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Selbsttätige Regel-oder Schaltvorrichtmng für elektrisehe Zugbeleuchtungs-oder ähnliche Anlagen.
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sich der Magnet aus zwei hufeisenförmigen Magneten zusammen, die gemeinsame Nord-und Südpolschuhe 6 aufweisen. Eine Einschnürung 7 befindet sich in der Mitte eines jeden Polsehuhes, damit der Kraftfluss durch das Ankereisen 1 hindurehtritt. Der Motor läuft mit einer Geschwindigkeit, die nahezu in Übereinstimmung mit der Klemmenspannung schwankt. Ähnliche Ergebnisse lassen sich mit Feldelektromagneten erzielen, die so gewickelt sind, dass die Erregung eine magnetische Übersättigung erzeugt.
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Joch 9 besteht.
Abwechselnde Lamellen dieses Joches stehen in Eingriff mit den entsprechenden Lamellen von Magnetschenkeln 10, die in Polschuhen 11 (s. Fig. 6) endigen. Die Feldwicklung 12 ist auf dem
Joch 9 untergebracht und lässt sich zwecks Überprüfung oder Erneuerung einfach dadurch abnehmen, dass die Bolzen 13 entfernt werden. Die Magnetschenkel 10 sind in einen nichtmagnetischen Kern, der beispielsweise aus Gesehützbronze besteht, eingegossen. Dieser Kern ist entsprechend der Schenkel- gestalt geformt. Auf diese Weise ergibt sich ein Ring 14, dessen Fläche die Stirnseiten der Polschuhe 11 enthält (s. Fig. 5).
Das Joch 9 kann entfernt werden, selbst durch einen ungeschulten Arbeiter, ohne dass dadurch die Lage der Polsehuhe 11 beeinflusst wird. Die Polschuhe sind etwas schief ausgeführt, wie aus den Figuren ersichtlich ist. Der Magnet 5 und der Ring 14 sind bei 15 etwas abgeflacht, um die
Unterbringung der Wicklung 12 zu erleichtern. Da es nicht ratsam ist, den Magneten J zu bohren, werden die Magnete 5 und 8 von einer Gehäusewand 16 auf folgende Art getragen und zusammengehalten : der Magnet 5 ist bei 17 und 19 ausgespart, um in Vorsprüngen 18 und 20 der Wand 16 des Gehäuses und des
Ringes 14 eingreifen zu können. Die gegenüberliegende Fläche des Ringes 14 ist bei 21 ausgespart, die mit einem Vorsprung 22 eines Abschlussringes 23 zum Eingriff kommen kann.
Der Absehlussring 23, der Ring 14 und die Wand 16 sind mit Bohrungen versehen, damit lange unmagnetische Bolzen 24, die durch den Magnetblock 5 an den Ausnehmungen 25 hindurehtreten, durch die Bohrungen geführt werden können.
Da die Lochungen in dem Ring 14 über einen Teil ihrer Länge (s. Fig. 2) mit Gewinde versehen sind. so ist nur notwendig, den Bolzen 24 in den Ring einzuschrauben, um den ganzen magnetischen Aufbau in sicherer Weise mit der Wand 16 zu verhinden. Der Abschlussring 23 kann dann in seiner Lage durch Muttern 26 gesichert werden, die vorteilhaft auf federnden Unterlegscheiben 27 ruhen. Der Abschlussring 23 trägt ein Kugellager 28 für die Ankerwelle 29. Des weiteren einen Bürstenhalter 30 für den Kommutator 4. Zu diesem Zweck ist ein Tragstern 31 vorgesehen, der auf den seitliehen Verlängerungsarmen 32 ruht. Das Lager und der Bürstenhalter sind somit abhehmbar, ohne dass die Magneten 5 und 8 gestört werden. Kommutator, Lager und Bürstenhalter sind durch einen Deckel 33 eingekapselt.
An dem dem Lager 28 gegenüberliegenden Ende ist die Motorwelle 29 lösbar mit einer Steuerwelle : 34 verbunden. Das Ende der Welle 29 geht in einen hohlen Kopf 35 über, in dessen Inneren sich in der Querrichtung ein Zapfen 36 erstreckt. Dieser greift in einen geschlitzten und etwas angelförmigen Kopf : 37 der Welle 34 ein. Der Kopf 37 kann sich in dem Innern des hohlen Kopfes 35 frei bewegen. Eine Druck-
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den Wellen 29 und 34 für einen erleichterten Zusammenbau, wobei eine genaue Zentrierung des Ankers unnötig ist.
