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Druckvorrichtung
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Streifen eines MaterialsArbeitsspielen der Maschine die vorherbestimmte Anzahl von Schaltschritten durchführen, ohne in Wirkungsverbindung mit dem Satzstückzahldruckrad zu kommen. NachdemletztenArbeitsspieldieser vorher- bestimmten Anzahl von Arbeitsspielen wird die Vorrichtung zumDrucken der laufenden Nummer um einen Schritt fortgeschaltet und kommen Mittel zur Wirkung, welche die Maschine abstellen, bis das Salzstück- zahleinstellrad auf die nächste Satzstückzahl eingestellt worden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Druckvorrichtung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben. Hiebei zeigt Fig. l die Druckvorrichtung von unten gesehen, in Fig. 2 und 3 ist die Druckvorrichtung in Vorderansicht bzw. im Längsschnitt gezeigt, während Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 3 veranschaulicht. Die Fig. 5 und 6 zeigen in vergrössertem Massstab je einen
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arm in einer andern Stellung ersichtlich gemacht und Fig. 8 zeigt als Einzelheit die Verbindung des Ab- stellarmes mit der Motorsteuerung, wobei auch ersichtlich ist, wie die Druckvorrichtung mit einer Ma- schine zum Kennzeichnen von Artikeln verbunden ist.
Die in den Zeichnungen dargestellte Druckvorrichtung bildet einen Teil einer Maschine zum An- bringen von heissklebfähigen Etiketten. Die Druckvorrichtung bedruckt jeweils eine bestimmte Anzahl von Etiketten, wobei innerhalb einer Serie jedes Etikett ein gleiches Kennzeichen trägt sowie ein zusätzliches Merkmal aufweist, welches die Anzahl der Artikel innerhalb dieser Anzahl oder dieses Satzes kenntlich macht. Die gezeigte Vorrichtung weist eine in Fig. 8 allgemein mit P bezeichnete Druckvorrichtung auf, welche an den Wangen 22 einer Maschine zum Anbringen von heissklebfähigen Etiketten an Textilartikeln befestigt werden kann.
Die Druckvorrichtung wird bei jedem Arbeitszyklus der Maschine durch die Schubstange 100 um einen Schritt weitergeschaltet, und am Ende einer bestimmten Anzahl von Druckvorgängen (eben am Ende der Anzahl von Artikeln in einem bestimmten Satz) wird ein Abstellarm 107 angehoben, um die Druckvorrichtung abzuschalten. Dieser Vorgang wird beispielsweise durch die Spannfeder 108 und den Betätigungsschieber 41 zum In-Betrieb-Setzen bzw. Anhalten der Maschine ausgeführt. wie dies bei den Maschinen zum Aufkleben der Etiketten bekannt ist.
Auf einer Hauptspindel 151 sind mehrere Druckräder drehbar gelagert, die ein Satzstückzahldruckrad 152, mehrere Druckräder 153 zum Drucken der laufenden Nummer und vorzugsweise eine Anzahl von weiteren Druckrädern 154 umfassen. Jedes der Druckräder 153 und 154 ist in seiner Bohrung mit mehreren Vertiefungen versehen, in die federbelastete Kugeln 155 einrasten, die in der Spindel 151 angeordnet sind. Auf diese Weise werden die Druckräder in ihren verschiedenen Arbeitsstellungen festgehalten.
Zwischen den Typenflächen jedes der Räder 152,153 und 154 sind Vertiefungen vorgesehen, in welche Sprossenräder 156 eingreifen, die über konzentrisch angeordnete Hülsen mit mehreren Einstellrädern 157 verbunden sind. Das in das Satzstückzahldruckrad 152 eingreifende Sprossenrad 156 ist miteinem Satzstückzahleinstellrad 158 verbunden, welches am freien Ende der Einstellradgruppe angeordnet und mit seinem Sprossenrad 156 über eine zentral angeordnete Spindel 159 verbunden ist.
Man erkennt, dass durch Verdrehen der Einstellräder 157 die Druckräder 153 und 154 eingestellt werden können, während man durch Drehen des Einstellrades 158 das Satzstückzahldruckrad 152 einstellen kann. Wenn sich die Vorrichtung in der in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung befindet, ist die Druckvorrichtung für das Bedrucken von zwei Etiketten für einen Satz von zwei Gegenständen eingestellt, welche beide die Kennzeichnung AAOOOO 2 erhalten sollen.
