DE422607C - Seilpostanlage - Google Patents

Seilpostanlage

Info

Publication number
DE422607C
DE422607C DEF55669D DEF0055669D DE422607C DE 422607 C DE422607 C DE 422607C DE F55669 D DEF55669 D DE F55669D DE F0055669 D DEF0055669 D DE F0055669D DE 422607 C DE422607 C DE 422607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
receiving
mail system
gripper
optional operation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF55669D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEF55669D priority Critical patent/DE422607C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE422607C publication Critical patent/DE422607C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

Landscapes

  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Seilpostanlage. Es sind bekannt, bei welchen zwecks Durchfüh:ung eines wählweisen Betriebes die am Wagen befestigten mechanischen Schalteinrichtungen, welche dazu dienen, auf der angeordneten Entlade- bzw-Empfangs_t--ile Vorrichtungen zu beeinflussen, durch welche das Ent- bzw. Beladen des Wagens beispielsweise durch öffnen und Schi. ßen eins Greifers er:olgt, durch elektrisch g--steuerte Einrichtungen ersetzt werden. Liese b k-:nnten Einrichtungen sind bisher so durchgeb:lda worden, daß die den Creifer o. dgl. tragendzn Wagen eine einstellbare, stets unter Splnnung stehende Scl=a:teinrichtung aufweisen, welche ihrerseits kurz vor dem Durchlaufen der von dem Wagen zu bestimmenden Station, eine in diese eingebaute elektrische Schaltvorrichtung beeinflußt, durch welche die zum Ent- bzw. Beladen vorgesehenen mechanischen Einrichtungen in und außer Wirksamkeit gesetzt werden. Weiter ist es auch nicht mehr neu, von den Sendestellen aus vermittc-ls elektrischer StromzulAtungen die vorerwähnten Schalteinrichtungen der Entlade- bzw. Empfangsstation unmittelbar zu bediznen.
  • L iz vorerwähnte n bekann'en Eimichtungen haben den Nachteil, daß längs der Gleisführung eine unter Spannung stehende Stromleitung vorhanden und der Wagen mit einer komplizierten, beim Durchfahren der Sendestelle einstellbaren Schaltvorrichtung ausgerüstet sein muß; das letztere gilt auch für die Empfangsstellen, auf welcher d:e£b--rführung der das Ent- und Beladen des Wagens bewirkenden Vorrichtung aus der Ruhe- in die Arbcits-t--Ilung durch die vorerwähnte SCh.-.ltvorrichtung unter Einwirkung auf eine besondere, in die Station eingebaute Schaltvorrichtung herbeigeführt wird.
  • Bei der an zweiter Stelle genannten Einrichtung bekannter Art kommt allerdings die von dem. Wagen getragene und stets unter Spannung stehende elektrische Schaltvorrichtung in Fortfall; dafür ist es aber erforderlich, um von den verschiedenen Sendestellen aus die verschiednen Empfangsste:lan auf Empfang einstellen zu können, ein umfangreiches und in seiner Schaltung nicht einfaches Leitungsntz zu verlegen.
  • Zweck der vor-iegenden Erfindung ist es nun, eine Seilpostanlage zu schaffen, bei welcher die einwandfreie Durchführung eines wahlweisen Betriebes m:t d.-n e:nf-chsten technischen Hilfsmitteln erre:cht wird. Es wird erfindungsgemäß der auf dem Seilpostsystein laufende Greiferwagen als Elektromagnet ausgebildet bzw. mit einem solchen ausgerüstet, dessen Wicklungsenden mit auf dem Gehäuse angeordneten, auf eine beliebige Empfangsstelle einstellbaren Kontaktschienen verbunden sind, welche letztere beim Durchfahren der Empfangsstelle fest angeordnete, unter Spannung stehende Kontakte berühren, so daß der Elektromagnet unter Strom gesetzt und das Anziehen des Magnetkernes bewirkt wird, der seinerse-ts die das Transportgut festhaltende Vorrichtung öffnet, um durch e'_ne Fed°rk-aft nach dem Aufhören d--r Stromwirkung in diz Schließlage zurückgeführt zu werden, welche auch eine Überführung des Magnetkerns in seine Ruhelage b2ivirkt.
  • Auf dir Zeichnung ist eine Seapostanlage der vorgezeichneten Art in einem Ausführungsbeisp'-el veranschaul=cht. Es zeigt: Abb. i das Prinzip d-r Anordnung einer solchen Seilpos:anlage, Abb. 2 eine Darstellung des Greiferwagens, Abb.3 ci-, Sci.enans:cht d:sselben, Abb. ¢ und 5 das Prinzip bzw. die Einstellung des Greiferwagens.
  • Die Greiferwagen 1, 2 usw., welche durch ein endloses odar aus einzelnen Stücken bestehendes, über Seilrollen c laufendes Seil a gezogen werden, werden durch zwei einander gcgenüber:icgende Rollen r1 in einem Doppelgleis b geführt. Jeder Wagen dient zur Aufnahme eines Elektromagneten e bzw. -. ist selbst als ein so_cher ausgebildet.
