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Einrichtung zum funkenlosen Abschalten eines induktiven Widerstandes.
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum funikenlosen Abschalten eines iinduktiven
Widerstands nach Patent 3.46633.
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Die vx>rlie,-,en#,de Erfindung bezweckt, eine Einrichtung dieser Art
zu schaffen, die sich vor dem Geggenstand des Häuptpatents in erster Linie durch
eine noch einfachere Bedienungs-,velse und eine dementsprechend große Betrie;bissicherheit
auszeichnet.
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Auf der Zeichnung jist ein Ausführungsbeispiel ides Erfindungsgegensimniches
sche-#nätischdaugestellt.
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Der abzuschaltende induktive Widerstand A, der z. B.
durch idie um einen Eisenkern gewundene Wicklung eines Magneten gebildet wird, ist
mit der durch zwei Schaltklötze b" und b' begrenzten Unterbrechungsstelk ein-es
selbsttätigen Schalters B und mit ,der Magnetwicklung d- eines von Hand einschaltbaren
Schalters D in Reihe geschaltet. Die Magnetwicklung d' ist dazu bestimmt,
iden eingeschalteten Schalter D entgegen der Wirkungeiner 7ugfeder
d2 so lange in sein-er Einschaltstelliung festzuhalten, als der Widerstand
A von einem Strom durchflosisen wird; sie ist aber nicht imstande, den. Schalter
D
,in die Einschaltstellung Überzuführen. Der Schalter D ist-mit zwei
Strom.#chlußstül<-ken d' und dil versehen. Steht der Schalter in seiner Einschültstellung,
so überbrückt das Stromschlußstück ds eine durch zwei Stromschlußklötzie
d5 und 0 begrenzte Unterbreohungsstelle einer einen HilfswIderstand
G enthaltenden Leitung cl, die an den #induktiven Widerstand A und
die mit diesem hintereinander geschaltete Magnetwicklung d-t in ParalleIschaltung-
angeschlossen ist, während das Stvornschllußstück d' eine Unterlbrechungsstelle
einer Leitung E überbrückt, die an die Pole einer den induktiven Widerstand
speisenden Gleichstromquelle angeschlossen ist und die Mag-netwicklung b3 des bereits
erwähnten selbsttätigen Schalters B-enthält. Der Schalter B ist mit einer der I##gnetw:Icklung
bs entgegenwirkenden. Druckfedier b- versehen und besitzt außer einem zum
Überbrücken der Unterbrechungsstell, e b', b' des Hauptstromkreises,
bestimmten Striomschlußstück bli zwei weitere Stromschlußstücke b' und
b7, die dazu diiienen, beim Offtien des Hauptstromkrelses durch den Schalter
B je eine Unterbrechungsstelle zweier Leitungen F und G =Überbrücken. Die
Leitung F, welche ,die durch das Stromschlußstück b" Überbrückbaxe UhterIbrechungsstelle
enthält und mitdem einen, Ende an den positiven Pol der Stromquelle, mit dem anderen
an den Schaltklotz bl-,des Schalters B angeschlossen ist, enthält einen Hilfiswiderstand
fl-; ein zweiter Hürfswiderstand e Iiegt im Zuge der Leitung G, welche
die durch das Stromschlußstück b7 Überbrück-bare, Unterbrechungs-.stelle
g2, g8 enthält und mit ihrem einen Ende an den negativen Pol der Stromquelle,
nüt idem anderen an das dem #inclulktiven Wider-6tand A äbge-#vargdte Ende
der iMägnetwicklung d' des Schalters D angeschlossen ist.
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Im Zuge der Leitung G Iiegteußerder bereits erwähnten noch
eine zweite durch zwei Schaltklötze g4 und g5 begrenzte Unterbrechungsstelle,
id#k durch das Stromsohllußstück hl eines ffir zwei Schältstellungen eingerichteten,
von Band, tinschaltbaren Schalters H überbrückt werden kann. Der Schalter H besitzt
eine im HauptstromIkreis liegende Wicklung h' und eine durch zwei Scheltklötze k3
und h' b menzte Un-berl)rechungsstelle, dlie mit (der 'AL%-,net#,vicklung
&
dees Schalters D, dem induktiven Widerstand A und der
Unterbrechungsstelle b", b'
des Schalters B in Reffie
geschaltet sind. Die MagnetwicIdung h' dient dazu, den Schalter H. entgegender Wirkung
-einer 7jut,-,feder h15 so lange in derjenigen Schaltstellung festzuhalten, bei
welcher die Untelibrechungsstelle h3., h' durch das Stromschlußstück hl überbrückt
ist,bis :der den induktiven. "Widerstand A und die 2#fagmetwicklung h 2 enthaltende
Hauptstromkreis stromlos geworden ist.
