DE253367C - - Google Patents
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- DE253367C DE253367C DENDAT253367D DE253367DA DE253367C DE 253367 C DE253367 C DE 253367C DE NDAT253367 D DENDAT253367 D DE NDAT253367D DE 253367D A DE253367D A DE 253367DA DE 253367 C DE253367 C DE 253367C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/40—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits
- H02K23/44—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits having movable, e.g. turnable, iron parts
-
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Qiitm. (Ejemptar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253367 .-. KLASSE 21 ^. GRUPPE
in PARIS.
arbeitenden Dynamomaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten
einer auf eine Sammelbatterie arbeitenden Dynamomaschine, deren längsverschiebbarer
Anker mit der Antriebswelle durch eine eine schraubenförmige Verstellung zulassende
Kupplung mechanisch verbunden ist. Hierbei hat die Verstellung des Ankers den Zweck,
ihn mehr oder weniger aus dem Felde des
ίο Feldmagneten heraustreten zu lassen; es wird
aber hierdurch weder die Stärke des Stromes, noch die Feldstärke geändert, und es ergibt
sich weiterhin bei dieser Anordnung der Nachteil, daß eine starke Erhitzung des Ankers
eintritt, die bis zu seiner Verbrennung führt. Anderseits hat man bereits die Anzahl der
Windungen des Feldmagneten verändert; doch bleibt auch hier die Stärke des Erregerstromes
konstant.
Unterschiedlich hiervon ist nun dieEinrich-'
tung gemäß der Erfindung derart gestaltet, daß der bei Stillstand unsymmetrisch zur
Feldebene liegende Anker schon bei geringer Drehkraft eine Längsverschiebung auf das Feld
erfährt, durch welche die feststehenden Bürsten, und zwar sowohl die Hauptbürsten wie auch
noch vorhandene Erregerbürsten von einem Isolierring auf den Stromwender geschoben
werden, so daß nunmehr durch die zwischen dem stromführenden Anker und dem erregten
Feldmagneten entstehende Anziehung Anker und Bürsten rasch in ihre normale Betriebslage
gebracht werden, während die Abschal-40
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tung der Maschine durch Entladung der Sammelbatterie in den Anker erfolgt, indem
dieser hierbei als Motor läuft' und durch Aufschrauben der Kupplung sich umgekehrt wie
vorher so weit achsial verschiebt, daß er aus der Symmetrieebene des Feldmagneten kommt
und dabei die Bürsten wieder vom Stromwender auf den Isolierring rückt. Hierbei kann weiter die Erregerbürste oder 'aber bei
ihrem Fortfall die eine Hauptbürste so auf den Stromwender angeordnet sein, daß sie bei
Längsverschiebung des Ankers nacheinander verschiedene. der . schrägen Stromwenderstege
bestreicht und dadurch ihre Lage zur neutralen Linie' ändert, zum Zwecke, gleichzeitig
mit der Verschiebung des Ankers bei wechselnder Belastung die Erregung' selbsttätig so
zu ändern, daß die Ladestromstärke annähernd konstant bleibt.
Die Einrichtung wird sich daher vorteilhaft zum Laden von Akkumulatoren bei Kraftfahrzeugen
u. dgl. eignen.
In der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι schematisch die selbsttätige Reglungsvorrichtung,
welche die übliche Ein- und Ausschalteinrichtung ersetzt, dar, und zwar ausgeschaltet.
Fig. 2 veranschaulicht die Einschaltlage der Reglungsvorrichtung.
Fig. 3 zeigt in Ruhestellung mit ausgeschaltetem Haupt- und Erregerstromkreis die selbsttätige
Reglungsvorrichtung zusammen mit dem Stromwender, durch welchen mittels Verände-
55
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rung der Erregung die Stromabgabe konstant erhalten wird.
