DE646364C - Lochkartenpruefmaschine - Google Patents

Lochkartenpruefmaschine

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DE646364C
DE646364C DEI54326D DEI0054326D DE646364C DE 646364 C DE646364 C DE 646364C DE I54326 D DEI54326 D DE I54326D DE I0054326 D DEI0054326 D DE I0054326D DE 646364 C DE646364 C DE 646364C
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Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lochkartenprüfmaschine mit schrittweiser Prüfung der Lochspalten und einer Einrichtung, um die Tatsache der stattgehabten Überprüfung von Lochungen erkennbar zu machen. Lochkartenprüfmaschinen, welche mit Einrichtungen versehen sind, um besondere Marken in einer auf ihre Richtigkeit überprüf ten Lochkarte während der Prüfoperation zu erzeugen, sind an sich bekannt. Dieselben arbeiten entweder so, daß bei Beendigung der Lochprüfung einer Karte diese mit einer Lochmarkierung an einer bestimmten Stelle versehen wird, so daß die Möglichkeit besteht,
1S an der Existenz einer solchen Lochmarkierung auf einer Karte zu erkennen, daß ihre Lochung einer Prüfung tuiterworfen worden ist, wobei noch die Möglichkeit besteht, das Loch, oder eine in der Karte !erzeugte Kerbe
zo so zu benutzen, daß man einheitlich die Tatsache der erfolgten Prüfung der Löcher für einen ganzen Stapel von Karten feststellen kann, indem man beispielsweise die zum Stapel gehörigen Karten, so aufeinanderschichtet, daß ihre Ränder sich decken, und daß man dann etwa eine Nadel durch das Prüfloch hindurchführt oder ein Lineal in die Randkerben der Karten einlegt.
Diese Art der Festlegung der Tatsache der Überprüfung von Lochkarten setzt indessen voraus, daß die Gesamtheit der Lochungen der Karten einheitlich geprüft wird. Das ist nicht immer möglich; es kann besonders dann nicht geschehen, wenn die Lochung der Karten in verschiedenen Feldern nach Bedarf zu verschiedenen Zeiten erfolgt. Vorliegende Erfindung bezweckt, dem Bedürfnis der Sichtbarmachung erfolgter Lochprüfung bei Lochkarten auch in solchen Fällen Rechnung zu tragen, in denen die Lochprüfung auf bestimmte Kartenfelder oder Kartenspalten beschränkt wird. Wenn eine Beschränkung der Prüfung der Richtigkeit der Lochung auf bestimmte Kartenspalten erfolgen soll, dann ist es wünschenswert, sichtbar zu machen, welche Kartenspalten überprüft worden sind und für welche Spalten die Richtigkeit der Lochung festgestellt worden ist.
Die Lochprüfmaschine gemäß der Erfindung hat zur Erreichung des vorstehend angegebenen Zwecks eine Einrichtung, durch die jede überprüfte und richtig gelochte Kartenspalte mit einer'die Prüfung anzeigenden Markierung versehen wird. Wenn das geschieht, dann kann man aus dem Vorhandensein der Markierung in einer Karten spalte erkennen, daß sowohl eine Überprüfung der Lochung der Spalte stattgefunden hat, als, auch, daß die Prüfung die Richtigkeit der Lochung ergeben hat, und das Fehlen einer <">
solchen Markierung in einer Kartenspalte neben Kartenspalten, welche die Markierung aufweisen, zeigt an, bis zu welchem Punkt in. den überprüften Kartenfeldern die Loehung der Karte richtig gewesen ist.
Die spaltenweise Markierung von überprüften Kartenfeldern ist zwar an sich nicht neu, indessen erfolgte dieselbe bei bekannten Prüfmaschinen so, daß fehlerhaft gelochte ίο Spalten mit einer Markierung versehen wurden. Da fehlerhaft gelochte Spalten erfahrungsgemäß nur selten vorkommen, so blieb es bei dieser Art der Markierung einigermaßen ungewiß, ob und welche Spalten einer Karte tatsächlich der Prüfung unterlegen hatten. Diese Ungewißheit fällt bei der Anordnung gemäß der Erfindung, derzufolge es die richtig befundenen Kartenspalten sind, welche mit einer Markierung versehen ao werden, fort.
