DE4236746C1 - Vorrichtung zur Fixierung von Tennislinien aus Kunststoff in Tennisaschenplätzen - Google Patents

Vorrichtung zur Fixierung von Tennislinien aus Kunststoff in Tennisaschenplätzen

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DE4236746C1
DE4236746C1 DE19924236746 DE4236746A DE4236746C1 DE 4236746 C1 DE4236746 C1 DE 4236746C1 DE 19924236746 DE19924236746 DE 19924236746 DE 4236746 A DE4236746 A DE 4236746A DE 4236746 C1 DE4236746 C1 DE 4236746C1
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Horst Zoelzer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C19/00Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
    • A63C19/06Apparatus for setting-out or dividing courts
    • A63C19/065Line markings, e.g. tapes; Methods therefor

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fixierung von Tennislinien aus Kunststoff in Tennisaschenplätzen, bestehend aus einem bodenseitig befestigbaren Anker, an dem die im Querschnitt U-förmige Tennislinie mit zum Boden weisenden und in diesen eindrückbaren Schenkeln festlegbar ist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 31 27 554 bekannt. Im Stand der Technik sind Tennislinien aus Kunststoff bekannt, die im wesentlichen U-förmig profiliert sind und mit ihren freien Schenkelenden voraus in das Boden­ material von Tennisaschenplätzen eingedrückt oder einge­ walzt werden. Um einen ausreichenden Widerhalt zu bilden, weisen die Tennisplatzlinien an ihren Schenkein in Längs­ richtung der Linie verlaufende Rippen auf. Desweiteren können die Linien mit quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Schlitzen oder dergleichen versehen sein.
Im Stand der Technik ist es üblich, solche Tennislinien mit ihren Enden im Tennisplatzmaterial zu verankern, indem eine Ankerhülse in das Bodenmaterial eingeschlagen wird und nachfolgend die Tennislinie über diese Ankerhülse gelegt wird. Nachfolgend wird dann ein etwa L-förmiger Bodenanker durch einen Querschlitz der Linie in die Ankerhülse eingeschlagen, so daß das eine Ende der Linie festgelegt ist. Am anderen Ende der Linie wird wiederum eine Ankerhülse in den Boden eingetrieben und die Tennislinie lagerichtig angeordnet und mittels einer speziellen Spannvorrichtung, die in einen Quer­ schlitz der Linie eingreift auf Vorspannung gehalten und gestrafft. In einen entsprechenden infolge der Straffung über der Ankerhülse befindlichen Schlitz der Tennislinie wird dann ein weiterer L-förmiger Boden­ anker eingetrieben, so daß die Linie festgelegt ist.
Obwohl sich diese Ausbildung im Stand der Technik an sich bewährt hat, ist daran nachteilig, daß die Fest­ legung der Linie nur stufenweise im entsprechenden Abstand der Querschlitze erfolgen kann. Zudem ist die Anordnung und Befestigung der Teile aneinander relativ aufwendig.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gattungsgemäßer Art zu schaffen, mittels derer das Verlegen von Tennislinien vereinfacht ist und mittels derer ein stufenloses Spannen und Festlegen der Linie erfolgen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß der Anker aus einer Ankerschiene mit einer U-förmigen Aufnahmerinne für die Tennislinie und/oder mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt besteht, die mit von der Bodenfläche des Tennisplatzes weggerichteten Schenkeln parallel zum Tennislinienverlauf nahe deren Enden in den Boden versenkt einpreßbar ist, daß an der Basis der Ankerschiene zwischen den Rinnenschenkeln ein Sperrelement gehaltert oder befestigt ist, welches sich an den Innenflächen der Schenkel der eingesteckten Tennislinie abstützt, die mit zur Basis der Ankerschiene weisenden freien Schenkelenden zwischen die Schenkel der Ankerschiene eingesetzt ist und mit den Außenflächen der Schenkel an den Innenflächen der Rinnenschenkel der Ankerschiene sich abstützt, wobei das Sperrelement eine Längsverschiebung der Tennislinie durch an deren Ende aufgebrachte Zugkräfte zuläßt, in Gegenrichtung aber die Relativbewegung der Tennisplatzlinie zur Ankerschiene sperrt.