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Für die beiden von Hand einschaltb-aren Schalter D und H ist
ein gemeinsaner Steuerhebel J vorgeseih#n, der für idTei Stellungen eingerichtet
und mit den "beweglichen Teilen rIer Schalter D und H so ver,bundren. --ist,
daß beim Übergang des Steuerhebels 1 aus -seiner auf der Zeichnung mit I
bezeichneten mittleren Stellung in die eine seiner beiden auf der Zeichnung unt
II und, III bezeichneten Grenzstellungen der eine und beim Übergang in die andere
Grenzstellung der andere Schalter unter Spannung id-er zugehörigen Zugfe-der in
die Einschaltstellung -übergeht. Eine an alein %Steuerhebel J -angeordnete Blattfeder
ilsorgt -dafiir, daß der #Steuerhebel, J, sofialder losgelassen wird, stets in seine
mittlere,Stellung I ;zurückkehrt.
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Bei der Erläuterung der Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung
soll von, (der gezeichneten Stellung ausgegangen werden, bei der alle Teile der
Einrichtung, insbesonidere also auch der inütiktive. Widerstand A,
stromlos
sind und "der Steuerhebel 1 sich. in seiner mittleren Stellung I befindet.
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Soll nun der induktive Widerstand A eingeschaltet werden, so
wird- der Steuerhebel J
in die Stellung II umgelegt und darauf losgelas,sen,
so daß er unter der Wirkung der Blattfeider il in die eStellung I zurückkehrt. Dabei
gelangt der Schalter H in diejenige Schaltsitellung, bei der das Stromschlußstück
hl- die Unterfbirechungsstelle h3 ' h- im
HauptIstromkreis übeTbrückt
Es fließt nun ein Strom durch den, Hajuptstromkreis +, h2, h-'j V-i h'-j
&, A, bli br, b', -, der den induktiven Widerstand
A speist und .die Magnetwialdungen g d' . u nd. hl erregt. Die Magnetwicklung
hl ist so bemessen, daß gie den angehobenen Schälter H auch nath der Rückkehr
des -Steuerhebels J in seine mit I bezeichnete mittlere Stellung in der die
Unterbrechungsstelle hs hl übebrückenden Einschaltstellung festhält; dagegen verniag
die Magnetwicklung d' nicht iden Schalter D in seine Einschaltstellung
zu beiwegen, da hierzu der Widerstand, des magnetischen Kreises des in -der Ausschaltstellung
befindlichen Schalters D
zu groß iGt.
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Soll nun- der indulktive -Widerstand A abgeschaltet werden,
-so wird der Steuerhebel J
in #he Stellung Ill unigeleg-t und- losgelassen.
Hielbei gelangt der Schalter D in die Einschaltstellung, in welcher Jas Stromschlußstück
d3 die Untetbrechungststelle d5; d' überb!Püdl-,t, Lind, gleichzeitig
durch da;s Stroin-ischlußstück d4;die die Magnetwicklung bs des selbsttätigen Schalters
B enthaltende Leitung E geschlossen wird. Durch die Über-I>r,üolai-n--,der
Unterbrechwigsstelle d5, 0 wird deT Hilfswiderstand C parallel
zum induktiven Widerstwd A und der diesem vorgeschalteten 3#lagnet%vioklu-ng
d- gesdialtet, und inifolge der Erregung der 1##gnetwicIdung b' wir-J-Jer
Schalter B entgegen ider Wirkung der sich zusammendrüd#:enden Feder bl ausgeschaltet"wäbeidas
Str-o-mscM.uß:stück b5 von den Schaltklötzen bl, b2 abgehoben wird.
Gleichzeitig überbrücken die Stromschlußstücke b6 und bl die zugehöriren, in:den
Leitungen F und, G vorgesehenen Unteilbrechungsstellen f2,
f' und g?, g3 und bereiten damit die Einschaltung dier Hilfswider--;stände
fl und. e vor.
