AT146357B - Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen.

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AT146357B
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Austria
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Frantisek Ing Soukup
C Vaclav Ing Suchy
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Frantisek Ing Soukup
C Vaclav Ing Suchy
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zündeinrichtung für   Brennkraftmaschillen.   



   Bei Verwendung von höheren Kompressionsdrücken treten bei Verbrennungsmotoren verschiedene Schwierigkeiten auf. Eine davon ist ein beträchtlicher Elektrodenabbrand der Ziindkerzen, welche bei besonders hohen Drücken in einigen Minuten vernichtet werden. 



   Der Grund für diesen Abbrand ist der elektrische Bogen, der sich zwischen den Elektroden der Zündkerze beim Überspringen des Funkens bildet. Beim Öffnen der Kontakte des Unterbrechers, wobei auf der Zündkerze der Funken überspringt, bilden sich nämlich im   Zündungskreise   Stromoszillationen mit gedämpften Schwingungen. Beim Überspringen des ersten Funkens wird in der Umgebung der Elektroden der Kerze das den Zylinder erfüllende Gemisch ionisiert, so dass es leitfähiger wird und so ein weiteres Überspringen des Funkens selbst bei kleinen, schon gedämpften Amplituden des oszillierenden Stromes ermöglicht. 



   Durch zahlreiche Proben wurde festgestellt, dass mit zunehmenden   Kompressionsdrücken   sehr 
 EMI1.1 
 sammenhängender elektrischer Bogen bildet, welcher bei den bekannten magnetelektrischen Zündungen sehr lange brennen kann, da bei diesen die Kontakte verhältnismässig lange Zeit offen bleiben. 



   Bei Batteriezündungen hingegen ist es bekannt, zwei parallel zueinander geschaltete, nockengesteuerte Unterbrecher vorzusehen, und es wurde bereits vorgeschlagen, diese Nocken derart auszugestalten und einzustellen, dass nach Öffnen des Primärstromkreises durch den einen Unterbrecher dieser Stromkreis durch den zweiten Unterbrecher so bald wieder geschlossen wird, dass gerade die Zündung noch ausreichend sicher erfolgt, aber das langandauernde   Zuendesehwingen des Sekundärstromes vor-   hindert wird. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Ausbildung dieser Einrichtung für   Magnetzün-   dungen ; u. zw. besteht die Erfindung hauptsächlich darin, dass bei magnetelektrischer Zündung in der Primärkreisabzweigung für den zu dem geschilderten raschen   Schliessen   vorgesehenen, parallel geschalteten zweiten Unterbrecher (im folgenden Hilfsunterbrecher genannt) in Serie mit diesem Unterbrecher ein Widerstand eingeschaltet ist. 



   In den Fig. 1 und 2 ist ein Beispiel der Ausbildung der beiden Unterbrecher im Aufriss bzw. in Seitenansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die vorteilhaftesten   Öffnungs- und Schliessungszeitpunkte   der Unterbrecher und den Verlauf des Primärstromes bei magnetelektrischer Zündung. Fig. 4 ist ein Schal-   tungsschema   einer Ausführungsform der Erfindung. 



   Eine Elektrode der Zündkerze   S   (Fig. 4) ist an die   Sekundärwicklung J2   des Magneten angeschlossen. 
 EMI1.2 
 Kondensator K angeordnet. In den Stromkreis des parallel zu dem Arbeitsunterbrecher angeschlossenen Hilfsunterbrechers P2 ist der Widerstand R geschaltet. 



   Beide Unterbrecher   P P2   sind auf einer gemeinsamen Achse (Fig. 1, 2) aufgesetzt, um welche jeder unabhängig vom andern schwingen kann. Die Bewegung des   Unterbrechers     P1   wird durch die 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 noeke am Hebel des Unterbrechers PI anläuft, so dass das Abreissen der Kontakte rasch erfolgt, wogegen die Nocke   Vz   mit ihrer geraden Kante zum Anlaufe kommt. 



   Der Unterbrecher wirkt also wie folgt :
Kurz vor dem Maximum der primärspannung im Punkte a (Fig. 3) ruft der Unterbrecher   P   beim 
 EMI2.2 
 Primärstromes hervor, der auf Null sinkt, wie durch den vollen Strich a-ao veranschaulicht ist, wobei auf der Kerze der Funke überspringt. Kurz danach verbindet im Punkt bo der Hilfsunterbrecher   Ps   den Primärstromkreis über den Widerstand R, wodurch die Oszillation im sekundären Stromkreis unterdrückt wird.

   Bei der Schliessung des Unterbrechers P2 steigt die   Primärspannung   nach der Linie bo-b, erreicht jedoch nicht den vollen Maximalwert und sinkt gleichmässig nach der Linie b-c, denn die Watt- 
 EMI2.3 
 den   Primärkreis   kurz und im Punkt d unterbricht wieder der Hilfsunterbrecher P2, Die gestrichelte Linie in Fig. 3 zeigt den Spannungsverlauf, wenn der Primärkreis nicht unterbrochen werden würde. 