Fig. 4 stellt die gleiche Anordnung mit eingeschalteten Stromkreisen dar, während
Fig. 5 die Schaltung bei der Anordnung gemäß Fig. 3 und 4 erkennen läßt.
Fig. 5 die Schaltung bei der Anordnung gemäß Fig. 3 und 4 erkennen läßt.
Fig. 6 zeigt eine Abänderung der Schaltung, nach welcher eine der beiden Hauptbürsten
auch zur Abnahme des Erregerstromes dient.
Die Welle A einer Dynamomaschine (beispielsweise einer zweipoligen Nebenschlußmaschine,
Fig. ι und 2) dreht sich unverschieblich in Lagern B B1 und trägt die Antriebsriemscheibe
A1. Quer durch diese Welle läuft ein Antriebsstift oder Zapfen C, der zu
beiden Seiten der Welle A in schraubenförmige Rinnen oder in Kulissen E liegt, die in
die Wand einer auf der Welle A frei beweglichen Hülse D eingeschnitten sind. Die
Hülse D besitzt eine solche Länge, daß auf ihr fest der Anker JF der Dynamomaschine,
der Stromwender G sowie ein Isolierring FI aufgebracht werden kann. Die Feldspulen
und Polkörper der Dynamomaschine sind auf der Zeichnung mit I und Ia, die Bürsten mit
K1, K2 und die zu ladende Akkumulatorenbatterie mit P bezeichnet worden.
Befindet sich die Antriebswelle A in Ruhe, so nehmen die Teile die in Fig. 1 dargestellte
Lage ein.
Dreht sich die Antriebswelle A in der durch den Pfeil χ angedeuteten Richtung, so ergibt
sich eine Verschiebung der beweglichen Hülse D gegenüber der unverschiebbaren Welle A (Fig. 2),
und zwar derart, daß der Stromwender G in Kontakt mit den Bürsten kommt und hierdurch
die Stromabführungsleitungen schließt, so daß ein Aufladen der Akkumulatoren P
durch die Dynamomaschine eintritt. Die Ver-Schiebung der Hülse D geschieht zunächst
mittels der durch den Mitnehmer C übermittelten Drehkraft der Welle A, wobei der
Stift C keilförmig auf die Schraubennuten E
drückt. Schließlich vollzieht sich die Ver-Schiebung der Hülse D unter dem Einfluß der
Anziehung, die der Feldmagnet auf den Anker ausübt.
Begrenzt wird die Verschiebung der Hülse D durch einen Anschlag, beispielsweise einen
Stift A2 oder eine Feder, die mit der Antriebswelle A fest verbunden ist. Befindet
sich die Dynamomaschine in ihrer Ladestellung (Fig. 2) und liegt ihre Leistung unterhalb der
der Batterieladung, oder kommt die Dynamomaschine durch irgendwelche Umstände zum
Stillstand, so entlädt sich der Batteriestrom in die Dynamomaschine; diese verwandelt sich
hierdurch in einen Motor, wobei der Anker F die Hülse D mitnimmt und eine Längsver-Schiebung
derselben gegenüber der Hauptwelle A bewirkt, während die Rinnen E gegenüber
dem Mitnehmerstift D eine Schraubenbewegung ausführen. Hierdurch gelangt die
Anordnung wieder in die in Fig. 1 dargestellte Lage, d. h. der Isolierring H legt sich zwisehen
die Bürsten K1 K2 und den Stromwender
und führt hierdurch die Stromunterbrechung herbei.
Um eine Reglung der Stromabgabe zu bewirken, wird die beschriebene Vorrichtung
zweckmäßig in der in Fig. 3 bis 6 dargestellten Weise ergänzt.