Die Prüfmarkierung erfolgt vorzugsweise vermittels einer Zusatzeinrichtung mit einem Typenkörper, welche an eine bekannte Lochprüfmaschine angesetzt werden kann, wobei diese Zusatzeinrichtung für die Erzeugung der Prüfmarken vorzugsweise mit einer Farbbandeinrichtung für die Prüftype ausgerüstet wird.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht einer Lochprüfmaschine, welche mit der Einrichtung gemäß der Erfindung ausgestattet ist.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Maschine, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt in größerem Maßstabe den Teil der Fig. 1, welcher den Markierungsansatz für die Prüfmaschine enthält. Fig. 5 ist ein Schaubild eines Teils des Markierungsansatzes der Maschine, wobei der Abschlußdeckel für die Farbbandführung fortgenommen ist.
Die Fig. 6 und 7 zeigen Schnitte nach den Linien 6-6 bzw. J-J der Fig. 2.
Fig. 8 ist ein Grundriß des unteren Abschnitts des Markierungsansatzes.
Die auf den Zeichnungen dargestellte Prüfmaschine ist bekannter Art (amerikanisches Patent 1426223s). Dieselbe enthält einen Satz von Prüftasten 10, von denen jede mit dem hinteren Ende eines Hebels 11 verbunden ist. Die Hebel 11 sind an ihren vorderen Enden lose an Stifte 12 angelenkt, auf welche Schraubenfedern 13 aufgesteckt sind, die sie in ihrer Tiefstellung zu halten suchen. Jeder Hebel 11 ruht in seinem mittleren Teil auf einem Prüfstift 14, der zu einer Reihe von Prüfstiften gehört, von denen jeder an seinem unteren Ende in einem Gestellklotz 140 geführt ist. ΛΓοη einem Kartenstapel T werden die zu prüfenden Karten in die Prüfstellung zwischen dem Klotz 140 und einer Platte 141 befördert, welch letztere mit Löchern ausge-Il stattet ist, die unter den Prüf stiften liegen. ■ Wenn die in der Prüfstellung befindliche Kartenspalte richtig gelocht ist, dann befindet sich die in der Spalte vorhandene Lochung unmittelbar unter demjenigen Stift 14, welcher zur Prüftaste 10 gehört, die dem riehtigen Lochwert entspricht. Wenn daher diese Taste 10 gedrückt wird und den ihr zugeordneten Hebel 11 abwärts schwingt, dann wird durch den Hebel 11 der zugeordnete Fühlstift 14 entgegen der Wirkung der Feder 15 nach unten und durch das Loch in der Lochmatrize 141 hindurchgedrückt. Während dieses Vorgangs schwingt der Hebel 11 um die Gelenkstelle am Stift 12. Dabei drückt er die Universalschiene 16, welche auf einer Welle 17 sitzt, entgegen der Drehrichtung des LThrzeigers (im Sinne der Fig. 3) nach unten. «
Das eine Ende der Schiene 16 ist mit Armen i8fl und i86 verbunden, welche auf der Welle 17 drehbar sind. Der Arm i8a ist durch eine Stiftschlitzverbindung mit der einen Klinke 20 eines Hemmwerks verbunden, während der Arm 18* einen Stift 21 trägt, der in ein Loch 22 einer zweiten Hemmwerksklinke 23 eingreift, die lose auf die Welle 17 aufgesetzt ist. Eine Feder 24, welche mit der Klinke 23 verbunden ist, sucht diese Klinke im Drehsinn des Uhrzeigers (im Sinne der Fig. 3.) zu drehen und sie in Eingriff mit einem Zahn 25 der Hemmwerkszahnstange 26 zu halten, welch letztere einen Teil des Kartenwagens bildet.
Wenn die Universalschiene 16 nach unten gedruckt wird, dann erteilt sie den Armen i8" und 186 eine Drehung, welche im Sinne der Fig. 3 derjenigen des LThrzeigers entgegengesetzt ist, und veranlaßt den Arm i8a, die Klinke 20 in Eingriff mit einem Zahn 25 der Zahnstange 26 zu bringen, wodurch diese Stange festgestellt wird, während gleichzeitig der Arm iS6 die Klinke 23 von dem bis dahin von ihr erfaßten Zahn 25 abrückt.
