtung fuer den Messerbalken von MaehmaschinenInfo
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- DE425877C DE425877C DED47313D DED0047313D DE425877C DE 425877 C DE425877 C DE 425877C DE D47313 D DED47313 D DE D47313D DE D0047313 D DED0047313 D DE D0047313D DE 425877 C DE425877 C DE 425877C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/24—Lifting devices for the cutter-bar
- A01D34/26—Lifting devices for the cutter-bar manually actuated
Landscapes
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Anhebevorrichtung für den Messerbalken von Mähmaschinen
der in Patent 422820 beschriebenen Art.
Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Einrichtung ist zwischen dem Aufzugarm,
welcher bei seiner Betätigung mittels des Fußhebels den Messerbalken in die Schwadhöhe
hebt, und dem Handhebel, welcher das Hochklappen des Messerbalkens bewirkt, ein Untersetzungsgetriebe
eingeschaltet, um die für das Hochklappen erforderliche Kraft auf ein mögliches Maß zu verringern. Da das Untersetzungsgetriebe
stets in Eingriff ist, nimmt der Handhebel an der Bewegung des Aufzugarmes bei der Betätigung mittels des Fußhebels
teil, und diese Bewegung wird dazu benutzt, um ihn in den Handbereich des Fahrers zu bringen. Der Handhebel legt also
während des Anhebens in die Schwadhöhe und bis in die hochgeklappte Stellung einen
verhältnismäßig großen Weg zurück, und außerdem ist er durch die von dem Untersetzungsgetriebe
gebildete Kupplung mit dem Aufzugarm gezwungen, bei den im Betrieb;
häufig vorkommenden Hubbewegungen in die Schwadhöhe sich um den vollen Betrag dieses
Weges mitzubewegen, führt somit im Betriebe häufig unnütze Bewegungen aus.
Diese Nachteile zu beseitigen ist Zweck der vorliegenden Erfindung. Sie erreicht ihn dadurch,
daß das erwähnte Untersetzungsgetriebe mit dem Aufzugarm nicht ständig _ in
Eingriff ist, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt in Eingriff kommt, wenn es sich
darum handelt, den Messerbalken über die Schwadhöhe hinaus hochzuklappen, d. h. kurz
vor beendigtem Austreten des Fußhebels. Zu diesem Zeitpunkt beginnt ein am Aufzugarm
angebrachter Anschlag den Handhebel mitzunehmen. Dieser Anschlag kann verstellbar
angeordnet sein, zu dem Zweck, den Zeitpunkt, wo der Aufzugarm den Handhebel mitzunehmen
beginnt, um ihn in den Handbereich des Führers zu bringen, schon vor dem Eingrifi"
des Untersetzungsgetriebes eintreten zu lassen, also kürzere oder längere Zeit vor Beendigung
der Bewegung des Messerbalkens in diu Schwadhöhe. Der Handhebel steht also
im wesentlichen während der im Betrieb haufigen Anhebungen des Messerbalkens in die
Schwadhöhe still; zum Zwecke des Hochklappens des Messerbalkens führt er nur einen
Hub aus, der je nach der Einstellung des verstellbaren Anschlages am Aufzugarm nur um
ein geringes größer ist als der Weg, den er hierzu zurückzulegen gezwungen ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen.
der Vorrichtung veranschaulicht.
Abb. I zeigt die Lage, welche die eine Vor-
'! Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Theodor Richter in Spandau.
richtung in der Arbeitsstellung des Messerbalkens einrammt.
Abb. 2 veranschaulicht den Augenblick, wo der am Aufzugarm angeordnete Anschlag
dieser Vorrichtung den Handhebel mitzunehmen beginnt, um ihn in den Handbereich
des Fahrers zu bringen,
Abb. 3 den Augenblick, wo das Untersetzungsgetriebe in Eingriff mit dem Aufzugarm
kommt, also wenn der Messerbalken durch den Fußhebel in Schwadhöhe gebracht ist, und
Abb. 4 die beendete hochgeklappte Stellung des Messerbalkens, also dessen Ruhe- oder
Fahrstellung.
Abb. 5 stellt die andere Vorrichtung in einer der Abb. ι entsprechenden Stellung dar.
Wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent ist der nicht dargestellte Messerbalken,
dessen Gewicht zum Teil durch eine Feder ausgeglichen ist, durch eine Zugstange a
mit dem Aufzugarm b verbunden, der bei I am Gestell der Maschine gelagert ist. Der
Fußhebel / ist entweder am Gestell der Maschine oder am Aufzugarm b um den Punkt m
schwingbar gelagert und legt sich auf einen Vorsprung // des Aufzugarmes b. Der Handhebel
c ist bei 0 ebenfalls am Gestell der Maschine drehbar gelagert und trägt einen
Zahnsektor d, der bei Drehung des Aufzugarmes b mittels des Fußhebels L mit einem
am Aufzugarm b sitzenden Zahnbogen d1 in Eingriff gebracht werden kann. Dies erfolgt
jedoch erst dann, wenn der Messerbalken nahezu bis in die Schwadhöhe gehoben worden
ist. Die Weiterbewegung des Aufzugarmes wird durch den Handhebel c bewirkt,
indem der Zahnsektor d den Zahnbogen dl, und zwar mit verringerter Geschwindigkeit,
dreht.
Die Mitnahme des Handhebels c durch den Aufzugarm b ist durch einen Anschlag ρ bedingt,
der am Aufzugarm b vorgesehen ist. Zweckmäßig ordnet man den Anschlag in einem Schlitz q verstellbar an, um die frühere
oder spätere Mitnahme des Handhebels zu sichern und so denselben zu einem früheren
oder späteren Zeitpunkt in den Bereich des Fahrers zu bringen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Soll der Messerbalken aus der in Abb. 1 angedeuteten
Arbeitsstellung auf Schwadenhöhe gehoben werden, so wird der Fußhebel / niedergetreten,
der durch Vermittlung des Anschlages η den Aufzugarm b um seine
Achse i dreht. Bei der Stellung des Aufzugarmes b gemäß Abb. 2 beginnt die Mitnahme
des Handhebels c durch den Anschlag p, der das Ineinandergreifen des Sektors
d mit dem Zahnbogen dl bewirkt (Abb. 3), wobei der Fußhebel / völlig ausgetreten wird.
Wird darauf der Handhebel c weiterbewegt, so wird nunmehr der Aufzugarm b allein
durch Vermittlung des Zahnsektors d weitergedreht und der Messerbalken hochgeklappt
(Abb. 4). Die hierzu aufzuwendende Kraft ist abhängig von dem Untersetzungsverhältnis
zwischen dem Zahnbogen d1- und dem Zahnsektor
d und von dem Abstand ihrer Drehpunkte I und o. Durch Verstellung des Anschlages
ρ im Schlitz q nach rechts oder links hat man es in der Hand, die Länge des
toten Weges, der zwischen dem Beginn der Bewegung des Armes b einerseits und des
Handhebels c anderseits liegt, im Sinne der Vor- oder Nacheilung zu verändern.
Gemäß Abb. 5 liegen die Zähne des Sektors d im Bewegungsbereich des Zahnbogens dl
des Aufzugarmes, wobei der Zahnbogen dl verstellbar angeordnet ist. Je nachdem man
den Zahnbogen im Drehsinne des Uhrzeigers oder entgegengesetzt verschiebt, erfolgt später
oder früher die Kupplung zwischen den Zähnen der Teile d, dl und damit das Mitnehmen
des Handhebels c.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Anhebevorrichtung für den Messerbalken von Mähmaschinen nach Patent 422820, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Aufzugarm (&) verbundene Getriebeteil nur auf einen Teil seiner Länge mit Zähnen versehen ist, so daß er einen toten Weg zurücklegen muß, ehe er mit dem anderen Getriebeteil in Eingriff kommt, und erst dann wirksam wird, wenn der Fußhebel den Messerbalken nahezu in Schwadhöhe gehoben hat.
- 2. Anhebevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Aufzugarm ein Anschlag vorgesehen ist, der die Mitnahme des Handhebels durch den Auf zugarm bewirkt und der verstellbar angeordnet sein kann.
- 3. Anhebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Aufzugarm befindliche Zahnbogen (d1) verstellbar ist, wobei die Mitnahme des Hand- no hebeis durch den Eingriff der beiden Zahnbögen (d und d1) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47313D DE425877C (de) | 1923-04-19 | 1925-02-17 | Anhebevorrichtung fuer den Messerbalken von Maehmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43516D DE422820C (de) | 1923-04-19 | 1923-04-19 | Anhebevorrichtung fuer den Messerbalken von Maehmaschinen |
| DED47313D DE425877C (de) | 1923-04-19 | 1925-02-17 | Anhebevorrichtung fuer den Messerbalken von Maehmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425877C true DE425877C (de) | 1926-03-01 |
Family
ID=7050347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED47313D Expired DE425877C (de) | 1923-04-19 | 1925-02-17 | Anhebevorrichtung fuer den Messerbalken von Maehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425877C (de) |
-
1925
- 1925-02-17 DE DED47313D patent/DE425877C/de not_active Expired
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