Diese Anordnung unterscheidet sich von der in Fig. ι und 2 dargestellten nur dadurch,
daß der Stromwender G über den Isolierring H durch ein Ansatzstück G1 G2 verlängert ist,
das in besonderer Weise ausgebildet ist und in Kontakt mit der feststehenden Erregerbürste
Ks kommt, die den Strom in die Feldwicklung
schickt. ■ Die Stromwenderstege liegen auf den Teilen G G1 und G2 frei, während sie
in den Isolierring, durch den sie hindurchgehen, eingelassen sind. Die Stege verlaufen
auf den Teilen G und G2 parallel zu einer Zylindererzeugenden, während sie in dem
Teil G1 schraubenförmig schräg verlaufen, derart, daß ein und derselbe Steg, beispielsweise g,
an der Stelle G an einem bestimmten Punkt des Stromwenderumfanges zutage liegt, alsdann
durch den Isolierring H hindurchgeht, und auf dem Teil G1 des Stromwenders bei g1
schräg verlaufend wieder erscheint, um auf dem Teil G2 des Stromwenders an einer anderen
Stelle des Umfanges in g2 zu enden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt
der Teil G2 der Stege um 900 gegenüber dem Teil G versetzt und steht mit diesem mittels
des schräg verlaufenden Zwischenteiles G1 in Verbindung.
Aus dieser Anordnung folgt, daß die Erregerbürste K3, und zwar infolge der Versetzung
des äußeren Stromwenderteiles gegenüber dem inneren in der neutralen Linie liegt (Fig. 3).
Trotzdem befindet sie sich in demselben Kommutationswinkel wie die Bürsten K1 und K2,
die im Felde liegen.
Während des Stillstandes nehmen die Teile die in Fig. 3 dargestellte Lage ein, wobei der
'Isolierring H die Stromunterbrechung bewirkt. Die Erregerbürste K3 bleibt zwar in Kontakt
mit dem Teil G2 des Stromwenders, empfängt jedoch keinen Strom, Beim Anlauf der Welle A
verschiebt sich die Hülse D und bringt hierdurch den Stromwender, und zwar dessen
Teil G, in Kontakt mit den Stromabnahmebürsten K1 und K2. Zugleich erhält auch die
Erregerbürste K3 auf dem Teil G2 Strom zur Felderregung (Fig. 4). Wenn infolge Erhöhung
der Umdrehungszahl der Dynamomaschine die Spannung, die Stromstärke und somit ihre
Leistung wächst, so vergrößert sich auch der magnetische Widerstand (Reluktanz), wodurch
.3
der Anker zusammen mit seiner Hülse D gezwungen wird, sich längs des Mitnehmers C
im Sinne eines weiteren Abschraubens zu bewegen. Durch diese Bewegung bleibt der
Stromwender in seinem Teil G in Kontakt mit den Bürsten K1 und K2 sowie in seinem
Teil G2 mit der Erregerbürste Kz. Zugleich
wird die Feder O, die sich an das Ende der Hülse D sowie an eine einstellbare Stützfläche
O1 anlegt, zusammengedrückt.
Die Anschlaghülse O1 kann mittels Gewinde
gegenüber der Welle A längs bewegt werden, um hierdurch die Spannkraft der Feder O zu
regeln.
Solange der Strom der Maschine unterhalb eines bestimmten Wertes bleibt, kommt der
Teil G1 des Stromwenders, d. h. derjenige Teil, in welchem die Stege geneigt verlaufen, mit
der Erregerstrombürste K3 nicht in Berührung.
