DE305508C - - Google Patents

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DE305508C
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hand
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. APRIL 1920
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVe 305508 -KLASSE 72 i GRUPPE
Dr. Ottmar Rutz in München.
Aufschlagzünder für Stielhandgranaten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1917 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Aufschlagzünder für Stielhandgranaten mit einer aus Sperriegel und Feder bestehenden und von der Hand des Werfenden bis zum Abwurf gehaltenen Sicherung für den Schlagbolzen. Das Neue besteht der Erfindung gemäß darin, daß der Sperriegel kegelförmig ausgebildet und in einem entsprechend gestalteten Lager lose zwischen dem Schlagbolzen und
ίο einer auf das Stielende aufgeschobenen, in bekannter Weise federnd beeinflußten Überwurfkapsel eingelegt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. ι im Längsschnitt und in Fig. 2 in Ansicht dargestellt.
Der Kopf α dient zur Aufnahme der Sprengladung und ist mit dem Stiel b versehen. Dieser besitzt eine durchgehende Längsbohrung e, in welcher am Kopf a die Zündpatrone mit dem Zündhütchen c und im übrigen Teil der mit Zündnadel g ausgerüstete Schlagbolzen f gelagert ist. An diesem ist unten ein Hals h eingedreht, in den der stumpf kegelformige Riegel i mit seiner dem Hals angepaßten Spitze eingreift. Der Riegel i sitzt lose in einem entsprechend gestalteten Lager k des Stielgriffes d und wird in seiner Sicherungsstellung durch die über das etwas abgesetzte Griffende aufgeschobene Blechkapsel / gehalten. Die Kapsel, welche auf der Oberfläche vorteilhaft geriffelt ist, wird durch eine oder mehrere Schrauben oder Stecker 0 am Griffteil d gehalten und steht unter dem Einfluß der Feder m, die zwischen Kapselboden und der die Bohrung e verschließenden Platten eingelegt ist. Außen am Griff d, und zwar oberhalb des Riegels i befinden sich einige Kerben p, welche als Kennzeichen für die Lage des Riegels dienen und außerdem das Festhalten der Granate erleichtern.
Die Handhabung der Handgranate vollzieht sich wie folgt:
Durch Abschrauben des Kopfes a, Einsetzen der Zündpatrone (Sprengkapsel) c und Wiederaufschrauben des Kopfes wird die Handgranate zunächst scharfgemacht. Die einzelnen Teile sind in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zusammengesetzt, d. h. der Schlagbolzen f ist durch den Riegel i, dieser durch die Kapsel / und letztere durch den Stecker 0 gesichert. Die Handgranate wird mit dem Griff d z. B. in die rechte Hand genommen, und zwar derart, daß die Kapsel I dem Körper des Werfenden zugekehrt ist, wobei der Sicherungsriegel i von den Fingern überdeckt wird, so daß dieser auch bei nicht vorhandener Kapsel nicht herausfallen könnte. Durch die (gegebenenfalls rot gezeichnete) Riffelung p ist die Lage des Riegels i von außen leicht erkennbar. Mit der linken Hand wird sodann der Stecker 0 herausgezogen, die Kapsel I jedoch mit der Hand festgehalten, was infolge der Riffelung leicht möglich ist. Der Werfende holt aus und wirft nun in der üblichen Weise, wobei die freigegebene Kapsel/ durch den
Druck der Feder m vom Griff d abgeschnellt wird. Dadurch wird gleichzeitig der Riegel i frei, fällt aus seinem Lager k und entsichert somit den Schlagbolzen f.. Beim Auffallen der Handgranate stößt der Schlagbolzen mit seiner Zündnadel g auf das Zündhütchen c bzw, auf die Patrone, welche die Sprengladung zur Explosion bringt.
Würde aus irgendeinem Grunde die Handgranate nicht explodieren, so ist ein Zurückwerfen derselben unmöglich, da sie beim Aufheben oder spätestens beim Abwurf in der Hand des Gegners losgehen muß.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufschlagzünder für Stielhandgranaten mit einer aus Sperriegel und Feder bestehenden und von der Hand des Werfenden bis zum Abwurf gehaltenen Schlagbolzensicherung, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel [i) kegelförmig ausgebildet und in einem entsprechend gestalteten Lager (k) lose, zwischen dem Schlagbolzen (f) und einer auf das Stielende aufgeschobenen, in bekannter Weise federnd beeinflußten Überwurf kapsel [I) eingelegt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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