DE425041C - Verfahren zur Darstellung der 5, 7-Dijodindol-3-essigsaeure und ihrer Homologen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung der 5, 7-Dijodindol-3-essigsaeure und ihrer Homologen

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DE425041C
DE425041C DEC34932D DEC0034932D DE425041C DE 425041 C DE425041 C DE 425041C DE C34932 D DEC34932 D DE C34932D DE C0034932 D DEC0034932 D DE C0034932D DE 425041 C DE425041 C DE 425041C
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DE
Germany
Prior art keywords
acetic acid
homologues
diiodine
acid
preparation
Prior art date
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Expired
Application number
DEC34932D
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English (en)
Inventor
Dr Kurt Schmidt
Dr Walter Schoeller
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CHEM FAB VORM E SCHERING
Original Assignee
CHEM FAB VORM E SCHERING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/10Indoles; Hydrogenated indoles with substituted hydrocarbon radicals attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D209/18Radicals substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung der 5, 7-Dijodindol-3-essigsäure und ihrer Homologen. Die Synthese der Indol-3-essigsäure wurde erstmalig durch E l 1i n g e r (Ber. d. deut. chem. Ges. 37, [190q.1 1805) ausgeführt, indem er y-Oxopropan-a-carbonsäureester mit Phenylhydrazin kondensierte und das Reaktionsprodukt durch Kochen mit 1o prozentiger alkoholischer Schwefelsäure in den Ester der Indol-3-essigsäure überführte. Durch Verseifen mit alkoholischer Kalilauge konnte dann die freie Säure erhalten werden.
  • Die Darstellung von jodsubstituierter Indol-3-essigsäure ist bisher noch nicht gelungen. Durch Jodieren der Indol-3-essigsäure mit den üblichen Jodierungsmitteln wird kein Ergebnis erzielt. Auch die Synthese unter Anwendung der Ellingerschen Methode mußte der geringen Stabilität des Jods gegenüber so kräftigen Mitteln, wie kochender Schwefelsäure und kochendem Alkali, aussichtslos erscheinen. Überraschenderweise hat sich aber ergeben, daß diese Maßnahmen gut vom Jod vertragen werden.
  • Anstatt von den schwierig darzustellenden Estern der Aldehydosäure auszugehen, kann man auch die Aldehydosäure mit 2, 4.-Dijodphenylhydrazin kondensieren, wobei das Hydrazid des Hydrazons entsteht, das dann durch Erhitzen mit alkoholischen Säuren in dijodsubstituierte Indol-3-essigsäure übergeführt wird.
  • Die Darstellung der höheren Homologen gelingt nach dem gleichen Verfahren. Beispiele: x. x Mol. y-Oxopropan-ct-carbonsäure wird mit einer Eisessiglösung von 2 Mol. 2, 4.-Dijodphenylhydrazin versetzt und unter Rückflußkühlung 2 Stunden lang auf dem Wasserbade erhitzt. Nach dem Erkalten wird die Masse in 15o ccm Äther gegossen, der nach etwa 1/2 Stunde entstandene Niederschlag abfiltriert und aus Essigester umkristallisiert. Von dem auf diese Weise entstandenen 2, 4-Dijodhydrazid des y-Oxopropan-u-carbonsäure-2, q.-dijodphenylhydrazons vom Schmelzpunkt 185 'werden 18 g mit einer alkoholischen Schwefelsäure, bestehend aus 25 ccm konzentrierter Schwefelsäure und 225 ccm absolutem Alkohol, unter Rückfluß 6 Stunden lang gekocht. Nach dem Erkalten wird x l Wasser hinzugegeben und das ausfallende 01 mit viel Äther aufgenommen. Der Äther wird abdestilliert und der Rückstand mit 6o ccm 1o prozentiger alkoholischer Natronlauge ü/2 Stunden lang am Rückflußkühler gekocht. Nach dem Erkalten wird das abgeschiedene Dijodphenylhydrazin abfiltriert und das Filtrat mit Wasser verdünnt. Beim Ansäuern scheidet sich ein grauweißer mikrokristallinischer Körper ab, der sich an der Luft rasch bräunt. Durch Umkristallisieren aus kaltem absoluten Alkohol und mehrfaches Umfällen über das Kaliumsalz und Kochen mit Tierkohle wird der Körper gereinigt. Die erhaltene 5, 7-Dijodindol-3-essigsäure ist ein schwach gelbbraun gefärbtes mikrokristallinisches Pulver vom Schmelzpunkt io6 °.
