DE477358C - Einrichtung zum Scharfmachen und Entschaerfen von Seeminen - Google Patents

Einrichtung zum Scharfmachen und Entschaerfen von Seeminen

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DE477358C
DE477358C DES76854D DES0076854D DE477358C DE 477358 C DE477358 C DE 477358C DE S76854 D DES76854 D DE S76854D DE S0076854 D DES0076854 D DE S0076854D DE 477358 C DE477358 C DE 477358C
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DE
Germany
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mine
anchor
membrane
detonator
disarming
Prior art date
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Expired
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DES76854D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/04Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/04Protective caps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C5/00Fuzes actuated by exposure to a predetermined ambient fluid pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Scharfmachen und Entschärfen von Seeminen Es sind Seeminen bekannt, bei denen der Zünder nach dem Auswerfen der Mine in Abhängigkeit vom äußeren Wasserdruck scharf gemacht wird, sobald die Mine sich in oder unterhalb einer vorher bestimmten Tiefe befindet. Die Mine ist also erst dann scharf, wenn sie nach dem Auswerfen die vorher bestimmte Tiefe erreicht hat, während sie vorher beim Transport und an Bord gesichert ist.
  • Diese Einrichtungen genügen den Anforderungen der Praxis nicht in- vollem Maße. Diese verlangt, daß der Minenleger sich- nach dem Auswerfen genügend weit von der Mine entfernt hat, ehe die Mine scharf wird, damit er keine Gefahr läuft, von der Mine selbst beschädigt zu werden. Die bekannten Einrichtungen eignen sich auch nicht für Minen, die von Unterseebooten geworfen werden sollen und in diesen bereits unter Wasser stehen, also dem äußeren Wasserdruck ausgesetzt sind. In diesem Fall werden die Minen nämlich schon im Unterseeboot scharf, wenn sich dieses unter der Tiefe befindet, in der die Mine stehen bleiben soll. Das ist meistens der Fall.
  • Diese Übelstände werden durch die Einrichtung nach der Erfindung vermieden, bei der die :Mine ebenfalls in Abhängigkeit vom äußeren Wasserdruck scharf wird. Sie bezieht sich auf bekannte Anordnungen, bei der der innerhalb :der Mine unter Federdruck und außerhalb der Mine unter Wasserdruck stehende Zünder erst scharf wird, wenn die beim Auswerfen vom Anker nach unten gezogene Mine sich vom Anker löst, um nach oben in die eingestellte Tiefe zu steigen. Nach der Erfindung ist vor der abschließenden Membran ein geschlossener Raum angeordnet, zu dem der Wassereintritt durch eine bis dahin verschlossene öffnung erst dann verschafft wird, wenn Mine und Anker sich trennen. Erst :dann kann der äußere Wasserdruck auf die Membran einwirken und den Zünder scharf machen. Der Verschluß des Raumes wird erst auf einer solchen Tiefe der Mine unterhalb der Wasseroberfi,äche freigegeben, daß ein etwa j etzt eintretender Zerknall der Mine dem Minenleger nicht mehr schaden kann. Eine solche Einrichtung schließt auch jede Gefahr für Minen auslegende Unterseeboote aus, weil der Zünder erst scharf wird, wenn die Mine bereits ausgeworfen ist und mit dem Anker eine gewisse Strecke abgesunken ist.
  • In der Abb. i ist die Gesamtanordnung einer Seemine mit Anker dargestellt.
  • Das Minengehäuse ii ruht auf Füßen 1z, die am Minenanker 13 angeordnet sind. Durch eine Sperrvorrichtung 1q. beliebiger, an sich bekannter Art sind Mine und Anker zunächst miteinander fest verbunden. Wird die Sperrung nach dem Auswerfen aufgehoben, so kann sich die Mine vom Anker oder den Minenfüßen abheben. Der Anker sinkt auf den Grund, die.Mine steigt infolge ihres Auftriebs nach oben und wickelt dabei das Ankerseil i5 von der Seiltrommel 16 ab, die am Anker 13 angeordnet ist. Die Mine bleibt dann in einer bestimmten Tiefe unter Wasser stehen. Im Innern der Mine liegt die Sprengladung 17, die durch einen Zwischenboden 18 von dem Luft enthaltenden oberen Teil der Mine getrennt ist, und das Rohr i9, in dem die Zündvorrichtung der Mine untergebracht ist. DieZündvorrichtung besteht aus einer Sprengkapsel 2o mit Zündhütchen und Schlagdorn und aus einer Initialbüchse 21. Wird das Zündhütchen vom Schlagdorn angestoßen, so wird die Sprengkapsel 2o gezündet. Befindet sich die Sprengkapsel dann innerhalb . der Initialbüchse 21, so wird diese gezündet und entzündet bei ihrem Zerknall die Sprengladung 17 der Mine. In dem Raum 22 ist die Membran angeschlossen, mittels der der Zünder der Mine in Abhängigkeit vom Wasserdruck scharf wird. Ein Ankerzugangsrohr 23 ist erfindungsgemäß mit einer Kappe 24 verschlossen, die beim Trennen der Mine vom Anker nach dem Auswerfen mittels des Seilchens 25 abgerissen wird, so daß das Wasser in den Raum 22 eindringen und auf die Membran im Sinne des Schärfens des Zünders einwirken kann.
