DE41896C - Maschine zur Herstellung von Schuh- und Stiefelzwecken - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schuh- und Stiefelzwecken

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Publication number
DE41896C
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DE
Germany
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block
wire
machine
clamp
loop
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41896D
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English (en)
Original Assignee
THE SHOE LASTING MACHINE COMPANY in New-York
Publication of DE41896C publication Critical patent/DE41896C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/08Making pins, nails, or the like of nails with head and two or more shanks or split shanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Schuh- und Stiefelzwecken aus einem endlosen Draht in der Art, dafs derselbe, ohne seine Continuität zu unterbrechen, in regelmäfsigen Zwischenräumen zu einer nach oben offenen Schleife eingebogen wird, sodann die beiden Schenkel dieser Schleife auf einander geprefst werden und schliefslich der obere Theil, wo die einzelnen so gebildeten Zwecken an einander hängen, angeköpft wird. Das Einziehen des auf einer Trommel aufgewickelten endlosen Drahtes in die Maschine erfolgt durch die Schleifenbildung. Nach dem Zusammenpressen der Schleifenschenkel zur Zwecke wird letztere um den zwei auf einander folgende Zwecken trennenden Zwischenraum vorwärts geschoben. Die Maschine liefert die Zwecken bezw. Stifte in zusammenhängender Reihe ab.
Zu dem dargelegten Zwecke enthält die Maschine als wesentliche Bestandtheile einen horizontal hin- und hergehenden Preisstempel, einen dessen Stofs aufnehmenden, vertical auf- und wieder niederbewegten Block und einen Fallstempel, mittels dessen der Draht intermittirend und in gehörigen Zwischenräumen zwischen dem Block und dem Prefsstempel eingebogen und dabei die zur Schleifenbildung nöthige Drahtlänge in die Maschine eingezogen wird. Die Bewegungen der Theile sind so regulirt, dafs sich zunächst der Block dem Prefsstempel entgegen bewegt und dann ein Widerlager bildet, auf welches der schräg in die Maschine einlaufende Draht festgeklemmt wird, dafs sodann der Fallstempel die Schleife stöfst und sich wieder hebt, darauf der Prefsstempel gegen den Block anläuft und die Schleife zur Zwecke zusammenprefst, nun der Block sinkt, der Prefsstempel aber weiter vorrückt und die Zwecke vor sich herschiebt und darauf in die Anfangsstellung zurückgezogen wird. Während der Schleifenbildung wird der Draht mittelst einer intermittirend in den gehörigen Zwischenraum vertical nieder- und wieder aufwärts bewegten Klemme auf dem Block festgehalten, so dafs der zur Schleifenbildung nöthige Draht nun von der Drahttrommel abgezogen werden kann. Nachdem der Prefsstempel zurückgegangen, hebt sich der Block wieder gegen die zur Zwecke zusammengeprefste Schleife, wobei er dieselbe mit einem verticalen Loche aufnimmt, so dafs sie fest liegt, worauf dann ein Anköpfer von oben auf den oberen Theil der Zwecke schlägt und diese abplattet oder mit einem Kopf versieht.
Die Maschine ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in centralem und verticalem Längsschnitt und in Fig. 2 in der Oberansicht dargestellt, wobei die auf der Oberseite liegenden Hebel, der Fallstempel, die Klemme und der Anköpfer weggenommen sind und ein Theil der Oberplatte weggebrochen ist, um den Block und den vorderen Theil des Prefsstempels sichtbar zu machen.
Die verschiedenen Gestelltheile sind weggelassen und die Curvenscheiben nur schematisch dargestellt.
Die Organe der Maschine sind auf einem Tisch A angeordnet, und die die Bewegungen derselben vermittelnden Hebel werden adjustirbar von der unterhalb gelegenen und mit
dem Tisch durch Bolzen verbundenen Platte A1 getragen. In den Tisch A sind stählerne Platten B B1 eingelassen, auf deren Oberseite in der Längsrichtung der Maschine und central die Bahn C gebildet ist, in welcher die Zweckenbildung stattfindet und welche auch den beide Platten trennenden Tischtheil durchschneidet. Die Platte B ist in schwalbenschwanzförmige Nuthen eingesetzt, so dafs sie quer zur Längsachse der Maschine verstellt werden kann. Sie wird in ihrer Lage mittelst der. durch die Bügel b gegen ihre Seiten geschraubten Schrauben α festgehalten. Oberhalb der Platten B B' liegt eine Deckplatte B2 mit centraler Oeffnung zum Durchlassen des Fallstempels F, der Klemme G und des Anköpfers H.