Auf der Steuerwelle 34 ist eine feste Hülse 42 mit drei Ansatzpaaren 48 untergebracht. In jedem Ansatzpaar ist ein Ende einer Gelenkstange 44 schwenkbar gelagert.
Mit ihren andern Enden sind die Gelenkstangen 44 drehbar an Innenschultern 4J dreier gleicher Reglergewichte 46 angelenkt, welche in der geschlossenen Lage einen geschlossenen Körper von fass- ähnlicher Gestalt bilden (s. Fig. 2). Gelenkstangen 47, die in Schultern 48 der Gewichte 46 drehbar gelagert sind, stehen in Gelenkzusammenhang mit Ansätzen 49 einer in axialer Richtung verschiebbaren Hülse 50. Die Hülse 50 ist gleitbar auf einem verjüngten Teil 51 der Welle 34 untergebracht. Das äussere Ende des Wellenteiles 51 wird durch ein Kugellager ? geführt, das in der Endplatte 55 des Gehäuses untergebracht ist. Die geeignete Schmierung und Wertung der Kugellager 28, 40 und 52 ist möglich, ohne dass dadurch der Regler beeinflusst wird.
Die Reglerfeder 54, die um die Welle 34 herumgewunden ist, stützt sich gegen Schultern 55 der Hülsen 42 und 50 ab. Nach den Fig. 1 und 2 wird die Feder vollständig durch die Gewichte 46 eingeschlossen, wenn diese in der Sehlusslage sind. Dadurch wird die Feder
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einmal um eine genügende mechanische Beanspruchung zur Erzielung der Reglerwirkung zu erhalten und zum andern, um plötzlich auftretenden Einflüssen zu begegnen, welche den Regelungsvorgang stören konnten. Das erforderliche Gewicht kann durch Verstärkung der Glieder 46 in dem Mittelteil erhalten werden (s. Fig. 2). Eine zu starke Zusammendrückung der Federn J4 wird durch Fortsätze der Hülsen 42 und 50 verhindert.
Die Reibung zwischen der Welle 51 und der Hülse 50 während der Axialbewegung der letzteren, welche durch die Regelbewegung der Gewichte 46 hervorgerufen wird, ist soweit wie möglich durch zwei mit Graphit bekleidete Buchsen 56 und eine ringförmige Ausnehmung 56', die mit Graphit und Fett aus-
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gefüllt wird, herabgemindert. Auf einer Verlängerung 57 der Hiilse 50 ist mit Hilfe von Kugellagern 58 eine nicht drehbare Hülse 59 untergebracht, längs der sich eine Zahnstange 60 erstreckt (s. Fig. 1).
Die Achse dieser Zahnstange verläuft in einer Ebene, die 450 gegenüber der Senkrechten geneigt ist.
Der Zahnstange 60 diametral gegenüberliegend weist die Hülse 59 eine längliche Nut 61 auf, die in einen Finger 62 greift. Dieser wird von einem Lagerbock 63 getragen, der sich aus der Gehäusegrundplatte erhebt. Die Hülse 59 kann sich infolgedessen mit der Hülse 50 hin-und herbewegen. Sie ist jedoch daran gehindert, sieh mit der Hülse 50 zu drehen. Die Zahnstange kämmt mit einem Zahnrad 65, das an einer geeigneten Spindel 66 sitzt. Die Spindel 66 ist in Kugellagern 67 geführt, welche durch Arme 68 und 69 des Rahmens 70 bzw. der Grundplatte 64 getragen werden. An dem oberen Ende der Spindel 56 ist ein grosses Kettenrad 71 angebracht, um das sich eine endlose Kette 72 schlingt.
Diese Kette führt zu einem kleinen Führungskettenrad 73, das durch ein Kugellager eines Armes 74, der sieh aus der Endwand 16 des Gehäuses erhebt, geführt wird.