Wenn die Klinke 23 ausgerückt wird, dann wird sie durch die Feder 24 im Sinne der Fig. 3 nach rechts gezogen, so daß ihre Spitze vor den nächsten Zahn 25 zu liegen kommt. Wenn dann die Taste 10 freigegeben wird, dann geht die Schiene 16 wieder hoch und dreht den Arm i8" in der Drehrichtung d.es Uhrzeigers, so daß die Halteklinke 20 aus der ν Verzahnung der Zahnstange 26 ausgerückt wird, während der Arm 186 sich von der Klinke 23 löst, so daß diese unter dem Einfluß der Feder 24 den nächsten Zahn 25 zu rfassen vermag, so daß die Zahnstange 26 iao sich nur um eine Zahnbreite nach links verschieben kann. Am Ende dieser Bewegungen
befinden sich die Teile wieder in der in Fig. 3 dargestellten Lage zueinander.
Die Kraft zur Bewegung der Zahnstange 26 nach links wird durch eine Federtrommel 28 geliefert, welche durch ein mit ihr verbundenes Zahnrad 29, das in Eingriff mit einer Verzahnung 30 auf der Unterseite der Zahnstange 26 steht, einen Zug auf die Zahnstange ausübt.
Die Schrittschaltung der Zahnstange 26 bewirkt, daß der Karten wagen je um die Breite einer Kartenspalte vorgeschaltet wird. Der Kartenwagen weist außer dem Hemmwerk einen rückwärtigen Anschlag 32 und einen vorderen Anschlag 33 auf, welche beide an der Zahnstange 26 sitzen. Die auf dem Hauptgestell 34 ruhende Karte T wird zwischen den beiden Anschlägen 32, 33 und zwischen den Seitenwänden 3,5 und 35' gehalten.
Die Karte befindet sich somit bei ihrer Bewegung in einer festen Führung. Wenn die Zahnstange 26 um einen Schritt vorrückt, dann nehmen die Anschläge 32, 33 an dieser Bewegung teil und verschieben die Karte um die Breite einer Spalte. Auf diese Weise veranlaßt die Prüfung eines richtig in der Spalte angebrachten Loches d„en Vorschub der Karte, bis die nächste Spalte unter die Reihe von Prüfstiften 14 gelangt.
Wenn eine Kartenspalte nicht richtig gelocht ist, dann vermag der Prüfstift 14, der von der dem richtigen Loch entsprechenden Prüftaste 10 betätigt wird, nicht nach unten' zu gehen, weil er auf Kartenmaterial trifft.
Der Hebel 11 vollführt dann eine Drehbewegung um den Kopf des in der Hochstellung verbliebenen Prüf Stiftes 14 und hebt den Stift 12 entgegen dem Druck seiner Feder 13 an. Wenn der Schieber 11 um das Kopfende des Stiftes 14 schwingt, dann reicht seine Abwärtsbewegung nicht hin, um die Universalschiene 16 so weit abwärts zu schwingen, als erforderlich ist, um die Klinke 23 aus der Verzahnung der Zahnstange 26 auszuheben.
Demgemäß wird auch die Zahnstange 26 nicht vorgerückt, und die Karte verharrt in Ruhe. Die Bedienungsperson kann die Karte dann von Hand herausnehmen oder die übliche Auslösetaste drücken, so daß die Karte in die Auswerfstellung gelangt.
Obwohl die Karten T von Hand einzeln in den Kartenwagen eingelegt und in die Prüfstellung gebracht werden können, "empfiehlt es sich deich, in an sich bekannter Weise hierfür eine selbsttätige Einrichtung vorzusehen. Von der Darstellung und Erläuterung einer solchen wird jedoch als nicht zum Wesen der Erfindung gehörig abgesehen (amerikanisches Patent 1 772 186).
So Nach der Darstellung der Fig. 1 und 2 ist zur Aufnahme eines Kartenstapels ein Behälter 36 vorgesehen, welchem die Karten einzeln an der Unterseite des- Kartenstapels durch einen Greifer 37 entnommen werden. Der Greifer 37 ist durch einen Arm 38 mit einer Zahnstange 39 verbunden, welche auf der der Bedienungsperson zugekehrten Seite der Maschine horizontal geführt ist.
