DE575324C - Einrichtung zur Inbetriebsetzung von Elektronen emittierende Gluehelektroden besitzenden elektrischen Leuchtroehren - Google Patents
Einrichtung zur Inbetriebsetzung von Elektronen emittierende Gluehelektroden besitzenden elektrischen LeuchtroehrenInfo
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- DE575324C DE575324C DE1930575324D DE575324DD DE575324C DE 575324 C DE575324 C DE 575324C DE 1930575324 D DE1930575324 D DE 1930575324D DE 575324D D DE575324D D DE 575324DD DE 575324 C DE575324 C DE 575324C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
- H05B41/18—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch
- H05B41/19—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. APRIL 193a
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 f GRUPPE 84 oi
elektrischen Leuchtröhren
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1930 ab
Bei elektrischen Leuchte Öhren, die unter
Vorsehung von Elektronen emittierenden Glühelektroden, mittels angelegten Hochfrequenzstromes
gezündet werden, ist in der Regel in der 'einen Zuleitung des Hochfrequenz-'apparates
ein Schalter !eingebaut, damit nach bewirkter Zündung der Hochfrequenzapparat
ausgeschaltet werden kann. Dies ist notwendig, da die Lebensdauer des Hochfrequenzapparates
im Vergleich zur Lebensdauer der Leuchtröhre sehr klein ist. Um die Bedienungsperson
von der Überwachung des Zündvorganges zu befreien, hat man auch schon vorgeschlagen, den erforderlichen Hochfrequenzapparat
selbsttätig mittels eines Zeitschalters auszuschalten. Diese bisher angewendete selbsttätige Ausschaltung des Hochfrequenzapparates
ist jedoch nicht immer zufriedenstellend, da di,e für die Schaltung
einer Leuchtröhre erforderliche Zeit sehr schwankt und manchmal sogar die für das
Ansprechen des Zeitschalters festgesetzte Zeit noch überschreitet.
Um den Zündvorgang bei ebenfalls selbsttätiger Ausschaltung des zur Zündung benutzten
Hochfrequenzapparates noch sicherer zu gestalten und die Röhre durch gleichzeitiges
Abschalten des Elektrodenheizstromes völlig in den Betriebszustand überzuführen,
ist erfindungsgemäß der Hochfrequenzapparat und die Primärspule des Elektrodenheiztransformators
parallel zueinander geschaltet und in einer ihrer zu den Netzanschlußklemmen führenden Zuleitungen ein
Schalter vorgesehen, der unter der Wirkung einer in der einen Röhrenzuleitung eingebauten
Relaiswicklung steht, so daß nach erfolgter Zündung der Röhre der Hochfrequenzapparat
und der Elektrodenheizstrom selbsttätig ausgeschaltet wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung schematisch dargestellt.
An die beiden Netzanschlußklemmen 1, 2 sind mittels der in der Zeichnung stärker
hervorgehobenen Betriebsstromleitungen 3, 4 die Elektronen, emittierenden Glühelektroden
5, 6 'einer mit beliebigen Gasen, Dämpfen oder auch 'einem Gasdampfgemisch gefüllten
Leuchtröhre 7 angeschlossen. In der Betriebsstromleitung 3 ist ein zum Ein- und Ausschalten
der gesamten Einrichtung dienender Schalter 8 und die übliche, zur Herabsetzung der Betriebsspannung auf die Brennspannung
der Leuchtröhre dienende Drosselspule 9 eingebaut, an deren Stelle aber auch ein anderer Widerstand oder Glühlampen treten
könnten, die zur Beleuchtung mit herangezogen werden. Die beiden Betriebsstromleitungen
3, 4 sind von einer Leitung 10, 10'
*) Von dem Patetitsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Gerhard Greeff in Berlin.
überbrückt, die einen Hochfrequenzapparat 11 enthält. Letzterer bestellt in bekannter
Weise aus einem Funkeninduktor, "einem Schwingungskreis und einem Hochfrequenztransformator.
Vom Hochfrequenzapparat 11 gehen zwei Leitungen 12 aus, deren freie
Enden entweder unmittelbar mit den Elektronen emittierenden Glühelektroden· S, 6 verbunden
oder, wie dargestellt, nur in Nähe der Elektroden in Form von Schlaufen 13 um
die Leuchtröhre 7 herumgewunden sind. Die beiden Leitungen 10, 10' sind durch die in
einer Leitung 14, 14' liegende Primärspule 15 eines Transformators überbrückt, der zwei
kleine Sekundärspulen 16, 17 zur Speisung der Elektroden 5, 6 mit Anheizstrom aufweist.
Die Sekundärspule 16 ist zu diesem Zwecke durch eine Leitung 18 mit der zur
Elektrode 5 führenden Betriebsstromleitung 3 und durch eine Leitung 19 mit der Elektrode
5 unmittelbar verbunden. Die andere Sekundärspule 17 ist in gleicher Weise durch
eine Leitung 20 an die Betriebsstromleitung 4 und -durch eine. Leitung 21 an die Elektrode
6 unmittelbar angeschlossen. In der Betriebsstromleitung 3 ist endlich die Erregerwicklung
22 eines Relais eingebaut, dessen Kern 23 auf einen in der Leitung 10
eingebauten Schalthebel 24 einwirkt.