Diese verbleibt vielmehr auf dem Teil G2 des Stromwenders. Mit anderen Worten verbleibt
der Kommutationswinkel für diese Bürste vom Anlassen der Maschine an der gleiche. Sobald
jedoch die Stromstärke einen bestimmten, vorher festgelegten Wert überschreitet, bewirkt
die weitere Längsverschiebung der Hülse D ein Zusammentreffen des die schrägen Stege
tragenden Teiles G1 des Stromwenders mit der Bürste K3 (Fig. 4). Hierdurch verlegt sich
der Kommutationswinkel für diese Bürste bezüglich der neutralen Linie, wodurch eine entsprechende
Verringerung der Spannung im Erregerstromkreis eintritt. Sobald die Stromstärke auf ihren normalen Wert oder noch
darunter gesunken ist, kommt die Feder O zur Wirkung und stößt den Anker unter Aufschrauben
der Hülse D auf den Mitnehmer C zurück, wodurch wiederum der Teil G2 des
Stromwenders mit der Büste K3 in Kontakt kommt, und so der Erregerstrom seinen normalen
Wert annimmt. Auf diese Weise regelt sich die Erregung selbsttätig in Abhängigkeit
von der Größe der Ankerrückwirkung, derart, daß die von diesem Anker erzeugte Stromstärke
nie eine bestimmte Größe überschreitet. Dieselbe Wirkung kann man unter Fortlassung
beispielsweise der dritten Bürste K3 dadurch erzielen, daß man die Bürste K2 des
Hauptstromes an ihre Stelle setzt (Fig. 6).
Die Erregerwicklung kann im Nebenschluß zu den Stromabnahmebürsten liegen, oder sie
kann als Reihen- oder Kompoundwicklung . ausgebildet sein. Die Stromreglung am Kommutator
würde alsdann nicht mehr durch die Veränderung der Erregung, wie vorher beschrieben,
stattfinden, sondern durch Veränderung des Gesamtstromes mittels der Bürste K2
durch Verschieben ihres Kommutationswinkels
in der bezüglich der Bürste K3 beschriebenen Weise.
Natürlich kann die Anordnung in konstruktiver Hinsicht mehrfach abgeändert werden;
beispielsweise könnte die Hülse D mit einem als Vollschraube ausgebildeten Teil an Stelle
der Rinnen E versehen sein, der sich in einen genuteten Teil der Welle A hineinlegt, wodurch
der Mitnehmerstift C in Wegfall kommt.
Claims (2)
1. Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten einer auf eine Sammelbatterie
arbeitenden Dynamomaschine, deren längsverschiebbarer Anker mit der Antriebswelle durch eine eine schraubenförmige
Verstellung zulassende Kupplung mechanisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der bei Stillstand unsymmetrisch zur Feldebene liegende Anker schon bei geringer Drekkraft eine Längsverschiebung
auf das Feld zu erfährt, · durch welche die feststehenden Bürsten (Hauptbürsten und etwa noch vorhandene
Erregerbürste) von einem Isolierring auf den Stromwender geschoben werden, so s$
daß nunmehr durch die zwischen dem stromführenden Anker und dem erregten Feldmagneten entstehende Anziehung Anker
und Bürsten rasch in ihre normale Betriebslage gebracht werden, während die go
Abschaltung der Maschine durch Entladung der Sammelbatterie in den Anker erfolgt,
indem dieser hierbei als Motor läuft und durch Aufschrauben der Kupplung sich umgekehrt wie vorher so weit achsial verschiebt,
daß er aus der Symmetrieebene des Feldmagneten kommt und dabei die Bürsten wieder vom Stromwender auf den Isolierring
rückt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 unter Benutzung einer Maschine mit gekröpften
Stromwenderstegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerbürste oder, falls diese
nicht vorhanden ist, die eine Hauptbürste so auf dem Stromwender angeordnet ist,
daß sie bei Längsverschiebung des Ankers nacheinander verschiedene der schrägen Stromwenderstege bestreicht und dadurch
ihre Lage zur neutralen Linie ändert, zum Zwecke, gleichzeitig mit der Verschiebung no
des Ankers bei wechselnder Belastung die Erregung selbsttätig so zu" ändern, daß
die Ladestromstärke annähernd konstant bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253367C true DE253367C (de) |
Family
ID=511651
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7306176B1 (en) | 2004-06-21 | 2007-12-11 | Prince Industries, Inc. | Compression assembly |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7306176B1 (en) | 2004-06-21 | 2007-12-11 | Prince Industries, Inc. | Compression assembly |
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