Durch diese Anordnung ist es möglich, die Tennislinie in äußerst einfacher Weise im Bodenmaterial eines Tennis­ aschenplatzes zu verankern, indem zunächst die Ankerschiene in das Bodenmaterial eingedrückt und am Boden befestigt wird, wobei an beiden Endbereichen der Tennislinie entsprechende Ankerschienen in lagerichtiger Anordnung angeordnet und in den Boden eingebracht und daran befestigt werden können. Nachfolgend kann an dem einen Endpunkt der Tennislinie die Tennislinie in die Ankerschiene eingedrückt werden, wobei durch das Sperrelement die Schenkel der Tennislinie an die Schenkel der Ankerschiene gepreßt werden, so daß ein sicherer Sitz gewährleistet ist. Am anderen Ende der Tennislinie kann ebenfalls die Tennislinie in die entsprechende Ankerschiene eingedrückt werden. Mittels einer üblichen Spannvorrichtung kann dann an dem einen Endpunkt der Linie eine Zugkraft auf die Linie ausgeübt werden, so daß die Linie gestrafft und gespannt wird. Dabei kann die Tennislinie stufenlos durch die entsprechende Ankerschiene hindurchgezogen werden, da das Sperrelement in Zugrichtung nicht sperrend wirkt, sondern nur entgegen der Zugkraft die Sperrwirkung entfaltet. Selbstverständlich sind die beiden an den Tennislinienenden angeordneten Ankerschienen in entgegen­ gesetzter Ausrichtung zueinander gerichtet, so daß beim endseitigen Aufbringen der Zugkräfte das am entgegen­ liegenden Ende der Tennislinie angreifende Sperrelement der Ankerschiene die Tennislinie festhält, während das Ende der Tennislinie, welches mit der Spannvorrichtung beaufschlagt ist, durch die Ankerschiene hindurchgezogen werden kann. Nach endgültiger Spannung der Tennislinie kann die Spannvorrichtung entfernt werden und die Tennis­ linie verbleibt in der gespannten Lage. Anschließend kann die Tennislinie wie üblicherweise in das Boden­ material des Tennisaschenplatzes eingedrückt oder einge­ walzt werden. Das Ende, welches mit der Spannvorrichtung durch die entsprechende Ankerschiene gezogen worden ist, kann mittels eines geeigneten Werkzeuges (Säge oder Messer) auf das gewünschte Maß abgelängt werden.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist nicht nur der Verlegeaufwand verringert, sondern es ist eine stufenlose und sehr sichere Ausrichtung und Fixierung der Tennislinien ermöglicht.
Ein bevorzugte Ausbildung wird darin gesehen, daß die Ankerschiene eine geringere Schenkelhöhe aufweist als die Tennislinie.
Hierdurch ist sichergestellt, daß die Randkanten der Schenkel der Ankerschiene, die üblicher Weise aus metallischem Werkstoff, insbesondere Stahl besteht, nicht über die Fluchtfläche des Tennisplatzes vorsteht, so daß hier keine Verletzungsgefahr besteht.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung der Vorrichtung, wobei die Tennislinie außenseitig auf den Schenkel vorragende Längsrippen aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Ankerschiene nach Art eines C-Profils zueinander gerichtet auslaufen und daß diese abgebogenen Enden jeweils eine der Längs­ rippen der Tennislinie in Montage-Soll-Lage übergreifend angeordnet sind.
Durch diese Ausbildung ist sichergestellt, daß die Tennislinie nicht aus der Ankerschiene herauswandern kann, da die Tennislinie von den abgebogenen Schenkelenden der Ankerschiene, die die Längsrippen der Tennislinie übergreifen, in der Soll-Lage gehalten ist, aber dennoch längsverschieblich zum Zwecke des Spannens bleibt.
Bevorzugt ist ferner vorgesehen, daß die Tennislinien innenseitig der Schenkel Längsrippen aufweisen, an denen sich das Sperrelement abstützt.
Eine weiterhin bevorzugte Ausbildung besteht darin, daß das Sperrelement in Montagelage in Draufsicht V-förmig oder U-förmig ausgebildet ist, wobei die freien Schenkelenden einen Bewegungsspalt zwischen sich und den Schenkein der Ankerschiene belassen und die Schenkel im wesentlichen quer zur Ankerschienenlängserstreckung gerichtet sind.
Dabei sind die freien Enden des V-förmigen oder U-förmigen Sperrelementes jeweils zum benachbarten Ende der Tennislinie gerichtet. Die Sperrelemente an den beiden Enden der Schiene sind so zueinander ausgerichtet, daß ihre Schenkelenden zu entgegengesetzten Seiten verlaufen.
Besonders bevorzugt ist ferner vorgesehen, daß die Schenkelenden des Sperrelementes mit der Innenwandung der Schenkel der Ankerschiene einen spitzen Winkel einschließen.
