DE424964C - Verfahren zum Feinentlueften elektrischer Gluehlampen - Google Patents

Verfahren zum Feinentlueften elektrischer Gluehlampen

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DE424964C
DE424964C DEP47061D DEP0047061D DE424964C DE 424964 C DE424964 C DE 424964C DE P47061 D DEP47061 D DE P47061D DE P0047061 D DEP0047061 D DE P0047061D DE 424964 C DE424964 C DE 424964C
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bell
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DEP47061D
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/52Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01K1/54Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering
    • H01K1/56Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering characterised by the material of the getter
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/22Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Die Beseitigung der nach dem Auspumpen auf der Luftpumpe in der Glocke von elektrischen Glühlampen und ähnlichen Vakuumapparaten noch verbleibenden Gas- und Dampfreste erfolgt z. B. bei elektrischen Glühlampen normaler Spannung dadurch, daß vor dem Abschmelzen bestimmte Stoffe, wie z. B. roter Phosphor, in die Lampenglocke eingebracht werden, die nach dem Entlüften und Zuschmelzen der letzteren auf der Luftpumpe durch Unterstromsetzen der Lampe verdampft bzw. mit den noch vorhandenen Dampf- und Gasresten zu einer farblosen Verbindung vereinigt werden.
Diese Verfahren eignen sich zwar für Glühlampen normaler Spannung, sind aber unwirksam bei Lampen mit wesentlich geringerer Spannung. Der Grund hierfür ist darin zu suchen, daß die Spannung des beim Klarbrennen verwendeten Stromes, die gleich oder ein klein wenig höher ist als die für die Lampen bestimmte Gebrauchsspannung, eine Ionisation der noch vorhandenen Gase und eine elektrische Entladung in denselben bewirken muß. Wenn die Spannung aber zu gering ist, so können Ionisation und Entladung nicht eintreten. Durch as Versuche ist festgestellt, daß Ströme von Spannungen unter 50 Volt unwirksam sind. Es ist daher nicht möglich, für Spannungen bis zu 30 Volt bestimmte Lampen mittels dieses bekannten Verfahrens vollkommen zu entlüften bzw. nicht mit dem gleichen Erfolge und der gleichen Geschwindigkeit wie Lampen mit normaler Spannung.
Zur Beseitigung der letzten Gas- oder Dampfreste aus den Glocken von Glühlampen und ähnlichen Vakuumapparaten sind schon verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden. Eines dieser Verfahren besteht darin, den Leuchtkörper der Glühlampe mit einer höheren Spannung als der normalen zu betreiben, um ihn elektrisch stark zu überhitzen. Da man in der Spannung nicht allzu hoch über die normale gehen kann, ist für niedervoltige Lampen dieses Verfahren völlig unbrauchbar. Ferner
hat man schon vorgeschlagen, den restlichen Inhalt von Glühlampenglocken durch Ionisation mit Hilfe eines hochgespannten Stromes zu beseitigen, wobei gleichzeitig das übliche Gettermaterial durch eine zusätzliche Wärmequelle erhitzt wird, so daß sich seine Dämpfe mit dem ionisierten Glockeninhalte zu einer farblosen Verbindung vereinigen. Zur Durchführung dieses Verfahrens wurde ein besonderes jo Entladungsgefäß verwendet, das mittels eines Stromunterbrechers betrieben wurde und mit der zu entlüftenden Lampenglocke in Verbindung stand. Dieses Verfahren bedingte daher eine umständliche Apparatur. Die Erfindung bezweckt die Entfernung von Gas- und Dampfresten aus Niedervoltlampen unter Benutzung des bekannten Klarbrennverfahrens, um einen Gasdruck in den Lampenglocken zu erhalten, der nicht größer ist als der von Lampen für hohe Spannungen, die nach dem gleichen Verfahren entlüftet worden sind, also nicht größer als ο,οοι mm Quecksilbersäule.
Gemäß der Erfindung wird in der zu entlüftenden Lampenglocke mit Hilfe einer in diese hineinreichenden Elektrode eine Funkenstrecke zwischen dieser und dem Leuchtkörper gebildet, die mit einem Strome verhältnismäßig sehr hoher Spannung (etwa ioo Volt) derart betrieben wird, daß die Elektrode gegenüber dem Leuchtkörper ein positives Potential erhält. Diese dritte Elektrode wird während des Klarbrennens der Lampe, das die Verdampfung des eingebrachten Gettermaterials (roter Phosphor) bewirkt, eingeschaltet.
Zur Durchführung des neuen Verfahrens ist somit kein besonderes Entladungsgefäß erforderlich, sondern die Ionisation des restlichen Lampenglockeninhaltes wird in der Lampenglocke selbst durchgeführt.
In der Zeichnung ist eine elektrische Glühlampe mit Einrichtung zur Beseitigung der Gas- und Dampfreste in der Lampenglocke in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Die Abb. ι und 2 zeigen je im Längsschnitt eine Ausführungsform einer mit der neuen Einrichtung ausgestatteten elektrischen Glühlampe.
Abb. 3 veranschaulicht das Schaltungsschema dieser Lampe.
Wie aus Abb. ι hervorgeht, ist in der Lampenglocke α außer dem Leuchtkörper b eine dritte Elektrode c eingeschmolzen, die von dem Leuchtkörper unabhängig ist. In Abb. 2 ist der in die Lampenglocke ragende Teil der Elektrode schraubenlinienförmig um den Trägerstab des Traggestelles gewickelt. Der Leuchtkörper b erhält, wie Abb. 3 zeigt, durch irgendeine Stromquelle s seinen Strom, während die Entladungs- oder Entlüftungselektrode c an eine Hochvolteinrichtung ν angeschlossen ist, die zu einem der Stromzuführungsdrähte der Lampe führt. Auf diese Weise erhält die Elektrode c ein positives Potential.
Die Lampe wird in üblicher Weise vor dem Zuschmelzen mit dem an sich bekannten Zusatzstoffe (Phosphor) versehen. Bei der Entfernung der letzten Gas- und Dampfreste brennt der Leuchtkörper b mit normaler oder annähernd normaler Spannung, wobei entweder Gleichstrom oder Wechselstrom benutzt werden kann. Gleichzeitig erhält die Elektrode c durch die angelegte Entlüftungsstromquelle eine gegenüber irgendeinem Teile des Leuchtkörpers positiv wirkende Spannung, die genügend hoch sein muß, damit eine Entladung von der Elektrode zum Leuchtkörper eintritt. Sie muß wenigstens 50 Volt betragen, doch ist es zweckmäßig, sie auf 100 Volt oder mehr zu steigern. Anstatt Gleichstromspannung zwischen der Elektrode c und dem Leuchtkörper δ anzulegen, kann auch Wechselstromspannung verwendet werden, deren Scheitelbetrag so hoch sein muß, daß die Entladung zum Leuchtkörper vor sich geht. Sind diese Bedingungen erfüllt, so findet die beschriebene Entladung zwischen dem Leuchtdraht und der Hilfselektrode in der gleichen Weise statt wie bei einer Lampe normaler Spannung, bei welcher die Entladung zwischen dem positiven und negativen Pole des Leuchtkörpers vor sich geht.