Im Augenblick, wo der Schalter 8 geschlossen wird, sind die Elektroden 5, 6 und auch der Hochfrequenzapparat 11 an das Netz oder eine beliebige andere Stromquelle angeschlossen, da der Schalthebel 24 vorläufig noch die gezeichnete Stellung einnimmt. Sofort nach der Einschaltung werden die Elektroden S, 6 durch Vermittlung der an die Sekundärspulen 16, 17 angeschlossenen Heizstromkreise zum Glühen gebracht. Sobald die Elektroden genügend Elektronen in die Entladungsbahn gesandt haben, was in der Regel in weniger als einer halben Minute, oft schon nach einigen Sekunden der Fall ist, bildet sich zwischen den Elektroden eine Entladung aus, was sofort zur Folge hat, daß die Wicklung 22 erregt und der Schalter 24 vom Relaiskern 23 angezogen, also geöffnet wird. Der Hochfrequenzapparat 11 und auch der Heiztransformator 15, 16, 17 sind damit selbsttätig abgeschaltet. Die Elektroden werden sodann in an sich bekannter Weise mittels des die Röhre durchfließenden Betriebsstromes weiter am Glühen erhalten. Da der Transformator nur während der kurzen Zündperiode eingeschaltet ist, so schadet "es nichts, wenn er unterdimensioniert ist und während dieser kurzen Zeitperiode überlastet wird.
Im Augenblick, wo der Schalter 8 geschlossen wird, sind die Elektroden 5, 6 und auch der Hochfrequenzapparat 11 an das Netz oder eine beliebige andere Stromquelle angeschlossen, da der Schalthebel 24 vorläufig noch die gezeichnete Stellung einnimmt. Sofort nach der Einschaltung werden die Elektroden S, 6 durch Vermittlung der an die Sekundärspulen 16, 17 angeschlossenen Heizstromkreise zum Glühen gebracht. Sobald die Elektroden genügend Elektronen in die Entladungsbahn gesandt haben, was in der Regel in weniger als einer halben Minute, oft schon nach einigen Sekunden der Fall ist, bildet sich zwischen den Elektroden eine Entladung aus, was sofort zur Folge hat, daß die Wicklung 22 erregt und der Schalter 24 vom Relaiskern 23 angezogen, also geöffnet wird. Der Hochfrequenzapparat 11 und auch der Heiztransformator 15, 16, 17 sind damit selbsttätig abgeschaltet. Die Elektroden werden sodann in an sich bekannter Weise mittels des die Röhre durchfließenden Betriebsstromes weiter am Glühen erhalten. Da der Transformator nur während der kurzen Zündperiode eingeschaltet ist, so schadet "es nichts, wenn er unterdimensioniert ist und während dieser kurzen Zeitperiode überlastet wird.
Die beliebig ausgebildeten Glühelektroden können gegebenenfalls auch durch besondere
Stromquellen oder einen anders ausgebildeten und angeschlossenen Transformator gespeist
werden. Der Hochfrequenzapparat 11 braucht nicht unbedingt in einer die Betriebsstromleitungen
überbrückenden Leitung zu liegen; er kann vielmehr auch von einer besonderen
Stromquelle gespeist werden, nur ist es notwendig, daß auch in diesem Falle die in der
einen Betriebsstromleitung liegende Relaiswicklung auf einen in der einen Zuleitung
des Hochfrequenzapparates eingebauten Schalter einwirkt.
Claims (1)
- Patentanspruch :Einrichtung zur Inbetriebsetzung von Elektronen emittierende Glühelektroden besitzenden elektrischen Leuchtröhren mittels angelegten Hochfrequenzstromes und eines in der 'einen Zuleitung des Hochfrequenzapparates eingebauten Schalters, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzapparat (11) und die Primärspule (15) des Elektrodenheiztransformators (15 bis 17) parallel zueinander geschaltet sind, und daß in einer ihrer zu den Netz-,anschlußklemmen (1, 2) führenden Zuleitungen (10, 10') «ein Schalter (24) vorgesehen ist, der unter Wirkung einer in der einen Röhrenzuleitung (3) eingebauten 9t-Reiaiswicklung (22) steht, so daß nach erfolgter Zündung der Röhre der Hochfrequenzapparat und der Elektrodenheizstrom selbsttätig ausgeschaltet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE575324T | 1930-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575324C true DE575324C (de) | 1933-04-27 |
Family
ID=6569697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930575324D Expired DE575324C (de) | 1930-03-06 | 1930-03-06 | Einrichtung zur Inbetriebsetzung von Elektronen emittierende Gluehelektroden besitzenden elektrischen Leuchtroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575324C (de) |
-
1930
- 1930-03-06 DE DE1930575324D patent/DE575324C/de not_active Expired
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