  • Cie Empfangssta:on besteht aus zwei (bzwmehreren dann hin_ereinandergeschal:eten) Kontak.fede.n m, . und m2 (Abb. 1, :1 und 5), an welcher die Plus= bzw. Minusleitung einer Schwachstrombatterie oder eines Starkstromnetzes angeschlossen ist. Die Stellung der einzelnen im Kreis angeordneten Kontaktfedern ml und m2 (Abb. q. und 5) kennzeichnet die einzelnen Empfangsstationen. An dzr Sendestation befinden sich die Kontaktfedern ml und m. in der gleichen Stellung wie an der dazugehörenden Empfangssta:ion, so daß z. B. ein Zettel, der in die Tasche g der Sendestation i eingelegt wird (Abb. i), von dem Greiferwagen i mitgenommen und an der dazugehörenden Empfangsstation i wider abgl-worfen wird.
  • An dem Greiferm,-gneten e (Abb. a und 3) befindet sich beisp_elsweise ob--n zwei Ösen y, an welchen das Seil durch Seilhaken z befestigt wird. Der Magnet kann aber auch durch (nicht gezeichnete) Klammern direkt an ein durchg--h--ndes endloses Seil befestigt werden. Lie am Mantel des Magneten e isoliert angebrachten Schleifflächen l (Abb. .l und 5) erhalten ihre Verbindung mit der Spule des Elektromagneten durch die an beiden Seiten desselben drehbar angeordneten Stellringe n und 13. Jeder Stellring besitzt nun einen fest angebrachten Kontaktnocken i i, welcher immer nur mit einer der Schleifflächen L in Verbindung steht, so daß durch Drehen der Stellringe n und 13 jede der einzelnen Schleifflächen L mit dem- Anfarg bzw. dem Ende der Spule in Verbindung gebracht werden kann. Es fließt also der Strom, sobald die Stellringe tt und 13 so eingestellt sind, daß die an dieser Station befindliche Kontaktfeder in, die zugeordnete Schleiffläche 1, desgleichen die an der gleichen Station bzfindliche Kontaktfeder mz di.- zugeordnete berühren, von der Kontaktfeder in, über die Schleiffläche 1 durch den Stellring 13 zur Spule des Magn--ten e, durch diese zum Stellring n, üb,-r die Schleiffläche 1 zur Kontaktfeder m_,, so daß dzr Stromkreis geschlossen ist und djr Kern f (Abb. z) des Magneten e angczcgen wird. Dadurch ist der Hebel g in seine punkJerte Lage gebracht und das dünne Seil h angezogen worden. Lieses Se:l /t läuft über eine kleine Rolle i, die gleichfalls an dem Magnetkörper befestigt ist. Unterhalb der Ro:le i grei.t das Seil h an den Gre:ferhcbel k an, so daß beim Anziehen des Seiles /t die Backen 12, die aus Cummi bestchcn können, geöffnet werden und das von diesen festgeha:tene Gut h--runterfallen und in einem Trichter o (Abb. i) aufgefangen werden kann. -Abb 5 zeigt, daß durch verschiedene Einstellungen der StAlringe 13 und n bzw. durch verschiedene Ste_lungen der Kontaktfedern ml und ttt, sich eine Anzahl von Stationen bedienen -lasszn. Diese Anzahl errechnet sich, wenn A die Anzahl der Stationen bedeutet und B die Anzahl der Schleifflächen ist, aus der Formel: Haben die Schleifflächen L die Kontaktfedern ml und m, verlassen, so wird der Stromkreis unterbrochen, und es werden die Greiferhebel k bzw. der Magnetkern f durch die Federkräfte p in die ursprüngliche Lage zurückgebracht.
  • Es kann aber auch eine Mitnahmestation bzw. Sendestation direkt h:n:er der Empfangsstation angebracht sein, so daß, nachdem die Greiferhebel k geöffnet sind und der Zettel abgefallen ist, beim Schließen der Greiferhebel k bäw. der Greiferbacken 1 2 die mitzunehmenden Zettel von diesen aufgegriffen und mitgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPR1i CHE: i. Seilpostanl.- ge mit wahlweisem Betrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Schienen geführte Transportwagen mit einem die Halte- und Tragvorrichtung für das Transportgut bedienenden Elektromagneten ausgerüstet bzw. selbst als solcher ausgebildet ist. z. Sei:postanlage mit wahlweisem Betrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Magnetgehäuse (e) iso:i rte Scrl2iffächen (1) vorgeseh_ns'nd, durch welche mittels an den Stirnseiten des l@Iagnetgchäuses (e) angeordneter und mit den Enden der Magnetspule verbundener einstellbürer Kontj.ktringe (n, 13) die letztere beim Durchfahren einer Empfangs-bzw. Sendestelle durch unter Spannung stehende Kontakte (ml, m ) an die Stromzuführungs:ciung angesch:cssen wird.
DEF55669D Seilpostanlage Expired DE422607C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF55669D DE422607C (de) Seilpostanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF55669D DE422607C (de) Seilpostanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE422607C true DE422607C (de) 1925-12-09