  • In Abb. 2 ist die Einrichtung zum Schärfen oder Entschärfen des Zünders nach der Erfindung dargestellt. Die Sprengkapsel 2o in einem mit Fenstern 26 versehenen Rohr i9 sitzt auf dem Träger 32, der mit einer großen Druckplatte 33 im Raum 22 versehen ist. Der Träger 32 und Druckplatte 33 werden durch die Feder 34 gegen die Gummimembran 35 nach außen gedrückt, die die Zündeinrichtung wasserdicht abschließt. Der Raum 22 ist durch den eingeschraubter. Deckel 36 abgedeckt, an dem ein Rohr 23 mit Bohrung 37 von geringem Querschnitt angeordnet ist. Über das Rohrstück 23 ist eine gut abschließende Gunimikappe 24 gestülpt, die durch Zug auf das Seilchen 25 abgezogen werden kann. Solange die Gummikappe 24 die Öffnung des Rohransatzes 23 abschließt, kann -das Wasser nicht in den Raum 22 eintreten und also auch keinen Druck auf die Membran 35 ausüben.
  • Trennen sich beim Auswerfen Mine und Anker voneinander und steigt die Mine nach oben, so wird die Gummikappe 24 mittels des Seilchens 25 abgezogen. Das Wasser tritt jetzt durch die enge Bohrung 37 in den Raum 22 ein, preßt die in ihm enthaltene Luft zusammen und drückt die Membran und damit die Druckplatte 33 nach innen.
  • Die Bohrung 37 des Rohransatzes 23 wird verhältnismäßig klein gewählt, damit schnellwechselnde Änderungen des äußeren Wasserdrucks, wie sie bei hochstehenden Minen im Seegang eintreten, auf die Bewegung des Zünders ohne Einfluß sind, weil das zwischen Deckel und Membran befindliche, als Puffer wirkenide Wasser nicht so schnell entweichen kann, daß eine Verschiebung des. Zünders herbeigeführt wird.
  • Reißt das Ankertau etwa nach längerem Liegen, so steigt die Mime an die Oberfläche und treibt weiter. Dies ist aber für Schiffe ganz ungefährlich, weil die Membran wegen des verminderten Wasserdrucks von der Feder 34 axial wieder nach unten gedrückt wird, so da.ß die Haltescheibe 43 der Sprengkapsel 2o unter die Kante 46 des Rohres 45 sinkt. Wird jetzt die Mine von einem Schiff angestoßen und die Initialbüchse 21 ausgelöst, so stößt sie mit ihrem unteren Rand 48 auf den Rand 46 des Rohres 45 auf, ohne die Sprengkapsel 2o zu berühren. Sie kann also nicht zerknallen.
  • Der Deckel 36 des Raumes 22 bildet gleichzeitig einen Schutz der Membran 35 und verhütet das Bewachsen während des Ausliegens der Mine, so daß das richtige Arbeiten der Membran auch dann gesichert ist, wenn etwa beim Reißen des Ankertaues nach längerer Liegezeit di:e Mine an die Wasseroberfläche steigt und die Feder 34 die Sprengkapsel wieder zurückziehen soll.
  • Die beschriebene Anordnung, wonach dem Wasser der Zugang zum Raum 22 und zur Membran 35 erst dann verschafft wird, wenn Mine und Anker sich in einer gewissen Wassertiefe trennen, ist sowohl auf mechanisch wie auch elektrisch zu zündende Minen anwendbar.
  • Bei der beschriebenen Anordnung ist die Mine stehend auf dem Anker angeordnet. Dies ist für die Erfindung unwesentlich. Die Mine kann auch liegend oder auf dem Kopf stehend mit dem Anker verbunden sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schärfen und Entschärfen von Seeminen, bei denen der Zünder in Abhängigkeit vom Wasserdruck erst dann scharf wird, wenn die Mine sich nach ,dem Auswerfen vom Anker löst und nach oben steigt, dadurch gekennzeichnet, daß vor der abschließenden Membran ein durch eine Kappe (24) verschlossener Raum angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des vor der Membran befindlichen geschlossenen Raumes im Verhältnis zum Durchmesser der Membran oder der Druckplatte .des Zünders einen sehr kleinen Durchmesser hat.
DES76854D 1926-11-05 1926-11-05 Einrichtung zum Scharfmachen und Entschaerfen von Seeminen Expired DE477358C (de)

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GB2881329A GB336080A (en) 1929-09-23 1929-09-23 Apparatus for setting submarine mines

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