DE424802C - Kuppelstangenantrieb fuer elektrische Lokomotiven - Google Patents

Kuppelstangenantrieb fuer elektrische Lokomotiven

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Publication number
DE424802C
DE424802C DEA44555D DEA0044555D DE424802C DE 424802 C DE424802 C DE 424802C DE A44555 D DEA44555 D DE A44555D DE A0044555 D DEA0044555 D DE A0044555D DE 424802 C DE424802 C DE 424802C
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DE
Germany
Prior art keywords
drive
rods
coupling
rod
electric locomotives
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Expired
Application number
DEA44555D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kleinow
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/40Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with cranked axles and coupling rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
3. FEBRUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Jtft 424802 -KLASSE 201 GRUPPE
(A 44555 IIJ2ol)
Firma Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
Kuppelstangenantrieb für elektrische Lokomotiven.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1925 ab.
Bei elektrischen Lokomotiven, welche mit nur einem hochliegenden Antriebsmotor ausgerüstet sind, erfolgt der Antrieb der Kuppelaohsen meist in der .Weise, daß das Drehmoment des Motors zuerst auf eine Blindwelle und von dort auf die Treibachsen übertragen wird. Lokomotiven mit hoher Leistung erhalten dabei so schwere Antriebsstangen und Blindwellen, daß es empfehlenswert ist, an
ίο der Motorwelle ein doppeltes Stangensystem angreifen zu lassen und so auf zwei Blindwellen zu arbeiten.
Stehen dabei die Antriebsstangen in einem annähernd rechten Winkel zueinander, so ergibt sich als weiterer Vorteil eine unveränderliche Tangentialkraft an den Kurbeln der Motorwelle und damit eine gleichmäßige Drehmomentübertragung von jeder Kurbel.
Dieser an sich bekannte und in Deutschland bereits ausgeführte Antrieb hat nach- ao stehende Schwierigkeiten zur Folge. Es müssen die Blindwellen genau oder annähernd in Höhe von Achsmitte liegen, damit die an den Blindwellen angreifenden Kuppelstangen senkrecht zum Federspiele, d. h. unabhängig von diesem, arbeiten. Der Einbau der Blindwellen zwischen den Treibachsen bedingt eine wesentliche Vergrößerung des Radstandes der Lokomotive und hat damit Schwierigkeiten in dem Kurvenlauf und eine Verschlechterung der Bauwirtschaft zur Folge. Versucht man, den Radstand durch möglichst nahes Anein-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
T Walter Kleinow in Hennigsdorf.
anderdrucken der Achsen einzuschränken., so werden die Kuppelstaiigen' zwischen Blindwellen tod l Treibradsatz ..derart kurz, daß Klemmungen und erhöhte Abnutzung der Lageratellen beim Federspiel nicht zu vermeiden sind.
Diesen Schwierigkeiten entgeht der Kuppelstangenantrieb der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die Blindwellen bis über die Radsätze erhöht und der Punkt in Höhe von Achsmitte, an dem die Kuppelstangen angelenkt werden, kinematisch ersetzt wird. Dieser Antrieb kommt hauptsächlich für schwere Lokomotiven in Betracht, bei denen zwei Paare Antriebsstangen von der Motorwelle ausgehen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
In Abb. ι erhalten die Motorwelle ö zwei und die beiden Blindwellen δ je eine Antriebs stange c, d, die durch ein Gelenk e miteinander verbunden sind und von denen eine den Punkt/ in Höhe von Aohsmitte enthält, von welchem mittels eines senkrechten Gleit-Schlitzes, der das Federspiel gestattet, die Kuppelstangen angetrieben werden. Das gleiche Antriebssystem findet sich um einen geeigneten Winkel (etwa 900) versetzt," sowohl an dem vorderen wie an dem hinteren Gestell der Lokomotive. Der Punkt/ kann natürlich auch mit dem Gelenke zusammenfallen. Die Richtung und die Länge der Stange d sind dabei völlig frei zu wählen, d. h. die Lage der Blindwellen kann sich nach den konstruktiven Verhältnissen richten. Ausgezeichnete Laigen sind die senkrechte Anordnung von b über / und die symmetrische Stellung der Stangen, bei der der Winkel zwischen c und d durch, das Lot auf / halbiert wird.
Nach Abb. 2 kann die Schlitzführung durch Einfügung eines Zwischenkörpers g vermieden werden, wobei die Richtungen der Antriebsstangen c und d sich genau oder angenähert in Höhe der Kuppelstangen schneiden. Die Kuppelstangen greifen an dem dritten Gelenkpunkt des dreieckförmigen Zwischenkörpers an. Bei allen Ausführungen können die Kuppelachsen in zwei Gruppen getrennt angetrieben werden (Abb. 1) oder durch Kuppelstangen verbunden sein (Abb. 2).

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kuppelstangenantrieb für elektrische Lokomotiven, bei welchem an der Motorwelle nach beiden Fahrtrichtungen zwei miteinander einen rechten oder annähernd rechten Winkel einschließende Antriebsstangen angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Anitriebsstangen (c) mittels einer Verbindungssfange (d) an eine Blindwelle (b) angelenkt und an der Antriebsstange (c) oder der Verbindungsstange (d) zu der Blindwelle (&) ein Punkt (/) in Höhe der Kuppelstangen der Radsätze enthalten ist, in welchem die Stangenkraft mit Hilfe eines Gleitschlitzes auf die Kuppelstangen übertragen wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschlitzführung durch einen Gelenkkörper ersetzt ist, an welchem einerseits die Antriebsstangen zur Motorwelle und zu den Blindwellen andererseits die Kuppelstangen zu den Treibradsätzen angreifen.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibachsen in zwei Gruppen getrennt angetrieben werden.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibachsen sämtlich durch Kuppelstangen verbunden sind.
    M. 2
DEA44555D 1925-03-25 1925-03-25 Kuppelstangenantrieb fuer elektrische Lokomotiven Expired DE424802C (de)

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