DE425705C - Zangenfoermiges Kastriergeraet - Google Patents

Zangenfoermiges Kastriergeraet

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DE425705C
DE425705C DES64524D DES0064524D DE425705C DE 425705 C DE425705 C DE 425705C DE S64524 D DES64524 D DE S64524D DE S0064524 D DES0064524 D DE S0064524D DE 425705 C DE425705 C DE 425705C
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DE
Germany
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clamping jaws
lever
counter
castration
shaped
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DES64524D
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MAX SETTERL
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MAX SETTERL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/06Castrating appliances

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Zangenförmiges Kastriergerät. Es sind zangenförmige Kastriergeräte (Kastrierscheren) bekannt, bei welchen die wirksamen Teile je aus einer Schneide und einem damit starr verbundenen Klemmbacken bestehen. Ein Mißstand dieser Geräte besteht darin, daß mit ihnen die beiden Hoden jeweils nur nacheinander entfernt werden können. Dadurch wird das Tier bei der Entnahme des ersten Hodens unruhig und Hengste insbesondere ziehen in diesem Fall häufig den zweiten Hoden auf, so daß derselbe nicht unmittelbar nach der ersten Operation abgenommen werden kann.
  • Man kennt ferner auch Kastriergeräte, bei welchen die beweglichen Messer, in diesem Fall gleichzeitig auch Klemmbacken, an einem Mittelstück drehbar angeordnet sind, das die Gegenmesser und die Gegenklemmbacken trägt. Hierbei erfolgt die Bewegung der Messer unter Übersetzung mittels Handhebel, die durch einen Drehzapfen miteinander verbunden sind, welcher sich an einem Schlitz des :Mittelstückes führt. Beim Arbeiten wird das letztere samt den beweglichen Messern in der Längsrichtung desKastriergerä tesverschoben. Dadurch ergibt sich eine unsichere Wirkung. Irn übrigen sind bei Anwendung dieses Kastriergerätes zwei Personen nötig, wovon die eine das Kastriergerät zu bedienen, die andere die Samenstränge zu halten hat.
  • Ein -Nachteil a11 dieser Kastriergeräte ist ferner eine unsichere Quetschwirkung, weil die Quetschung jeweils nur zwischen zwei sich gegenüberstehenden Klemmbacken stattfindet.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein zangenförmiges Kastriergerät zu schaffen, welches eine gleichzeitige Kastration beider Hoden unter Beseitigung der vorerwähnten Nachteile ermöglicht und bei welchem gleichzeitig auf beiden Seiten eine doppelte Quetschung stattfindet.
  • Zu diesem Zwecke wirken bei dem neuen zangenförmigen Kastriergerät mit beiderseitig wirkenden Messern und Klemmbacken zwei in bekannter Weise je einen Klemmbacken und eine hiervon unabhängige Schneide tragende, bewegliche Hebelköpfe gegen ein gemeinsames festes Mittelstück, welches die Gegenschneiden, vier Gegenklemmbacken, die Achse für die Klemm- oder Scherenhebel und eine die beiden mit Gesperre versehenen Hebelgriffe auseinanderdrückende Schleifenfeder bekannter Art trägt.
  • Eine Ausführungsform eines derartigen Gerätes ist in Abb. i in Vorderansicht und in Abb. 2 in Seitenansicht dargestellt.
  • Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht des Mittelstückes mit der Schleifenfeder, Abb. q. einen Grundriß des Zangenkopfes und Abb. 5 einen Hebelkopf mit Messer mit damit starr verbundenem, dahinterliegendem Klemmbacken.
