DE418299C - Arbeitszeitregistriervorrichtung - Google Patents

Arbeitszeitregistriervorrichtung

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DE418299C
DE418299C DEC34190D DEC0034190D DE418299C DE 418299 C DE418299 C DE 418299C DE C34190 D DEC34190 D DE C34190D DE C0034190 D DEC0034190 D DE C0034190D DE 418299 C DE418299 C DE 418299C
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DE
Germany
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card
wheel
time
lever
stop
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Expired
Application number
DEC34190D
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International Business Machines Corp
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Computing Tabulating Recording Co
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Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Arbeitszeitregistriervorrichtung mit einem Kartenhalter und einem Zeitdruckrad.
Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegen- ^tand durch eine Einrichtung, die nach Vornahme zweier Zeitaixlrucke zur Kennzeichnung der Dauer der verstrichenen Zeit einen weiteren Druckvorgaiig verhindert, bis das ίο Zeitdruckrad auf Null zurückgestellt worden ist.
Dadurch werden Fehler bei Benutzung der Vorrichtung verhindert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
ein
Abb. r ist eine Seitenansicht bzw. Schnitt nach Linie 1-1 der Abb. 3, Abb. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 3,
Abb. 3 ein Grundriß teilweise im Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1,
Abb. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. i,
Abb. 5 eine Darstellung der Griffsperrung, wobei die Teile gegenüber Abb. 2 verstellt .sind,
Abb. 6 ein Teilschnitt nach Linie 6-6 der Abb. 2,
Abb. 7 eine Bruchstückdarstellung einer von der Maschine bedruckten Karte.
In dem Gehäuse 10 tragen Rahmenglieder n eine drehbare Welle 12. Auf dieser ist ein Rad 13 befestigt, das am Umfange mehrere Reihen von Typen 14 und 15 trägt. Reihe 14 ist eine Zeitreihe und Reihe 15 eine Geldreihe. Jeder der Zeittypen steht eine Geldtype im Betrage der mit dem richtigen Faktor multiplizierten Zeit gegenüber. Kommen Zuschläge zu den Kosten in Frage, so können sie in den Geldwerten enthalten sein. Die allgemeine Ausbildung des Druckrades 13 kann je nach System sehr verschieden sein, und es ist nur wesentlich, daß jeder Zeittype eine entsprechende Geldtype gegenübersteht, wenn solche Geldwerte zu verzeichnen sind.
Das Druckrad 13 wird von einer Uhrfeder 17 angetrieben, deren eines Ende am Rade, und deren anderes am Gestell angreift (Abb. 6). An der einen Seite des Druckrades sitzt ein Ausrichtrad 18 mit Sperrzähnen am Umfange. Das Ausrichtrad trägt eine Klinke 19, die in ein Schaltrad 20 greift. Dieses ist nebst einem Steigrade 21 auf einer auf Welle 12 drehbaren Hülse 22 (Abb. 3) befestigt. Mit dem Steigrade 21 wirkt ein Anker 23 zusammen, der von Magneten 24 periodisch bewegt wird, um das Steigrad auszulösen und es schrittweise vorlaufen zu lassen. Magnet 24 ist in den üblichen von einer Uhr gesteuerten Stormkreis eingeschaltet und empfängt elektrische Stromstöße zu bestimmten Zeitpunkten. Die Auslösung des Hemmwerks erlaubt dem Typenrade 13, sich unter der Kraft der Feder 17 vorzubewegen. Die Klinke 19 ermöglicht das Nullstellen des Typenrades und die Aufspeicherung von Kraft in der Feder 17. Ein üblicher Kartenaufnehmer 25 ist im Gehäuse gelagert, um eine Karte neben der Abdruckstelle des Typenrades 13 zu halten. Der Aufnehmer hat am Ende eines Winkelhebels 27 einen Kartenanschlag 26, der die Tiefe der Karteneinführung bestimmt. Der Hauptantriebshebel 28 ist auf einer Welle 29 drehbar und hat eine Hakenklinke 30, die unter gewissen Bedingungen einen an der Welle 29 befestigten Block 31 erfassen und den Hammer 32 gegen die Spannung einer Feder 33 (Abb. 1) zurückziehen kann. Bei vollem Herabdrücken, des Griffes 28 gleitet der Haken 30 vom Block 31 ab und erlaubt, daß die Feder 33 den Hammer 32 gegen das Farbband 34 schnellt und einen Abdruck der Typen auf der Karte herstellt. Für das Farbband 34 ist die übliche Förder- und Umsteuervorrichtung vorgesehen.
Der erste Schritt beim Gebrauch der Maschine besteht im Nullstellen des Typenrades 13, indem ein Nullstellknauf 36 am Ende der Welle 12 im Uhrzeigersipne gedreht wird, bis ein beweglicher Anschlag 37 zur Berührung mit einem festen Anschlag 38 kommt. Dadurch wird das Typenrad 13 so gedreht, daß die Nullwerte der Zeit- und Geldtypen zur Druckstelle kommen. Das Ausrichtrad 18 wird dabei mit dem Typenrade 13 gedreht, während das Steigrad 21 und das Schaltrad 20 stehen bleiben und die Klinke 19 leer über die Zähne des Schaltrades 20 schnappt. Die Teile haben nun die Lage nach Abb. 2.

