DE323018C - Minensprenggreifer - Google Patents

Minensprenggreifer

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DE323018C
DE323018C DE1918323018D DE323018DD DE323018C DE 323018 C DE323018 C DE 323018C DE 1918323018 D DE1918323018 D DE 1918323018D DE 323018D D DE323018D D DE 323018DD DE 323018 C DE323018 C DE 323018C
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DE
Germany
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mine
explosive
grab
anchor rope
rope
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DE1918323018D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G7/00Mine-sweeping; Vessels characterised thereby
    • B63G7/02Mine-sweeping means, Means for destroying mines
    • B63G7/04Mine-sweeping means, Means for destroying mines by means of cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • llinensprenggreifer. Zum Abschneiden von Minen sind Sprenggreifer bekannt, die init der Suchleine an das Minenankertau herangebracht werden, das Ankertau greifen und. sprengen oder erst nach Entfernung des Räumgerätes zur Explosion gebracht werden. Im ersten. Falle wird meist die unbeschädigte Mine aufsteigen und ruß erst durch Abschuß zum Sinken gebracht werden,' im zweiten Falle sind nach dem Greifen des Minenankertaues erneute Handgriffe des Räumpersonals erforderlich, die zeitraubend und gefährlich sind. Der vorliegende Sprenggreifer hilft beiden Mängeln ab. Die Mine wird ohne weiteres Zutun nach dem Greifen des Ankertaues zur Explosion gebracht. Zu diesem Zweck sind vorn vorliegenden Sprenggreifer folgende Funktionen zu erfüllen i. Der Greifer ruß das Minentau richtig erfassen, 2. sich am Minentau selbsttätig anklammern, 3. sich selbsttätig. von der Suchleine lösen, q.. an dem Minentau in die Höhe gleiten können, bis er dicht unter der Mine liegt, damit der Explosionsstoß das Minengefäß zerstört, und 5. eine Zündverzögerung aufweisen für die Zeit des Aufstieges am Ankertau bis an die Mine. Zu i. Das richtige Erfassen des Ankertaues wird auf folgende Weise erzwungen. Der von der Suchleine geschleppte Sprenggreifer ist nicht unmittelbar mit dieser verbunden, viehmehr ist ein elastisches Stahlband zwischen Suchleine und Greifer geschaltet. Da die Suchleine das Minentau in einer Kurve umfährt, so legt sich dieses Stahlband beim Umfahren mit seiner breiten Fläche an das Minentau an und erzwingt damit eine bestimmte Lage des Greifers zum Ankertau. Die Greifarme des Sprenggreifers liegen in einer zur breiten Fläche des Stahlbandes senkrechten Ebene, so daß das an letzterem vorbeigleitende Minenankertau von einem der Greifarme gefaßt wird.
  • Zu 2. Das hinter einen Greifarm eingelaufene Ankertau trifft auf eine verschiebbare Buchse, die durch den Druck des Taues nach Abscheren einer Schraube zwei Krallen umlegt, durch deren eine das Tau lose umklammert wird.
  • Zu 3. Ein an dem Greiferende angebrachter Schlipphaken wird gelöst, wenn die verschiebbare Buchse vom Ankertau in die äußerste Endlage gedrückt ist. Die Suchleine ist dann frei vom Sprenggreifer und wird vom Suchboot weitergeschleppt. -Zu q.. Durch eine kleine Schleppboje, die am Sprenggreifer angesteckt ist, wird letzterer nach dem Loslösen von der Suchleine an dem Minenankertau in die Höhe gezogen, bis er unter der Mine Halt macht.
  • Zu 5. Durch die verschiebbare Buchse wird bereits beim Einlaufen des Minenankertaues in den Sprenggreifer ein Schlagbolzen gespannt, der einen Zeitzünder in Brand setzt. Die Brennzeit des Zünders ist so bemessen, daß. die Zündung der Sprengladung erst erfolgt, -wenn der Sprenggreifer durch die Boje an die Mine herangeholt worden ist.
  • In Fig. i. ist ein Sprenggreifer im Längenschnitt a-b der Fig. ?, in Fig. 2 eine Seitenansicht des Sprenggreifers dargestellt. Der Sprenggreifer besteht aus -der Sprengbüchse i mit den beiden Greifarmen 2 und 3. Unter der Sprengbüchse i befindet sich ein zylindrischer Ansatz q:, in den der hohle Bolzen 5 eingeschraubt ist. Dieser wiederum besitzt ein Innengewinde 6, in das der Zeitzünder 7 -mit der Zündpille 8 und der Sprengleapsel g eingeschraubt wird. Letztere ragt in die Sprengbüchse i hinein, in der sich die Sprengladung io befindet und die durch den Sprengbüchsendeckel ii wasserdicht verschraubt ist. Der Sprengbüchsendeckel.ii besitzt eine Öse i2, an der das Suchgerät und eine kleine Auftriebboje befestigt wird. Auf den Bolzen. 