Um das Eindrücken der Ankerschiene in das Aschenmaterial des Tennisplatzes zu erleichtern, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Ankerschiene, vorzugsweise deren Basis, gelocht oder geschlitzt ist.
Zur Befestigung der Ankerschiene am Tennisplatzmaterial ist zu dem vorzugsweise vorgesehen, daß die Ankerschiene mittels eines sie durchgreifenden Ankerstabes, der in den Boden eintreibbar ist, im Boden des Ascheplatzes versenkt mittelbar oder unmittelbar befestigbar ist, wobei am Kopf des Ankerstabes eine Halterplatte, insbesondere eine Federplatte angeordnet insbesondere verrastet ist, die sich in der Eintreiblage an der Basis der Ankerschiene außerhalb des Durchgangspfades der Tennislinie abstützt.
Anstelle der unmittelbaren Befestigung der Ankerschiene ist es auch möglich und bevorzugt vorgesehen, daß am gleichgerichtet zum Ende der Tennislinie verlaufenden Ende der Ankerschiene eine Lasche angelenkt ist, deren Gelenkachse quer zur Ankerschiene und parallel zur Basis derselben verläuft und die eine von dem Ankerstab durchgreifbare Lochung aufweist, durch die der Ankerstab zum Zwecke der Befestigung der Ankerschiene am Boden greift.
Bei dieser Ausführungsform ergibt sich der besondere Vorteil, daß die Ankerschiene gegenüber dem bodenseitig befestigten Laschenteil schwenkbeweglich ist.
Die Lasche ist in der Montage-Soll-Lage an dem Endbereich der Ankerschiene befestigt, der der Tennislinie entgegen­ gerichtet ist bzw. an dem auch das Ende der Tennislinie angeordnet ist. Hierdurch ist es möglich, daß sich ins­ besondere in der Winterzeit, wenn der Tennisplatzboden gefroren ist, sich die Ankerschiene samt Linie bewegen kann, so daß die Linie nicht insgesamt unter Spannung gewölbt wird, wie dies im Stand der Technik üblich ist und welche Wölbung nur schwer oder gar nicht reversibel ist, sondern die Linie einschließlich der Ankerschiene kann sich unter Frosteinwirkung aus dem Aschenmaterial des Tennisplatzes hervorheben. Diese Bewegung ist bei der Platzinbetriebnahme nach Ende der Frostperiode sehr einfach durch Walzen oder Eindrücken zu beseitigen, also reversibel.
Besonders bevorzugt ist ferner vorgesehen, daß die Lochung der Lasche als parallel zu deren Gelenkachse verlaufendes Langloch ausgebildet ist.
Hierdurch ist die Lageausrichtung und Bewegungsmöglichkeit relativ zu dem in den Tennisplatzboden eingetriebenen Bodenanker ermöglicht.
Insbesondere ist vorteilhafter Weise vorgesehen, daß das Sperrelement aus federndem Material, insbesondere Federstahl besteht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 Eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Draufsicht;
Fig. 2 desgleichen in Seitenansicht, teilweise geschnitten;
Fig. 3 desgleichen im Schnitt III-III der Fig. 2 gesehen.
Die Vorrichtung zur Fixierung einer Tennislinie 1 aus Kunststoff in Tennisaschenplätzen besteht aus einem nachstehend noch näher beschrieben bodenseitig befestigbaren und in den Boden eintreibbaren Anker, an welchem die im Querschnitt U-förmige Tennislinie mit zum Boden weisenden (in der Fig. 2 nach unten) und in diesen eindrückbaren Schenkeln festlegbar ist.
Der Anker besteht aus einer Ankerschiene 2 mit einer U-förmigen Aufnahmerinne für die Tennislinie 1, die im Ausführungsbeispiel durch eine insgesamt im Querschnitt U-förmige Ankerschiene 2 gebildet ist. Diese Ankerschiene 2 ist mit von der Bodenfläche des Tennisplatzes weggerichteten Schenkeln 3 (inFig. 2 und 3 nach oben weisen) parallel zum Längsverlauf der Tennislinie 1 nahe den beiden Enden der Tennislinie 1 in den Boden versenkt einpreßbar. An der Basis 4 der Ankerschiene 2 ist zwischen den Schenkeln 3 ein Sperrelement 5 befestigt, welches sich an den Innen­ flächen der Schenkel 6 der eingesteckten Tennislinie 1 abstützt (wie insbesondere aus Fig. 1 und 3 ersichtlich). Die Tennislinie 1 ist mit zur Basis 4 der Ankerschiene weisenden freien Schenkelenden zwischen die Schenkel 3 der Ankerschiene 2 eingesetzt und stützt sich mit den Außenflächen der Schenkel 6 an den innen­ flächen der Rinnenschenkel 3 der Ankerschiene 2 ab. Das Sperrelement 5 läßt eine Längsverschiebung der Tennislinie 1 durch an deren Ende bei 7 aufgebrachte Zugkräfte zu, während in Gegenrichtung die Relativ­ bewegung der Tennisplatzlinie 1 zur Ankerschiene 2 durch das Sperrelement 5 gesperrt ist.