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Infolge der Unterlbrechungdes Hauptstrünikreises idurchden Schalter
B wird, der induktive Widerstand A von der Stromquelle abgeschaltet; es tritt:aber
trotzdem anderUnterb,rechungsstelle bl, b2 kein, Funke auf, weil der beim
Unterbrechen entstehende Intdulctionsstrom in dem Kreis A, cl, C,
d62 d-9, dli, C', dl-i A einen geschlossenen Weg vorfindet.
Solangeder Induktionsstrom, der den induktiven, Widerstand A in demselben
Sinn durchfließt wie vorher der Hauptstrorn, noch eine merkliche;Stürfke besitzt,
wird, der Schalter D
,durch die Magopetwicklung d' in deT Einschaltstellung
gehalten.
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Im Augenblick ider Unterbrechung des Hauptstromkreilses durch den
Schalter B -#erliert auch die Magginetwicklung h' ihren Strom, ,so daß-derSchalter
H unterder Wirkung,der Zugfeder h5 in seine aus der Zeichnung ersichtliche,Stellung,zurÜckkehrt.
Dabei überbrückt das #Stronischlußstück h' die einzige im Zuge der Leitung
G noch, offene Unterbrec:hungsstelle, gl, g15i so daß nun im StromkreiS +,
F, fl, f2, bßi fs, A, d', G, gl,
hl, gl, G,
9 li, g', Vj g', G, E, -
eine kurze Zeit lang ein Stnom fließt, der im induktivien Widerstand A
im
enügeggengesetzten Sinn wie ;der Induktions-strom. und der diesem voilhergehende
Hafuptstrorn verläuft. Die in dem Eiswkeni des induktiven Wilderstandes
A etwa noch vorhandene -Magnetisierung, einschließlich der Remanenz wird
dadurch mit Sicherheit vernichtet.
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Sobald in der -bisher geschilderten Weise -der I-nduktdon--,str#xn
in idem Stromkreis A, cl,
C, d', d', d', c1,
d, A abgeklungen und die Remanenz im induktiven Widerstand
A vernichtet ist, !kehrt der durch die Magnetw:icklung d' nicht mehr
gehaltene Schalter D unter el
der Wirkung der Zugfeder d'
in setIne ausder Zeichnung ersichtliche Ausschalts#teljung, zurüd<. Dadurch wird
die den Hilifswiderstand, C
enthaltende Leitung & unte#birochen, anderseits
wird iclie Leitung E mit,der Magnetwicl#-lung b' stromlos, so daß
auch der selbsttätige Schaltler B unter der Wirkung der Druckfeder b4 wieder in
die aus der Zeichnung ersicht-Hche Stellung #mt#rüökloeh#rt. Damit sind ,auch die
Hüfsw-iderstände F und gl von der Stromquelle und %dein induJdiven Widerstand
A abgeschultet, und die Einrichtung ist vonneuem zuT Benutzung bereit.
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Die ehn-gangs erwähnte einfache Bedienunggisweise und dadurch bedingte
große Betriebssicherheit beruht auf dem Umstande, daß ,sich mit der vorliegenden
Einrichtung besonders g gut eine Schaltvorrichitun 9 J, i' Vera binden läßt,
die unter Ausscl#luß jieder fehlethaften Bedienungsmögliehikeit zunächst Tnittels
einer Schafterbewegung den induktiven Widerstand A und darauf mittels einer
zweiten Schialterteewegiung- die Magnetwicklung bl des selbsttätigen Schalters B
an die zugehörige Stromquelle anzItischlielIen gestattet.
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Ein weiterer Vorzug der vorstehend erläuterten Einrichtung besteht
darin, daß die An-schlußpunkte der,den Enbi-n-a#,-neti,siemingsstrom,zuführenden
Leitungen F und G durch ,die Schaltklötze b" und h4 gebildet werden, so daß
nur die Enden des induktiven Wilderstandes zugänglich zu selin brauchen, während
ein dDitter Anschluß in der Mitte des induktiven Widerstandes entbehrlich #st.
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Diie Anordnung zweier hintereinadder schaltbarer Hilfswiderstände
f' und gl- statt nur eines der-zrbigen Widerstandes bietet schließlichden'Vorteil
'. d-aß Kurzsthlüsse rüber die Leitungen F und G mit Sicherheit auch
dann we-lin ausnahmsweise einmal zwidschen b' und b', b2
oäer zwischen h' und h3, h4 ein Ausschaltfunke stehenbleibt.