  • Wie ersichtlich, sind a und a' die beiden Hebel, deren Griffe mit a und a' bezeichnet sind und deren Köpfe je aus einem Klemmbacken ß bzw. ß' und einer damit starr verbundenen Schneide ;l bzw. y' bestehen, deren Schrnittlinie in Abb. 5 mit y"- bezeichnet ist. Am unteren Ende der beiden Griffe befindet sich in bekannter Weise einerseits die Zahnung f deren letzter Zahn d verkürzt ist, und andererseits der Widerzahn e. Die Schneiden und Klemmbacken jedes Hebels wirken gegen ein rahmenförmiges Mittelstück b, dessen Längsschenkel (Abb. 2, 3 und 4) mit b', b2, b' und 0 bezeichnet sind. Dieses Mittelstück b nimmt vor allem in einer Bohrung die mit einem Schraubengewinde a." versehene Drehachse c der Hebel a, al auf und ebenso in entsprechenden Ausnehmungen die beiden Bolzen d und d'=, an welchen die an ihren Enden gerollten Schenkel einer gegen die Hebel a, a' wirkenden Schleifenfeder e bekannter Art befestigt sind. Die beiden Bolzen d sind durch Muttern d, d' gegen Verschiebung gesichert. Die beiden Schenkel der Schleifenfeder e sind oben je mit einem Schlitz 71 (Abb. 3) versehen. Die Schlitze 21 münden unten je in ein Loch e, wodurch das Weiterschlitzen der Schenkel von e verhindert wird. Die Schleifenfeder e hat nicht nur den Zweck, auf Öffnen der Mäuler des Hebelkopfes zu wirken, sondern auch das Mittelstück b in gleichmäßigem Abstand von den Hebelköpfen zu halten und dadurch eine etwaige Zerrung des einen oder anderen Samenstranges zu verhindern. Die Schenkel b2 und b3 des Mittelstückes b bilden die Gegenschneiden der Schneiden y' und y der Hebelköpfe. Die beiden Schenkel b3 und b4 des Mittelstückes b sind durch einen im Querschnitt eiförmigen Steg g verbunden, der die Gegenklemmbacken für die Klemmbacken ß und ß' der Hebelköpfe a, a' bildet. Die Klemmbacken ß und ß' sowie die Gegenklemmbacken g sind gerieft (Abb. 3, ¢ und 5). Die ersteren sind in bekannter Weise nach außen gewölbt, während die Gegenklemmbacken g in ebenfalls bekannter Weise dementsprechende Rinnen zeigen, so daß sich beim Zusammendrücken der Zangenhebel die Wölbungen der Klemmbacken in die Rinnen der Gegenklemmbacken legen. An den Rändern der Riefungen der Klemmbacken ß und ß' sowie der Gegenklemmbacken von g sind in Nuten auswechselbar feine, schmale Bürsten i eingeschoben und durch Schrauben o. dgl. festgehalten (Abb. 3 und 5). Diese Bürsten, welche der Form der Klemmbacken und Gegenklemmbacken angepaßt sind, dienen zur Aufnahme eines Desinfiziermittels, z. B. Kreolinsalbe o.dgl.
  • Bei Anwendung des Gerätes wird zunächst der Verschluß f, d, e der beiden Hebelgriff e a, a' geöffnet, so daß die Feder e zur Wirkung kommt, und die Hebel a, a' auseinanderdrückt, wodurch die Mäuler des Hebelkopfes geöffnet werden. Nun legt man das Gerät so an, daß das Mittelstück b zwischen den Samensträngen der beiden Hoden verläuft, während sich die beiden Hebelköpfe a und a1 außerhalb derselben befinden. Beim Zusammendrücken der beiden Griffe erfolgt sodann vorerst ein Erfassen und Festklemmen der Samenstränge zwischen den über die Schneiden der Hebelköpfe etwas vorstehenden Klemmbacken (s. Abb. 5) und den Gegenklemmbacken, worauf im unmittelbaren Anschluß daran beim weiteren Zusammendrücken der Hebelgriffe das Abschneiden der Samenstränge der beiden Hoden gleichzeitig erfolgt. Hierbei wirken die Desinfektionsbürsten in der oben geschilderten Weise.

Claims (1)

  1. PATENT-AH sPRÜcIi: ZangenförmigesKastriergerät (Kastrierschere) mit beiderseitig wirkenden Messern und Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in bekannter Weise je einen Klemmbacken (ß bzw. ß') und eine hiervon unabhängige Schneide (y bzw. y') tragende, bewegliche Hebelköpfe (a, a') gegen ein gemeinsames, festes Mittelstück (b) wirken, welches die Gegenschneiden (b3 bzw. b:) und die Gegenklemmbacken (b3, b4, g), die Achse (c) der Klemm- oder Scherenhebel (a. bzw. a1) und eine die beiden mit Gesperre versehenen Hebelgriffe auseinah.derdrückende Schleifenfeder (e) bekannter Art trägt.
DES64524D 1923-12-14 1923-12-14 Zangenfoermiges Kastriergeraet Expired DE425705C (de)

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