Die Tennislinie 1 weist außenseitig auf den Schenkeln 3 vorragende Längsrippen 8 auf. Diese Längsrippen dienen dem verbesserten Halt der Tennisplatzlinie im Material des Tennisplatzes. Zum Zwecke der Verbesserung der Halterung an der Ankerschiene 2 sind die Schenkel 3 der Ankerschiene nach Art eines C-Profils zueinander gerichtet, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich. Die abgebogenen, zueinander weisenden Enden übergreifen jeweils die der Basis der Tennislinie 1 am weitesten angenäherte Längsrippe 8 in der Montage-Soll-Lage, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich. Hierdurch wird eine zusätzliche Längsführung und Halterung der Tennis­ linie 1 in der Ankerschiene 2 erreicht.
Zusätzlich können die Tennislinien 1 auch innenseitig der Schenkel 6 Längsrippen aufweisen, an denen sich das Sperrelement 5 abstützt. Im Ausführungsbespiel ist das Sperrelement 5 in Draufsicht in der Montage-Lage etwa U-förmig ausgebildet, wobei die freien Schenkel­ enden 9 ein Bewegungsspalt zwischen sich und den Schenkeln 3 der Ankerschiene 2 belassen. Die Schenkel des U-förmigen Sperrelementes 5 sind im wesentlichen quer zur Ankerschienenlängserstreckung gerichtet. Die Schenkelenden 9 des Sperrelementes 5 schließen im Ausführungsbeispiel mit der Innenwandung der Schenkel 3 einen spitzen Winkel ein. Hierdurch ist in einfacher Weise gewährleistet, daß die Tennisplatzlinie in Richtung des Pfeiles 10 unbehindert durch das Sperrelement 5 durch die Ankerschiene 2 gezogen werden kann, während entgegen der Zugrichtung 10 die Enden 9 des Sperrelementes 5 sperrend am Material der Schenkel 6 der Tennislinie angreifen und diese gegen die Schenkel 3 der Ankerschiene 2 pressen, so daß die Lage gesichert ist.
Die Ankerschiene 2 ist vornehmlich im Bereich der Basis 4 gelocht bzw. geschlitzt, damit beim Eindrücken in das Aschenmaterial des Tennisplatzes ein Eintreten von Aschenmaterial in diesem Bereich möglich ist.
Am gleichgerichtet zum Ende der Tennislinie 1 verlaufenden Ende der Ankerschiene ist eine Lasche 11 bei 12 angelenkt, deren Gelenkachse parallel zur Basis 4 der Ankerschiene 2 und quer zum Längsverlauf der Anker­ schiene 2 gerichtet ist. In der Zeichnung gemäß Fig. 1 verläuft die Gelenkachse von oben nach unten, während in Fig. 2 die Gelenkachse die Zeichnungsebene von vorn nach hinten durchsticht.
Die Lasche 11 ist durch eine ebene Blechplatte gebildet, die an die Ankerschiene mittels eines Scharniers angelenkt ist. Die Lasche weist eine von einem Ankerstab 13 durchgreifbare Lochung 14 auf, durch die der Ankerstab 13 zum Zwecke der mittelbaren Befestigung der Ankerschiene 2 in das Bodenmaterial eintreibar ist. Der Ankerstab ist als profilierter Eisenstab ausgebildet, wobei auf dem Kopf des Ankerstabes eine Federplatte 14 aufgerastet ist, die sich in der Eintreiblage, wie dies insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, an der Lasche außerhalb des Durchgangspfades der Tennislinie 1 abstützt. Der Kopf des Ankerstabes 13 kann so weit über die obere Ebene der Lasche vorragen, daß der Freiweg für die Basis der Tennislinie 1 nicht behindert ist.
