DE2215876C3 - Vorrichtung zum Scharfmachen von elektrisch zu zündenden Seeminen und Torpedos - Google Patents

Vorrichtung zum Scharfmachen von elektrisch zu zündenden Seeminen und Torpedos

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DE2215876C3
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Description

Die Eifindiing betrifft eine Vorrichtung zum Schai fmachen von elektrisch zu zündenden Seeminen und Toipeilos mil einem schwenkbiiicn Träger für mindestens eine clekli isch zu zündende Zündpille mil einem Antrieb, der ilen Zündpillenträgei mit dei Zündpille aus einer gesicherten Stellung in die geschärfte Stellung schwenken kann, und mit einer mechanischen Verriegelung, die den Zündpillenträger in der gesicherten Stellung festhalten und die zum Scharfmachen gelöst werden kann.
Das Ausbringen von Untcrwasserwaffen, wie Seeminen oder Torpedos, erfordert die Verwendung einer Zündeinrichtung, die gegen eine vorzeitige Detonation gesichert ist, die Waffe jedoch zuverlässig zu
ίο einer vorbestimmten Zeit nach dem Ausbringen, z. B. dem Abwurf oder dem Abschuß scharf macht, so daß ihre Sprengladung durch den Impuls eines Sensors gezündet werden kann.
Bei der eingangs erwähnten bekannten Vorrichtung zum Scharfmachen von elektrisch zu zündenden Seeminen oder Torpedos (DE-AS 1098 392) werden durch den Zug, den das Ankertau auf die Mine ausübt, die Vorgänge zum Scharfmachen ausgelöst. Diese bekannte Vorrichtung ist aber einmal nur für verankerte
ao Minen, nicht aber z. B. für Treibminen oder Torpedos anwendbar und verhindert außerdem ein einfaches Wiederaufnehmen unmittelbar nach dein Auswerfen. Außerdem erfolgt das Scharfmachen nur durch Drehen des schwenkbaren Trügers für den Sprengzünder,
as so daß eine unbeabsichtigte Zündung, z. B. durch elektrostatische Aufladung, denkbar ist.
Um eine Sicherung gegen diese unbeabsichtigte Zündung zu erreichen, ist es bekannt (AT-PS 184 638), eine Kontaktscheibe zum Überbrücken des Zündstronies als Sicherungsmaßnahme gegen unbeabsichtigtes Auslösen des Zünders einer Mine zu verwenden. Hei der bekannten Anordnung wird vor dem Weifender Mine die Zündvorrichtung durch Drehen der Kontaktscheibe scharf gemacht. Dadurch ist aber eine unbeabsichtigte Zündung beim Abwerfen dei Mine möglich.
Um eine bestimmte Verzögerung für die Betätigung der Vorrichtung zum Scharfmachen eines Zünders zu bewirken, ist es hei Artillericgcschossen mit Aufschlagzünder bekannt (SE-PS 195 471 und SE-PS 312 504), eine hydraulische Bremse zum Verzögern der Bewegung des Schwenkannes, der die Zündpille trägt, vorzusehen. Die Auslösung der verzögerten Bewegung des Schwenkarmes wird dabei aber nicht durch Freigabe einer Verriegelung, sondern unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft bewirkt, die durch den Drall des Geschosses entsteht.
Es ist ferner bekannt (DE-PS 5 20 430, 4 50 648 und 3 16 382, FR-PS 7 72 060), die Entriegelung der
Zündvorrichtung von Seeminen bei einem vorbestimmten Wasserdruck durch einen Mcmbran-Wasserdruckschalter zu bewirken. Diese bekannten Anordnungen haben aber keine ausreichende Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Scharfmachen der Zündvorrichtung durch unkontrollierbare Einflüsse.