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, kann der   Funke   daher nur in der kurzen Zeitspanne, die der Strecke ao-bo entspricht, überspringen, wenn also beide Kontakte der Unterbrecher   Pund P : geöffnet   sind. 



   Durch eine gegenseitige Verdrehung der beiden Nocken können nach Bedarf genau die Augenblicke des Schliessens und Öffnens der beiden Unterbrecher Pi und P3 eingestellt werden (damit die Fig. 1 deutlicher ausfalle, ist die gegenseitige Lage der Nocken nicht genau so dargestellt, wie es den Verhältnissen gemäss Fig. 3 entsprechen würde, sondern die Nocken sind etwas verdreht). 



   Es ist   selbstverständlich,   dass die Nockenscheiben verschiedene Form haben können. Es müssen auch nicht zwei sein, die gegenseitig verstellbar sind, es kann auch bloss eine einzige Scheibe zur Beherr- 
 EMI2.4 
 ersetzt werden, der in beiden Endlagen schliesst. 



   Der bei der magnetelektrischen Z. ündung in den Primärkreis durch Schliessung des Hilfsunterbrechers P2 geschaltete Widerstand R hat folgenden Zweck :
Die Schliessung des Unterbrechers   Ps   erfolgt in dem Augenblicke, wo in dem Sekundärkreis die durch den elektrischen Bogen fliessende Stromstärke herrscht. Wäre nun der Unterbrecher P2 kurzgeschlossen, würde sich diese   sekundäre Intensität   in die Primärwicklung   J1   umformen und hier eine bedeutende Intensität hervorrufen, die dann durch das Eisen der Spule wieder ein ziemlich starkes magnetisches Feld   durchdrückt   und es so lange aufrechthält, bis die gesamte Wattenergie des Magneten erschöpft ist.

   Infolge der magnetischen Hysteresis verbleibt dieses magnetische Feld im Eisen der Spule noch in dem Zeitpunkt, wo schon die weitere Arbeitsperiode des Magneten stattfindet und wo der Permanentmagnet den Eisenkern der Spule schon wieder in entgegengesetztem Sinne ummagnetisieren soll. 



   Da jedoch der magnetische Fluss des Permanentmagneten vorerst das bestehende,. durch die erwähnte Reaktion hervorgerufene magnetische Feld zu überwinden hat, verspätet sich das Ummagnetisieren des Eisenkernes der Spule, so dass in dieser Arbeitsperiode die induzierte Intensität der kurzgeschlossenen   Primärwicklung   im Augenblicke der Unterbrechung nicht genügend hoch ist, wodurch auch die   Sekundärspannung wesentlich geringer wird. In ungünstigen Fällen genügt bei manchen Magneten   die   Sekundärspannung überhaupt   nicht zur   Hervorrufung   des Funkens auf der Zündkerze. 



   Wenn der Funke im Sekundärkreis nicht überspringt, kann auch keine Stromreaktion in dem wieder kurzgeschlossenen Primärkreis erfolgen, und deshalb findet auch die bereits erwähnte Verspätung in der Ummagnetisierung des Eisenkernes der Spule nicht statt. Deshalb sind der Primärstrom, die Sekun-   därspannung   und die Energie des Magneten in der weiteren Arbeitsperiode wieder normal. 



   Es besteht hier daher die Gefahr, dass der Magnet, dessen   Primärwicklung   kurzgeschlossen wird, in ungünstigem Falle erst in jedem zweiten Zylinder zünden wird. 



   Diese Gefahr wird durch Verwendung des erwähnten Widerstandes R behoben, in dem die aus der   Sekundär-in   die   Primärwicklung   umgeformte Intensität verbraucht, ihr rasches Sinken hervorgerufen und dadurch auch das Sinken des sekundären magnetischen Flusses beschleunigt wird. 



   Dadurch wird auch die Verspätung in der Wirkung des Permanentmagneten beseitigt und der Magnet arbeitet vollkommen gleichmässig. 



   Je grösser der verwendete Widerstand, desto grösser ist die Gewähr für eine vollständig gleichmässige Wirkung des Magneten. Der Widerstand darf aber wieder nicht zu gross sein, da sonst die Belastung der   Primärwicklung   so klein wäre, dass der Bogen zwischen den   Zündkerzenelektroden   nicht erlöschen würde. Als am vorteilhaftesten hat sich ein Widerstand von etwa   4'5   Ohm erwiesen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit zwei parallel zueinander geschalteten, von Nocken beherrschten Unterbrechern, wobei diese Nocken derart ausgestaltet und eingestellt sind, dass der Hilfsunterbrecher sich so kurz nach dem Öffnen des Hauptunterbrechers schliesst, dass gerade die Entzündung an der Zündkerze beginnen kann, dadurch gekennzeichnet, dass bei magnetelektrischer Zündung in der Primärkreisabzweigung für den Hilfsunterbrecher in Serie mit diesem ein Widerstand eingeschaltet ist. <Desc/Clms Page number 3> 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Unterbrecher beherrschen- EMI3.1 EMI3.2
AT146357D 1932-12-09 1933-09-26 Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen. AT146357B (de)

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