Claims (4)

Eine Karte wird in den Kartenaufnehmer 25 eingeführt und senkt sich bis zu einer durch den Anschlag 26 bestimmten Lage. Dann wird der Griff 28 herabgedrückt. Beim ersten Teil seiner Abwärtsbewegung schwingt ein mit dem Hammer verbundenes Lenkergestänge 39, 40 eine Ausrichtklinke 41 in Eingriff mit dem Ausrichtrade 18 und richtet die Type an der Druckstelle aus. Dieser Vorgang wird beendet, und der Hammer 32 dann erst gegen die Type getrieben, um Nullen auf die Karte 42 zu drucken, wie bei 43 in Abb. 7 dargestellt. Während dieses ersten Druckvorganges wird der Kartenanschlaghebel 27 in Tief lage mittels eines vom Ausrichtrade 18 getragenen Anschlags 44 (Abb. 2) gehalten. Dieses Ausrichtrad 18 ist zusammen mit dem Typenrad 13 vorher durch den Nullstellknauf 36 auf Null zurückgestellt worden. Die Stromstöße der Hauptuhr erregen periodisch den Magneten 24, und das Steigrad 21 wird Schritt vor Schritt ausgelöst und ermöglicht so ein gleiches Vorrücken des Typen- und des Ausrichtrades 13 bzw. 18 unter der Kraft der Feder 17. Nach dem ersten Zeitimpuls verläßt Anschlag 44 den Vorsprung am Kartenanschlaghebel 27, und Feder 45 schwingt diesen Hebel im Uhrzeigersinne gegen einen Anschlag (Abb. 5). Die Teile sind nun fertig für die Aufnahme eines »zweiten« Aufdruckes für die abgelaufene Zeit und die Kosten. Dieser kann jederzeit bewerkstelligt werden. Man führt die Karte wieder in den Aufnehmer 25 ein, und zwar jetzt weniger tief, weil der Kartenanschlag 26 nach oben verstellt ist, so daß der zweite Aufdruck auf der Karte eine andere Lage erhält als der erste. Das Drucken geschieht nun wie vorher, und der Aufdruck von Zeit und Geld geschieht auf der Karte bei 46 (Abb. 7). Der Kartenaufdruck ist nun vollständig, und vor der nächsten Benutzung ist das Druckrad 13 auf Null zurückzustellen. Es ist eine Einrichtung vorgesehen, mn ein wirksames Drucken zu verhüten, bevor das Typenrad vollständig auf Null zurückgestellt ist. Der Benutzer muß also nach dem zweiten Druckvorgange den Rückstellknauf 36 vollständig zurückdrehen. Dadurch wird der Kartenanschlaghebel 26 in die Anfangslage zurückgestellt. Hierzu dient folgende Vorrichtung: Ein Federhebel 47 ist am Gestell angelenkt und erfaßt am oberen Ende einen Stift 48 am Kartenanschlaghebel 27. Das Unterende des Hebels 47 liegt über dem Ende der Hakenklinke 30 (Abb. 2) während des ersten Druckvorganges und beim zweiten Herabdrücken des Griffes 28. Nach völligem Herabdrücken des Griffes beim zweiten Vorgange schwingt, da Hebel 27 gehoben worden ist, Hebel 47 in die Bahn der Nase der Hakenklinke 30 (Abb. 5) und verhindert, daß sie in eine zum Zusammenwirken mit Block 31 geeignete Lage beim nächsten abwärts gerichteten Antriebshübe des Griffes 28 schwingt (Abb. 5). Danach bleibt jede weitere Bewegung des Griffes unwirksam auf den Hammer 32. Dieser Zustand bleibt, bis das Typenrad 13 auf Null zurückgestellt wird. Dann drückt Vorsprung 44 den Kartenanschlaghebel 27 abwärts, bringt den Gelenkhebel 47 in die Lage nach Abb. 2 und stellt den Kartenanschlag 26 zum Nullendrucken bei dem nächsten »ersten« Druckvorgange ein. Der Griff 28 kann nun wie vorher herabgedrückt werden. Ρλτεν τ-Ansprüche:
1. Arbeitszeitregistriervorrichtung mit einem Kartenhalter und einem Zeitdruckrad, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (47, 30, 31), die nach Vornahme zweier Zeitabdrucke zur Kennzeichnung der Dauer der verstrichenen Zeit einen weiteren Druckvorgang verhindert, bis das Zeitdruckrad (13) auf Null zurückgestellt worden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem das Zeitdruckrad (13) sich nach Ausführung des Anfangsdruckes aus seiner Nullstellung bewegt hat, die Kartenstütze (26) selbsttätig so verstellt wird, daß der Enddruck auf der Zeitkarte unterhalb des Anfangsdruckes erfolgt, worauf beim Nullstellen des Zeitdruckes (13), das mittels einer Handstellvorrichtung (36, 37, 38) bewirkt wird, die Kartenstütze (26) durch einen Anschlag (44) des Rades (13) in die dem Anfangsdruck entsprechende Stellung zurückgeführt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (47,30,31) zum Verhindern der Ausführung eines Anfangsdruckes vor dem Nullstellen des Zeitdruckrades (13) durch Herabdrücken des Antriebshebels (28) der Druckvorrichtung gesteuert wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (47,30,31) bei dem zwecks Ausführung des Enddruckes bewirkten Herabdrücken des Hebels (28) in die Sperrstellung gebracht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEC34190D Arbeitszeitregistriervorrichtung Expired DE418299C (de)

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