DE659375C - Verstellbarer Fuehrersitz fuer Flugzeuge - Google Patents

Verstellbarer Fuehrersitz fuer Flugzeuge

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DE659375C
DE659375C DESCH106766D DESC106766D DE659375C DE 659375 C DE659375 C DE 659375C DE SCH106766 D DESCH106766 D DE SCH106766D DE SC106766 D DESC106766 D DE SC106766D DE 659375 C DE659375 C DE 659375C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/06Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats
    • B64D11/0689Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats specially adapted for pilots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. MAI 1938
ur. Ind. Eigendom
1233
REICHSPATENTAMT
-PAT-E-NTSCHRIFT
KLASSE 62 b GRUPPE
Martin Schmittner in Augsburg •Verstellbarer Führersitz für Flugzeuge
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1935 ab
Nach Patent 593 302 ist ein verstellbarer Führersitz geschützt, wobei die senkrechten und waagerechten Sitzverstcllungen derart miteinander gekuppelt sind, daß der_einmal eingestellte Abstand zwischen Sitz und Fußhebel bei einer senkrechten Verstellung des Sitzes gewahrt bleibt.
Zu diesem Zweck ist an der vorderen Sitzwellc ein Exzenter angeordnet, der vor dem Fluge auf verschiedene Punkte eingestellt werden kann.
Diese an sich bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Verschie* bungsbahn des Sitzes nur vor dem Fluge,.
keinesfalls aber auch während des Fluges auf verschiedene zweckmäßige Bahnen umgestellt werden kann, was aber in besonderen Fällen, wie z. B. zur bequemen Handhabung der Bewaffnimg, vor allem zum Gebrauch der Visiereinrichtung, unbedingt notwendig ist.
In diesem Falle muß der Sitz aber, weit über das normale Maß hinaus nach vorn, möglichst nahe an das Visier herangebracht werden, so daß ider Abstand zwischen Sitz und Fußhebel vorübergehend erheblich ver-
* kleinert werden muß, um dem Führer bei einer ungezwungenen Körperhaltung eine gute Visiermöglichkeit zu gewährleisten.
· Dagegen muß aber unmittelbar nach dem Gebrauch der Bewaffnung eine Umstellung der Verschiebungsbahn des Sitzes für normale Flugverhältnisse herbeigeführt werden können, damit der Führer nicht vorzeitig ermüdet, was aber bei den Einrichtungen nach Patent 593 302 nicht berücksichtigt wurde und auch nicht erreicht werden kann," da die waagerechte Einstellung des Sitzes durch die Sitzlagerung begrenzt ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe dadurch erfüllt, daß der Sitz von einer mit zwei Lagerhebeln versehenen Welle getragen wird, die einerseits mit einem Schalthebel und weiter mit einem Antriebshebel derart verbunden ist, daß durch gegenr- seitige Versetzung zwischen Antriebs- und Schalthebel ein höherer oder tieferer Ausgangspunkt der den Sitz tragenden Lagerhebel gewählt werden kann, so daß die Verschiebungsbahn des Sitzes jederzeit, also auch während des Fluges, allein durch den zu beschreibenden Radius der Sitzlagerhebel in Verbindung mit den zu wählenden verschiedenen Ausgangspunkten bestimmt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
In der Zeichnung stellen dar: Abb. 1 eine Gesamtansicht des Sitzes in tiefster Stellung, Abb. 2 das Schaltsystem in vergrößertem Maßstabe.
Der Verstellsitz gemäß der Erfindung besteht aus einer Hauptwelle 1, an der zwei Lagerhebel 2 angreifen, die durch Lager 3 mit entsprechenden festen Lagern des Flugzeuges gelenkig verbunden sind. In den Lagern 4 dor Hauptwelle 1 ist der Sitz 5

Claims (1)

  1. (559375
    an der Unterseite gelagert und \vird durch ein Führungsglied 6 · am Oberteil geführt. Seitlich an der Hauptwelle ι ist ein Schalthebel 7 mit dieser fest verbunden und nimmt in seiner U-förmigen Ausbildung den mit dem Sitz 5 fest verbundenen Rastenteil S auf. Der Betätigungshebel 9 greift gabelförmig über den Schalthebel 7 und findet mit diesem in . Lager 4 eine gemeinsame Lagerung. Der Verslcllhebel 9 ist mit einem Stab 10 ausgebildet, welcher mit dem Handgriff 11 in bekannter Art in Verbindung steht und durch eine Drehbewegung des Handgriffes nach rechts oder links im Rastenteil S ein- und ausgelöst werden kann, jedoch derart, daß die Teile 7 und 9, die von dem Stab ι ο durchdrungen werden, miteinander verbunden bleiben. Allein durch eine Zugbewegung am Handgriff 11 kann der Stab 10 weiter ausgelöst und die bisher durch den Stab verbundenen Teile 7 und 9 gegeneinander verschoben und auf einen anderen Punkt a-e eingestellt werden.
    Die Wirkungsweise des
    maß der Erfindung ist etwa folgende:
    Nach der gezeichneten Einstellung befindet sich der Schalthebel 7 in der Mittelstellung.
    Demnach wird der Sitz bei einer Betätigung
    • des Handhebels in Pfeilrichtung Y nach dem Punkte1 bewegt. Soll der Sitz bei der senk-
    30* rechten Verstellung mehr nach rückwärts nach Punkt dl oder ^1 laufen, so wird der Rastenstab 10 durch eine Zugbewegung vom Schalthebel 7 ausgelöst und in eine entsprechende Bohrung d oder s des Schalthebels 7 versetzt, so daß der Ausgangspunkt des Sitzes an den Hebellagen 3 folglich bei d oder c beginnt. Umgekehrt wird der Sitz bei einer Versetzung
    Verstellsitzes geiles Rastenstalxis 10 nach den Schalthebelpunkten c, b, α bei einer senkrechten Verstellung des Sitzes mehr1 und mehr nach vorn, und zwar nach den Punkten c1, bl und al verschoben. An dem Ausschlag des Handhebels und an seiner Ausgangs- und Endstellung ändert sich hierbei nichts.
    Da nun die Verschiebungsbahn des Sitzes allein von den verschiedenen Ausgangspunkten der Lagerhebel 2 hergeleitet wird, di:se also jederzeit verschieden gewählt werden können, kann diese Einrichtung durch Nachsetzen des Handhebels ebensogut zu einer größeren Höhenverstellung des Sitzes herangezogen werden.
    Aus den Erläuterungen geht hervor, daß der Sitz gemäß der Erfindung gegenüber denjenigen bekannter Art außerordentlich große Vorzüge aufweist, da mit den einfachsten Mitteln wesentlich wichtigere Aufgaben erfüllt werden können als ,mit allen bisher komplizierten sclweren und teuren Systemen, welche diese Einrichtung nicht besitzen.
    1'ATKXTANSlMiUCH:
    Verstellbarer Führersitz für Flugzeuge, der während des Fluges durch nur einen Betätigungshebel gleichzeitig in senkrechter und waagerechter Richtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch denselben Hebel auch die Verschiebungsbahn des Sitzes während des Fluges geregelt werden kann, indem der Ausgangspunkt der den. Sitz tragenden Lagerhebel auf verschiedene Punkte einstellbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    ( l\. r.lllPH kl' !!i.llIIIMlUI l'i;l IMl
DESCH106766D 1935-04-07 1935-04-07 Verstellbarer Fuehrersitz fuer Flugzeuge Expired DE659375C (de)

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