DE247289C - - Google Patents

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DE247289C
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Germany
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mine
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ship
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explosive charge
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/24Arrangement of mines in fields or barriers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/04Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 247289 — KLASSE 65 d. GRUPPE
VICKERS LIMITED in WESTMINSTER, Engl.
Seemine mit Zeitzünder für Minenketten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1911 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 21. September 1910 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf Seeminen mit Zeitzündern für Minenketten, bei denen zwei oder mehr Minen durch ein Tau ο. dgl. miteinander verbunden sind. Die Sprengkörper derartiger Minen werden beim Auftreffen eines Schiffes auf das Verbindungstau aus ihren Schwimmern herausgezogen, ohne jedoch von diesen gelöst zu werden, und legen sich dann mit den Schwimmern vor der Explosion an die Breitseiten des Schiffes. Nach der Erfindung sind die Minen dieser Art in der Weise eingerichtet, daß die Sprengkörper zunächst in bekannter Weise aus ihren Schwimmern heraustreten und darauf . vollkommen von diesen getrennt werden. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß das Schiff mit den an seinen Flanken liegenden Sprengkörpern seinen Weg fortsetzt, ohne daß die Besatzung etwa infolge verspäteter Wirkung des Zeitzünders durch einen Ruck der verankerten Minenkette auf die drohende Gefahr aufmerksam gemacht wird und Vorkehrungen zur Beseitigung der Minenkette treffen kann. Dieses Ziel wird nach der Erfindung auf einfache Weise dadurch erreicht, daß das Verbindungsorgan des Schwimmers mit dem Behälter der Sprengladung an dem Schlagbolzen mittels eines Sicherungsgliedes (Abscherstiftes) befestigt ist, das nach dem Heraustreten der Sprengladung aus dem Schwimmer beim Straffwerden des Verbindungsorgans zwischen beiden bricht.
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Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Seemine nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Mine.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Zündvorrichtung in größerem Maßstabe. .
Fig. 3 zeigt die Lage der Minenteile, nachdem das Verbindungsseil von einem Schiff gespannt ist.
Fig. 4 zeigt das Schiff und die Minen kurz vor ihrem Auftreffen auf die Schiffswände.
Mit A ist der Schwimmer, mit B der Anker und mit S1 das Ankertau bezeichnet. C ist das Gewicht, das in bekannter Weise die Tiefe der Verankerung der Mine bestimmt, D der Sprengkörper mit der Sprengladung und der Zündvorrichtung, F ist das Verbindungsseil zwischen den Minen.
Der Schwimmer A ist mit einer achsialen konischen Öffnung versehen, in welcher der Sprengkörper D ruht, der für gewöhnlich durch schwache 'Bolzen α (Fig. 1) in dem Schwimmer gehalten wird. Das spezifische Gewicht des Verbindungsseiles F ist zweckmäßig ungefähr gleich dem des Wassers, in dem es liegt. Das Seil F hat eine öse f, in der ein unter Federwirkung stehender Bolzen steckt, der für gewöhnlich durch einen in Wasser löslichen Pflock aus Salmiak in seiner Lage gehalten wird.
Das Zündergehäuse G liegt in einer mittleren Öffnung des Sprengkörpers D. Der unter "Federwirkung stehende Schlagbolzen g
ist mit einer Kette G1 verbunden, deren anderes Ende an dem Schwimmer A befestigt ist. Der Schlagbolzen ist an der Kette G1 durch einen Abscherstift g1 befestigt (Fig. 2), während der Kopf des Schlagbolzens durch einen noch schwächeren Stift g2 mit dem Bolzenschaft verbunden ist. G2 ist ein Zeitzünder, G3 der dazugehörige Zündsatz und g3 die Zündladung.
Nach dem Auswerfen der Minen sinken die Anker B auf den Meeresgrund, während die Schwimmer A mit den Sprengkörpern D dicht unter der Wasseroberfläche bleiben. Sobald ein Schiff das Verbindungsseil F mitnimmt, werden durch den dadurch hervorgerufenen Zug die Bolzen α zerbrochen, worauf der Sprengkörper D aus dem Schwimmer A gezogen wird. Die Teile nehmen dann die in Fig. 3 angegebene Stellung ein. Infolge des ständig auf das Seil F ausgeübten Zuges wird der Schlagbolzen g zurückgezogen und der Stift g2 abgeschert, worauf der Kopf des Schlagbolzens unter der Einwirkung der Feder gegen das Zündhütchen des Zeitzünders geschleudert wird und dadurch dieses sowie die Zündmasse des Zeitzünders G2 zur Entzündung bringt. Durch den stärker werdenden Zug am Seil F wird darauf auch der Stift g1 abgeschert. Dadurch ist der Sprengkörper D vollkommen von dem Schwimmer A getrennt und wird vom Schiff zusammen mit dem Sprengkörper der anderen der beiden miteinander verbundenen Minen mitgenommen (Fig. 4), wobei auf jeder Seite des Schiffes ein Sprengkörper liegt. Nach Ablauf der für die Zündung eingestellten Zeit explodieren dann die Sprengladungen, die das Schiff beschädigen. Die mittlere Öffnung des Sprengkörpers D ist am oberen Ende durch einen Deckel D1 verschlossen, und oberhalb des Zündergehäuses G liegt ein Klotz D2 aus Holz o. dgl., der das Gehäuse G in seiner Lage hält (Fig. 1).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Seemine mit Zeitzünder für Minenketten, deren Sprengladung beim Auftreffen eines Schiffes auf das die Minen miteinander verbindende Zugorgan aus dem Schwimmer der Mine heraustritt und sich an die Seiten des Schiffes anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (G1J zur Verbindung des Schwimmers mit dem Behälter der Sprengladung an dem Schlagbolzen (gj mittels eines Abscherstiftes (g1) befestigt ist, dessen Bruch nach dem Heraustreten der Sprengladung aus dem Schwimmer beim Straffwerden der Kette (G1J erfolgt.
2. Seemine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzenkopf durch einen Abscherstift (g2j gesichert ist, der schwächer ist als der Stift (g1), so daß der Zeitzünder (G2J der Sprengladung vor der Trennung der Mine vom Schwimmer entzündet wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT247289D 1910-09-21 Active DE247289C (de)

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GB191021933T 1910-09-21

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DE (1) DE247289C (de)
FR (1) FR420894A (de)
GB (1) GB191021933A (de)

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FR420894A (fr) 1911-02-09
GB191021933A (en) 1911-03-02

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