Ein Glied des oberen Kettentrumms ist lösbar mit einem geneigten geschlitzten Isolationsstück 75 verbunden, welches an einem H-förmigen Bürstenrahmen 76 angebracht ist. Die Durchmesser des Zahnrades 65 und des Kettenrades 71 sind so gewählt, dass das gewünschte Übersetzungsverhältnis zwischen der Bewegung der Reglerhülse und der der Bürsten erhalten wird.
Der Bürstenrahmen 76 enthält Halter für Hauptbürsten 77, 78 und Hilfsbürsten 79 und 80. Jede Hauptbürste hat im wesentlichen dreieckige Gestalt, indessen setzt sich die Grundfläche aus zwei Ebenen (s. Fig. 2) zusammen, die unter einem geringen Winkel ! aneinandergrenzen. Die Bürsten 77, 78 sitzen je in einem Tragstück 81, das schwenkbar in einem Halter 82 des Bürstenrahmens 76 mit Hilfe von Zapfen untergebracht ist, die in Schlitz 82'eingreifen und somit auf die Bürstenabnutzung Rücksicht nehmen.
Jedes Tragstück 81 wird von einer Feder 8. 3 angegriffen, die um einen Führungsbolzen 84 herumgeschlungen
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hindurch. Mit ihrem unteren Ende stützt sich die Feder 8. 3 gegen einen Schwingblock 87 ab, in welchem der Bolzen 84 untergebracht ist. Wenn eine Ebene einer Bürste 77 oder 78 in der Kontaktlage ist (siehe die rechte Ebene in Fig. 2), dann verstellt sieh die Feder 83 etwas nach jener Seite hin und muss etwas zusammengedrückt werden, ehe die Bürste in die andere Einstellage übergehen kann. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die Brüste unvermutet verstellt oder in einer Zwischenstellung verbleibt.
Um
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flusses, durch die scharfen Kanten zwischen den beiden Bürstenebenen entstehen können, sind die kleinen Hilfsbürsten 79, 80 vorgesehen. Diese Bürsten sind als einfache Blockbürsten ausgebildet, die durch Federn 88 eingepresst werden. Zur Einstellung der Federspannung dienen Einstellschrauben 89. Der Bürstenträger 81 und die Bürsten 79 und 80 stehen durch eine biegsame Leitung 90 (Fig. 3) in Zusammenhang, während die Bürsten 77 und 78 durch den Rahmen 76 elektrisch miteinander verbunden sind.
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stellt eine dichte Verbindung zwischen dem Gehäuse und dem Deckel her. Die äusseren elektrischen An- schlüsse zu der Regelvorrichtung werden durch nicht dargestellte Klemmen gebildet, die in der Endwandung 16 des Gehäuses untergebracht sind.
Die Leitungen werden von dem Bürstrngetriebe 30 an jeder Seite des unteren Bolzens 25 durch Bohrungen H'in dem Ring 14, durch den unteren Raum 25 des Dauermagneten und durch Bohrungen in der Endwandung 16 geführt, von wo sie an die hinteren Enden der besagten Klemmen angeschlossen werden.
Die Wirkungsweise dieser Regelvorriehtung soll an Hand der Fig. 7, die ein Schaltbild einer Zug- beleuchtungsanlage mit nur einer einzigen Batterie darstellt, beschrieben werden. Die wesentlichen Bestandteile sind eine Dynamomaschine 120, ein Einschalter jf, eine Batterie 12 : 2, eine Lampenbelastung 123. Der Regelwiderstand, der sich aus den Elementen 110 zusammensetzt, nimmt die Stelle des normalen Lampenwiderstandes in der Positivleitung zu den Lampen hin ein und der Widerstand des Stromkreises hängt von der Stellung der Bürsten 77, 78 ab. Der Anker. 3 des Reglermotors ist parallel zu der Dynamo 120 geschaltet und seine Geschwindigkeit steigt und fällt mit der Dynamospannung.
