DE157085C - - Google Patents

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DE157085C
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    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
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    • F42C9/14Double fuzes; Multiple fuzes
    • F42C9/142Double fuzes; Multiple fuzes combined time and percussion fuzes in which the timing is caused by combustion
    • F42C9/144Double fuzes; Multiple fuzes combined time and percussion fuzes in which the timing is caused by combustion with ring or spiral combustion elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
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    • F42C15/24Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by inertia means
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf den Zünder nach Patent 156145. Bei diesem Zünder ist der Verzögerungssatz in beiden Gebrauchsstellungen des Zünders dem Feuerstrahl der Zündpille ausgesetzt und ein nach Bedarf zu beseitigender Abschluß für den die unmittelbare Verbindung zwischen dem Zündraum des Aufschlagzünders und der Sprengladung herstellenden Kanal vorgesehen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausführungsform dieses Aufschlagzünders, bei welcher zwecks Erzielung eines schnellen und bequemen Beseitigens und Einschaltens des Abschlusses für den die unmittelbare Verbindung zwischen dem Zündraum des Aufschlagzünders und der Sprengladung herstellenden Kanal in letzterem ein Hahn angeordnet ist, mittels dessen der Kanal geöffnet oder geschlossen werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in beiden Gebrauchsstellungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten, durch die Zünderachse und die Achse der Hahnspindel gelegten Schnitt bei geöffnetem Kanal,
Fig. 2 einen entsprechenden Schnitt bei abgeschlossenem Kanal,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende und Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Oberansicht des Zünders.
Wie bei dem im Patente 156145 dargestellten Aufschlagzünder sind der Nadelbolzen A, der Sperring B und die Sicherheitsfeder C in einer Bohrung des Zünderkörpers F untergebracht, die Zündpille D sitzt in einem die Bohrung abschließenden Schraubstöpsel. Vom Zündraum des Aufschlagzünders führen zwei verschiedene Wege nach dem Innern des Geschosses. Zunächst geht vom Zündraum ein schräger Kanal R aus, welcher in einen parallel zur Zünderachse verlaufenden Längskanal 5 mündet. Letzterer setzt sich bis zum Kopf des Zünderkörpers fort und nimmt am Boden einen den Feuerstrahl der Zündpille verstärkenden Satz K aus schnell brennendem Pulver auf. Der Kanal 5 steht mit einer Bohrung T des Zünderkörpers in Verbindung, welche durch einen mit einer Längsbohrung O versehenen Schraubstöpsel L geschlossen und ebenfalls mit einem längs und quer durchbohrten Satz M schnell brennenden Pulvers ausgefüllt ist. Die zweite Verbindung zwischen dem Zündraum und dem Innern des Geschosses stellt der Kanal U her, welcher mit einem Satz N langsam brennenden Pulvers ausgefüllt ist und in die Bohrung T mündet.
Das Abschlußorgan für den die unmittelbare Verbindung zwischen dem Zündraum des Aufschlagzünders und der Sprengladung herstellenden Kanal R wird durch einen Hahn V gebildet, welcher in der Höhe der ,Mündung des Kanales R in den Kanal S
eine Bohrung E besitzt, die in eine Längsbohrung G übergeht. Letztere mündet über dem am Boden des Kanales 5 angeordneten Satz aus schnell brennendem Pulver. Der Hahn V trägt an seinem oberen Ende einen federnden Arm H, für welchen zwei Aussparungen J1 J'2 im Zünderkopf vorgesehen sind.
Bei der in den Fig. ι und 3 dargestellten Gebrauchsstellung des Zünders befindet sich der Hahn V in der Stellung, bei welcher sein federnder Arm H in der Aussparung J1 ruht und seine Bohrungen E G mit dem offenen Kanal R in Verbindung stehen. Infolgedessen wird, wenn beim Aufschlag des Geschosses die Zündnadel in bekannter Weise die Zündpille ansticht, der Feuerstrahl sich ohne Verzögerung durch die Bohrung des Nadelbolzens und durch die Kanäle R, E, G, T und O bis zur Sprengladung fortsetzen, so daß das Geschoß im Augenblick des Aufschlages krepiert.
Soll die Zündung mit Verzögerung erfolgen, so wird der Arm H des Hahnes von Hand aus der Rast J1 gelöst und in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 3) so weit gedreht, bis er in die Aussparung J2 einspringt (Fig. 4). Der Hahn V nimmt dann die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung ein. In dieser Stellung des Hahnes ist der Kanal R nach dem Kanal 5 hin abgeschlossen, so daß die Zündung der Sprengladung erst nach Abbrennen des in dem Kanal U befindlichen Verzögerungssatzes erfolgen kann.

Claims (2)

35 Patent-Ansprüche:
1. Aufschlagzünder nach Patent 156145, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die unmittelbare Verbindung zwischen dem Zündraum des Aufschlagzünders und der Sprengladung herstellenden Kanal ein Hahn angeordnet ist, mittels dessen der Kanal geöffnet oder geschlossen werden kann.
2. Ausführungsform des Aufschlagzünders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Hahnspindel ein federnder Arm angeordnet ist, und daß am Zünderkopf zwei Aussparungen vorgesehen sind, mit deren einer oder anderer der Arm der Hahnspindel zum Eingriff gebracht werden kann, um den Hahn je nach dem Gebrauchszweck des Zünders in seiner einen oder anderen Stellung festzuhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT157085D 1903-12-17 Active DE157085C (de)

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DE740228C (de) * 1939-03-04 1943-10-14 Ing Bohdan Pantoflicek Zuendung eines Geschosses oder einer Bombe mit explosiven Innengeschossen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5668057A (en) * 1991-03-13 1997-09-16 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Methods of manufacture for electronic components having high-frequency elements
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