DE425197C - Antrieb fuer ein Kinderfahrzeug - Google Patents

Antrieb fuer ein Kinderfahrzeug

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Publication number
DE425197C
DE425197C DEF56004D DEF0056004D DE425197C DE 425197 C DE425197 C DE 425197C DE F56004 D DEF56004 D DE F56004D DE F0056004 D DEF0056004 D DE F0056004D DE 425197 C DE425197 C DE 425197C
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DE
Germany
Prior art keywords
wheels
vehicle
seat
children
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF56004D
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English (en)
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AUGUSTIN FALKE
Original Assignee
AUGUSTIN FALKE
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Publication of DE425197C publication Critical patent/DE425197C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/14Rider propulsion of wheeled vehicles operated exclusively by hand power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Antrieb für ein Kinderfahrzeug. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z.Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 26. Dezember 1923 beansprucht. Es sind Kinderfahrzeuge bekannt, die sich aus zwei gelenkig miteinander verbundenen, gegeneinander begrenzt schwenkbaren Gestellen zusammensetzen, die je einen mit einer Sperrvorrichtung gegen Rücklauf versehenen Rad-oder Kufensatz und einen schwingbar auf der Gelenkachse angebrachten Sitz und eine auf dem unteren Teil eines der Gestelle angeordnete Fußstütze tragen. Diese Fahrzeuge werden dadurch vorwärts bewegt, daß man die Rad- oder Kufensätze abwechselnd einander nähert oder voneinander entfernt.
  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug dieser Art, bei welchem die gelenkig miteinander verbundenen Gestellteile nach oben über den Gelenkpunkt hinaus verlängert und einerseits als Handhebel, anderseits als Rückenlehne ausgebildet sind, wobei die Verbindungsstücke beider Gestellteile in der tiefsten Lage des Sitzes als Anschlag für die Begrenzung der Schwenkbewegung der Gestelle dienen.
  • Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar veranschaulichen Abb. r und z im Aufriß und Grundriß ein Fahrzeug gemäß der Erfindung in der Ruhelage; Abb. 3 dasselbe in aufgerichteter Stellung. Abb. q. und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform im Aufriß und Grundriß.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i, z und 3 besteht jeder Radsatz aus einem Paar Rädern a, die auf einer festen Achse b sitzen und von denen jedes mit einer nicht veranschaulichten Sperrvorrichtung versehen ist, die sich seiner Rückwärtsdrehung widersetzt. Die vordere Achse b trägt in ihrer Mitte den Lenkzapfen c, der sich in der Platte rd des Gestellteiles e dreht. Die Schienen des Gestellteiles sind durch Verbindungsstücke f und g miteinander verbunden, von welchen das letztere g die Rückenlehne bildet. Der Gestenteil h besteht ebenfalls aus zwei Schienen, die durch die Verbindungsstücke i und j zusammengehalten werden und die Achse b tragen. Die Schienen /t endigen an ihren vorderen Enden in zwei Handgriffe k. Die beiden Gestellteile e und h sind mittels einer Stange 1, welche an ihrem Kreuzungspunkte durch alle vier Schienen hindurchgeht, scherenförmig verbunden. Auf dieser Stange 1 ist der Sitz m drehbar angebracht, der in der Ruhelage des Fahrzeuges auf der Verbindungsstange f aufruht. In diese Lage stützen sich die Schienen des Gestellteiles e auf die Verbindungsstange i, während die Schienen des Gestellteiles h auf den Enden der Verbindungsstange f aufruhen.
  • übt das auf dem Sitz m befindliche Kind, welches sich mit den Füßen gegen die Lenkachse b stützt, mit den Armen eine Zugwirkung auf die Handgriffe k aus, indem es sich nach vorn beugt und sich dabei vom Sitz erhebt, so hebt es die vier Schienen derart, daß der vordere Radsatz a, der durch ein Gesperre festgehalten wird, an seinem Platz bleibt, während der hintere Radsatz a sich dein vorderen nähert.. (Abb.3). Die Ketten n spannen sich alsdann zwischen den beiden Gestellteilen, an welchen sie befestigt sind, und begrenzen somit den Zusammenschluß der Schienen. Läßt in dieser gehobenen Stellung das Kind seinen Körper auf den Sitz m zurückfallen, indem es aufhört, auf die Griffe k eine Zugwirkung auszuüben, so senken sich die Schienen, und zwar derart, daß bei dieser Bewegung der hintere Radsatz nach hinten hin gesperrt ist, während der vordere Radsatz vorwärts rückt und das ganze Fahrzeug mitnimmt. Die Bewegungen des Hebens und Senkens folgen wechselweise und bewirken dadurch eine ununterbrochene Fortbewegung des Fahrzeuges.
  • Die in Abb. 4. und 5 veranschaulichte Ausführungsform weicht von der ersteren im wesentlichen dadurch ab, daß jeder Rahmen von einer einzigen Schiene gebildet wird, wobei die Schiene e in ihrer Mitte mit einem ziemlich breiten Ausschnitt o versehen ist, durch welchen die Schiene h hindurchgeht, die sich um den Bolzen L dreht. Bei -dieser Ausführungsform sind die hinteren Räder a fest mit der hinteren Achse b verbunden, die sich im Schwanzende der Schiene h dreht" während das Sperrwerk auf die Achse b einwirkt.
  • Die als Anschläge dienenden Schienen und Verbindungsstücke sind so angeordnet, daß beim Transport oder in der Ruhelage die beiden Radsätze zusammengelegt werden können.
  • Das Fahrzeug kann gemäß der Erfindung mit zwei, drei oder vier Rädern versehen werden.
  • Die Gesperre können entweder auf die Räder oder auf die Achsen einwirken-Läßt man die Räder weg, so kann der Erfindungsgegenstand als physikalischer Lehrapparat Verwendung finden.
  • Die Räder können auch durch GleitkufeF ersetzt werden, die dann mit Feststellspitzen, welche eine Rückwärtsbewegung verhindern, versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antrieb für ein Kinderfahrzeug aus zwei gelenkig miteinander verbundenen, gegeneinander begrenzt schwenkbaren Gestellen, die je einen mit einer Sperrvorrichtung gegen Rücklauf versehenen Rad- oder Kufensatz und auf der Gelenkachse einen Sitz tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkig miteinander verbundenen Gestellteile (e, h) nach oben über den Gelenkpunkt (L) hinaus verlängert und einerseits als Handhebel, anderseits als Rückenlehne ausgebildet sind, wobei die Verbindungsstücke (f, j) beider Gestellteile in der tiefsten Lage des Sitzes als Anschlag für die Begrenzung der Schwenkbewegung der Gestelle dienen.
DEF56004D 1923-12-26 1924-04-26 Antrieb fuer ein Kinderfahrzeug Expired DE425197C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR425197X 1923-12-26

Publications (1)

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DE425197C true DE425197C (de) 1926-02-12

Family

ID=8898865

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DEF56004D Expired DE425197C (de) 1923-12-26 1924-04-26 Antrieb fuer ein Kinderfahrzeug

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DE (1) DE425197C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939911C (de) * 1951-07-19 1956-03-08 Hans Wuensch Sport-Dreirad
RU2481999C2 (ru) * 2009-08-19 2013-05-20 Борис Абрамович Лабковский Скутер

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939911C (de) * 1951-07-19 1956-03-08 Hans Wuensch Sport-Dreirad
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