Schwankungen der Geschwindigkeit verursachen entsprechende Bewegungen des Reglers und Einstellungen der Bürsten. Steigt die Spannung der Dynamo, so ergibt sieh eine Vergrösserung der Motorgeschwindigkeit. Das ist gleichbedeutend mit einer Answärtsbewegung der Reglergewiehte und einer Verstellung der Bürsten 77, 78 nach rechts (s. Fig. 2 und 7). Bei der einfachen Anordnung gemäss
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des Hilfsfeldmagneten in Reihe mit der Belastung anzuschliessen und so zu eichen, dass eine selbsttätige Regelung bei schwankender Belastung erhalten wird.
Durch die Anwendung verschiedener Widerstände zwischen den Segmenten 9. 3 oder verschieden breiter Segmentenplatten lässt sieh jede beliebige Kurve der Abhängigkeit zwischen der Dynamospannung und dem Lampenwiderstand erhalten. Beispielsweise kann es wünschenswert sein, höhere Begrenzungswiderstände bei höheren Dynamospannungen zu erhalten.
Die Segmente der Kommutatorstreifen 91, 92 sind zueinander versetzt angeordnet, dadurch wird eine empfindlicher Regelung mit den parallel geschalteten Bürsten 77, 78 erhalten. Die Bürsten sind in verstellbaren Tragstücken deswegen untergebracht, um so weit wie möglich dafür zu sorgen, dass stets dieselben Lampenwiderstände durch den Regler bei den verschiedenen Dynamospannungen sowohl bei Ansteigen, als auch bei Fallen der Spannung in den Stromkreis eingeschaltet werden. Der Bewegungverlust in dem mechanischen Teil der Vorrichtung, der bei der Bewegungsumkehr des Rahmens 76 entsteht, wird dadurch berücksichtigt, dass die Bürsten 77, 78 sich in Richtung der neuen Bewegung ver-
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rechts bewegen will. Die rechts gelegene Ebene der Bürste bleibt dann so lange in Kontaktanlage, als die Bewegung nach rechts andauert.
Wird dann die Bürste nach links bewegt, dann sorgt die Reibung dafür, dass die Bürste sich verstellt und mit ihrer linken Fläche Kontakt gibt. Die geringe Voreilung genügt, den mechanischen Bewegungsverlust wett zu machen.
In Fig. 7 ist noch ein zweites Reglerelement 124 angedeutet, das allein oder in Verbindung mit dem soeben beschriebenen benutzt werden kann. Im ersten Falle würde es ähnlich dem in den Fig. 1-6 dargestellten durchgebildet werden, während es in dem zweiten Falle einen zweiten Satz von Kommutator- streifen und Biirstengetrieben umfassen könnte, der durch einen einzigen Motor und eine Steuervorrichtung betrieben werden würde. Dieser Regler wirkt dann auf das Dynamofeld jfJ, um die Dynamospannung so weit wie. möglich trotz der veränderlichen Dynamogesehwindigkeit konstant zu halten. Die Arbeitsweise liegt auf der Hand, so dass ein Eingehen darauf nicht erforderlich ist.
In den Fig. 8-11 ist ein Batterieladeregler dargestellt. Wenn eine Batterie mit einem konstanten Strom geladen wird, dann wird die Ladespannung ansteigen, bis sieh, vor dem vollendeten Ladevorgang, unerwünschte Erscheinungen, wie Gasentwicklung, einstellen. Würde das Laden dann unter- brochen werden, so würde die Batterie nicht voll geladen sein. Aus diesem Grunde hat es sich als wünschens- wert herausgestellt, die Batterie in aufeinanderfolgenden Abschnitten mit allmählich kleiner werdenden
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wird dabei in solchen Grenzen gehalten, dass nachteilige Erscheinungen, wie Gasentwicklungen, ausgeschlossen sind. Eine Regelvorrichtung für diesen Zweck muss somit auf eine gewisse Maximalspannung parallel zur Batterie eingerichtet sein und sie muss den Ladestrom nacheinander auf geringere Werte herabsetzen.
Da die Spannungsschwankung einer Zugbeleuchtungsbatterie nur 2-3 Volt betragen kann, so wird vorteilhaft nur von einer elektromechanischen Relaisanordnung Gebrauch gemacht. Dabei kann durch das Erreichen der oberen Grenze der geringen Spannungssehwankung veranlasst werden, dass unverzüglich eine beträchtliche mechanische Kraftwirkung erhalten wird, die für den Regel-oder Schaltvorgang ausreicht. Infolgedessen hat die Regelvorriehtung, obgleich sie sehr betriebssicher ist, einen verhältnismässig geringen Stromverbrauch.
