DE201559C - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/24—Electromagnetic mechanisms
- H01H71/2472—Electromagnetic mechanisms with rotatable armatures
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Description
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ΜΟΛΧΙΟΛ O |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201559 KLASSE 21 c. GRUPPE
in BERLIN.
Einschaltung verhindert wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung für Maximalausschalter, .. welche
verhindert, daß der Schalter geschlossen werden kann, wenn noch in dem zugehörigen
Stromkreis Überlastung herrscht.
Vorrichtungen, die diesen Zweck erfüllen, sind bereits bekannt. Es wird nämlich parallel
zu den Unterbrechungskontakten ein mit dem Hauptstromkreis in Reihe geschalteter
ι ο Sperrmagnet angeordnet, dessen Erregerwicklung
hohen Widerstand besitzt. . .
Dagegen wird gemäß der Erfindung die Spule des Sperrmagneten parallel zu dem äußeren
Widerstände des Hauptstromkreises geschaltet. Aus dieser Anordnung ergibt sich
eine größere Empfindlichkeit der Sperrvorrichtung; sie kann also der Auslösestromstärke
des Maximalschalters leicht angepaßt werden. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus
einem Sperrmagneten und einer Kontaktvorrichtung, welche mit dem zu schützenden Schalter bzw. Stromkreis derart gekuppelt sind,
daß beim Versuch, den Schalter einzuschalten, letzterer,-bevor die Einschaltung bewerkstelligt
ist, die Kontaktvorrichtung schließt, wodurch bei Überschreitung einer bestimmten Stromstärke,
welche durch zu geringen äußeren Widerstand hervorgerufen wird, der Sperrmagnet eine Weiterbewegung des .Schalters
unmöglich macht.
Beiliegende Zeichnungen stellen den Erfindungsgegenstand dar, und zwar zeigt Fig. 1
bis 3 den Schalter in Verbindung mit der Kontakt- und Sperrvorrichtung, welche ihren
Strom durch eine besondere Batterie erhält, in verschiedenen Stellungen. Fig. 4 und 5
zeigen zwei verschiedene Schaltungsarten, durch welche die.Sperrvorrichtung ihren Strom durch
geeignete Abzweigung von der Dynamomaschine erhält.
Der Schalter a, welcher im eingeschalteten Zustande durch das Stromschlußstück δ die
Kontakte c des bei d vor Überlastung zu schützenden Hauptstromkreises e verbindet,
ist mit einer Sperrnase f versehen, in welche der durch eine Feder g zurückgezogene Anker
h eines Sperrmagneten i eingreift, wenn mittels einer mit dem Schalter α verbundenen
Hilfskontaktvorrichtung k beim Anheben des Schalters α die Kontakte / eines mit dem
Sperrmagneten i verbundenen Nebenstromkreises m geschlossen sind. Dieser Nebenstromkreis
m steht mit dem Hauptstromkreis e derart in Verbindung, daß der vor
Überlastung zu schützende Teil d des Haupt-Stromkreises gleichfalls im Nebenstromkreis
eingeschaltet ist. Letzterer kann seinen Strom zur Erregung des Sperrmagneten i nach Verbindung
der Kontakte I durch die Hilfskontaktvorrichtung k entweder durch eine eingeschaltete
Batterie η (Fig. 1 bis 3) oder unmittelbar von der den Hauptstromkreis e speisenden
Dynamomaschine. 0 (Fig. 4 und 5) erhalten. Um im letzteren Falle für den Sperr-
Claims (3)
1. Maximalausschalter, der durch einen unter dem Einfluß des äußeren Widerstandes
des Hauptstromkreises stehenden Sperrmagneten zeitweise an der. Einschaltung
verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der an eine geeignete Stromquelle
angeschlossene Sperrmagnet im Nebenschluß zum äußeren Widerstand des Hauptstromkreises
liegt und mit einer nur während eines Teiles des Einschaltweges durch den Schalter geschlossenen Kontaktvorrichtung
derart in Verbindung steht, daß die Sperrung des Schalters nur bewirkt wird, wenn
' der äußere Widerstand des Hauptstromkreises einen solchen Wert annimmt, daß
bei Schließung des Schalters die Auslösestromstärke des Schalters erreicht oder überschritten würde.
2. Maximalausschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der für die
Erregung des Sperrmagneten (i) notwendige Strom dadurch von der Dynamomaschine
abgeleitet wird, daß der Neben-Stromkreis (m) von einem parallel zum Hauptstromkreis geschalteten Widerstand,
Drosselspule oder Hilfstransformator (f) abgezweigt ist.
3. Mäximalausschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrmagnet (i) mit noch zwei Zusatzwicklungen
(q, s) versehen ist, von denen die eine im entgegengesetzten Sinne, die andere im
gleichen Sinne wie die Hauptmagnetwicklung (r) gewickelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201559C true DE201559C (de) |
Family
ID=464109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201559D Active DE201559C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201559C (de) |
-
0
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