Alle diese bekannten Vorrichtungen zum Scharfmachen von Seeminen oder Torpedos haben also in der Regel nur ein Sicherungsorgan, und es besteht die Gefahr, duß z. B. durch Seegang bei auf Deck liegenden Seeminen oder durch statische Elektrizität z. B. bei Torpedos, die Zündvorrichtung vorzeitig scharf gemacht wird. Außerdem ist nach dem Scharfmachen auch kurzzeitig nach Absetzen der Unterwasserwaffe ein Wiederaufnahmen nur durch Fintschärfen des
6. Zünders selbst möglich.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende AuI-gabe, eine dei artige Vorrichtung zum Scharfmachen von elektrisch zu zündenden Seeminen und Torpedos
so auszubilden, cJaLS cine wesentliche Erhöhung der Sicherheit erreicht wird durch Abhängigkeit der Scnäi fung des Zünders vom Druck und von einer gewissen Verweilzeit unter diesem Druck.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht, daß eine Bremse vorgesehen ist, die die Schwenkbewegung des Zündpillenträgers verzögert, und daß die mechanische Verriegelung aus einer Klinke, die in eine Aussparung eingreift, besteht und in an sich bei Seeminen bekannter Weise durch einen auf den Wasserdruck ansprechenden Impulsgeber gelöst werden kann, und daß eine an sich bei Seeminen bekannte Programmstcuerscheibe mit elektrisch leitenden Bereichen vorgesehen ist, die sich mit dem Zündpillenträger dreht, und die mit stationären Kontaktelcmcnlen zusammenwirkt und dadurch die Verbindung der Zündpille mit der Zündstromleitung in der gesicherten Stellung des Zündpillenträgers unterbrich» und in der geschärften Stellung herstellt.
Durch diese erfindungsgemäüe Ausbildung wird erreicht, daß nach Auslösen der Vonichtung zum Scharfmachen bei Erreichen eines bestimmten Wasserdrucks der Sprengzünder wesentlich verzögert scharf gemacht wird und außerdem die Verbindung der elektrischen Zündleitung erst dann hergestellt wird, wenn der Vorgang des Scharfmachens im wesentlichen beendet ist. Dadurch, daß die Bremse Jus Scharfmachen vom Augenblick der Entriegelung an um einen ziemlich erheblichen Zeitraum, z. B. 25 ± IO Minuten, verzögert, kann die Mine noch eine wesentliche Zeit nach dem Zuwasserbringen ohne jedes Risiko wieder eingefangen weiden. Die Sicherheit beruht dabei nicht nur darauf, daß der Zünder dann noch nicht auf die Zündladung gerichtet ist, sondern auch darin, daß die elektrischen Impulse von den Sensoren her die Zündpille nicht erreichen können und überdies die elektronischen Geräte erst mit Strom versorgt werden, wenn der Zündpillenträger sich bereits um einen erheblichen Winkel gedreht hat.
Vorzugsweise bewirkt die Programmslcucrscheibc, die sich mit dem Ziindpillcnträgcr dreht, im Zusammenwirken mit den stationären Kontaktelementen nacheinander folgende Schaltungen:
a) Zufuhr der elektrischen Energie zum Sensor der Mine,
h) Aufhebung der an sich bekannten Km/.Schließung der elektrischen Zündpillc und
c) Verbindung des Zünders mit dem Sensor der Mine.
Durch diese erfindungsgemüße Schaltfolge wird eine zusätzliche Sicherheit insbesondere auch dadurch erreicht, daß bis kurz vor dem endgültigen Scharfmachen die elektrische Zündpille kurzgeschlossen ist und daher in keinem Fall, auch bei entsprechend hohe ι elektrostatischer Aufladung, zünden kann.
Vorzugsweise sind neben der für die gesicherte Stellung vorgesehenen Aussparung, in welche die Verriegelungsklinke eingreift, weitere am Umfang des schwenkbaren Trägers in verschiedenen Winkelstellungen des drehbaren Zündhalters angeordnete Aussparungen vorgesehen. Durch diese Anordnung wird, wenn der Druck auf das auf den Wasserdruck ansprechende Gerät sich wieder vermindert, wenn /. B. die Veiankerung der Mine nicht einwandfrei funktioniert und die Mine an die Oberfläche treibt, der Vorgang des Scharfmachens der Zündvorrichtung dadurch unterbrochen, daß die Verriegelung erneut greif! und ein Weit dii.-hen des drehbaren Zündei hallers und der Kontaktscheibe bis in die Scharf-Stellung verhindert.
Um eine möglichst einfache, sicher wirkende und auch nach langer Zeitdauer noch funktionssichere, platzsparende Anordnung zu schaffen, sind vorzugsweise die drehbare Programmsteueischeibe und der Zündpillenträger gleichachsig angeordnet und die Bremse besteht aus Scheiben, die sich teils gleichachsig mit dem Zündpillcntiägcr drehen, teils feststehen, wobei die Zwischenräume zwischen den Scheiben mit Silikonöl hoher Zähigkeit ausgefüllt sind, und der Antrieb ist als Spiralfedermotor ausgebildet.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Vonichtung bei geschnittenem Schutzgehäuse,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie I1I-III in Fig. 2 und
Fig. 4 schematisch eine Draufsicht auf die Pro-
aj grammstcuerscheibe mit Kontaklelementen.