Die Batterie-Laderegelungsvorrichtung unterscheidet sich von dem Lampenspannungsregler hauptsächlich in der mechanischen Einrichtung und ist allgemein etwas kleiner in den Abmessungen. Der
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Wie bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind der Endlagerbock 132, der Erregermagnet 130 und der Dauermagnet 133 sämtlich durch Bolzen 134 miteinander verbunden, die ebenfalls durch die Endrahmen 135 und 136 hindurchgehen. Die Ankerwelle. 7. 37 trägt zwei Reglergewichte 138, die in der geschlossenen Lage einen sich um die Feder 7. 39 schliessenden Zylinder bilden. Die Gewichte
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baren Ring 141 drehbar, indessen nicht axial verschiebbar ist.
Auf Zapfen 142 des Ringes 141 sitzt ein gegabelter Hebel der an Ansätze des Endrahmens 135 durch Gelenkstangen 144 angelenkt ist. An
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untergebracht ist. Die Klinke 149 wirkt mit den Zähnen 150 eines Schaltrades 151 zusammen. Das Klinken- oder Schaltrad 151 sitzt auf einer Welle 152, die in zeitlichen Rahmenplatten 153 mit Hilfe von Einstellschrauben 154 gelagert ist. Die Spitzen der Einstellschrauben greifen in die gewölbten Enden der Welle 152 ein, die eine Reglertrommel155 (s. Fig. 10) trägt, die aus Hartholz oder einem andern Isolationskörper 156 mit einem dreieckigen Kupferblech 157 besteht. Das Kupferblech ist um einen Teil der Oberfläche der Trommel gelegt.
Zwischen der schiefen Kante des Bleches 157 und dem Isolationskern 156 sitzt ein gestufter Metallstreifen 1, ?8. der durch Funkenbildung nicht angegriffen wird. Die Metallbleche 157 und 158 stehen elektrisch miteinander in Zusammenhang, während ein Ansatz 159 des Bleches 157 durch ungefähr zwei Windungen einer gewundenen Feder 160 mit einer Klemmschraube 161 in Verbindung steht, die in einem Isolationsstreifen 162 untergebracht ist. Entsprechend der Anzahl der Stufen in dem Bleehbelag der Trommel und in Übereinstimmung mit diesen Stufen ist eine Anzahl von Kontaktfedern 163 vorgesehen, die sich gegen die Trommel mit Hilfe von nicht reibenden Rollen 164 anlegen. Die Kontaktfedern 163 sind in dem Isolationsteil 162 durch Schrauben 165 untergebracht.
Der Stromkreis oder die Stromkreise, die geregelt werden, stehen mit den Schrauben 161 und 165 in Zusammenhang.
An einem Ende steht die Welle 152 in Verbindung mit einer ühiwerkfeder. 166, die ständig bestrebt ist, die Welle entgegen der Uhrzeigerrichtung zurückzuziehen. Das äussere Ende der Rückzugfeder ist in einem Gehäuse 167 an der Seitenwand 7a. ? verankert. Während des normalen Betriebes der Regelvorrichtung wird die Rückkehrbewegung der Trommel 155 durch eine Sperrklinke 168 verhindert, die mittels einer Blattfeder 169 in Eingriff mit dem Sperrzahn 150 gehalten wird. Die Klinke 168 ist mit Bolzen versehen, die in Wangen 170 gelagert sind. Die Wangen 170 sind mit Hilfe von Schrauben 171 an dem Reglerrahmen befestigt.
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gesehen.
Der Anschlag 172 wird, wenn die Geschwindigkeit des Reglers unter einen gewissen Wert heruntergeht, nach links (s. Fig. 10) in Eingriff mit einem Ende eines Hebels 173 bewegt. Der Hebel 173 ist bei 174 in einer Platte 175 aus hartem Isolationsstoff drehbar gelagert. Das andere Ende des Hebels 173 ist durch ein gebogenes und verdrehtes Glied 176 mit einem Arm 177 verbunden, der fest auf einer kurzen Welle 178 sitzt. Die Welle 178 ist in einem aufrechtstehenden Ansatz 179 einer Platte 180 gelagert.
