DE420064C - Durch Lagenaenderung ausgeloeste Alarmbombe mit einem unter Federwirkung stehenden Schlagbolzen - Google Patents

Durch Lagenaenderung ausgeloeste Alarmbombe mit einem unter Federwirkung stehenden Schlagbolzen

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DE420064C
DE420064C DEG61300D DEG0061300D DE420064C DE 420064 C DE420064 C DE 420064C DE G61300 D DEG61300 D DE G61300D DE G0061300 D DEG0061300 D DE G0061300D DE 420064 C DE420064 C DE 420064C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH ·
AUSGEGEBEN AM
13. OKTOBER 1925.
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 420064 KLASSE 74 a GRUPPE
(G 61300 VIIIl74a)
Johann Götzelmann und Wilhelm Throm in Wiesloch.
Durch Lagenänderung ausgelöste Alarmbombe mit einem unter Federwirkung
stehenden Schlagbolzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich, auf eine durch Lagen änderung (Umfallen, Wegnehmen u. dgl.) ausgelöste Alarmbombe mit einem unter Federwirkung stehenden Schlagbolzen, der innerhalb einer Hülse gegen eine Knallkapsel o. dgl. vorschnellen kann, sobald er an seinem einen Ende von zwei Sperrzungen frei wird, welche durch den Gegendruck eines beweglichen keilförmigen Gliedes in die Sperrlage gebracht werden.
Gemäß der Erfindung sind nun zwecks Gewinnung einer einfachen sicheren Bauart
die Sperrzungen am unteren Ende des Schlagbolzens selbst gelenkig gelagert und werden in ihrer Sperrlage gehalten- durch einen beweglichen Bodenstift der Bombe, dessen Schaft in der Bereitschaftslage der Alarmbombe auf der sie tragenden. Unterlage aufruht, während die Spierrzungen beim Niedersinken des Stiftes, wenn z. B. die Alarmbombe angehoben wird oder umfällt, von dem
ίο Stifte gelöst werden und mit dem Schlagbolzen vorschnellen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der1 Zeichnung beispielsweise dargestellt.
In der Hülse α befindet sich die Bohrung k für die Knallkapsel oder ähnliche Munition, die entzündet wird durch den Schlagbolzen^, der unter der Wirkung der Feder / steht; letztere ist über den Schaft des Schlagbolzens d gezogen und wird durch Auseinanderspreizen der am unteren Ende des Bolzens angelenkten Zungen e mittels eines keilförmigen Bodenstiftes g gespannt, der in einer entsprechenden Bohrung der Alarmbombe gleitet und seine Führung durch einen Einsatz h erhält.
Um die Bombe im geladenen Zustande transportieren zu können, kann ein Sicherheitsring b vorgesehen sein, der in einer Nut der Hülse ß gleitend eine Schraube c besitzt, die von dem Eingeweihten durch ein bestimmtes der Löcher i hindurch gegen den Schlagbolzen d gedreht werden kann, so daß dieser festgestellt ist.
Damit bei der Zündung der Schlagbolzen d nicht aus der Bohrung herausspringen kann, ist am oberen Teile der Hülse α eine Anschlagschraube I vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch Lagenänderung ausgelöste Alarmbombe mit einem unter Federwkkung stehenden Schlagbolzen, der innerhalb einer Hülse gegen eine Knallkapsel o. dgl. vorschnellen kann, sobald er an seinem einen Ende von zwei Sperrzungen frei wird, welche durch den Gegendruck eines beweglichen keilförmigen Gliedes in die Sperrlage gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrzungen [e) am unteren Ende des Schlagbolzens (d) selbst gelenkig gelagert sind und in ihrer Sperrlage gehalten werden durch einen beweglichen Bodenstift (g·) der Bombe, dessen · Schaft in der Bereitschaftslage der Alarmbombe auf der sie tragenden Unterlage ruht, während die Sperrzungen (e) beim Niedersinken des Stiftes (g·) von diesem gelöst werden und mit dem Schlagbolzen (d) vorschnellen.
DEG61300D 1924-04-29 1924-04-29 Durch Lagenaenderung ausgeloeste Alarmbombe mit einem unter Federwirkung stehenden Schlagbolzen Expired DE420064C (de)

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