DE425114C - Mitlaeufer zum Bedrucken von Geweben und Verfahren zur Verwendung des Mitlaeufers - Google Patents

Mitlaeufer zum Bedrucken von Geweben und Verfahren zur Verwendung des Mitlaeufers

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DE425114C
DE425114C DEK90008D DEK0090008D DE425114C DE 425114 C DE425114 C DE 425114C DE K90008 D DEK90008 D DE K90008D DE K0090008 D DEK0090008 D DE K0090008D DE 425114 C DE425114 C DE 425114C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N10/00Blankets or like coverings; Coverings for wipers for intaglio printing

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Description

  • filltläufer zum Bedrucken von Geweben und Verfahren zur Verwendung des Wlitläufers. Beim Bedrucken von Geweben mittels der Walzendruckmaschine ist die Verwendung des sogenannten Mitläufers aus Baumwollgewebe notwendig, welcher den Überschuß derjenigen Druckfarbe aufzunehmen bestimmt ist, die durch das zu bedruckende Gewebe hindurchdringt oder über die beiden Seitenränder des zu bedruckenden Stückes hinausgeht, wenn dieses letztere schmaler als das Druckwalzenmuster ist. Da die Mitläufer nach jedem Druck gewaschen und getrocknet werden müssen, so verteuern sie den Betrieb wesentlich. Die vorliegende Erfindung bezweckt, den Mitläufer aus Baumwollgewebe durch einen solchen aus einem feinmaschigen endlosen Metallgewebe zu ersetzen. Das feinmaschige Metallgewebe hat eine bestimmte Dicke, und die einzelnen Maschen stellen hohle Prismen oder Zylinder von mannigfaltigster Basis mit im Verhältnis zum \7oluinen sehr bedeutender Oberfläche dar. Diese große Oberfläche bleibt auch beim Betrieb, d. li. beim Durchgang zwischen den Druckwalzen bestehen, indem Versuche ergeben haben, daß sich das Metallgewebe so gut wie nicht komprimieren läßt. Bei gewöhnlichen Mitläufern wird dagegen der Teil des Mitläufergewebes, der zwischen die Walzen tritt, stark zusammengepreßt und dadurch in seiner Farbenaufnahmefähigkeit herabgesetzt. Diesen Nachteil besitzt der Mitläufer gemäß der Erfindung nicht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung, Der Lauf des als Mitläufer dienenden Drahtgewebes zl erfolgt wie gewöhnlich beim Eintritt in die Druckmaschine B zwischen dem zu bedruckenden Gewebe C und dem Filztuch D. Das Metalltuch, welches den ICberschuß der Farbe anstatt des* Mitläufers aufzunehmen hat, kann von der Farbe, sei es durch ein Bürstensvstem, welches mit einer Waschvorrichtung h zusammenwirkt, sei es durch irgendeine andere Reinigungseinrichtung, befreit werden. Das Trocknen des Metalltuches erfollgt mit Leichtigkeit mittels einer Trockentrommel F oder in der Trockenkammer selbst. Der größte Teil der Feuchtigkeit kann ebenfalls durch Blasen oder Saugen entfernt werden, und alsdann ist das Drahtgewebe zur Wiederverwendung fertig. Das Drahtgewebe kann, wie in der Zeichnung dargestellt, mit dem Filztuch D verwendet werden, es kann aber auch ohne Filztuch und ohne nachgiebiges Unterlaggewebe verwendet werden, wobei das letztere durch einen Kautschukinantel oder ähnliches ersetzt werden kann. Das Metallgewebe kann ferner in Kombination mit anderen geeigneten Arbeitsteilen benutzt werden.
  • Die Vorteile des Verfahrens gemäß Erfindung sind die folgenden: i. Gänzlicher Fortfall von Mitläufern, 2. Ersparnis an Arbeitskraft für die Handhabung des Mitläufers beim Waschen, Trocknen und Wiedereinführen, 3. Ersparnis an Vorrichtungen und ,Materialien dafür, 4. Möglichkeit, mit einem Filztuch von wesentlich geringerer Länge zu arbeiten, und zwar anstatt von 40 von nur 8 m Länge oder selbst ohne Anwendung des Filztuches überhaupt, 5. Möglichkeit, mit wesentlich dünnflüssigeren Farben zu arbeiten, wodurch Ersparnis an Verdickungsmitteln sowie erleichtertes Dämpfen und Waschen erzielt werden, und zwar weil die Maschen des Metallgewebes den Farbstoff mit außerordentlicher Leichtigkeit aufsaugen und das Verdrücken der Farbe verhindern und die Schärfe. des Druckes erhöhen; es folgt daraus, daß der auf die Walzen ausgeübte Preßdruck wesentlich verringert werden kann, wodurch leicht ' erer Gang, Ersparnis an Betriebskraft und Verminderung des gegenseitigen Anschmutzens der Farben auf dem Gewebe erzielt werden, 6. Ununterbrochene Betriebsweise, 7. Verhinderung des Abdruckens der Nahtstellen des Mitläufers auf dem Gewebe, 8. Ersparnis an Farbstoffen, da die Farben wesentlich dunkler hervorgehen.

Claims (2)

  1. PA T r- N T -ANS P RÜ C 11 E: i. Mitläufer zum Bedrucken von Geweben, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus einem feinmaschigen endlosen Metallgewebe besteht.
  2. 2. Verfahren zum Bedrucken von Geweben mit einem Mitläufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus feinmaschigem Metallgewebe bestehende Mitläufer mit einem mit Filztuch oder mit Kautschukmantel überzogenen Gegendruckzylinder zusammenarbeitet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860043C (de) * 1948-10-02 1952-12-18 Paul Wurm Traeger einer aufgeklebten Textilstoffbahn waehrend des Bedruckens
DE879831C (de) * 1949-09-11 1953-06-15 Eduard Kuesters Verfahren und Vorrichtung zum Drucken von Farben auf Warenbaender

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860043C (de) * 1948-10-02 1952-12-18 Paul Wurm Traeger einer aufgeklebten Textilstoffbahn waehrend des Bedruckens
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