In Fig. 1-3 ist ein zylindrisches Schutzgehäuse mit Deckel 2 dargestellt. Innerhalb der als Schutzgehäuse dieiv.'iiden Schutzwand 1 ist ein Innengehäuse befestigt, welches einen Schützling 3 und 2 Stiindeckel 4, 5 umfaßt, die stan mit dem Schutzring 3 verbunden sind. Der Ring 3 ist mit einem feuerhemmenden Material, wie einem Kautschukschaum 6. ausgekleidet. Zwei identische elektrische Zündpillen 7, 8 sind in einem Ziindhalter 9 angebracht, der schwenkbar in dem Deckel 4 und in einer Lagerhülse 10 gehalten wird, die gegen eine Verdrehung relativ zu dem Deckel 5 durch einen Arm 11 festgelegt ist. Eine spiralförmig aufgewickelte Feder 12 ist zwischen der Lagerhülse IO am inneren Ende und dem Ziindhalter 9 am üuttcren Ende befestigt.
Eine Anzahl von axial gestapelten Scheiben 13 ist alternativ an dem Zündhalter 9 und dem Deckel 4 befestigt. Der axiale Abstund zwischen aneinander angrenzenden Obei flächen der Scheiben 13 ist relativ klein, und die Zwischenräume zwischen den Scheiben weiden mit Silikonöl hoher Zähigkeit gefüllt.
Eine Klinke odei ein Riegel 14 ist bei 15 schwenkbar an dem Ring 3 befestigt und verhindert eine Drehung des Zündhalters 9 in der in Fig. 3 durch Pfeil gekennzeichneten Richtung. Der Riegel 14 kann durch eine Löseeinrichtung gelöst weiden, die einen Kolben 16 umfaßt, der axial in dem Deckel 2 beweglich ist.
Der Kolben 16 ist in an sich bei Seeminen bekannter Weise vom Wasserdruck beaufschlagt und dazu durch eine Membran 17 überdeckt. Er wird durch eine Druckfeder 18 nach oben gedruckt, die gegen eine Schultcrobeifläche in dem Deckel 2 anliegt. Der Kolben 16 trägt eine Kolbenstange 19, deren oberes Ende gegenüber axialer Bewegung durch einen Sperrstift 20 festgelegt ist. Das untere Ende der Kolbenstange 19 kann in Berührung mit dem Riegel 14 kommen und diesen Riegel im Gegenuhrzeigersinne drehen.
Der Aiindhallci 9 trägt eine gedruckte Sk'iier-
g. scheibe 21, und der Deckel 5 weist eine Anzahl von Konlaktclcincntcn 22 bis 24 auf. die mit dieser Scheibe gemäß Fig. 2 in Eingriff stehen. Diese Einzelheiten sind getrennt in Fig. 4 in einer Seitenansicht
dargestellt. I ig. 4 /eigt ebenfalls /wei weilen· Konlaktelemenle 25 und 26.
Die gediiiekte Stciici scheibe 21 lieslehl aus einem isoliei'Oiuleii Material, auf dein drei Hciciche 27. 2K. 29auselekliischleitendem Material aufgedruckt siiul.
Die bcschnebcne Voi richtung ai heilet wie lolgt:
Vordem Abwurf oder dem AhscluiM wild dci Still 20 entfernt. Nach dem Abwurf in die See wirkt das Wasser auf die Membran 17 ein und bewegt ilen Kt)I beil 16 nach unten, sobald der Wasserdruck /in Ohci windung der Druckfeder 18 ausreicht. Die Abwiiitsbewcgungder Kolbenstange 19 bewegt den Riegel 14 im Gcgenuhizeigersinne und lost den Zündhaltci. der sich in Richtung der Pfeile in Fig. 3 und 4 /u drehen beginnt. Diese Drehung wild durch die spiralförmige Feder 12 hervorgerufen. Die Geschwindigkeit der Dieiiung wird durch Viskositatsrcibiing /wischen den Scheiben 13 gesteuert, die sich relativ zueinander in einem Silikonölfilm bewegen.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind die gedruckten Hereiche 28 und 29 anfangs durch das Kontaktelement 26 kurzgeschlossen. Diese Bereiche weiden parallel mit den Zündspulen der elektrischen Zünder 7, 8 verbunden. Auf diese Weise sind die Zünder gegenübei einer vorzeitigen Zündungauf Grund von Induktionsströmen in dem Zündsystem gesicheil.
