DE447405C - Antrieb fuer Strassenbahnwagen mit einem oder mehreren am abgefederten Fahrzeugrahmen gelagerten Elektromotoren - Google Patents

Antrieb fuer Strassenbahnwagen mit einem oder mehreren am abgefederten Fahrzeugrahmen gelagerten Elektromotoren

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Publication number
DE447405C
DE447405C DEA44755D DEA0044755D DE447405C DE 447405 C DE447405 C DE 447405C DE A44755 D DEA44755 D DE A44755D DE A0044755 D DEA0044755 D DE A0044755D DE 447405 C DE447405 C DE 447405C
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DE
Germany
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drive
trams
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electric motors
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Expired
Application number
DEA44755D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kleinow
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE447405C publication Critical patent/DE447405C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AlH 23. JULI 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 447405 KLASSE 201 GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
Antrieb für Straßenbahnwagen mit einem oder mehreren am abgefederten Fahrzeugrahmen gelagerten Elektromotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1925 ab.
Um den Verschleiß des Gleises und des Motors bei Straßenbahnwagen durch Achsstöße u. dgl. möglichst zu vermeiden, hat man vorgeschlagen, ein oder zwei Elektromotoren mit in die Fahrtrichtung gestellten Wellen an dem Fahrzeuggestell, und zwar vollkommen getrennt von den Fahrzeugachsen, federnd unterzubringen. Die verlängerte Motorwelle ist mit einem Kardangelenk versehen und greift in das Vorgelege, welches auf den Triebachsen angeordnet ist, ein.
Der elektromotorische Antrieb der Straßenbahnwagen erfordert mit Rücksicht auf den sehr angestrengten Betrieb eine besonders genaue Durchbildung des Antriebs. Um bei den sehr häufigen und starken Erschütterungen den Ausschlagwinkel, den die zur Kraftübertragung notwendige Kardanwelle beim Durchfedern des Gestelles bildet, so klein wie möglich zu halten, wird das Vorgelege auf .der dem Motor abgewandten Seite der Achse angeordnet.^ Die Kardanwelle kann hierdurch sehr lang ausgeführt werden, namentlich dann, wenn das oder die Kreuzgelenke in nächster Nähe der Triebachse und des Motors angeordnet sind. Ferner wird die Kardanwelle oberhalb der Triebachse
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walter Kleinow in Hennigsdorf.
durchgeführt und auf letzterer gelagert. Hierdurch erhält die Kardanwelle eine möglichst wagerechte Lage bzw. liegt mit der Motorwelle ziemlich in einer Richtung, wodurch der sonst störende Kardanwinkel vermieden wird. Es wird ferner ein doppeltes Vorgelege vorgesehen, welches" aus einem sich unmittelbar an die Kardanwelle anschließenden, schnell laufenden Kegelradgetriebe und einem auf den Triebachsen angeordneten Stirnradgetriebe besteht. Beide Vorgelege werden in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht, welches durch eine federnde, nach allen Richtungen frei pendelnde Drehmomentstütze abgestützt ist. Auch ist bereits vorgeschlagen worden, bei durch Explosionsmotoren angetriebenen Straßenfahrzeugen die Verbindung der Kurbelwelle mit der Triebachse durch eine Kardanwelle vorzunehmen und als Vorgelege ein schnell ao laufendes Kegelradgetriebe in Verbindung mit einem langsam laufenden Stirnradgetriebe zu verwenden.