Im Bereich des Satzstückzahldruckrades 152 ist ein Klinkenrad 160 drehbar gelagert, das mit Sperrzähnen versehen ist, an denen ein federbelasteter Bolzen 161 (Fig. 6), angreift. der eine Rückwärtsbewe- gung des Klinkenrades 160 verhindert. Ein an der Seitenfläche des Satzstückzahldruckrades 152 vorgesehener Zapfen 162 kann an einem das Klinkenrad 160 durchsetzenden Zapfen 163 angreifen, der auf der andern Seite des Klinkenrades an einem Abnehmerarm 164 angreift, welcher schwenkbar auf einem Zapfen 165 gelagert ist, der an einer Wange 166 befestigt ist. Der Abnehmer 164 ist ferner fest mit einem Arm 167 verbunden, der einen eine Öffnung 169 der Wange 166 durchsetzenden Zapfen 168 trägt, der fest mit dem Abstellarm 107 zum Abstellen der Maschine verbunden ist.
Das Klinkenrad 160 wird bei jedem Abdruck um einen Schritt fortgeschaltet. Zu diesem Zweck ist auf einem Schwenkrahmen 172, der mit der bei jedem Arbeitsspiel der mit der Druckvorrichtung versehenen Maschine betätigten vertikalbeweglichen Stange 100 in Wirkungsverbindung steht, eine schwenkbare kammartige Stellenübertragungsklinke 171 vorgesehen. Zweckmässigerweise ist die Stange 100 oben mit einem Winkel 173 versehen, der an einem Zapfen 174 angreift, welcher von dem Schwenkrahmen 172 vorsteht und einen Schlitz in der Wange 166 durchsetzt.
An der Nullstelle des Klinkenrades 160 weist dieses einen tiefen Schlitz 175 auf, so dass beim Eintritt der Übertragungsklinke 171 in den tiefen Schlitz 175 in der Nullstellung kammzinkenartige Teile 177
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der Übertragungsklinke 171 wahlweise an im Bereich der Druckräder 153 an der Ziffer 9 entsprechenden
Stellen vorgesehenen Zähnen von fortschreitender Tiefe angreifen können, so dass eine Stellenllbertra- gungsvorrichtung vorgesehen ist, welche in der Nullstellung des Klinkenrades 160 die Räder 153 in be- kannter Weise der Reihe nach fortschaltet.
Diese Stellung der Übertragungsklinke 171 ist in Fig. 7 ange- deutet, aus der ferner hervorgeht, dass der Zapfen 163 gleichzeitig an dem Mitnehmerarm 164 angreift und den Arm 167 anhebt und dadurch das Abstellorgan 107 betätigt, so dass die Maschine abgestellt wird.
Es versteht sich daher. dass das Satzstückzahleinstellrad 158 neu eingestellt werden muss, ehe die mit der Druckvorrichtung versehene Etikettenanbringmaschine wieder in Betrieb genommen werden kann. Den in Wirkungsverbindung mit dem Satzstückzahldruckrad 152 stehenden Klinkenrad 156 ist eine federbela- stete Sperrklinke 178 zugeordnet, welche eine Drehung des Einstellrades 158 entgegen dem Uhrzeiger- drehsinn, gemäss Fig. 2 und 5 gesehen, verhindert. Durch eine Verdrehung des Einstellrades 158 im Uhr- zeigerdrchsinn wird das Satzstückzahldruckrad 152 im Gegensinn des Uhrzeigers gedreht und wird der in Fig. 7 in derStellung zumDrucken des Zeichens" "gezeigte Zapten iü bewegt, bis er in der Nullstellung des
Einstellrades 158 und des Satzstückzahldruckrades 152 an einen Zapfen 163 angreift.
Wenn dann die Be- wegung des Einstellrades 158 fortgesetzt wird, verschiebt der Zapfen 162 den Zapfen 163. der dann die
Arme 164 und 167 freigibt und das Klinkenrad 160 in dem durch die Bewegung des Einstellrades 158 be- stimmten Ausmass in eine neue Stellung vorwärtsbewegt, welcher der Anzahl der Gegenstände des nächsten
Satzes entspricht. Die Zapfen 162 und 163 stellen somit eine Totgangverbindung zwischen dem Druckrad
152 und dem den Satzzähler bildenden Klinkenrad 160 dar und bleiben in jeder von dem Einstellrad 158 eingestellten Lage im Angriff aneinander, bis die Vorrichtung betätigt wird.
In der dargestellten Ausführungsform ist nach Freigabe der Arme 164 und 167 die Etikettenanbring- maschine wieder zum Bedrucken des nächsten Satzes von Etiketten betriebsbereit, wobei die aufzu- druckende Nummer gegenüber der vorhergehenden Kennzeichnung durch die Wirkung des der Übertsa- gungsklinke 171 zugeordneten Übertragungskamms 177 um eins erhöht worden ist.
