DE201559C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201559C
DE201559C DENDAT201559D DE201559DA DE201559C DE 201559 C DE201559 C DE 201559C DE NDAT201559 D DENDAT201559 D DE NDAT201559D DE 201559D A DE201559D A DE 201559DA DE 201559 C DE201559 C DE 201559C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
magnet
current
circuit
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT201559D
Other languages
English (en)
Publication of DE201559C publication Critical patent/DE201559C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/2472Electromagnetic mechanisms with rotatable armatures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

Siae
©maufoft
ο ι ύ
C" C)O J-
iy&L S
7 γ
Xsn,.
•λ. beä
ΜΟΛΧΙΟΛ
O
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201559 KLASSE 21 c. GRUPPE
in BERLIN.
Einschaltung verhindert wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung für Maximalausschalter, .. welche verhindert, daß der Schalter geschlossen werden kann, wenn noch in dem zugehörigen Stromkreis Überlastung herrscht.
Vorrichtungen, die diesen Zweck erfüllen, sind bereits bekannt. Es wird nämlich parallel zu den Unterbrechungskontakten ein mit dem Hauptstromkreis in Reihe geschalteter
ι ο Sperrmagnet angeordnet, dessen Erregerwicklung hohen Widerstand besitzt. . .
Dagegen wird gemäß der Erfindung die Spule des Sperrmagneten parallel zu dem äußeren Widerstände des Hauptstromkreises geschaltet. Aus dieser Anordnung ergibt sich eine größere Empfindlichkeit der Sperrvorrichtung; sie kann also der Auslösestromstärke des Maximalschalters leicht angepaßt werden. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Sperrmagneten und einer Kontaktvorrichtung, welche mit dem zu schützenden Schalter bzw. Stromkreis derart gekuppelt sind, daß beim Versuch, den Schalter einzuschalten, letzterer,-bevor die Einschaltung bewerkstelligt ist, die Kontaktvorrichtung schließt, wodurch bei Überschreitung einer bestimmten Stromstärke, welche durch zu geringen äußeren Widerstand hervorgerufen wird, der Sperrmagnet eine Weiterbewegung des .Schalters unmöglich macht.
Beiliegende Zeichnungen stellen den Erfindungsgegenstand dar, und zwar zeigt Fig. 1 bis 3 den Schalter in Verbindung mit der Kontakt- und Sperrvorrichtung, welche ihren Strom durch eine besondere Batterie erhält, in verschiedenen Stellungen. Fig. 4 und 5 zeigen zwei verschiedene Schaltungsarten, durch welche die.Sperrvorrichtung ihren Strom durch geeignete Abzweigung von der Dynamomaschine erhält.
Der Schalter a, welcher im eingeschalteten Zustande durch das Stromschlußstück δ die Kontakte c des bei d vor Überlastung zu schützenden Hauptstromkreises e verbindet, ist mit einer Sperrnase f versehen, in welche der durch eine Feder g zurückgezogene Anker h eines Sperrmagneten i eingreift, wenn mittels einer mit dem Schalter α verbundenen Hilfskontaktvorrichtung k beim Anheben des Schalters α die Kontakte / eines mit dem Sperrmagneten i verbundenen Nebenstromkreises m geschlossen sind. Dieser Nebenstromkreis m steht mit dem Hauptstromkreis e derart in Verbindung, daß der vor Überlastung zu schützende Teil d des Haupt-Stromkreises gleichfalls im Nebenstromkreis eingeschaltet ist. Letzterer kann seinen Strom zur Erregung des Sperrmagneten i nach Verbindung der Kontakte I durch die Hilfskontaktvorrichtung k entweder durch eine eingeschaltete Batterie η (Fig. 1 bis 3) oder unmittelbar von der den Hauptstromkreis e speisenden Dynamomaschine. 0 (Fig. 4 und 5) erhalten. Um im letzteren Falle für den Sperr-

Claims (3)