Die elektrische Energie, die irgendwelche elektronischen Schaltungen in dem Zündsystem der Waffe versorgt, wird nicht betätigt, bevor die Steuerscheibe 21 so weil m Richtung des Heiles gedieht isl. dall das Kontaktclcmcnl 22 den Hcieich 27 ei leicht hai. über den dieses nun mit dem Konlaklclcincni 25 ve ι blinden ist. wohcidie heulen lilemente in Keihc mil ei- * nei nicht gezeigten Mauptslioniquelle vei bündel!sind Die KanlaktclcincnR' 23 und 24 sind die Ausgangsklemmen iles /iindsysleins dei Walle. Kur/ nachdem das Kur/schlicLlcitdci Zündspulen dei Zündung beendet worden ist. d. li. nach einei Dieiiung der Sleiiciseheibe um 15(1 . weiden die Zündpillen in this Zündsystem eingeschaltet Nach ISO" einei Umdrehung dei Steuerscheilv 21 wird die Drehung des Zündpiflcntiagcrs gestoppt. Die Zündpillen 7. 8 befinden sich jel/l in einer Stellung, hei dci eine Deto-
1S nation der Zündpillen 7, 8 eine Flamme hei vorruft, die nach unten durch eine Öffnung30 in einem Pecke! 31 gerichtet ist, dei auf eier Sprengladung mit der Bezugsziffei 32 in Fig. 3 aufliegt.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist dei Zündpillcntia-
ao ger 9 mil einer Anzahl von Aussparungen 33 entlang des Obcrflächenbcreiehes versehen, dei an dem Riegel 14 während der Drehung des Zündpillenträgers 9 vorbeiläuft. Wenn daher die Waffe kurz nach dem Aussetzen wieder eingefangen wird, kann die Fcdei
»5 18 den Kolben 19 nach oben bewegen, während eine Feder 34 den Riegel in Berührung mit dem Zündpillenträger 9 bringt. Der Riegel kann nun in eine der Aussparungen 33 eintreten und eine weitere Bewegung des Zündpillenträgers 9 unterbrechen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Scharfmachen von elektrisch zu zündenden Seeminen und Torpedos mit einem schwenkbaren Träger für mindestens eine elektrisch zu zündende Züriidpille mit einem Antrieb, der den Zündpillentiügcr mit der Zündpille aus einer gesicherten Stellung in die geschürfte Stellung schwenken kann, umid mit einer mechanischen Verriegelung, die den Zündpillenträger in der gesicherten Stellung festhalten und die zum Scharfmachen gelöst weiden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremse (13) vorgesehen ist, die die Schwenkbewegung des Zündpillenträgers (9) verzögert, und daß die mechanische Verriegelung (14 bis 19) aus einer Klinke (14), die in eine Aussparung (33) eingreift, besteht und in an sich bei Seeminen bekannter Weise durch einen auf den Wasserdruck ansprechenden Impulsgeber (16) gelöst werden kann, und duü eine an sich bei Seeminen bekannte Programmsteuerscheibe (21) mit elektrisch leitenden Bereichen (27 bis 29) vorgesehen ist, die sich mit dem Zündpillenträgcr (9) dreht und die mit stationären Kontakteleinenten (22 bis 26) zusammenwirkt und dadurch die Verbindung der Zündpille mit der Zündstromleitung in der gesicherten Stellung des Zündpillenträgers unterbricht und in der geschärften Stellung herstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Piogiatnmsteuerscheibe (21), die sich mit dem Zündpillentiä^cr (9) dreht, im Zusammenwirken mit den stationären Kontaktclcmcntcn (22 bis 26) nacheinander folgende Schaltungen bewirkt:
a) Zufuhr von elektrischei Energie zum Sensor der Mine,
b) Aufhebung der an sich bekannten Kurzschlicßung der elektrischen Zündpill·:,
c) Verbindung des Zünden! mit dem SeHS(T der Mine.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben der für die gesicherte Stellung vorgesehenen Aussparung (33) weitere am Umfang in verschiedenen Winkelstellungen des drehbaren Zündpillenlrägers angeordnete Aussparungen (33) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Programmsteuerscheibe (21) und der Zündpillcnträgcr (9) gleichachsig angeordnet sind, und daß die Bremse (13) aus Scheiben besteht, die sich teils gleichachsig mit dem Zündpillenträger (9) drehen, teils feststehen, wobei die Zwischenräume zwischen den Scheiben mit SiIikonöl hoher Zähigkeit ausgefüllt sind, und daß der Antrieb als Spirulfcdcrmotoi ausgebildet ist.
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