  • z. i Mol. y-Oxopropan-a-carbonsäuremethylester wird dn absolut ätheris.9her Lösung mit i Mol. z, q.-Dijodphenylhydrazin versetzt, i Stunde lang auf dem Wasserbad erwärmt und. der Äther im Vakuum entfernt. Man kocht alsdann 6 g des sirupösen Rückstands ohne weitere Reinigung mit ioo ccm ioprozentiger alkoholischer Schwefelsäure b Stunden am .Rück flußkühler, versetzt die erkaltete Lösung zeit Wasser, äthert das ausfallende dunkelgefärbte Öl mehrfach aus und verdampft den Äther: Der dunkelbraun gefärbte Rückstand. wird dann mit i5 ccm ioprozentiger alkoholischer r-Kalilauge nochmals i/2 Stunde unter Rückfluß-, kühlurig @ gekocht; die erkaltete Flüssigkeit: mit ioo ccm Wasser verdünnt und mit Salzsäure angesäuert. Der entstandene graubraune, ziemlich zähe Niederschlag wird durch wiederholtes-Lösen in Alkali und Fällen mit Säuren gereinigt und durch Kochen mit Tierkohle entfärbt: N ach dem Trocknen im Vakuum und Umkristalli-Bieren aus trocknem Äther wird die 5, 7-Dijodindol-3-essigsäure erhalten, die therapeutische Verwendung finden soll.
  • 3. 3 g a-Oxobutan*a-carbonsäure werden mit 18 g z, 4-Dijodphenylhydrazin verrührt, zo Minuten lang- im Metallbad auf 13o bis 135' C erhitzt und das- entstandene -Umsetzungsprodukt, 1 das Dijodphehylhydrazid des - Dijodphenyl hydrazons der a-Oxobutan-a-carbonsäure mit ioo ccm ioprozentiger alkoholischer Schwefelsäure- unter Rückflixßkühlurig- q: Stunden lang gekocht: Nach. dem Erkalten wird -das Reaktionsprodukt in 500 ccm Wasser gegossen. Es scheidet sich ein rotbraunes Öl ab, das sich allmählich am Boden absetzt; desgleichen scheidet sich durch Kochen abgespaltenes schwefelsaures-Dijodphenylhydrazin ab. Durch Extrahieren mit (Äther und Abdampfen des letzteren wird'das"Öl rein erhalten. Der rotbraune, schmierige Rückstand wird mit 5o ccm ioprozentiger alkoholischer Kalilauge i Stunde lang am Rückflußkühler gekocht und, nachdem das Umsetzungsprodukt erkaltet ist, mit 5oo ccm Wasser verdünnt. Eine geringe Menge sich ab-.scheidenden braunen Harzes wird durch Abfiltrieren entfernt und die dunkelrotbraun gefärbte Lösung durch Kochen mit Tierkohle soweit als möglich entfärbt. Aus der Lösung wird nach dem Erkalten beim Ansäuern mit 5prozentiger Salzsäure eine graubraune, mikrokristallinische -Masse--erhalten, -die leicht löslich in Alkali, schwer in Alkohol und Essigester, f sehrTschweJin Äther, Ligroin, unlöslich in Wasser ist. Nach einigem- Stehen am Licht dunkelt'die feuchte Verbindung etwas nach, währendidie trockene"' sich nicht mehr verändert. Nach mehrfachem Umfällen mit Alkali und Salzsäure und Umkristallisieren aus heißem Alkohol wird die entstandene 5, 7-Dijodindol-3-propionsäure rein erhalten und zeigt einen Schmelzpunkt. von iii ° C.

Claims (1)

  1. PATENT-A-NSPRÜCH-: Verfahren zur Darstellung der 5, 7-Dijodindol-3-essigsäure und ihrer Homologen, dadurch gekennzeichnet, daß man z, 4.-Dijodphenylhydrazin mit Aldehydosäuren vom Typns der y-Oxopropan-a-carbonsäure oder deren Estern kondensiert und die so erhaltenen Kondensationsprodukte mit alkoholischen Säuren erhitzt:
DEC34932D 1924-05-28 1924-05-28 Verfahren zur Darstellung der 5, 7-Dijodindol-3-essigsaeure und ihrer Homologen Expired DE425041C (de)

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