Die Platte 180 wird durch eine Seitenplatte ? J-3 getragen. Am Ende der Welle 178 sitzt, dem Arm 177 abgewandt, ein Arm 181, der durch eine Gelenkstange 182 mit einem bogenförmig gestalteten Glied 183 gelenkig in Verbindung steht. Das bogenförmig gestaltete Glied 183 besitzt einen bogenartigen Schlitz 184 und sitzt lose auf einem Zapfen 168'der Sperrklinke 168. An dem Ende des Zapfens ist ein kürzerer Arm 185 befestigt, der mit einem Bolzen 186 in den Schlitz 184 eingreift. Stösst der Anschlag 172 gegen den Hebel 173, so wird die Sperrklinke 168 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht und ausser Eingriff mit dem Sperrzahn 150 gebracht.
Was die Auslösung der Klinke 149 betrifft, so wird, wenn der Regler unter die vorbestimmte Geschwindigkeit heruntergeht, der hintere Teil der Klinke durch eine Blattfeder 187
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schlag 188 gehindert, der zur Anlage an die Wange 170 kommt (s. Fig. 10).
Die verschiebbare Stange 146 trägt ausserdem ein Paar einander ähnlicher Federkontakte 189, 190.
Die Kontaktfeder 179 besteht aus dem Ende einer gewundenen Feder 1. 91, die in einem Gehäuse 192 enthalten ist. Das Gehäuse 192 ist an der Stange 146 isoliert angebracht. Der Kontakt gleitet während des Betriebes des Reglers über eine aus Metall bestehende Kontaktstange 193. Der Zusammenhang der Kontaktfläche der Stange 193 ist durch einen Finger 195 aus Isolationsbaustoff unterbrochen. Dieser ragt schräg in einen Schlitz 196 (s. Fig. 11) der Stange 1. 93 hinein.
Der Finger 195 erstreckt sieh in den Schlitz von einem kleinen Isolationsblock 197 her, der bei 198 mit der Stange 193 in Gelenkverbindung steht. Der Finger wird normalerweise mit seinem Ende in den
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kommt also in seine Ausgangsstellung zurück, indem er den Finger 195 gegen die Kraft der Feder 199 anhebt. Bei der Rückkehrbewegung wird jedoch der Kontakt nicht unterbrochen. Gleichartige Teile 191', 200'sind in Zusammenhang mit dem Kontakt 190 vorgesehen, jedoch unterbricht in diesem Falle der Finger 195'den fortgesetzten Kontakt zwischen dem Kontakt 190 und der Stange 19J'während der Bewegung nach links. Dieser Finger ist daher entgegengesetzt zu dem Finger ssj angeordnet.
Die Kontakt- stangen 193, 193' sind durch Klemmschrauben 194, 194' mit der Isolationsplatte 176 fest verbunden.
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angeschlossen ist. Die Kontakte 190, 19-T liegen im Ankerstromkreis des Motors, wobei der Anker ebenfalls parallel zur Dynamo 1 geschaltet ist. Widerstände 20@ 2032 usw. in dem Erregungsstromkreis 125 der Dynamomaschine der Anlage werden durch die Kontakttrommel 155 gesteuert. In der Ausgangsstellung der Trommel (s. Fig. 12) sind sämtliche Widerstände kurzgeschlossen.
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maschine 120 mit normaler Geschwindigkeit laufe und dass die Batterie 12,'2 voll entladen sei.
Der Regler ist so geeicht, dass unter diesen Voraussetzungen die Reglereinstellung die Kontakte 189, 190 auf der Stange 146 etwas nach rechts von der in Fig. 9 dargestellten Lage überführt. Die Klinke 149 befindet sich in Bereitsehaftsstellung, um das Sperrad 151 zu betätigen. Die Dynamomaschine ko nimmt die Maximalerregung auf und lädt die Batterie 122 im stärksten Masse. Die Ladespannung steigt von dem Ausgangswert auf eine bestimmte Grenze, bei der man den Ladestrom herabsetzen will. Das Ansteigen der Spannung hat ein geringes Ansteigen der Geschwindigkeit des Reglermotors zur Folge gehabt. Bei der besagten Grenze veranlasst die Einstellung des Reglers den Kontakt 189 dazu, auf dem Finger 195 emporzusteigen.