Der Arm 38 trägt eine Handhabe 40, welche von der Bedienungsperson erfaßt werden kann, um die Zahnstange im Sinne der Fig. 1 und 3 nach links zu verschieben. Wenn das geschieht, dann wird durch den Greifer 37 die unterste Karte T des Stapels aus dem Behälter 36 herausgeschoben und gelangt zwisehen die Anschläge 32, 33. Bei ihref Linksiewegung dreht die Zahnstange 39 eine Federtrommel 42 (Fig. 1), deren Feder dadurch gespannt wird. Es erfolgt auch eine Drehung eines auf einer Ouerwelle 45 sitzenden Zahnrades 43, welches mit einem Kupplungsteil 44 verbunden ist. Der zweite zur Kupplung gehörige Teil 46 sitzt undrehbar, aber verschiebbar auf der Welle 45.
Die Kupplung 44, 46 ist für gewöhnlich gelöst, da der Kupplungsteil 46 unter der Einwirkung einer Feder 47 steht, welche ihn in der Fernstellung zum Kupplungsteil 44 zu halten sucht. Die Feder 47 greift an einen jochartig gestalteten Körper 48 an, welcher um einen Zapfen 49 drehbar ist und mit seinem oberen Ende durch Zapfen 50 mit dem Kupplungsteil 46 zusammenhängt. Auf dem Zapfen 49 sitzt auch ein Arm 52 mit einem Griffstück 53, welcher mit dem Jochkörper 48 durch eine Feder 54 verbunden ist.
Die Feder 54 ist kräftiger als die Feder 47, so daß die Feder 47 den Jochteil 48 und den Arm 52 als Ganzes um den Zapfen 49 dreht, solange der Arm 52 frei zu folgen vermag. Das ist bis zu einem gewissen Grade in der Rechtsstellung der Zahnstange 39 der Fall, weil dann der Arm 52 in eine Aussparung 56 auf der Unterseite der Zahnstange 39 einzutreten vermag. In dieser Stellung der Zahnstange hält daher die Feder 47 den Kupplungsteil 46 in der Fernstellung zum Kupplungsteil 44.
Wenn die Bedienungsperson die Zahnstange 39 nach links bewegt, dann tritt der Arm 52 aus der Aussparung 47 der Zahnstange 39 heraus und legt sich gegen die glatte untere Kante der Zahnstange 39, was zur Folge hat, daß die Zugkraft der Feder 47 dann durch die stärkere Feder 54 überwunden wird, so daß die Kupplungsteile 44 und 46 in Eingriff miteinander gelangen. Bei der Linksbewegung der Zahnstange 39, welche mit dem Vorschub einer Karte Hand in Hand geht, ist somit die Kupplung 44, 46 eingerückt und veranlaßt eine Drehung der Welle 45. Wenn die Zahnstange 39 ihren mit
einem Kartenvorschub verbundenen Arbeitshub beendigt hat, dann läßt die Bedienungsperson die Handhabe 40 los, und die Federtrommel 42 bewegt die Zahnstange zurück nach rechts. Die Zähne der Kupplungsteile 44 und 46 sind so gestaltet, daß sie eine Drehung der Welle 45 nur bei der Bewegung der Zahnstange 39 nach links verursachen, während sie bei einer Bewegung nach rechts wirkungslos aneinander vorbeigehen. Bei der Hinundherbewegung der Zahnstange 39 vollführt die Welle 45 daher nur eine Drehung in einem Drehsinn, nämlich mit Bezug auf die Darstellung der Fig. 1 und 2 in der Dreh-IS richtung des Uhrzeigers.