In der Bahn C bewegt sich horizontal hin und her der Preisstempel D. Derselbe ist longitudinal verstellbar an einen Träger D' angeschlossen mittelst einer in einen Flamsch an letzterem eingeschraubten und mit ihrem Kopfe gegen den Stempel anliegenden Schraubec, sowie einer Platte d, welche durch Schlitze und Schrauben e am Träger gehalten wird und gegen einen Ansatz f auf dem Stempel anliegt. Infolge dieser Befestigung kann der Stempel longitudinal so adjustirt werden, dafs er früher oder später auf den Block E trifft. Seine Bewegung erhält der Prefsstempel mittelst des am Tisch drehbar gelagerten Hebels g welcher am einen Ende an den Träger D λ und am arideren Ende an einen Arm h angeschlossen ist, welcher sich mit seinem gegabelten anderen Ende auf die Welle ι stützt, und mit einem Röllchen 2 in die auf dieser Welle montirte Kürvennuth 3 fafst.
Vor dem Prefsstempel ist in geeigneten Führungen der Block E vertical beweglich infolge seiner Verbindung mit der Welle 1 durch den Kniehebel j, dessen Röllchen 4 in die auf der Welle 1 montirte Curvennuth 5 fafst.
In dem aus Fig. 1 zu ersehenden "Zwischenräume zwischen dem emporgestiegenen Block E und dem Prefsstempel D wird die Drahtschleife gebildet und sodann durch Zusammenpressen zwischen den sich gegenüberstehenden Seiten der beiden obigen Organe daraus die Zwecke hergestellt. Bezüglich seiner Zusammenwirkung mit dem Stempel D brauchte die Tiefe der oberen Seite des Blockes nur so grofs oder ein wenig schmäler zu sein als die zwischen zwei auf einander folgenden Zwecken zu belassende Drahtlänge beträgt. Da der Block jedoch auch mit dem Anköpfer zusammen arbeiten, d. h. demselben gleichsam als Ambos dienen soll, so ist seine Tiefe etwas gröfser bemessen, und ist er mit verticalen Löchern i versehen, um bei Ausübung seiner obigen Function diejenigen Zwecken aufzunehmen,
welche noch nicht aus seinem Bereich gerückt sind.
Oberhalb des Blockes E ist vertical beweglich die Klemme G angeordnet, welche den Draht auf ersterem festzuhalten hat, wenn der Fallstempel F, der sich durch eine Oeffnung in der Klemme bewegt, niederstöfst. Die Bewegung der Klemme geschieht mittelst des drehbar gelagerten Armes 0, indem dieser mit dem einen Ende1 ah die Klemme und mit dem anderen an einen Kniehebel ρ geschlossen ist, der am Knie mit einem Röllchen 9 in die auf der Welle 8 montirte Curvennuth fafst.
Der Fallstempel F führt sich in der Klemme G und wird bewegt durch den an ihn angeschlossenen, drehbar gelagerten Arm m, dessen anderes Ende an den von der Curvennuth 7 auf der Welle 8 mittelst Röllchens 6 angetriebenen Kniehebel η angeschlossen ist.
Der Anköpfer H empfängt seine Verticalbewegung durch den an ihn angeschlossenen Doppelhebel r, welcher am anderen Ende mit einem verticalen Arm 5 verbunden ist, der sich mit einem Röllchen 16 auf die auf der Welle 8 montirte Curvenscheibe 17 unter dem Zuge der Feder 18 stützt. Der Zeichnung gemäfs besteht der Anköpfer aus zwei Theilen. Der untere, H, führt sich in einem Loch im Hebel ο und wird von einer zwischen diesem und einem Bund auf seinem oberen Ende eingespannten Schraubenfeder t beständig nach oben gezogen. Auf diesen unteren Theil wirkt ein oberer Theil H1, welcher vertical adjustirbar am Hebel r befestigt ist, so dafs er früher oder später auf den Kopf des Theiles H aufstöfst.
Die beiden Wellen 1 und 8 empfangen ihre Drehbewegung von der Hauptwelle 12 vermittelst Getriebe 13, 14, 15.
Der in Zwecken umzuwandelnde Draht wickelt sich von einer nicht mit dargestellten Trommel ab und tritt durch eine schräg gebohrte Führung k in der Deckplatte J52 in die Bahn C. Ein zu leichtes Abziehen des Drahtes wird durch eine federnde Bremse / verhindert.
