DE42489C - Neuerung an Eisenbahnwagen-Kuppelungen - Google Patents
Neuerung an Eisenbahnwagen-KuppelungenInfo
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- DE42489C DE42489C DENDAT42489D DE42489DA DE42489C DE 42489 C DE42489 C DE 42489C DE NDAT42489 D DENDAT42489 D DE NDAT42489D DE 42489D A DE42489D A DE 42489DA DE 42489 C DE42489 C DE 42489C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/08—Control devices therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/04—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1887 ab.
Die ganze Kuppelvorrichtung ist durch die konische Kegelschraubenfeder p, Fig. 3, bis zu
bestimmter Distance vorgeschoben, der Horizontalhaken e von der letzten Abkuppelung
her vor die Zugstange α bei gespannter Feder V vorgedreht, der Vorstöfser/ durch seine Feder g,
Fig. 7, ebenfalls vor die Zugstange α vorgedruckt
und der Verticalhaken b durch den Hebel c vermittelst der an dem Vorstöfser f
befindlichen Gabel/" aufgezogen.
Zum Ankuppeln fahren die Waggons bis zur Bufferberührung zusammen. Es treffen
sich dann zuerst die Stöfserplatten f, und werden dadurch die Vorstöfser f bis auf circa
2 cm zurückgeschoben, wobei der Kopf derselben in einer Vertiefung im Kopf der Zugstangen
α verschwindet, wodurch in erster Linie durch das Zurückgehen der Gabel f'\
Fig. 5, der Hebel c den Verticalhaken b in den gegenüberstehenden vorgeschobenen Horizontalhaken
e wirft und in zweiter Linie, Fig. 4, der Haken h den Sperrkegel d aus dem
Einschnitt e" des Horizontalhakens e drückt, infolge dessen die Feder Z" in Verbindung mit
der Achse k' und den Winkelrädern i und i' denselben auf der Schraube i zurückzieht,
während der Auslöser c'" den Haken h zurückdrückt zur Freigabe des Sperrkegels d. Die
Feder I" zieht den Horizontalhaken e bis gegen den inneren Kreis des Maules des Verticalhakens
b zurück, wodurch die Waggons, wie dies bei Personen- und Schnellzügen Vorschrift
ist, mit geschlossenen Buffern fahren; soll bei Güterzügen lose Kuppelung stattfinden,
so wird in die Zugstange des Horizontalhakens e an in Fig. 4 punktirter Stelle eine Sperrschraube
0 eingesetzt, welche das weitere Zurückziehen an Band α" hemmt und dadurch
das feste Schliefsen der Haken hindert.
Beim Abkuppeln, Fig. 4, wird nur durch Umdrehung der Achse W in Verbindung mit
den Winkelrädern I und i' der Horizontalhaken e auf der Schraube i vorgedreht, bis
der Sperrhaken d in den Einschnitt e" einschlägt. Während des Abfahrens eines Waggons
werden die auf einander geprefsten Vorstöfser f frei und durch Feder g vorgedrückt und heben
dadurch die Verticalhaken b in gleicher Weise, wie sie dieselben beim Ankuppeln in die Horizontalhaken
e hineingeworfen haben, aus denselben hoch. Der gefederte Haken h wird mit
seinem abgeschrägten Kopf an dem Sperrhaken d vorbeigezogen und steht somit zum
Ankuppeln wieder vor demselben.
In der Verbindungsstange c", Fig. 4 und 5, des Verticalhakens b und dem Hebel c ist bei c
ein Schlitz c"' angebracht, wodurch der Verticalhaken b, wenn beladene und leere Waggons
gegenüberstehen, in dem gegebenen Höhenverhältnifs nachgeben kann.
Die 2 cm Raum bei geschlossenen Buffern zwischen dem Kopf des Vorstöfsers f und der
Zugstange α bewirken bei Curvenfahren, weil
dadurch der Mittelpunkt der Kuppelung rückwärts beweglich, dafs dieselbe nach rechts und
links gelenkig ist und nicht brechen kann. Bei diesem Eindrücken der 2 cm können die Buffer
an der Innenseite der Curve um 20 cm einpressen. Die Gabel f" drückt dabei den Hebel
c nicht weiter, weil sie alsdann in den Einschnitt c\ Fig. 9, greift, also todten Gang
macht, und somit keine fernere Einwirkung auf
Verticalhaken b ausübt, sondern ihm sein freies Spiel läfst.