Claims (2)

Patent- Ansprache:
1. Verfahren zum Feinentlüften elektrischer Glühlampen und ähnlicher Vakuumapparate mit Hilfe von in die Lampenglocke eingebrachten, beim ersten Unterstromsetzen (Klarbrennen) der Lampe die restlichen Gase und Dämpfe bindenden Stoffen (z. B. roter Phosphor) und Ionisation dieses Restinhaltes der Lampe, dadurch gekennzeichnet, daß die Ionisation dieses Restinhaltes durch eine unmittelbar im Innern der Lampe zwischen dem mit normalern Strom gespeisten Leuchtkörper und einer besonderen Elektrode bewirkten Entladung herbeigeführt wird.
2. Elektrische Glühlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Lampenglocke angeordnete Hochspannungselektrode, die bei Einschalten des Ionisationsstromes ein positives Potential gegenüber dem Leuchtkörper erhält.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEP47061D 1923-08-09 1923-11-02 Verfahren zum Feinentlueften elektrischer Gluehlampen Expired DE424964C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2029623A GB221625A (en) 1923-08-09 1923-08-09 Improvements in the manufacture of electric incandescent vacuum lamps

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE424964C true DE424964C (de) 1926-02-08

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DEP47061D Expired DE424964C (de) 1923-08-09 1923-11-02 Verfahren zum Feinentlueften elektrischer Gluehlampen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2656489A (en) * 1951-04-14 1953-10-20 Bell Telephone Labor Inc Electron discharge device and processing thereof

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GB221625A (en) 1924-09-18

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