Die Wirkungsweise der wie beschrieben angeordneten Organe ist, während einer Umdrehung der Wellen und in Abschnitten von 30° zu 300 betrachtet, folgende:
Die Stellungen der Werkzeuge zu einander sind in Fig. 3 bis 7 dargestellt. In der Anfangslage, Fig. 3, steht der Fallstempel F und ist in Ruhe, der Prefsstempel D hat eben seinen Rücklauf beendet, der Block E steht oben und die Klemme G ist unten, der Draht ist zwischen E und G eingeklemmt. Wird jetzt eine zweite Umdrehung vollführt, so sinkt während der ersten 30 ° der Fallstempel und biegt den Draht zur Schleife ein, Fig. 4, während alle an deren Theile in Ruhe verharren. Während der
Drehung zwischen 30 ° und 60 ° hebt sich der Fallstempel in die Anfangslage zurück. Die übrigen Theile ruhen; von 90 bis i8o° stöfst der Prefsstempel vor und prefst die Drahtschleife zwischen sich und dem Block zusammen (die übrigen Theile stehen still; von 180 ° bis 2io° hebt sich die Klemme G, und der Block E sinkt) die übrigen Theile ruhen; von 2io° bis 240 ° stöfst der Prefsstempel D wieder vor um eine Weglänge gleich der Entfernung zwischen der Prefsseite des Blockes und seinem ersten Loche i, wobei er den Draht so weit vorwärts schiebt, dafs die letztgebildete Zwecke über dieses Loch zu stehen kommt; von 240° bis 270° geht der Prefsstempel nach seinem Ausgangspunkt zurück; von 2700 bis 3000 stehen Klemme und Fallstempel still, während der Prefsstempel seinen Rücklauf fortsetzt und der Block sich in seine obere Lage hebt; von 300 bis 330° stehen Block und Fallstempel in Ruhe; der Prefsstempel ist noch im Rücklauf und die Klemme rückt auf den Block nieder; von 3300 bis 360° beendet die Klemme ihren Niedergang und der Prefsstempel seinen Rücklauf, während der Fallstempel und der Block stillstehen, so dafs alle Theile wieder die Lage Fig. 3 einnehmen. Bei dieser Darstellung ist der Anköpfer H nicht berücksichtigt; derselbe kann zu jeder Zeit, wo der Block E sich in der Bahn C befindet, niederstofsen.
Um jedes Zurückziehen des Drahtes bezw. der fertigen Reihe von Zwecken beim Ruckgange des Prefsstempels D und Gesenktsein des Blockes E zu verhindern, ist seitlich der Bahn C eine federnde Sperrklinke ν, Fig. 2, so angeordnet, dafs sie sich mit einem Zahn in den zwei auf einander folgende Zwecken trennenden Zwischenraum legt und nur beim Vorschübe der Zweckenreihe ausbiegt, indem der Zahn entsprechend abgeschrägt ist.
Um die Bewegungen der einzelnen Theile rasch und genau adjustiren zu können, ist jeder Kniehebel (p, Fig. 1) an den Kopf eines Stiftes w angeschlossen, dessen Schaft lose durch eine Muffe y gesteckt und mittelst der Mutter \ in demselben gehalten wird. Die Muffe y ist äufserlich mit Schraubengewinde versehen und in A' eingeschraubt. Je nachdem man y drehend bewegt (was ohne Mitdrehen von w erfolgt), wird der Kniehebel gehoben bezw. gesenkt. Eine Mutter ^' hält die Muffe y in ihrer eingestellten Lage.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zur Herstellung von Schuh- und Stiefelzwecken aus Draht, bei welcher ein in vorgeschriebener Bahn hin- und herbewegter Prefsstempel (DJ so combinirt ist mit einem sich vertical zu dieser Bahn in dieselbe und aus derselben zurückbewegenden Block (EJ, einer sich vertical auf diesen Block aufsetzenden und wieder abhebenden Klemme (G) zum Festhalten des Drahtes auf dem Block, und einem auf den gespannten Draht niederfallenden Stempel (FJ, dafs der Draht zunächst zwischen Preisstempel und Block zu einer oben offenen Schleife angebogen, diese dann mit ihren Schenkeln auf einander geprefst und darauf um den Zwischenraum zwischen zwei Zwecken vorwärts geschoben wird (Fig. 1 und 2).
2. In der Maschine unter 1. in Verbindung mit dem Block E der Anköpfer H, dessen Bewegungen so regulirt sind, dafs er niederstöfst, wenn der Block im oberen Ende seines Hubes stillsteht (Fig. 1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41896D Maschine zur Herstellung von Schuh- und Stiefelzwecken Expired - Lifetime DE41896C (de)

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