Die daraus sich ergebende Verringerung der Motorerregung zu dem Feld des Dauermagneten 133 führt zu einem verhältnismässig grossen und plötzlichen Anwachsen der Geschwindigkeit.
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hinter den Finger 195, so dass der Stromkreis des Motorfeldes 131 wieder hergestellt wird, während der Kontakt 190 unter den Finger 195' hinweg und leicht nach rechts geführt worden ist.
Das Sinken der Ladespannung entsprechend der Verringerung des Ladestromes und die Wiederherstellung der Sonder-
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Kontakte. 189, 190 wieder in die Ausgangsstellung zurückzuführen, genügt indessen, um den Kontakt 190 auf den Isolationsfinger 195'zu führen, den Ankerstromkreis des Reglers zu unterbrechen (oder einen Widerstand zur Herabminderung seines Stromes einzuschalten) und die Geschwindigkeit des Reglermotors schnell herabzusetzen, bis die Stange 146 den Kontakt 189 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt hat. Zu gleicher Zeit stellt der Kontakt 190 wieder den Motorankerstromkreis, nachdem er über den Finger 195'gewandert ist, her. Eine Rückbewegung der Trommel ja wird durch die unter Federwirkung stehende Sperrklinke 168 verhindert.
Wenn die Ladespannung wieder die obere Grenze erreicht, dann wiederholt sieh der vorstehend
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der die Widerstände 20312032 usw. sämtlich in den Stromkreis eingeschaltet sind. Der Batterieladestrom hat dann nur noch eine solche Grösse, die man mit Sickerstrom (triekle-value) bezeichnet. Bei der letzten Trommeleinstellung ist jede Bewegung der Stange 146 unwirksam, da kein Sperrzahn hinter der letzten Stufe vorgesehen ist. Die obere Ladespannungsgrenze kann auf einen beliebig gewünschten Wert eingestellt werden, u. zw. dadurch, dass die Kontah1 : stange 193 in bezug auf den Kontakt 189 verstellt wird.
Die Empfindlichkeit der Rückkehrwirkung der Stange 146 kann ebenfalls durch eine ähnliche Einstellung der Stange 193' geregelt werden.
Fällt während oder nach dem Laden die Spannung der Dynamomaschine unter einen vorbestimmten Wert (z. B. die Ausschaltspannung des Einschalters l'H), dann führt die daraus sieh ergebende Verrin-
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mit dem Erfolg, dass die Sperrklinke 168 ausser Eingriff kommt. Zu gleicher Zeit drückt die Feder 187 die hintere Wange der Klinke. 149 herunter, so dass die Trommel unter dem Einfluss der Feder 166 unbehindert in ihre Ausgangsstellung zurückkehren kann. Übersteigt die Spannung der Dynan. omasehine
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dann wieder die vorbestimmte Grenze, dann werden die Klinken 149 und 168 wieder entlastet, so dass der Regler wieder den Ladestrom entsprechend den geschilderten Voraussetzungen einstellen kann.
In Fig. 12 ist der Batterieladungsregler in Zusammenhang mit einer Anlage dargestellt, bei der ein
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Der mechanische Teil dieser Reglervorrichtung ist daher auch nur schematisch angedeutet.
Die Art, wie die Geschwindigkeit des Motors gesteuert wird, ist indessen verschieden und die in der rechten Hälfte der Fig. 12 dargestellte Anordnung ist tatsächlich für Lampenspannungsregelung
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dargestellte Anordnung. An Stelle der Wicklung J2 trägt die Felderregung des Reglermotors 3 drei Wicklungen 204, 205, 206. Die Wicklung 204 ist eine Magnetisierungswicklung (mit Rücksicht auf das benachbarte Feld des Dauermagneten) und liegt in Reihe mit der Lampenbelastung 123 in der positiven Leitung.