5 ist eine mit Armen 13 und 1q. versehene Büchse 15 verschiebbar aufgesteckt, die in ihrer tiefsten Stellung durch eine Scherschraube 16 festgehalten wird. Die Arme 13 und 1q. fassen mit. ihren Enden in Krallen 17 und 18, die in den Punkten zg und 2o drehbar in den Greifarmen 2 und 3 gelagert sind. In der Bohrung des Bolzens 5 liegt der Schlagbolzen 21 und die Schlagbolzenfeder 22. Der Schlagbolzen 21 trägt am -oberen Ende Ansätze, vor die sich die in Bohrungen des Bolzens 5 liegenden Kugeln 23 und 24 legen. In der gezeichneten Stellung Fig. i sind diese Kugeln 23 und 2,4 durch die Büchse i5 in ihren Stellungen festgehalten und halten ihrerseits den Schlagbolzen az in der gezeichneten Stellung. Am unteren Ende faßt der Schlagbolzen in ein Spannstück 25, das in Nuten 26 und 27 des Bolzens 5 laufen kann. Mit Schrauben 28 und 2g ist das Spannstück 25 fest mit der Büchse 15 verbunden. Am unteren Ende des Bolzens 5 befindet sich der Schlipphaken 30, in den die Schlippöse 31 eingreift, und welche beide, durch die .Büchse 15 überdeckt, in gesperrter Stellung gehalten werden. An den Greifarmen 2 und 3 sind zwei Federn 32 und 33 angebracht; die in der höchsten Stellung der Büchse 15 hinter deren Arme 13 und 1q. fassen und ein Zurückgleiten derselben verhindern. Die Schlippöse 31 ist durch den Bolzen 34 drehbar mit dem Steuerband 35 verbunden, welches am oberen Ende mit den -Stoßblechen 36 und 37 und am unteren Ende mit dem Auge 38 versehen ist. In 38 wird die Suchleine angebracht. 39 ist ein Sicherheitsvorstecker. Die Wirkungsweise des- Sprenggreifers ist folgende: Der durch die im Auge 38 angebrachte Suchleine an die Mine herangebrachte Sprenggreifer legt sich zuerst mit dem Steuerband 35 beim Durchfahren der Kurve mit seiner breiten Fläche an das Minenankertau an, und zwingt dadurch den Sprenggreifer mit der Greifarmebene zur Horizontallage. In dieser Lage kann das Minentau in eines der Greifarrnmäuler einlaufen und legt sich vor -den Arm 13 oder 1q. der Büchse 15- Durch den Zug der Sucbleine einerseits und den Reaktionsdruck des gefangenen Ankertaues anderseits wird die Büchse 15 nach dem Abscheren der Schraube 16 auf dein: Bolzen 5 nach innen verschoben und vollzieht dadurch folgende Funktionen. Die Arme i3 und 1q., die in die Ausschnitte der Krallen 17 und 18 fassen; verdrehen diese um ihre Drehpunkte ig und 2o, so daß die Greifarmmäuler hinter dem eingelaufenen Minentau verschlossen werden. Das Spannstück 25 wird zu gleicher Zeit durch die Schrauben 28 und 29 mitgenommen und spannt die Schlagbolzenfeder 22 so weit, bis die Kugeln 23 und 24 durch Schlitze q.o und 41 der Büchsenach außen fallend, den Schlagbolzen 21 freigeben. Dieser schnellt gegen die Zündpille 8 und setzt damit den Zeitzünder 7 in Brand. In dieser Stellung- der Büchse 15 fassen bereits die Federn 32 und 33 hinter die Arme 13 und 1g. und verhindern den Rücklauf der Büchse i5.
  • Bei weiterer Verschiebung, dieser Büchse in ihre Endlage wird der Schlipphaken 30 und 32 freigegeben und die Verbindung löst sich. Durch den Auftriebszug einer in der Öse 12 befestigten Boje wird nun der freigewordene Greifer am Minenankertau in. die Höhe gezogen bis derselbe an die Mine trifft. Während des Aufstieges brennt der Zeitzünder ab und bringt den Sprenggreifer erst in seiner Lage neben der Mine zur Explosion, wodurch diese ze stört wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE,' Sprenggreifer für Minen, bei dem der Sprengkörper selbsttätig mit dem Minenankertau gekuppelt wird und selbsttätig vom Minensuchgerät abgekuppelt wird, da= durch gekennzeichnet, daß beim Fangen eines Minenankertaues durch einen der Greifarme (2, 3) durch Verschieben eines sich gegen das Ankertau anlegenden Teiles (i5) gleichzeitig Halteklauen (i7, 18) eingerückt, der Schlagbolzen einer Zeitzündung erst gespannt und dann - freigegeben und außerdem eine Schlippvorrichtung (30, 31) für das. Suchseil ausgelöst werden.
  2. 2. Sprenggreifer für Minen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum zwangläufigen Erfassen des Minenankertaues von einem der beiden Greifarme (2, 3) zwischen Suchleine und Greifer ein elastisches, breites Stahlband (35) angebracht ist, dessen unnachgiebige Ebene senkrecht zur Greifarmebene steht.
DE1918323018D 1918-09-06 1918-09-06 Minensprenggreifer Expired DE323018C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE323018T 1918-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE323018C true DE323018C (de) 1920-10-12

Family

ID=6170815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918323018D Expired DE323018C (de) 1918-09-06 1918-09-06 Minensprenggreifer

Country Status (1)

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DE (1) DE323018C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0211149A1 (de) * 1985-08-07 1987-02-25 Rheinmetall GmbH Einrichtung zur Vernichtung von Seeminen, insbesondere Ankertauminen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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