Zum Abstofsen der Waggons braucht nur am letzten anhängenden Waggon die Kuppelvorrichtung
durch den Trieb x, welcher auf die Zahnstange d' wirkt unter Einpressen der
Feder ρ eingezogen und der Sperrkegel r in das Sperrrad r' eingesetzt zu werden,-und wird
alsdann die Stofsplatte f hinter den Bufferplatten stehen und kann dann bei Anfahren
der Waggons nur ein Abstofsen, aber keine Ankuppelung stattfinden. Nach dem Abstofsen
wird nur der Sperrkegel r ausgehoben, wie er auch bei der Fahrt durch die Feder s, Fig. i,
gehalten bleibt, "und die Feder ρ setzt die Kuppelung wieder in Angriff bereit. Die Feder
ρ dient zugleich dazu, jeden Stofs bei Zusammenstofsen eines Zuges aufzunehmen, so
dafs die Kuppelung keinen Schaden nehmen kann.
Der Verticalhaken b hat von der Hauptzugstange α so viel Abstand und der Horizontalhaken e eine so grofse Sperrung zur Aufnahme
des Verticalhakens b, dafs der richtige Eingriff bei der stärksten Curve nicht versagen kann.
Die Zugfeder t, Fig. 3, dient dazu, die Gewalt des harten Anzuges zu brechen, und damit
diese Feder bei zu grofser Last nicht zu sehr angestrengt und die Schraube t' und die
Schlufsmutter t" der Zugstange α nicht dieselbe allein zu halten haben, ist vorn auf der
Zugstange α ein Höcker a'" angebracht, welcher,
wenn die Feder t bis zu bestimmter Grenze gespannt ist, hinter dem Kopfbalken
des Waggons sitzt und dort die ganze Gewalt mit aufnimmt.
Die Achsen k' x' v' werden durch die abnehmbare Kurbel, Fig. 12, bewegt.
Es ist somit in diesem System allen Anforderungen, welche heute die Eisenbahnverwaltungen
an eine gute Kuppelung stellen, entsprochen:
Ohne, unter oder zwischen den Buffern durch das Geleise passiren zu müssen, Ankuppelung
aus der Mitte mit seitlicher Abkuppelung; bei beladenen und leeren Waggons in dem gegebenen Höhenverhältnifs greifend
und nachgiebig auf- und abwärts gelenkige, sowie in Curven rechts und links gelenkige;
ferner bei Anzug und Aufprellen vor- und rückwärts gefedert nachgebende und zum Abstofsen
der Waggons beim Rangiren aufser Thätigkeit gesetzte Kuppelung.
Claims (1)
- Pate nt-An spruch:Bei selbsttätigen, seitlich lösbaren Kuppelungen von Eisenbahnfahrzeugen die durch Federn ρ und t, Fig. 3, elastisch gelagerte, durch Getriebe χ zurückziehbare Zugstange a in Verbindung mit dem durch Feder g, Fig. 3, mit α elastisch'verbundenem Stöfser/", welcher beim Einrücken mittelst Hebels c, Fig. 5, den Verticalhaken b zum Eingriff mit dem Horizontalhaken e bringt und diesen durch Ausheben des Sperrkegels d, Fig. 4, der Einwirkung der Feder l", Fig. 10, überläfst, welche mittelst konischer Räder i den Haken e einzieht und so die Kuppelung spannt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE51134T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42489C true DE42489C (de) |
Family
ID=5626892
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51134D Active DE51134C (de) | Eisenbahnwagenkuppelung | ||
| DENDAT42489D Expired - Lifetime DE42489C (de) | Neuerung an Eisenbahnwagen-Kuppelungen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51134D Active DE51134C (de) | Eisenbahnwagenkuppelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE42489C (de) |
-
0
- DE DENDAT51134D patent/DE51134C/de active Active
- DE DENDAT42489D patent/DE42489C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE51134C (de) |
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