Auf der Welle 45 sitzt fest ein Zahnrad 58, welches in Eingriff steht mit der Verzahnung 30 auf der Unterseite der Hemmwerkszahnstange 26. Wenn der Kartengreifer 37 sich nach links bewegt, um eine Karte aus dem Behälter 36 herauszuschieben, dann veranlaßt die Zahnstange 39 in der vorstehend beschriebenen Weise eine Drehung der Welle 45 im Drehsinn des Uhrzeigers und führt dadurch eine Verschiebung der Hemmwerkszahnstange 26 nach rechts herbei. Am Ende dieser gegenläufigen Bewegung des Greifers und der Zahnstange 26 ist die Karte durch den Greifer so weit vorgeschoben, daß. sie sich zwischen den Anschlägen 32,33 des Kartenwagens befindet. Der Kartenwagen wird durch die Klinke 23 in seiner Rechtsstellung festgehalten, bei welcher sich die erste Kartenspalte am linken Kartenende unter der Reihe von Prüfstiften 14 befindet. Während der Drehung der Welle 45 im Drehsinn des Uhrzeigers (Fig. 3) wird die Feder der Federtrommel 28 gespannt, so daß sie die Kraft für die Schrittschaltung des Kartenwagens nach links zu liefern vermag, welche durch die Prüfarbeit überwacht wird. Wie eingangs erläutert \vurde, gehört zu den mit der Erfindung verfolgten Zwecken eine leicht erkennbare Markierung jeder überprüften Kartenspalte. Um eine solche Markierung herbeizuführen, ist die Maschine mit einer Zusatzeinrichtung versehen, wozu ein Gestellklotz 60 gehört, der durch Schrauben 61 am Maschinengestell 34 befestigt ist. Der Klotz 60 trägt zwei Farbbandspulen 62, 63, welche mit einem gewissen Abstand in der Horizontalrichtung seitlich nebeneinanderliegen. Zwischen den Spulen ist der Klotz 60 ausgespart und weist in der Aussparung Führungsrinnen 64 auf, welche fest mit dem Klotz 60 verbunden sind und Farbbandführungskörper 65 aufnehmen, die in den Führungsrinnen verschiebbar sind. Die Farbbandführung ist so angeordnet, daß durch sie ein Farbband R rechtwinklig zu der Richtung, in welcher es sich auf den Spulen bewegt, geführt werden kann. Die Farbbandführung verläuft zwischen Klötzen 140, 141 bis über das untere Ende der Kartenspalte, welche sich in der Prüfstellung befindet, wie dies aus Fig. 2 und 7 zu ersehen ist. Das Farbband befindet sich also am vorderen Ende der Führung 65 oberhalb des unteren Endes der Kartenspalte. Ein senkrecht beweglicher Kolben 67, der im Gestellklotz 60 gelagert ist, ragt mit seinem oberen Ende durch ein Loch in dem die Führungsrinnen 64 aufweisenden Körper und auch durch den Farbbandführungskörper 65 hindurch, um den letzteren für gewöhnlich gegen Ver-Schiebung innerhalb der Rinnen 64 zu sichern und ihn in fester Lage gegenüber dem Gestell 60 und den Klötzen 140, 141 zu halten. Auf den Kolben 67 ist eine Feder 68 aufgeschoben, durch welche er für gewöhnlich in seiner Hochstellung und damit in Eingriff mit der Farbbandführung 65 gehalten wird.
Das vordere Ende der Führung 65 weist ein Loch 70 auf, welches in einer Reihe mit den Prüf stiften 14 liegt und sich oberhalb des Teils des Farbbandes R befindet, welches über dem unteren Ende der in Prüfstellung befindlichen Kartenspalte vorbeigeht. Senkrecht über dem Loch 70 befindet sich ein Typenkolben 71, welcher in dem Klotz 140 senkredit verschiebbar ist. Der Typenkolben 71 trägt an seinem unteren Ende eine Type für den Druck der Prüfmarke. Nach der Darstellung der Zeichnung (Fig. 5) besitzt diese Type für den Druck der Prüfmarke eine V-förmige Gestalt. Der Typenkolben 71 liegt am linken Ende in der Reihe der Prüfstifte 14 (im Sinne der Fig. 7) und vermag somit in der Kartenspalte, welche sich in der Prüfstellung befindet, auf einem Teil derselben too unterhalb der Zählpunktstelle 9 seine Type zum Abdruck zu bringen. Er wird für gewöhnlich durch eine Feder 72 in der Hochstellung gehalten, wobei sein oberes Ende sich unterhalb eines Hebels 73 befindet. Der Hebel 73 sitzt drehbar an einem Winkelhebel 74 und ist mit dem Winkelhebel durch eine Feder 75 verbunden. Der Hebel 74 sitzt drehbar an demjenigen Ende der Welle 17, welches vom Hemmwerk abgewandt ist. Er ist mit der einen Seite der Schiene 16 verstiftet, so daß er sich zusammen mit dieser Schiene bewegt.
