DE362645C - Vorrichtung zum Zuenden eines Lichtbogens - Google Patents
Vorrichtung zum Zuenden eines LichtbogensInfo
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 13
- 230000009466 transformation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
- H05B41/20—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
- H05B41/22—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode
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- Discharge Lamp (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. OKTOBER 1922
REl CHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 362645 -KLASSE 21 f GRUPPE 7
• (S 50664 VIIIJ2ip)
Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen m. b. H. in Berlin.
Vorrichtung zum Zünden eines Lichtbogens. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1919 ab.
Ein Lichtbogen in einem abgeschlossenen Gehäuse läßt sich nicht immer durch Nähern
der Elektroden zünden, sei es, daß eine Bewegung der Elektroden infolge des einschließenden
Gehäuses auf Schwierigkeiten stößt,
oder sei es, daß die Elektroden aus einem Material bestehen, bei dem sich auch nach Berührung
ein Lichtbogen nicht ohne weiteres ausbildet. Man hat in solchen Fällen in der Nähe der Elektroden einen Glühdraht ange-
ordnet, der durch Ionisierung des umgebenden Gases den Lichtbogen zustande bringt und
dann wieder abgeschaltet wird. Es sind also zum Einschalten einer solchen Bogenlampe
mindestens zwei Schaltbewegungen erforderlich. Diesen Nachteil hat die Vorrichtung gemäß
der Erfindung nicht; hierbei wird der Glühdraht durch einen Transformator gespeist,
dessen Primärwicklung an den Elektroden to liegt.
In den Zeichnungen sind zwei Anwendungen der Erfindung bei Bogenlampen dargestellt.
In der Lampenglocke g (Abb. i) sind die beiden Elektroden e und f eingeschlossen. In
ihrer Nähe ist der Glühdraht h angeordnet, der an der Sekundärwicklung s eines Transformators
liegt. Dessen Primärwicklung p ist an dieselben Zuführungsdrähte angeschlossen wie
die Elektroden e und f. Die Primär- und Sekundärwicklung des Transformators sind mit
ihrem einen Pol miteinander verbunden. Die Wechselstromquelle W liefert den Strom; ein
Widerstand w dient zum Beruhigen des Lichtbogens. Die Lampe wird durch Schließen des
Schalters ζ eingeschaltet. Dann steht die Primärwicklung p, die im Vergleich zum
Widerstand w einen hohen Ohmschen Widerstand hat, unter fast der ganzen Maschinenspannung.
Infolgedessen erhält der Glühdraht h so viel Strom, daß er zum Glühen kommt. Er
wird dadurch zur Kathode für eine elektrische Strömung, die von der Elektrode f aus durch
das Gas übergeht. Dabei wird diese Elektrode so heiß, daß der Lichtbogen zwischen ihr Und
der anderen Elektrode e zustande kommt. In dem Augenblick aber, in dem der Lichtbogen
einsetzt, sinkt infolge des in w zunehmenden Spannungsabfalles die Spannung an der Primärwicklung
£ des Transformators so erheb-Hch, daß der Glühdraht h aufhört zu glühen.
Die Vorteile gegenüber dem Bekannten bestehen darin, daß zum Einschalten nur ein
einfacher Ausschalter und nur eine einzige Schaltbewegung erforderlich ist. Trotzdem
wird das Glühen des Glühdrahtes h augenblicklich unterbrochen, sobald der Lichtbogen
eingesetzt hat, was für die Lebensdauer dieses Drahtes ausschlaggebend ist. Die Gefahr der
Zerstörung des Glühdrahtes ist überhaupt sehr gering, da nichts im Wege steht, statt des üblichen
langen dünnen Drahtes einen kurzen stärkeren Draht zu verwenden; denn die Spannung an seinen Enden kann durch Wahl
des Übersetzungsverhältnisses im Transformator beliebig niedrig gemacht werden.
Eine weitere Vervollkommnung zeigt Abb. 2. Sie besteht darin, daß die Primärwicklung p
und die Sekundärwicklung s des Transformators eine leitende Verbindung ν haben, die an
der Mitte der Wicklungen angeschlossen ist. Dadurch wird die Gesamtanordnung symmetrisch,
die beiden Elektroden e und f werden gleichzeitig glühend, so daß die Zündung des
Lichtbogens selbst bei hohem Gasdruck leicht und schnell vor sich geht. Die Beanspruchung
des Glühdrahtes h, der hier als kurzer gerader Draht gezeichnet ist, wird dadurch noch weiter
herabgesetzt.
Der geringe Energieverlust, der durch den Transformator während des Brennens entsteht,
kann um so eher in Kauf genommen werden, als es gerade bei wichtigen Anwendungsgebieten
von Bogenlampen dieser Art auf kleine Unterschiede im Stromverbrauch nicht ankommt, wie z. B. bei Scheinwerfern, Projektionsapparate
u. ä.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist aber nicht auf Bogenlampen beschränkt, sondern
auch bei Gleichrichtern anwendbar, überhaupt überall, wo ein Lichtbogen in geschlossenem
Gehäuse gezündet werden soll.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Zünden eines Lichtbogens, bei der die Umgebung der Elektroden
durch einen Glühdraht ionisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühdraht (K) durch einen Transformator
gespeist wird, dessen Primärwicklung (p) an den Elektroden (e, f) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine leitende Verbindung
zwischen Primär- und Sekundärwicklung des Transformators.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt
der Sekundärwicklung (s) und der Mittelpunkt der Primärwicklung (p)miteinander
leitend verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen kurzen geraden
Glühdraht Qi).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50664D DE362645C (de) | 1919-07-22 | 1919-07-22 | Vorrichtung zum Zuenden eines Lichtbogens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50664D DE362645C (de) | 1919-07-22 | 1919-07-22 | Vorrichtung zum Zuenden eines Lichtbogens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE362645C true DE362645C (de) | 1922-10-30 |
Family
ID=7487890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50664D Expired DE362645C (de) | 1919-07-22 | 1919-07-22 | Vorrichtung zum Zuenden eines Lichtbogens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE362645C (de) |
-
1919
- 1919-07-22 DE DES50664D patent/DE362645C/de not_active Expired
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