Die Lochung 14 der Lasche 11 ist als parallel zur deren Gelenkachse verlaufendes Langloch ausgebildet, um auch hier eine Ausrichtmöglichkeit zu erreichen. Das Sperrelement 5 ist vorzugsweise aus Federstahl gebildet. Die Lasche 11 weist eine wesentlich größere Breitenerstreckung auf als der Abmessung der Ankerschiene 2 entspricht, so daß hierdurch noch eine bessere Verankerung im Aschenmaterial des Tennisplatzes erreicht ist. Nur beispielsweise sind folgende Abmessungen angegeben. Die Ankerschiene kann eine Breite von 40 mm und eine Länge von 100 mm aufweisen. Die Lasche kann als quadratische flache Platte der Abmessung 80 mm mit gerundeten Kanten ausgebildet sein. Zur Bildung des Gelenkes 12 kann an die Lasche ein Lappen angeformt sein, der durch einen Schlitz in der Basis der Anker­ schiene 2 greift und zur Lasche hin umgebogen ist, so daß hierdurch eine Scharnierausbildung zum Zwecke der gelenkigen Anbindung geschaffen ist.

Claims (11)

1. Vorrichtung zur Fixierung von Tennislinien aus Kunst­ stoff in Tennisaschenplätzen, bestehend aus einem bodenseitig befestigbaren Anker, an dem die im Querschnitt U-förmige Tennislinie mit zum Boden weisenden und in diesen eindrückbaren Schenkeln fest­ legbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker aus einer Ankerschiene (2) mit einer U-förmigen Auf­ nahmerinne für die Tennislinie (1) und/oder im wesentlichen U-förmigem Querschnitt besteht, die mit von der Bodenfläche des Tennisplatzes weggerichteten Schenkeln (3) parallel zum Tennis­ linienverlauf nahe deren Enden in den Boden versenkt einpreßbar ist, daß an der Basis (4) der Ankerschiene (2) zwischen den Schenkeln (3) ein Sperrelement (5) gehaltert oder befestigt ist, welches sich an den Innenflächen der Schenkel (6) der eingesteckten Tennislinie (1) abstützt, die mit zur Basis (4) der Ankerschiene (2) weisenden freien Schenkelenden zwischen die Schenkel (3) der Ankerschiene (2) eingesetzt ist und mit den Außenflächen der Schenkel (6) an den Innenflächen der Schenkel (3) der Anker­ schiene (2) sich abstützt, wobei das Sperrelement (5) eine Längsverschiebung der Tennislinie (1) durch an deren Ende aufgebrachte Zugkräfte zuläßt, in Gegen­ richtung aber die Relativbewegung der Tennisplatzlinie (1) zur Ankerschiene (2) sperrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerschiene (2) eine geringere Schenkel­ höhe aufweist als die Tennislinie (1).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Tennis­ linie (1) außenseitig auf den Schenkeln vorragende Längsrippen (8) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3) der Ankerschiene (2) nach Art eines C-Profils zueinander gerichtet auslaufen und daß diese abgebogenen Enden jeweils eine der Längs­ rippen (8) der Tennislinie (1) in Montage-Soll-Lage übergreifend angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tennislinie (1) innenseitig der Schenkel (6) Längsrippen aufweist, an denen sich das Sperrelement (5) abstützt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (5) in Montagelage in Draufsicht V-förmig oder U-förmig ausgebildet ist, wobei die freien Schenkelenden (9) einen Bewegungsspalt zwischen sich und den Schenkeln (3) der Ankerschiene (2) belassen und die Schenkel im wesentlichen quer zur Ankerschienenlängserstreckung gerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelenden (9) des Sperr­ elementes (5) mit der Innenwandung der Schenkel (3) der Ankerschiene (2) einen spitzen Winkel einschließen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerschiene (2), vorzugsweise deren Basis, gelocht oder geschlitzt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerschiene (2) mittels eines sie durchgreifenden Ankerstabes (13), der in den Boden eintreibbar ist, im Boden des Ascheplatzes versenkt mittelbar oder unmittelbar befestigbar ist, wobei am Kopf des Ankerstabes (13) eine Halteplatte (14), insbesondere eine Federplatte angeordnet insbesondere verrastet ist, die sich in der Eintreib­ lage an der Basis (4) der Ankerschiene (2) auserhalb des Durchgangspfades der Tennislinie (1) abstützt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am gleichgerichtet zum Ende der Tennislinie (1) verlaufenden Ende der Anker­ schiene (2) eine Lasche (11) angelenkt ist, deren Gelenkachse quer zur Ankerschiene (2) und parallel zur Basis (4) derselben verläuft und die eine von dem Ankerstab (13) durchgreifbare Lochung aufweist, durch die der Ankerstab (13) zum Zwecke der Befestigung der Ankerschiene (2) am Boden greift.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochung (15) der Lasche (11) als parallel zu deren Gelenkachse verlaufendes Langloch ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (5) aus federndem Material, insbesondere Federstahl besteht.
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