Wie bereits erläutert wurde, bewirkt das Anschlagen einer Prüftaste beim Vorhandensein eines derselben entsprechenden Loches in der überprüften Kartenspalte eine Abwärtsbewegung des Hebels 11, welche hinreicht, um die Universalschiene 16 so weit gegen den Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen iao (im Sinne der Fig.3 und 4), daß die Karte um die Breite einer Spalte vorgeschaltet wird.
Die Schwingbewegung der Universalschiene 16 veranlaßt durch den mit ihr verbundenen Hebel 74 eine Schwingung des Hebels 73, so daß dieser auf den Kopf des Typenkolbens S 71 drückt und dadurch einen Abdruck von dessen Type in der überprüften Kartenspalte herbeiführt. Diese Wirkung ist dadurch ermöglicht, daß die Feder 75 stärker ist als die Feder 72. Der Druck des Hebels 73. auf
ίο den Typenkolben 71 kann durch Einstellung einer Schraube 76 am Hebel /4 geregelt werden. Wenn bei der Abwärtsbewegung des Typenkolbens 71 dibser auf den Block 141 trifft, dann gibt die Feder 75 nach und ermöglicht den Hebeln 73 und 74, ihre Bewegung mit der Schiene 16 fortzusetzen, während der Typenkolben stehenbleibt.
Wenn der Typenkolben 71 abwärts bewegt wird, dann tritt er durch das Loch 70 in der Farbbandführung 65 hindurch und drückt das Farbband R gegen die Karte, so daß seine V-Type am unteren Ende der überprüften Kartenspalte zum Abdruck gelangt.
Wenn die Taste 10 freigegeben wird, dann geht der Hebel 11 wieder hoch, und die Schiene 16 dreht sich im Drehsinn des Uhrzeigers, so daß die Feder 72 den Typenkolben 71 wieder anzuheben vermag. Wenn das ge^i schieht, gelangt in der bereits beschriebenen Weise die nächste Kartenspalte in die Prüfstellung. Wenn diese Spalte nicht richtig gelocht ist, dann kann der Hebel 11 und die Universalschiene 16 nicht hinreichend weit nach unten geschwenkt werden, um eine Kartentransportbewegung oder einen Druckvorgang durch den Typenkolben Ji auszulösen.
Wenn eine Kartenspalte kein zu überprüfendes Loch enthalten soll, dann drückt die Bedienungsperson die Zwischenraumtaste 10-6*. Das hat zur Folge, daß der Winkelhebel 78 (Fig. 4) im Drehsinn des Uhrzeigers gedreht wird, wobei er durch einen Lenker
79 dem Hebel 74 und durch diesen auch der Universalschiene 16 eine Drehbewegung entgegen dem Drehsinn erteilt, so daß der Druck der Prüfmarke und die Kartenschaltung erfolgt.
Die Hemmwerkszahnstange 26 ist nach der Darstellung der Zeichnung (Fig. 2 und 6) in üblicher Weise mit einer sog. Springschiene
80 versehen, welche im Zusammenwirken mit einem zugehörigen Springmechanismus ermöglicht, daß Kartenspalten, welche nicht überprüft werden sollen, bei der Prüfung übersprungen werden. Durch Benutzung dieser Springschieneneinrichtung können daher gewisse Kartenspalten für die Prüfung ausgewählt und andere davon ausgeschlossen werden. Auf die Darstellung der zu einem solchen Springmechanismus gehörigen Einrichtung im einzelnen und auf dessen Beschreibung wird als nicht zum Wesen der Erfindung gehörig verzichtet (amerikanisches Patent 1426223).