Family

ID=7107744

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF55669D Expired DE422607C (de) Seilpostanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE422607C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117045B (de) * 1956-08-06 1961-11-09 Licentia Gmbh Elektromechanische Vorrichtung zum Betaetigen der Abwerfer von vorher bestimmbaren Abwurfstellen in Foerderanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117045B (de) * 1956-08-06 1961-11-09 Licentia Gmbh Elektromechanische Vorrichtung zum Betaetigen der Abwerfer von vorher bestimmbaren Abwurfstellen in Foerderanlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2652187C2 (de) Transportvorrichtung
DE3319928A1 (de) Magnetgreifer
DE874516C (de) Elektromagnet mit zwei Spulen
DE422607C (de) Seilpostanlage
DE2554046C2 (de) Transportvorrichtung
DE532887C (de) Anordnung zur Vermeidung von Rundfunkstoerungen an schleichend arbeitenden, den Strom bei kleinem Kontaktabstand ohne Lichtbogenbildung abschaltenden elektrischen Schaltern
AT20809B (de) Ausrückvorrichtung für Druckpressen.
DE427089C (de) Vorrichtung zum schnellen Geradelegen und seitlichen Ausrichten von Bogen auf dem Anlegetisch einer Druckmaschine o. dgl.
DE386419C (de) Polarisiertes Gleichstrom-Rueckstromrelais
DE608145C (de) Mit Wechselstrom zu betreibender Magnetisierungsapparat
DE661665C (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Ausrichten von Zigaretten u. dgl.
DE4328171A1 (de) Magnetgreifer
DE420347C (de) Magnetische Ausblasvorrichtung fuer elektrische Funken
DE160837C (de)
DE292570C (de)
DE897066C (de) Elektrisches Eisenbahnspiel mit drei voneinander isolierten, zwei Stromkreise bildenden Schienen
DE691780C (de) Steuerung von Elektromotoren mittels elektromagnetischer Schuetze, die durch Nockenschalthebel einer gemeinsamen, handbetaetigten Schaltwalze gesteuert werden
DE441494C (de) Foerderband mit wahlfreier Verteilung der Sendungen
DE490906C (de) Selbsttaetiger elektromagnetischer Batterieanschlussschalter
DE354581C (de) Einrichtung zum funkenlosen Abschalten eines induktiven Widerstandes
DE103008C (de)
DE367222C (de) Elektromagnetischer Schalter fuer polrichtigen Anschluss von Wechselstrom-Gleichstrom-Einankerumformern an eine Batterie oder ein Gleichstromnetz
DE153671C (de)
DE198314C (de)
DE101512C (de)