Der elektromotorische Antrieb für Straßenbahnwagen in der eingangs geschilderten Kombination hat gegenüber diesen bekannten Ausführungen mehrere Vorteile. Es können schnell laufende Elektromotoren kleinerer Abmessung und mit leichterer Regulierfähigkeit benutzt werden; das möglichst nahe der Triebachse angeordnete Kardangelenk wird nicht unterhalb dieser und in einem besonderen Gehäuse, welches besondere Tragvorrichtungen erfordert, angeordnet, sondern der an und für sich schon knapp bemessene Raum wird durch die Unterbringung der beiden Vorgelege in einem ge- j meinsamen Gehäuse vorteilhaft ausgenutzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt in schematischer Darstellung das Fahrgestell eines Straßenbahnwagens mit der neuen Antriebsanordnung in einer von oben gesehenen Ansicht. In Abb. 2 und 3 ist das Vorgelege in größerem Maßstabe in Seitenansicht und Aufsicht dargestellt. Der Motor a, der entweder ein Doppelkollektormotor mit einem Anker und einem Magnetgehäuse oder ein Motor mit zwei nebeneinander auf derselben Welle hegenden Ankern mit einem Doppelmagnetgehäuse sein kann, ist in der Mitte des Wagens unter dem Untergestell angeordnet. Die Umlaufzahl des Motors kann so hoch gewählt werden,, wie es die günstigste , Bemessung des Motors in elektrischer Hinsicht verlangt. Auf der Ankerwelle sitzt eine Bremsscheibe e für die Hand- oder Luftbremse. Die Ankerwelle endigt an beiden Enden in je einem Kardangelenk f, von welchem aus sich nach jeder Seite eine Kardanwelle g anschließt. An Stelle der Kardanwelle kann auch eine biegsame Torsionswelle verwendet werden. Der Antrieb der Achsen h erfolgt durch ein doppeltes Vorgelege, bestehend aus einem Stirnradvorgelege mit dem Hauptübersetzungsverhältnis und einem Kegelrädervorgelege, welches den Rest der erforderlichen Gesamtübersetzung übernimmt. Auf der Achse h sitzt ein großes Stirnrad i, mit welchem ein Ritzel k kämmt. Die Übersetzung wird etwa 1 :5 betragen können. Die noch fehlende Übersetzung wird in die Kegelräder I und m verlegt, welche sorgfältigst gelagert und mit Kugeldrucklagern zur Aufnahme der Schubkräfte versehen werden können. Das Kardangelenk n, in dem die Welle g gelagert ist, befindet sich in möglichster Nähe der Achsmitte, damit die Bewegungen des Kardangelenks möglichst gering sind. Das gesamte Vorgelege ist in einem geschlossenen Gehäuse 0 angeordnet, das durch eine Drehmomentstütze φ mit Abfederung q derart beweglich ist, daß es den Bewegungen der Achse h beim Befahren von Kurven frei folgen kann. Die Momentstütze fi ist frei nach allen Richtungen pendelnd in einem am Fahrzeugrahmen befestigten Kreuzgelenk r aufgehängt. Das Rädergehäuse ist für beide Achsen vollkommen gleich ausgebildet. Die Wahl eines doppelten Vorgeleges gestattet Übersetzungen ι : 10 und mehr. Man kann daher schnell laufende Motoren verwenden, die, da sie außerdem nur eine Ankerwelle und zwei Lager besitzen, auch in mechanischer Hinsicht leichter und billiger sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Antrieb für Straßenbahnwagen mit einem oder mehreren am abgefederten Fahrzeugrahmen gelagerten Elektromotoren, von denen der Antrieb durch eine in Fahrtrichtung hegende Kardanwelle über ein doppeltes Vorgelege auf die Triebachse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das doppelte Vorgelege aus einem an die oberhalb der Triebachse geführte, auf ihr gelagerte Kardanwelle anschließenden, schnell laufenden Kegelradgetriebe, welches auf der dem Motor abgewandten Seite der Triebachse angeordnet ist, und aus einem von dem Kegelradgetriebe angetriebenen, langsam laufenden Stirnradgetriebe besteht, die beide in einem gemeinsamen, durch eine federnde, nach aEen Richtungen frei pendelnde Drehmomentstütze abgestützten Gehäuse untergebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA44755D 1925-04-17 1925-04-17 Antrieb fuer Strassenbahnwagen mit einem oder mehreren am abgefederten Fahrzeugrahmen gelagerten Elektromotoren Expired DE447405C (de)

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DE (1) DE447405C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046653B (de) * 1954-09-03 1958-12-18 Krauss Maffei Ag Achsgetriebe mit Gelenkwellenantrieb fuer Schienentriebfahrzeuge, wie Drehgestelldiesellokomotiven od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046653B (de) * 1954-09-03 1958-12-18 Krauss Maffei Ag Achsgetriebe mit Gelenkwellenantrieb fuer Schienentriebfahrzeuge, wie Drehgestelldiesellokomotiven od. dgl.

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