Wenn die Prüfung einer Karte T beendigt ist, wird die Karte entfernt, und 'die Bedienungsperson erfaßt die Handhabe 40 und bewegt die Zahnstange 39 nach links, um die nächste Karte aus dem Behälter 36 zu entnehmen und dem Kartenwagen in der bereits erläuterten Weise zuzuführen. Wenn sich die Zahnstange 39 nach links bewegt, dann trifft ihr linkes Ende auf einen Anschlag 82 am Ende eines Ansatzes 83, welcher von einem Schlittenkörper 84 ausgeht und bewegt diesen Schlitten nach links entgegen dem Widerstand einer Feder 85. Der Schlitten 84 ist mit einem Hebel 87 durch eine Stiftschlitzverbindung' 86 gekuppelt, wobei der Hebel 87 frei drehbar auf die Welle der Farbbandspule 63 aufgesetzt ist und eine Klinke 88 trägt. Diese Klinke wird durch eine Feder 89 in x Eingriff mit einer Sperrverzahn.ung 90 eines Sperrades 91 gehalten, welches fest auf die Welle der Farbbandspule 63 aufgesetzt ist. Wenn der Schlitten 84 sich nach links bewegt, dann dreht er den Hebel 87 im Drehsinn des Uhrzeigers (Fig. 4), wobei die Klinke 88 wirkungslos über die Zähne des Sperrades 91 hinweggleitet. Wenn die Zahnstange 39 nach rechts in ihre ■ Ausgangsstellung zurückkehrt und den Schlitten 84 freigibt, dann bewegt die Feder 85 den Schlitten nach rechts, wobei der Hebel 87 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers gedreht wird, so daß die Klinke 88 die Scheibe 91 und durch diese die Farbbandspule 63 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers dreht Das Farbband R wird auf diese Weise um eine kleine Strecke von der Farbbandspule 62 ab- und auf die Spule 63 aufgewickelt, und zwar jedesmal, wenn eine neue Karte in den Kartenwagen eingelegt wird.
Eine Sperrklinke 93 wird durch eine Feder 94 in Eingriff mit der Sperrverzahnung 90 gehalten und verhindert die rückläufige Drehung der Spule 63, wenn die Klinke 88 im Drehsinn des Uhrzeigers' gedreht wird.
Wenn das Farbband völlig von der Spule 62 ab- und auf die Spule 63 aufgewickelt ist, dann drückt die Bedienungsperson einen Knopf 95 einer Stange 96 entgegen der auf den Knopf wirkenden Feder 97 und bringt dadurch Anschlagflächen 98 und 98" der Stange in Eingriff mit den Enden der Klinken 88 und 93, wodurch die Klinken aus der Verzahnung des Sperrades 91 ausgehoben werden. Die Bedienungsperson dreht dann die Handhabe 99 an der Spule 62, um das Farbband wieder auf die letztere aufzuwickeln. Wenn das Farbband wieder völlig
auf die Spule 62 aufgewickelt ist, dann wird der Knopf 95 losgelassen, und die Klinken 88 und 93 greifen wieder in die Sperrverzahnung 90 ein.
Am Gestell 60 ist ein Deckel 100 für die Farbbandführung 65 und ihren Träger 64 angelenkt. Um die Farbbandführung 65 zu entfernen, wird der Deckel in die in Fig. 5 dargestellte Lage geklappt und die Farbbandführung aus den Rinnen des Führungskörpers 64 herausgezogen, wobei der Kopf des Kolbens 67 nach unten gedruckt wird, so daß er die Farbbandführung freigibt. Das Farbband R kann dann bequem in die Führung 65
t5 eingezogen werden. Darauf wird die Farbbandführung in die Rinnen des Führungskörpers 64 wieder eingeschoben, und in Betriebslage tritt der Kolben 67 dann in das Loch der Farbbandführung wieder ein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Prüfen von Lochkarten mit Markierungseinrichtung für
    geprüfte Karten, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungseinrichtung unter «5 dem Einfluß des Prüfvorganges (z. B. Anschlagen einer Prüftaste 10) für jede durch den Prüfvorgang als richtig gelocht festgestellte Kartenspalte in Wirkung tritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit unter Steuerung durch die Prüforgane stehender Einrichtung zur schrittweisen Kartenschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß Organe der Kartentransporteinrichtung (z. B. Universalschiene 16 des Kartentransporthemmwerks) bei ihrem Wirksamwerden die Markierungseinrichtung betätigen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit einer Reihe von den Zählpunktstellen der Karten zugeordneten Prüfstiften, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierungsorgan (Typenkolben 74) in Richtung der Prüfstiftreihe an einem Ende derselben angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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