DE424301C - Arbeitszeitkontrolluhr - Google Patents

Arbeitszeitkontrolluhr

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DE424301C
DE424301C DEK79136D DEK0079136D DE424301C DE 424301 C DE424301 C DE 424301C DE K79136 D DEK79136 D DE K79136D DE K0079136 D DEK0079136 D DE K0079136D DE 424301 C DE424301 C DE 424301C
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Germany
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card
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control clock
funnel
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DEK79136D
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JOSEF KERSTING
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

Es ist bekannt, bei Arbeitszeitkontrolluhren die Bewegung des Kartentrichters durch den Handhebel zu bewirken, der zum Abdrucken der Typenräder auf der ZeitkontroUkarte dient. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung dieser Art, bei welcher zwei Handhebel angewandt sind, von denen jeder den Kartentrichter in eine bestimmte Stellung bringt. Der eine Handhebel wird von den ίο ankommenden Arbeitern bedient und bringt den Kartentrichter in solche Lage, daß die mit »Eingang« bezeichnete Spalte der Kontrollkarte sich in der Druckstellung befindet, während der von den ausgehenden Arbei-IS tern bediente andere Handhebel die Karten in die dem »Ausgang« entsprechende Stellung bringt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargeao stellt.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung von außen gesehen.
Abb. 2 zeigt die Einrichtung zum Umschalten des Kartentridhters im einzelnen.
Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Die Arbeitszeitkontrolluhr kann in ihrem äußeren Bau den üblichen Ausführungsformen entsprechen. Nur die zum Verständnis der vorliegenden Erfindung wesentlichen Teile sind dargestellt. Die Uhr besitzt ein die Zeit anzeigendes und die Typenräder 17· einstellendes Oberwerk 2, eine Öffnung 3 zum Einführen der Karten in den Kartentrichter 6, ι aber im Gegensatz zu den üblichen zwei auf den Seiten des Gehäuses liegende Handhebel 4 und 5.
Der Kartentrichter 6 ist auf Führungen 7 und 8 seitlich verschiebbar.
Die Führung 7 ist als Welle ausgebildet und dient zugleich als Drehachse des Druckhebels 18, der durch einen Kurbelarm 9 und eine Lenkstange 10 mit einem Zapfen 11 verbunden ist, der exzentrisch an der Welle 12 der beiden Handhebel 4, 5 befestigt ist. Die Handgriffe 4, 5 haben gegen die Welle 12 eine gewisse Totdrehung, so daß sie die Welle erst nach Überwindung dieses Totganges mitnehmen. Mit jedem Handgriff ist nun eine Feder 16 verbunden, welche auf die Enden eines gabelförmigen Umschalters 13 drückt, der an einem festen Teil ι 5 des Unterwerkes gelagert ist und mit dem gabelförmigen Ende einen Zapfen 14 am Trichter 6 erfaßt.
424801
Die Wirkungsweise ist folgende:
Der bei Beginn der Arbeitszeit ankommende Arbeiter nähert sich der Kontrolluhr etwa von links, also von der Seite, wo der Handhebel 4 liegt. Er erfaßt diesen, steckt seine Kontrollkarte in den Schlitz 3 und dreht den Handhebel, um die Eingangszeit mittels des vom Oberwerk gedrehten Typenrades 17 auf der Karte abzudrucken. Durch den ersten Teil der Drehbewegung des Hand;-• griffes 4 wird die links liegende Feder 16 auf den Umschalter 13 gedrückt, und dieser schiebt den Kartentrichter 6 nach links. Die auf der entgegengesetzten Seite liegende Feder hindert vermöge ihrer Elastizität und des erwähnten Totganges diese Umstellung nicht. Durch diese Umstellung kommt die »Eingangs«-Spalte der Karte an die Druckstelle vor den Hebel 18, so daß die auf den Typenrädern eingestellte Zeitangabe in der richtigen Spalte auf der Karte abgedruckt wird. Wenn der Hebel 4 losgelassen wird und sich unter dem Einfluß einer nicht dargestellten Feder etwas zurückbewegt, bleibt der Umschalter 13 stehen, so daß für die weiter ankommenden Arbeiter eine Umstellung des Kartentrichters nicht mehr erforderlich ist.
Wenn nun aber ein Arbeiter die Arbeitsstatte verlassen will, also von rechts her auf die Kontrolluhr zutritt, so muß er den rech-
Abb. i.
ten Handhebel 5 erfassen und bringt vermöge der rechten Feder 16 eine Umstellung des Kartentrichters 6 nach rechts hervor. Dadurch gelangt die »Ausgangs«-Spalte an die Druckstelle.
Somit wird ohne besondere Aufmerksamkeit des Arbeiters und ohne mechanische Hilfsmittel die Eingangs- und Ausgangszeit jeweils in der richtigen Weise vermerkt. Zur größeren Sicherheit kann noch eine besondere Bezeichnung der Hebel 4 und 5 mit »Eingang« und »Ausgang« vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Arbeitszeitkontrolluhr mit einem durch den zum Abdrücken der Typenräder benutzten Handhebel bewegten Kartentrichter, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Handhebel (4, 5) zur Verstellung desKartentric'hters (6) und zum Abdrucken der auf den Typenrädern (17) eingestellten Zeitangabe vorhanden s'nd, die dem Eingang und dem Ausgang der Arbeiter entsprechen und wahlweise bedient werden können und durch einen geeigneten Mechanismus (12, 16, 13) mit dem Kartentrichter so verbunden sind, daß dieser in_ die entsprechende Lage eingestellt wird.
    Abb. 2.
    Abb.3.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DEK79136D 1921-09-15 1921-09-15 Arbeitszeitkontrolluhr Expired DE424301C (de)

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