Wenn der nächste Satz aus fünf Gegenständen besteht, werden in dem angegebenen Beispiel fünf identische Etikette mit der Kenn- zeichnung AAOOO1 5 bedruckt, wobei der letzte Schritt darin besteht, dass das Druckrad auf die näch- ste laufende Nummer. nämlich AA0002 fortgeschaltet und dann die Maschine abgestellt wird, bis das
Einstellrad 158 durch eine Drehung über die Nullstellung hinaus neu eingestellt worden ist.
Der Druckvorgang erfolgt zweckmässig mit Hilfe eines Farbbandes 179, das von Spulen 180 zugeführt wird, die auf geeigneten Tragspindeln 181 montiert sind, welche von der Wange 166 getragen werden, wobei das Farbband 179 über Führungsrollen 183 und über die Typenflächen 152, 153, 154 geführt wird.
Es kann eine Vorrichtung zum schrittweisen Fortschalten einer der Spulen 180 um einen kleinen Betrag bei jedem Arbeitsspiel der Maschine vorgesehen sein. Diese Vorrichtung kann beispielsweise eine Verbindungsstange 187 aufweisen, welche von dem Schwenkrahmen 172 betätigt wird und einen Ring verdreht, der eine mit einem Zahngesperre versehene Fortschaltvorrichtung 185 trägt.
Zum Umschalten des Vorschubes des Farbbandes nach Erschöpfung einer Spule 180 kann jede geeignete Vorrichtung vorgesehen sein, so dass das Farbband automatisch rückwärts-und vorwärtsgeschaltet wird. Eine derartige Farbbandumschaltung ist nicht in den Zeichnungen dargestellt, weil derartige Vorrichtungen bekannt sind.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Druckvorrichtung können die beiden aus Buchstaben bestehenden Zeichen beispielsweise zur Kennzeichnung der Übernahmsstelle dienen, während die die laufende Nummer bildenden vier Ziffern die aufeinanderfolgenden Kundenaufträge darstellen. Natürlich konnen gegebenenfalls noch weitere Elemente zum Drucken von laufenden Nummern vorgesehen sein und kann die Kennzeichnung der Übernahmsstelle auf andere Weise als durch von aussen einstellbare drehbare Druckräder aufgedruckt werden. Diese Kennzeichnung der Übernahmsstelle kann beispielsweise mit Hilfe von austauschbaren Typenflächenelementen erfolgen, die in die eigentliche Druckvorrichtung eingesetzt sind.
Der eigentliche Druckvorgang kann durch eine Platte durchgeführt werden, die das zu bedruckende Etikett oder einen ändern eichen Artikel gegen die Druckräder 152, 153,154 presst. Diese Platte wird durch Wirkung einer Nocke gegen die Kraft einer Feder niedergedrückt und zur gegebenen Zeit freigegeben, so dass die Feder die Platte plötzlich nach oben schnellt und hiedurch den Druckvorgang ausführt.
Weiters ist es gegebenenfalls erwünscht eine Kennzeichnung auf eine Übernahmebestätigung der Kundschaft aufzudrucken. Dieser Druckvorgang wird zusätzlich zum Bedrucken der Etiketten ausgeführt, die auf den Satz von Artikeln aufgebracht werden. Dieser zusätzliche Druckvorgang betätigt jedoch das Satz-
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zählwerk nicht. Zum Zwecke der Durchführung dieses zusätzlichen Druckvorganges wird die Bestätigung od. dgl. inDruckstellunggebracht. unddas Bedrucken wird durch Niederdrücken und darauffolgendes Loslassen der oben erwähnten Platte durchgeführt, ohne dass hiebei die Schubstange 100 betätigt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Druckvorrichtung, insbesondere zum Markieren von Etiketten mit Kennzahlen, bestehend aus einem Satz von eine Numeriereinrichtung bildenden Druckrädern, um aufeinanderfolgende Zahlen zu drucken, und gegebenenfalls einem weiteren Satz Kodezeichen tragender Druckräder, wobei vorzugsweise Einstellräder zum wahlweisen Verstellen aller dieserDruckräder vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzlich einstellbares Druckrad (152) zum Abdruck einer zusätzlichen Kennziffer angeordnet und ein bei jedem Abdruck um einen Zahn weiterschaltbares Klinkenrad (160) vorgesehen ist, das bei Einstellung des zusätzlichen Druckrades über eine nur in der Einstelldrehrichtung wirksame Mitnahmeverbindung verstellt wird, und dass ferner ein Weiterschaltmechanismus (171)
für die Numeriereinrichtung (153) und ein Abstellhebel (164, 167) für die Vorrichtung vorhanden sind, wobei der Weiterschaltmechanismus und der Abstellhebel durch das Klinkenradinseiner Null-Stellung betätigt werden.