Diese Leitung enthält einen Hauptlichtsehalter. der als Handsehalter 207 dargestellt ist, indessen auch in anderer Form ausgebildet sein kann. Die Wicklung 20. 5 ist (mit Rücksicht auf denselben Umstand)
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anschlüssen. Die Wicklung 206 ist eine Nichtbelastungswicklnng ; wenn der Schalter 207 offen ist, also keine Lampenbelastung vorhanden ist, dann liegt sie in Reihe mit dem Anker-'} parallel zu de. l Klemmen der Dynamo 120. Die Wicklung 206 ist eine magnetisierende Wicklung. Wird der Schalter 207 geschlossen, so wird die Wicklung 206 durch die Hilfskontakt 208 kurzgeschlossen, so dass der Anker 3 unmittelbar parallel zu der Dynamo 120 geschaltet ist.
Die Regelung gemäss der Schaltanordnung wird hauptsächlich durch die Gesehwindigkeitssehwan-
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durch die Spulen 204 und 205 aufgedrückt werden. Wächst der Lampenstrom an, so wird der durch die Wicklung 204 fliessende Strom stärker. Infolgedessen nimmt die Motorerregung zu und die Geschwindigkeit nimmt ab. Mit Hilfe des Reglers und des Burstengetriebes hat die Geschwindigkeitsverminderung eine Abnahme des in Reihe mit der Belastung geschalteten Lampenwiderstandes zur Folge. Eine Abnahme
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die Wicklung 205 erzielt. Ein Anwachsen der Lampenspannung verursacht ein Anwachsen der ent- magnetisierenden Wirkung der Erregung, die durch die besagte Wicklung hervorgerufen wird. Das hat ein Anwachsen der Motorgesehwindigkeit und ein Anwachsen des Lampenwiderstandes zur Folge.
Beide Auswirkungen sind geeignet, die Lampenspannung konstant zu halten. Die Regelung des Widerstandes, die in der Wicklung s ihre Ursache hat, stellt eine sehr feinfühlige Einstellung dar, die von der Belastung selbst abhängt. Die Regelung durch die Wicklung 205 ist noch feiner, insofern, als sie der erstgenannten
Regelung überlagert wird, um der Schwankung der Dynamospannung Reehnung zu tragen. Die Wicklung 206 erleichtert das Anlassen und wirkt gleichsam als Schutz in bezug auf die benachbarten Dauermagneten, wenn keine Belastung vorhanden ist.
In Fig. 13 ist eine Abänderung der Lichtschalter und Reglerwicklungsverbindungen dargestellt.
Danach hat die Anlage zwei getrennte Lampenbelastungen 12')', 12,')", die durch zwei Hauptschalter 207' und 207" gesteuert werden. Die Schalter können beispielsweise mit Schalterbürsten von elektromagnetischen Schaltern ausgestattet sein. Eine Bürste wird dann geschlossen, um eine sogenannte Halbbeleuchtung zu erzeugen, während bei Vollbelastung beide Bürsten zu schliessen wären. Die Kurzschlusskontakte für die Wicklung 206 sind verdoppelt, ', ". Überdies ist die Wicklung 205 nicht ständig parallel zu den Lampenanschlüssen gelegt, sondern wird angelegt, wenn einer der Hauptbeleuchtungssehalter eingeschaltet wird, u. zw. durch einen der Hilfskontakt 209', 209".
Im übrigen ist die Anordnung und die Wirkungsweise der Schaltung gemäss Fig. 13 gleich der gemäss Fig. 12.
Die Regelungsvorrichtung gemäss der Erfindung lässt sich auch für andere Regel-und Schaltzwecke in Zugbeleuchtungs- und ähnlichen Anlagen anwenden. Die Ausbildung der Sehaltvorrichtung im einzelnen und die Art, wie die Steuerung des elektrodynamischen Teiles der Regelvorriehtung durch- geführt wird, hängt naturgemäss davon ab, welche Funktionen durch die Regelvorrichtung zu erfüllen sind. Die Erfindung lässt sich im übrigen auch bei Wechselstromanlagen anwenden, beispielsweise zur
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Selbsttätige Regel-oder Schaltvorrichtung für elektrische Zugbeleuchtungs-oder ähnliche Anlagen, mit einem von den elektrischen Schwankungen der Anlage beeinflussten Motor, der einen die Regelung oder Schaltung bewirkenden Fliehkraftregler antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor
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versehen ist.