magneten i eine nicht zu hohe Klemmenspannung zu erhalten, ist ein parallel zur Maschine ο geschalteter Widerstand p angeordnet, von dem die zum Sperrmagneten i führende Nebenstromleitung m von einer geeigneten Stelle abgezweigt ist. Damit der Widerstand ft nicht ständig vom Strom durchflossen wird, ist die Kontaktvorrichtung I in diesem Fall doppelt ausgebildet. Um die Empfindlichkeit ίο des Sperrmagneten zu steigern, bildet man zweckmäßig einen Teil des Widerstandes ft als Teilwicklung des Sperrmagneten i aus, und zwar derart, daß der erste Teil q dieser Teilwicklung mit der übrigen Wicklung r des Magneten gleichlaufend, der Rest s der Teilwicklung aber zu dieser umgekehrt gewickelt ist. Die Wicklung r zweigt" zwischen den beiden Teilwicklungen q und s ab. Bei Wechselstromanlagen kann der Strom des Nebenstromkreises auch von einem kleinen Hilfstransformator gebildet werden. Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: . Bei der Schließbewegung des Schalters wird zunächst durch die Hilfskontaktvorrichtung k der Nebenstromkreis m geschlossen (Fig. 1), so daß jetzt ein Strom durch den äußeren Widerstand d und die Wicklung des Magneten i fließen kann. Der Sperranker h wird also, wenn der Widerstand im äußeren Stromkreis unter den zulässigen Wert gesunken ist, entgegen der Wirkung der Feder g angezogen. Bei der in der Fig. 5 dargestellten Wicklung des Magneten ist die Beeinflussung des Magneten bei Überlastung des Hauptstromkreises eine schnellere. Denn die in verschiedenem Richtungssinne gewickelten Spulen q und s, die sich beim Stromdurchfluß in ihren Wirkungen bei einer bestimmten äußeren Widerstandsgröße aufheben, vergrößern bzw. vermindern diese ihre Wirkung auf den Magneten i,'wenn der äußere Widerstand sich verringert, wodurch zugleich eine Stromzunahme in der Spule r stattfindet. Die größeren Wirkungen der Spulen q und r und die verminderte Wirkung der diesen Spulen entgegenarbeitenden Spule s summieren sich daher zu einer Gesamtwirkung, die größer ist als beim Fehlen der Spule s (Fig. 4). Infolge des Anziehens des Sperrankers h, der sich vor die Sperrnase f des Schalters a legt, ist es nicht möglich, den Schalter weiterzubewegen. Ein Kontaktschluß in dem überlasteten Hauptstromkreis kann also nicht stattfinden. Erst wenn der äußere Widerstand die notwendige Größe erreicht hat, so daß nunmehr der Einfluß der Feder g auf den Anker h größer ist als die Wirkung des Elektromagneten ν kann nach Freigabe der Sperrnase / der Schalter α bei gleichzeitiger Unterbrechung des Nebenstromkreises so weit gehoben werden, daß das Stromschlußstück δ die Kontakte c verbindet und damit den Hauptstromkreis schließt. Die Unterbrechung des Nebenstromkreises ist deshalb von Bedeutung, weil dadurch verhindert wird, daß nach · Einschaltung des Hauptstromkreises Strom durch den Widerstand des Nebenstromkreises ständig verzehrt wird. 70 Patent-A.ist Sprüche:
1. Maximalausschalter, der durch einen unter dem Einfluß des äußeren Widerstandes des Hauptstromkreises stehenden Sperrmagneten zeitweise an der. Einschaltung verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der an eine geeignete Stromquelle angeschlossene Sperrmagnet im Nebenschluß zum äußeren Widerstand des Hauptstromkreises liegt und mit einer nur während eines Teiles des Einschaltweges durch den Schalter geschlossenen Kontaktvorrichtung derart in Verbindung steht, daß die Sperrung des Schalters nur bewirkt wird, wenn
' der äußere Widerstand des Hauptstromkreises einen solchen Wert annimmt, daß bei Schließung des Schalters die Auslösestromstärke des Schalters erreicht oder überschritten würde.
2. Maximalausschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Erregung des Sperrmagneten (i) notwendige Strom dadurch von der Dynamomaschine abgeleitet wird, daß der Neben-Stromkreis (m) von einem parallel zum Hauptstromkreis geschalteten Widerstand, Drosselspule oder Hilfstransformator (f) abgezweigt ist.
3. Mäximalausschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrmagnet (i) mit noch zwei Zusatzwicklungen (q, s) versehen ist, von denen die eine im entgegengesetzten Sinne, die andere im gleichen Sinne wie die Hauptmagnetwicklung (r) gewickelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201559D Active DE201559C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201559C true DE201559C (de)

Family

ID=464109

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT201559D Active DE201559C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201559C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE201559C (de)
DE2856316A1 (de) Elektronisches ausloesesystem, insbesondere fuer fehlerstromschutzschalter
DE711309C (de) Anordnung zur Dauerladung von Pufferbatterien
DE638426C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der von Gleichrichteranlagen mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken abgegebenen Gleichspannung
DE1960472C2 (de) Leistungssteuerkreis
DE670514C (de) Anordnung zur Speisung von Sammelschienen
CH157449A (de) Schnellwirkender Überstromschalter.
DE722417C (de) Anordnung zum Abschalten induktiver Stromkreise
DE429422C (de) Elektrisch bzw. elektromagnetisch gesperrtes Beschleunigungsrelais
EP0042997B1 (de) Schaltungsanordnung zum Speisen eines elektromagnetischen Relais
DE1250916B (de)
DE270072C (de)
DE559084C (de) Schnell wirkender UEberstromschalter
AT165253B (de)
AT150149B (de) Querfeldmaschine mit selbsttätig aussetzender Fremderregung.
DE909475C (de) Einrichtung zur Erregung von Synchronmaschinen aus dem Drehstromnetz
DE446874C (de) UEberstromschnellschalter
DE490906C (de) Selbsttaetiger elektromagnetischer Batterieanschlussschalter
DE637241C (de) Differentialschutzanordnung fuer parallele Leitungsstrecken
DE856172C (de) Differentialschutz fuer Stromrichter
DE577158C (de) Phasenwaehlanordnung fuer Dreiphasen-Schutzsysteme
DE937602C (de) Umformer
DE640913C (de) Schutzanordnung zum schnellen selektiven Anzeigen von Impedanzaenderungen auf elektrischen Leitungen oder zum schnellen Abschalten fehlerhafter elektrischer Leitungen
AT111671B (de) Einrichtung zum Abschalten von Röntgenapparaten bei unzulässiger Steigerung der Stromstärke.
DE714270C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Umschalten eines Stromrichters beim Wechsel der Energierichtung