DE255965C - - Google Patents
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- DE255965C DE255965C DENDAT255965D DE255965DA DE255965C DE 255965 C DE255965 C DE 255965C DE NDAT255965 D DENDAT255965 D DE NDAT255965D DE 255965D A DE255965D A DE 255965DA DE 255965 C DE255965 C DE 255965C
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- mine
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- block
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- mines
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C14/00—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
- F42C14/04—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 255965 KLASSE 65 d. GRUPPE
VICKERS LIMITED.in WESTMINSTER, Engl.
Seemine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1911 ab.
auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 28. Februar 1911 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf Seeminen, die mit einem auf dem Meeresgrunde ruhenden
Anker verbunden und paarweise durch ein Verbindungstau miteinander gekuppelt sind, das beim Gegenfahren eines Schiffes das
Zurückziehen und Auslösen des in jeder Mine vorhandenen Schlagbolzens bewirkt. Bei derartigen
Minen hat man bereits einen Block aus wasserlöslichem Salz verwendet, wodurch in der Regel die Übertragung einer Spannung
des zwischen den Blöcken beider untereinander verbundenen Minen liegenden Tauteiles
auf die Schlagbolzen und die damit verbundene unbeabsichtigte Explosion der Minen
während des Auswerfens in die See verhindert wird. Bei diesen Minen steht aber nicht das
ganze Verbindungstau unter dem Einfluß des Salzblockes, so daß bei einer während des
Legens der Minen zufällig auftretenden Spannung des Tauteiles zwischen Block und Schlagbolzen
die betreffende Mine vorzeitig explodieren wird.
Diese Gefahr ist bei der Mine nach der Erfindung dadurch behoben, daß der wasserlösliehe
Salzblock zwischen einem Bunde des Schlagbolzenschaftes und einer in dem Mihengehäuse
befestigten, mit Öffnungen versehenen Platte untergebracht ist, so daß die Zurückziehung
des Schlagbolzens überhaupt und die damit verbundene unbeabsichtigte Explosion der Mine bei der Spannung irgendeines Teiles
des Verbindungstaues zwischen zwei Nachbarminen vor deren Versenkung auf jeden Fall
verhütet ist.
Auf der Zeichnung ist eine nach der Erfindung gebaute Mine im senkrechten Schnitt
dargestellt.
Die Mine A besitzt die Gestalt einer Kugel, in deren Mitte ein die Sprengladung enthaltendes
Zylindergehäuse B liegt. Gleichachsig in dem Zylinder B liegt ein zweiter Zylinder C,
der an seinem oberen Ende offen und am unteren Ende durch eine Platte C1 verschlossen
ist. Die Platte C1 trägt einen Ring, an dem das Ankertau C2 angreift. Der Schlagbolzen D1
und seine Feder D 2 liegen in einem Gehäuse,
das .aus zwei bei d zusammengeschraubten Teilen D, D0 besteht. Dieses Gehäuse läuft
an seinem unteren Ende in den Zeitzünder E aus und ist oben in dem Zylinder C mittels
eines mit Gewinde versehenen Bundes C3 befestigt, der in einem eine Packung cx enthaltenden
Gewindeteil c des Zylinders C eingeschraubt ist. Der Schaft D3 des Schlagbolzens
D1 ist mit diesem durch einen zerbrechliehen Stift Di verbunden, der bei einer bestimmten
Größe des auf den Schaft Da ausgeübten Zuges in bekannter Weise abgeschert
wird und ein Vortreiben des Schlagbolzens durch die Feder D2 und Abfeuern des Zündhütchens
D5 zuläßt. Zwischen einem Bunde Z)6 des Schlagbolzenschaftes D^ und einer mit
Bohrungen versehenen Platte D1 liegt ein
Block D8 aus Salmiak oder einem anderen im Wasser löslichen Stoffe. Am oberen Ende
des Schaftes D3 sitzt ein Bügel D9, an dem
das Verbindungstau F angreift, das mit dem Schlagbolzen einer Nachbarmine verbunden ist.
Vor dem Auswerfen der Mine verhindert der Block D8 eine Bewegung des Schlagbolzens
D1, so daß die Mine ohne Gefahr gehandhabt werden kann. Nach dem Auswerfen und
Untertauchen der Mine dringt jedoch das Wasser durch die Bohrungen der Platte D1
und löst den Salmiakblock D8 auf, so daß der Schlagbolzen D1 nunmehr nach oben gezogen
werden kann. Trifft nun ein Fahrzeug auf das Verbindungstau F zwischen den Schlagbolzen
der beiden Minen, so werden deren Schlagbolzen D1 gegen die Wirkung ihrer Federn
nach oben gezogen, bis der Flansch Dx mit dem unteren Ende einer Büchse D10 in
Berührung kommt, die einen Teil der den Schaft D3 führenden Stopfbüchse bildet. Der
zerbrechliche Stift Z)4 wird dann abgeschert, worauf der Schlagbolzen D1 mit seinem
Flansch Dx vorgetrieben wird und das Zündhütchen
Z)5 zur Explosion bringt. Dieses entzündet den Satz des Zeitzünders E, der nach
einer bestimmten Zeit die Zündladung C5 entflammt. Die Ladung C5 wirkt auf einen Detonator
C4, der die Hauptsprengladung in dem Zylinder D zur Explosion bringt.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Seemine, deren Schlagbolzen durch ein Tau ο. dgl. mit dem Schlagbolzen . einer Nachbarmine verbunden ist, und in der ein Block aus wasserlöslichem Salz die Übertragung einer Spannung des Verbindungstaues auf den Schlagbolzen vor dem Versenken der Mine verhüten soll, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserlösliche Block j (D8) zwischen einem Bunde (D6J des Schaftes (D3) des Schlagbolzens (D1) und einer in dem Minengehäuse (A) befestigten, mit Öffnungen versehenen Platte (D1) liegt, so daß die Zurückziehung des Schlagbolzens und die Explosion der Mine infolge eines auf das Verbindungstau ausgeübten Zuges vor dem Versenken der Mine unter allen Umständen verhütet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE429239X | 1911-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255965C true DE255965C (de) |
Family
ID=32502017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255965D Active DE255965C (de) | 1911-02-28 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255965C (de) |
| FR (1) | FR429239A (de) |
| GB (1) | GB191113829A (de) |
-
0
- DE DENDAT255965D patent/DE255965C/de active Active
-
1911
- 1911-05-03 FR FR429239A patent/FR429239A/fr not_active Expired
- 1911-06-09 GB GB191113829D patent/GB191113829A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR429239A (fr) | 1911-09-18 |
| GB191113829A (en) | 1911-11-16 |
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